Natürliche Leistungssteigerung |
20.08.2007 20:31
Arno unregistriert
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Original von Donishäusle
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Original von Arno
Werde aufgrund des äußerst bescheidenen Wetters gleich mal das Schwimmbad im Nachbardorf checken, ob dort ein Schnorchel erlaubt ist. Den man dann modifizieren könnte, so daß die Luftzufuhr so eben an der Grenze ist. |
Ich weiss nicht, ob ich derlei Modifikationen machen würde
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Warum nicht? Wenn ich insgesamt z.B. 10 x 25 m mit jeweils einer normalen Bahn dazwischen tauche, dann wären so eine halbe Stunde ruhiger Freistil mit nem ziemlich engen Schnorchel glaube ich weniger anstrengend.
Früher (in jungen Jahren 
) habe ich sogar öfters 50 m geschafft. Im Moment 2 x 25 m hintereinander.
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| Mir ist nur letzthin aufgefallen, dass ich beim Schwimmtraining vor einem Triathlon, wieder sehr stark auf die Atmung, insbersondere die bewusste Ausatmung geachtet habe. Normales Schnorcheln sollte ja auch schon Atemtraining darstellen, da der erhöhte Wasserdruck überwunden werden muss. |
Es gibt Berichte über russische Schwimmer, bei denen Schnorchelschwimmen zum Training dazugehörte.
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| Der Effekt der durch die Höhenkammer erzielt wird ist übrigens IMHO nur durch längerdauernde Hypoxie erreichbar, also nicht durch Effekte beim Schwimmtraining. |
Hm. Ich hatte bis jetzt Angaben zur Anregung körpereigener EPO-Produktion ab 1,5 h Hypoxie, nicht Hypoxie-Training gefunden (siehe in einem vorigen Posting).
Wie das dann mit einer sehr starken Form Hypoxie wäre (Tauchen 
) - ich habe noch nicht klären können, ob das einen Unterschied machen würde. Bin gespannt darauf, weitere Informationen zu bekommen. Genauso beim Thema Atemtraining.
Später mehr.
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[i]Original von kuestentanne[i]
Man kann ja Ameisensäure mit Schwefelsäure mischen, dabei entsteht CO.
Das atmet man dann ein, man sollte natürlich aufpassen, dass man nicht zu viel davon inhaliert *unschuldigtu* |
Man könnte ja auch einfach die Luft anhalten
Oder Apnoe-Radsport betreiben 
Habe ich letztens auch getestet, wie lange ich bei gestoppter Atmung so mit 30 Km/h durchhalte.
Des is krass ...
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Arno: 20.08.2007 20:35.
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27.08.2007 23:45
Arno unregistriert
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| Tauchtraining, Höhentraining
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... es gibt eigentlich auch schon wieder interessante Ergebnisse - müsste ich nur mal textlich aufbereiten, am Wochenende vielleicht.
Noch zu dem Tauchtraining: ein Freund hat mir erzählt, er hätte schon etwas länger her ein Interview mit Jens Voigt gelesen, in dem der von systematischem Tauchtraining beim Team CSC im Trainingslager in der Toskana berichtet hatte. Weiß noch jemand mehr dazu, oder wo/wann dieses Interview erschienen ist?
Was anderes: hat jemand schon mal was von "Intermittend Hypoxic Training" gehört? Also sozusagen Intervall-Hypoxietraining oder unterbrochenes "Höhentraining". Mehr dazu: [ Link]. Hier ein paar Geräte, mit denen man Hypoxietraining durchführen kann:
http://www.altipower.com/sport.htm
http://www.hoehenbalance.de/index.php?idBereich=101
Das sehr interessante Handtragegerät kostet, glaube ich so 1.000 € 
das andere 40.000 €
Vielleicht doch besser Schnorchel- oder Tauchtraining?
Und: hat hier jemand schon mal Erfahrung mit Höhentraining gemacht? Oder zumindest mit langem Sporturlaub in den Bergen?
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31.08.2007 23:03
Arno unregistriert
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RE: Natürliche Leistungssteigerung
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Arno, ich will Dich ja nicht unterbrechen, aber lass doch auch mal die Anderen zu Wort kommen. Wenn Du Dich nur mit Dir selber austauschen willst, such Dir doch ein anderes Forum, in dem nicht so schrecklich viel gepostet wird. Die hier sind ja forumsmäßig so wenig wie radsportmäßig Luschen und dementsprechend so über alle Maßen an dem Thema interessiert.
[Zu Höhentraining oder anderen hypoxischen Trainingsformen: hier gibt es eine gute Übersicht des Tour-Magazins (als PDF-Artikel).
Hier gibt es eine Studie über drei Wochen Kurzzeittraining (5 mal 1h – 1,5h in der Woche) unter hypoxischen Bedingungen. Der Zusammenfassung kann man leider nicht entnehmen, wie die sonstigen Bedingungen waren, ob die Testpersonen z.B. Eisen erhalten haben, ob es sich um Leistungssportler handelte (sehr wahrscheinlich - wurde an der ASPIRE Academy for Sports Excellence durchgeführt) und ob es bei mäßig trainierten Hobbysportlern nicht vielleicht doch ein deutlich höheres Potential der Leistungssteigerung gibt.
In der Studie hier unter "Background" gibt es eine Übersicht über die Gründe, wieso es so widersprüchliche Aussagen zu dem Thema gibt. "To our knowledge, there is no formal study that reported the effects of High Altitude Training among identical subjects in athletes."
Es ist aber (neben allen Studien) aus der Praxis her ziemlich sicher, daß Hypoxietraining wirkt, wenn man es richtig durchführt.]
Was ganz sicher wirkt, ist das gezielte Training der Atmungsmuskulatur, wie schon vorher beschrieben. Wenn ich da als mäßig trainierter Ausdauersportler ein Potenzial von 25% Leistungssteigerung bei sehr geringem zeitlichem Aufwand (15 - 30 Min.) habe, ist das äußerst interessant!!!
Habe mich natürlich intensiv mit dem offensichtlich einzigen Gerät beschäftigt, das ein Nicht-Widerstandbasiertes Atmungstraining ermöglicht, ohne daß einem schwindelig und schwarz vor den Augen wird, dem SpiroTiger.
Alles sehr ausgereift und sinnvoll. In dem dazu gehörenden Trainings-Tagebuch gibt es aufschlussreiche Hintergrundinfo, wie man die Trainingsplanung durchführt usw. Nur: das Gerät ist mir leider viel zu teuer, eine Summe von etwa 1000 € schüttelt man sich nicht gerade aus dem Ärmel.
Wie gesagt, wenn man die Atmung trainieren möchte, indem man anhaltend richtig kräftig und schnell ein- und ausatmet, wird einem nur sehr schnell sehr schwindelig - bitte mal kurz testen.
Ich habe nun eine äußerst einfache Lösung für dieses Problem gefunden, die ich patentieren, gebrauchsmusterschützen und weltweit vertreiben lassen werde. Es ist ....
... eine JUTE TASCHE !!!
Bzw. eine handelsübliche Stofftasche, also so eine, die man beim Einkaufen an der Kasse bekommen kann. Kostenpunkt etwa 50 Cent. Bitte vorher einmal in der Waschmaschine mit sehr wenig Waschmittel bei hoher Temperatur durchwaschen.
Wenn man die jetzt vor den Mund hält und versucht aufzublasen - ähnlich wie eine Brötchentüte, die man aufblasen will - und sehr stark atmet, merkt man, wie sich beim Aufblasen etwas Atemluft durch den Stoff austauscht, genug, damit man noch Sauerstoff kriegt, und wenig genug, damit genug Kohlendioxid in der Tasche bleibt.
So daß einem fast gar nicht schwindelig wird! Auch beim SpiroTiger wird einem wohl manchmal ein ganz kleines Bisschen schwindelig, aber alles halt im vertretbaren Rahmen. Habe das Ganze noch auf ein kurzes Kunststoffrohr mit 5 cm Durchmesser gebunden.
Zu der Intensität, in der man trainiert: nach einer Viertelstunde ist man richtig am Schwitzen! Also nicht gerade pille palle. Franco Marvulli (Bahnfahrer CH): "Zu Beginn war dieses Training überraschend anstrengend."
Check it out ...
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01.09.2007 18:31
Arno unregistriert
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| RE: Natürliche Leistungssteigerung
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Die Idee mit dem Rolfing ist sicher auch nicht ganz schlecht, auch wenn mir das sehr aufwändig erscheint. Zumal das ja dann nicht so bleibt. Was meinst Du denn, was man bei einem relativ normal 'verbogenen' Mann so an Stunden für so etwas veranschlagen würde und was würde es ganz ungefähr kosten?
Die Leistungssteigerung bei der vorher beschriebenen Art des Trainings beruht allerdings nicht in der Erhöhung des Volumens, sondern in der Steigerung der Ausdauer der Atmungsmuskulatur (siehe hier).
| Zitat: |
Der körpereigene Schutzmechanismus
Die Atmungsmuskulatur kann ermüden. Leistungseinbußen während sportlicher Tätigkeit sind die Folgen davon.
Der Grund: Ermüdet die Atmungsmuskulatur, schützt sich der Körper durch die Reduktion der Durchblutung der Arm- und Beinmuskulatur. Dadurch fällt übermässig viel Laktat an und die Leistung muss reduziert werden.
Die Atmung als lebenswichtiges System kann sich auf diese Weise wieder erholen. Durch ein Ausdauertraining der Atmungsmuskulatur ermüdet diese später und die körperliche Leistungsfähigkeit kann länger aufrecht erhalten werden. |
Aus dem SpiroTiger- Trainingshandbuch - aber wie gesagt, ich finde die Lösung mit einer kleinen Stofftasche wesentlich praktischer. Und günstiger
Um noch mal drauf zurückzukommen: ich jetzt als derzeit mäßig trainierter Hobbyfahrer merke nach spätestens zwei Stunden, wie die Atmung eine Tendenz zum Verflachen hat und ich deswegen deutlich müder werde, bzw. nicht mehr so viel Leistung bringe.
Der Hauptansatz ist da das Trainieren der Atmungsausdauer. Ich mache das ja jetzt schon und ich sage Dir, es ist im Moment noch sehr anstrengend, erstmal überhaupt nur eine Viertelstunde durchzuhalten.
Aber bei einem Potenzial von 25% Leistungssteigerung bei nur 30 Minuten fünfmal die Woche lohnt sich das!
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02.09.2007 23:34
teufelsberg
Legende der Landstrasse
Dabei seit: 25.07.2003
Herkunft: det ratste nie
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| RE: Natürliche Leistungssteigerung
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| Zitat: |
Original von Arno
Die Leistungssteigerung bei der vorher beschriebenen Art des Trainings beruht allerdings nicht in der Erhöhung des Volumens, sondern in der Steigerung der Ausdauer der Atmungsmuskulatur. |
Stimmt, das gesamtvolumen wird wohl nur für Apnoe-Taucher besonders interessant sein.
Dem normalen läufer, radler oder sonstigen sportler bringt die Volumenerweiterung durch ein frei schwingendes Kreuzbein eher wenig (wobei ein festes Kreuzbein natürlich für Probleme anderer Art sorgen kann, aber lassen wir das hier).
Aber zum Leistungsabfall durch Ermüdung: dies ist ja nicht nur vom Trainingszustand, sondern auch von der bei der Atmung zu überwindenden Kraft abhängig. Jeder hat ein bestimmtes Volumen, das bei der "normalen" Atmung scheinbar anstrengungsfrei erreicht wird.
In der klassischen ersten Rolfingsitzung ist ein Ziel, die Einatmung generell zu erleichtern und zu harmonisieren. Dazu wird an den Faszien im Brustkorbbereich gearbeitet. Sehr oft ist anschließend bei der "normalen" Atmung erheblich mehr Volumen zu sehen. Dies ist recht einfach erklärbar. Großer und kleiner Brustmuskel liegen bspw. über den Rippen, wenn deren Faszien verkürzt oder verhärtet oder mit Strukturen der Rippen/Brustbein verklebt sind, ist eine Ausdehnung des Atemraumes natürlich mit höherem Kraftaufwand verbunden. Wird dieser gesenkt (oder das Volumen erhöht), ist eine höhere Leistung bzw. gleiche Leistung über längere Zeitmöglich, bei gleichem Energieaufwand.
| Zitat: |
| Die Idee mit dem Rolfing ist sicher auch nicht ganz schlecht, auch wenn mir das sehr aufwändig erscheint. Zumal das ja dann nicht so bleibt. |
Nun, der mögliche Bewegungsspielraum bleibt nicht nur erhalten, sondern kann sich sogar weiter ausdehnen, wenn er denn genutzt wird.
| Zitat: |
| Was meinst Du denn, was man bei einem relativ normal 'verbogenen' Mann so an Stunden für so etwas veranschlagen würde und was würde es ganz ungefähr kosten? |
Das ist nicht wirklich zu prognostizieren. Ein bis zwei spezielle Sitzungen bringen bei nahezu jedem deutliche Veränderungen, vielleicht außer bei Super-Yogis.
Darüber hinaus kommt es drauf an. So kann es sein, dass durch die Lösung der Faszienprobleme auch die Bewegungsmuster gleich mit verändert werden. Oder es ist nötig, diese neu zu erlernen (bspw. sind innere und äußere Twischenrippenmuskeln (größtenteils) Antagonisten, können allerdings auch zusammen angespannt sein, also das Gegenteil von effizient; gibt es auch bei allen anderen Körperteilen).
Oder was die Atem(-hilfs)muskulatur so für "interessante Sachen" macht. So können die Scaleni, statt die oberen Rippen nach oben, den Kopf beim einatmen nach unten ziehen.
Aber wie gesagt, mit zwei Sitzungen ist sicher viel drin. Da gibt es sicher Unterschiede, nicht jeder Rolfer kennt sich mit Movement aus, Feldenkrais-Element in der Arbeit wären m.E. sicher sehr hilfreich.
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03.09.2007 00:55
Arno unregistriert
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| RE: Natürliche Leistungssteigerung
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Original von Barus
Du kannst doch nicht einfach Arnos Monolog stören.
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03.09.2007 00:57
Arno unregistriert
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| RE: Natürliche Leistungssteigerung
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Teufelsberg, danke sehr für die detaillierte Beschreibung der Möglichkeiten, die sich bei der Atmung durch Rolfing ergeben, sowie für die weiterführenden Tipps. Du kennst Dich ja wohl auch richtig damit aus, sollte man meinen! Beschreibe doch mal ganz kurz, worum es beim Rolfing geht - ich jetzt weiß das ja zwar so ein Bisschen, habe mal vor Jahrzehnten dieses eine große grüne Buch gelesen, aber eigentlich ist das alles ja immer noch ziemlich unbekannt.
| Zitat: |
| ... ist eine Ausdehnung des Atemraumes natürlich mit höherem Kraftaufwand verbunden. Wird dieser gesenkt ... , ist eine höhere Leistung bzw. gleiche Leistung über längere Zeit möglich |
Ich bin mir außerdem ganz sicher, daß meine Atmung aufgrund der ständigen und teilweise sehr langen Computerarbeit sowie in den letzten Jahren fehlendem Schwimmen von der quasi schlechten "Haltung" behindert wird, also daß nach langen Arbeitstagen der Rücken "nervlich" sogar auf die Atmung "drückt".
| Zitat: |
| Nun, der mögliche Bewegungsspielraum bleibt nicht nur erhalten, sondern kann sich sogar weiter ausdehnen, wenn er denn genutzt wird. |
Also, Du meinst z.B., wenn es dort als Beispiel Verklebungen der Brustmuskulatur mit den Rippen gab, ist danach wieder der Spielraum für freie Weiterentwicklung gegeben?
| Zitat: |
| So kann es sein, dass durch die Lösung der Faszienprobleme auch die Bewegungsmuster gleich mit verändert werden. Oder es ist nötig, diese neu zu erlernen |
Ich vermute, mein Hauptproblem mir mal den passenden Rolfer zu suchen, besteht darin, daß sicher soviele fundamentale und wichtige Verbesserungsmöglichkeiten meines 'Modellathletenkörpers' zur Sprache kommen würden, daß ich entweder anfangen würde, sehr tief in die Tasche zu greifen oder mit einem grundlegenden Gefühl von Unzufriedenheit aus der Sache gehen würde.
Ich bräuchte den Rolfer, der zunächst erstmal still hält, einfach nur ein Teilproblem löst (in diesem Falle Optimierung Atmung) und fertich ist die Laube.
O.k. - um noch mal auf das Ausdauertrainieren der Atmung zurückzukommen: es ist sehr sicher so, daß man auch die Atmungsabläufe stark verbessern kann, aber die grundsätzliche Ausdauer und Kraft kommt vor allem von trainierten Muskeln, nämlich der Bauchmuskulatur, der Zwischenrippenmuskulatur und dem Zwerchfell (wobei die beiden zuletzt genannten durch Rolfing sowieso nur über Umwege ansprechbar sind, oder?).
Ich habe ja hier in dem Thread gezeigt, wie man das Trainieren einfach umsetzen kann - probiere das doch bitte mal. Du wirst merken, was für eine Hammer-Nummer das ist, selbst wenn man das jetzt mit optimierten Abläufen machen würde.
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04.09.2007 00:58
Arno unregistriert
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| RE: Natürliche Leistungssteigerung
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Ich glaube, einer der besten Anreize zur natürlichen Leistungssteigerung ist das Fahren im Team. Sowie das, was das Geniale am Fahrrad ist, das Er fahren von Neuem oder Veränderung mit eigener Kraft.
Fehlt mir schon sehr ...
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05.09.2007 00:48
teufelsberg
Legende der Landstrasse
Dabei seit: 25.07.2003
Herkunft: det ratste nie
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| RE: Natürliche Leistungssteigerung
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| Zitat: |
Original von Arno
Teufelsberg, danke sehr für die detaillierte Beschreibung der Möglichkeiten, die sich bei der Atmung durch Rolfing ergeben, sowie für die weiterführenden Tipps. Du kennst Dich ja wohl auch richtig damit aus, sollte man meinen! Beschreibe doch mal ganz kurz, worum es beim Rolfing geht - ich jetzt weiß das ja zwar so ein Bisschen, habe mal vor Jahrzehnten dieses eine große grüne Buch gelesen, aber eigentlich ist das alles ja immer noch ziemlich unbekannt. |
Kurz, schwierig.
Der Körper organisiert sich in der Schwerkraft, eine entscheidende Rolle kommt dabei dem Bindegewebe zu.
Wirken Kräfte regelmäßig in die gleiche Richtung, wird Gewebe in diese Richtung verstärkt. Ursache sind bspw. dauerangespannte Muskeln; in der Folge werden die muskelumhüllenden Faszien verkürzt und/oder verhärtet, selbst bei vollkommener Entspannung der Muskulatur (Anästhesie) bleibt die Körperstruktur erhalten (Bindegewebe als "Organ der Form"). Auch innerhalb der Muskeln gibt es Bindegewebsschichten; auch Verklebungen von eigentlich unabhängigen Schichten (bspw. nebeneinander liegender Muskeln sind häufig.
Durch geeignete intensive Berührung können die Veränderungen wieder gelöst werden. Außerdem werden die Muskelanspannungen verdeutlicht und können dadurch losgelassen werden, durch die Ausführung von Bewegungen während der Behandlung auch neue (bzw. verschüttete ursprüngliche) Bewegungsmuster (wieder) erlernt werden.
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| Also, Du meinst z.B., wenn es dort als Beispiel Verklebungen der Brustmuskulatur mit den Rippen gab, ist danach wieder der Spielraum für freie Weiterentwicklung gegeben? |
Ja. Man spricht auch vom "Rolfing-Prozess", so werden Veränderungen auch noch Wochen nach der Behandlung das erste mal erlebt.
Im Prinzip reichte es, die Muskelfehlanspannungen zu unterlassen, um im Laufe der Zeit auch das umliegende Bindegewebe zu verändern. Nur ist dies kaum möglich, die Anspannung wird erst in dem Moment bewusst, in dem sie gelöst wird (oder zu Schmerzen führt).
| Zitat: |
Ich vermute, mein Hauptproblem mir mal den passenden Rolfer zu suchen, besteht darin, daß sicher soviele fundamentale und wichtige Verbesserungsmöglichkeiten meines 'Modellathletenkörpers' zur Sprache kommen würden, daß ich entweder anfangen würde, sehr tief in die Tasche zu greifen oder mit einem grundlegenden Gefühl von Unzufriedenheit aus der Sache gehen würde.
Ich bräuchte den Rolfer, der zunächst erstmal still hält, einfach nur ein Teilproblem löst (in diesem Falle Optimierung Atmung) und fertich ist die Laube. |
Bliebe trotzdem die Möglichkeit des grundlegenden Gefühls der Unzufriedenheit.
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05.09.2007 02:16
teufelsberg
Legende der Landstrasse
Dabei seit: 25.07.2003
Herkunft: det ratste nie
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| RE: Natürliche Leistungssteigerung
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| Zitat: |
Original von Arno
O.k. - um noch mal auf das Ausdauertrainieren der Atmung zurückzukommen: es ist sehr sicher so, daß man auch die Atmungsabläufe stark verbessern kann, aber die grundsätzliche Ausdauer und Kraft kommt vor allem von trainierten Muskeln, nämlich der Bauchmuskulatur, der Zwischenrippenmuskulatur und dem Zwerchfell (wobei die beiden zuletzt genannten durch Rolfing sowieso nur über Umwege ansprechbar sind, oder?). |
Also die Zwischenrippenmuskulatur kann man ganz gut auch direkt behandeln, und auch das Zwerchfell unter den Rippenbögen.
Indirekte Ansprache des gesamten Brustkorbes zeigt i.d.R. auch sehr gute Erfolge.
Das Training und die "Befreiung" können sich ergänzen. Dass Training wirklich entscheidenderen Erfolg erzielt, muss jedoch nicht so sein. Da kommt es auf die Art der Einschränkungen an.
Im Kampfsport gibt es das Prinzip des "unbeugsamen Armes":
| Zitat: |
| Legt ein Student seinen gestreckten Arm entspannt auf die Schulter seines Partners und konzentriert sich dabei auf einen Punkt enseits seiner ausgestreckten Fingerspitzen, ist es für den Partner unmöglich, diesen Arm abzubiegen. Sobald der Student jedoch stark sein will und die Muskeln anspannt oder sich einfach nur entspannt ohne die Konzentration auf die mentale Ausdehnung, läßt sich sein Arm sofort abbiegen. Die Studenten entdecken dadurch, daß ihre Vorstellung eine Kraft ist, die eine unmittelbare Wirkung hat. Außerdem erfahren sie die Notwendigkeit einer Grundhaltung, die entspannt und konzentriert gleichzeitig ist. |
Auf muskuläre Ebene übersetzt: Wenn ich denke "Arm fest und unbeugbar" werden neben den Streckenden Muskeln auch viele Verkürzende Muskeln aktiviert. Ob es durch Training überhaupt erreichbar wäre, weiß ich nicht; die andere Vorstellung lässt sich bei guter Anleitung sehr schnell erfahren und auch erlernen.
Ich habe mich jetzt nicht in das Atemtraining vertieft (werde ich wahrscheinlich mal tun, klingt interessant) aber denkbar ist ein ähnlicher Effekt. Wenn bei der Atmung die anatgonistischen Muskeln mit arbeiten, kann das Training letztlich eine erhöhte Effektivität bewirken, aber möglicherweise zu Lasten der Effizienz (allerdings mit positiven Gesamteffekt).
Bei Sportlern sieht man oftmals erhebliche Unterschiede in den Muskelmassen, in Osaka war Allyson Felix schon sehr auffällig anders gelaufen als andere Sprinterinnen. Noch interessanter erscheint mir die Eisschnellauf-Langstrecken-Weltrekordlerin Sablikova, die dies auf dünnen Schenkeln und mit erstmal fremdartig aussehender Technik erreicht hat.
| Zitat: |
| Ich habe ja hier in dem Thread gezeigt, wie man das Trainieren einfach umsetzen kann - probiere das doch bitte mal. Du wirst merken, was für eine Hammer-Nummer das ist, selbst wenn man das jetzt mit optimierten Abläufen machen würde. |
Mach ich mal, aber später.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von teufelsberg: 05.09.2007 02:17.
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06.09.2007 21:15
Arno unregistriert
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| RE: Natürliche Leistungssteigerung
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Original von teufelsberg
Im Kampfsport gibt es das Prinzip des "unbeugsamen Armes":
| Zitat: |
| Legt ein Student seinen gestreckten Arm entspannt auf die Schulter seines Partners und konzentriert sich dabei auf einen Punkt enseits seiner ausgestreckten Fingerspitzen, ist es für den Partner unmöglich, diesen Arm abzubiegen. Sobald der Student jedoch stark sein will und die Muskeln anspannt oder sich einfach nur entspannt ohne die Konzentration auf die mentale Ausdehnung, läßt sich sein Arm sofort abbiegen. Die Studenten entdecken dadurch, daß ihre Vorstellung eine Kraft ist, die eine unmittelbare Wirkung hat. Außerdem erfahren sie die Notwendigkeit einer Grundhaltung, die entspannt und konzentriert gleichzeitig ist. |
Auf muskuläre Ebene übersetzt: Wenn ich denke "Arm fest und unbeugbar" werden neben den Streckenden Muskeln auch viele Verkürzende Muskeln aktiviert. Ob es durch Training überhaupt erreichbar wäre, weiß ich nicht; die andere Vorstellung lässt sich bei guter Anleitung sehr schnell erfahren und auch erlernen. |
Das habe ich jetzt vielleicht noch nicht verstanden - meinst Du so wie bei isometrischem Muskeltraining?
| Zitat: |
| Ich habe mich jetzt nicht in das Atemtraining vertieft (werde ich wahrscheinlich mal tun, klingt interessant) aber denkbar ist ein ähnlicher Effekt. Wenn bei der Atmung die anatgonistischen Muskeln mit arbeiten, kann das Training letztlich eine erhöhte Effektivität bewirken, aber möglicherweise zu Lasten der Effizienz (allerdings mit positiven Gesamteffekt). |
Ich bin mir sicher, der Trainingseffekt beim Atemtraining kommt durch zunächst die Aktivierung, Beanspruchung und nach einer gewissen Zeit Kräftigung der beanspruchten Muskulatur, durch die "Übung".
Dazu könnte auch der Effekt kommen, daß die jeweiligen gegenteiligen Musken für die Atmungs-Bewegung sich sehr wahrscheinlich besser entspannen können, wie man das von gut durchgearbeiteten Muskeln ja kennt.
So daß eben nicht der in diesem Fall "isometrische", verspannte Effekt auftritt, also daß man wenn man einatmet, man nicht verhalten einatmet. Wie ich das bei mir nach langem Bürotag schon oft festgestellt habe.
Ich hoffe, das war so ungefähr die Richtung, in die Du wolltest.
| Zitat: |
Bei Sportlern sieht man oftmals erhebliche Unterschiede in den Muskelmassen, in Osaka war Allyson Felix schon sehr auffällig anders gelaufen als andere Sprinterinnen. Noch interessanter erscheint mir die Eisschnellauf-Langstrecken-Weltrekordlerin Sablikova, die dies auf dünnen Schenkeln und mit erstmal fremdartig aussehender Technik erreicht hat.
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Habe ich nicht gesehen ... auch die Eisläuferin nicht.Gibt es eigentlich immer noch diesen ziemlich dünnen Sprinter mit den langen Socken (von den Inseln Kitts & Newitts oder so), der schon viele ziemliche Muskelpakete besiegt hatte?
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07.09.2007 01:11
teufelsberg
Legende der Landstrasse
Dabei seit: 25.07.2003
Herkunft: det ratste nie
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| RE: Natürliche Leistungssteigerung
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| Zitat: |
Original von Arno
Das habe ich jetzt vielleicht noch nicht verstanden - meinst Du so wie bei isometrischem Muskeltraining? |
Ich denke nicht, weiß aber nicht so genau, wie du das meinst.
generell sind bei den meisten Menschen auf muskulärer Ebene erhebliche Effizienzreserven zu beobachten.
So werden bspw. beim "Wegschieben" Muskeln angespannt, die den Arm an den Oberkörper heranziehen, also genau das Gegenteil von verlängern, wegschieben.
Oder beim Gehen. Nur selten wird das Bein nur durch den Iliopsoas nach vorn/oben bewegt, zahlreiche Beinmuskeln mischen sich ein, obwohl sie dafür nicht/schlecht geeignet sind.
Bei Atemmuskeln gibt es Ähnliches.
| Zitat: |
| Zitat: |
| Ich habe mich jetzt nicht in das Atemtraining vertieft (werde ich wahrscheinlich mal tun, klingt interessant) aber denkbar ist ein ähnlicher Effekt. Wenn bei der Atmung die anatgonistischen Muskeln mit arbeiten, kann das Training letztlich eine erhöhte Effektivität bewirken, aber möglicherweise zu Lasten der Effizienz (allerdings mit positiven Gesamteffekt). |
Ich bin mir sicher, der Trainingseffekt beim Atemtraining kommt durch zunächst die Aktivierung, Beanspruchung und nach einer gewissen Zeit Kräftigung der beanspruchten Muskulatur, durch die "Übung".
Dazu könnte auch der Effekt kommen, daß die jeweiligen gegenteiligen Musken für die Atmungs-Bewegung sich sehr wahrscheinlich besser entspannen können, wie man das von gut durchgearbeiteten Muskeln ja kennt. |
Genau das ist die Frage. Ein Kraftsportler (selbst der ungedopte) ist das perfekte Gegenbeispiel.
| Zitat: |
| Habe ich nicht gesehen ... auch die Eisläuferin nicht.Gibt es eigentlich immer noch diesen ziemlich dünnen Sprinter mit den langen Socken (von den Inseln Kitts & Newitts oder so), der schon viele ziemliche Muskelpakete besiegt hatte? |
Den kenne ich nicht, aber das geht wohl in Richtung meiner Argumentation. Die Muskelsprinter trainieren zwar Muskeln auf, bei diesem Training und in ihrem Bewegungsablauf jedoch auch die Antagonisten, so dass es ineffizient wird.
Bei Kurzsprintern scheint dies noch der Weg zum Rekord zu sein, die ganz "Dicken" sind i.d.R. schon keine Langsprinter.
Interessanter dann die Frau Sablikova als Ausdauersportlerin.
Die Eisschnellläuferinnen haben ja doch sehr kräftige Oberschenkel. Dies liegt zum Teil an der gebückten Bewegung. Sablikova hat deutlich dünnere Schenkel und bewegt sich geradezu schlaksig; beim Test bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass sie eine effizientere Bewegungsform gefunden hat. Bei dieser Art des Laufens müssen viel weniger Oberschenkelmuskeln als reine Stabilisatoren aktiv sein, ein erheblicher Effizienzgewinn.
ich bin wirklich gespannt, ob sich noch manche der alten langstrecklerinnen darauf umstellen konnten oder ob es dauert, bis junge mit dieser Technik nachkommen.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von teufelsberg: 07.09.2007 01:12.
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07.09.2007 09:08
MiniMops
Finisseur

Dabei seit: 07.06.2003
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| RE: Natürliche Leistungssteigerung
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| Zitat: |
Original von teufelsberg
| Zitat: |
Original von Arno
Das habe ich jetzt vielleicht noch nicht verstanden - meinst Du so wie bei isometrischem Muskeltraining? |
Ich denke nicht, weiß aber nicht so genau, wie du das meinst.
generell sind bei den meisten Menschen auf muskulärer Ebene erhebliche Effizienzreserven zu beobachten.
So werden bspw. beim "Wegschieben" Muskeln angespannt, die den Arm an den Oberkörper heranziehen, also genau das Gegenteil von verlängern, wegschieben.
Oder beim Gehen. Nur selten wird das Bein nur durch den Iliopsoas nach vorn/oben bewegt, zahlreiche Beinmuskeln mischen sich ein, obwohl sie dafür nicht/schlecht geeignet sind.
Bei Atemmuskeln gibt es Ähnliches.
| Zitat: |
| [quote]Ich habe mich jetzt nicht in das Atemtraining vertieft (werde ich wahrscheinlich mal tun, klingt interessant) aber denkbar ist ein ähnlicher Effekt. Wenn bei der Atmung die anatgonistischen Muskeln mit arbeiten, kann das Training letztlich eine erhöhte Effektivität bewirken, aber möglicherweise zu Lasten der Effizienz (allerdings mit positiven Gesamteffekt). |
Ich bin mir sicher, der Trainingseffekt beim Atemtraining kommt durch zunächst die Aktivierung, Beanspruchung und nach einer gewissen Zeit Kräftigung der beanspruchten Muskulatur, durch die "Übung".
Dazu könnte auch der Effekt kommen, daß die jeweiligen gegenteiligen Musken für die Atmungs-Bewegung sich sehr wahrscheinlich besser entspannen können, wie man das von gut durchgearbeiteten Muskeln ja kennt. |
Genau das ist die Frage. Ein Kraftsportler (selbst der ungedopte) ist das perfekte Gegenbeispiel.
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| Habe ich nicht gesehen ... auch die Eisläuferin nicht.Gibt es eigentlich immer noch diesen ziemlich dünnen Sprinter mit den langen Socken (von den Inseln Kitts & Newitts oder so), der schon viele ziemliche Muskelpakete besiegt hatte? |
Den kenne ich nicht, aber das geht wohl in Richtung meiner Argumentation. Die Muskelsprinter trainieren zwar Muskeln auf, bei diesem Training und in ihrem Bewegungsablauf jedoch auch die Antagonisten, so dass es ineffizient wird.
Bei Kurzsprintern scheint dies noch der Weg zum Rekord zu sein, die ganz "Dicken" sind i.d.R. schon keine Langsprinter.
Interessanter dann die Frau Sablikova als Ausdauersportlerin.
Die Eisschnellläuferinnen haben ja doch sehr kräftige Oberschenkel. Dies liegt zum Teil an der gebückten Bewegung. Sablikova hat deutlich dünnere Schenkel und bewegt sich geradezu schlaksig; beim Test bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass sie eine effizientere Bewegungsform gefunden hat. Bei dieser Art des Laufens müssen viel weniger Oberschenkelmuskeln als reine Stabilisatoren aktiv sein, ein erheblicher Effizienzgewinn.
ich bin wirklich gespannt, ob sich noch manche der alten langstrecklerinnen darauf umstellen konnten oder ob es dauert, bis junge mit dieser Technik nachkommen.[/quote]
Die Oberschenkeldicke einer Athletin ist proportional zu ihrem Dopingkonsum 
...so einfach ist das.
__________________ Ich hatte eine schwere Kindheit...bin ohne Zähne auf die Welt gekommen! :tuet:
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07.09.2007 09:23
Arno unregistriert
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| RE: Natürliche Leistungssteigerung
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Original von teufelsberg
| Zitat: |
Original von Arno
Ich bin mir sicher, der Trainingseffekt beim Atemtraining kommt durch zunächst die Aktivierung, Beanspruchung und nach einer gewissen Zeit Kräftigung der beanspruchten Muskulatur, durch die "Übung".
Dazu könnte auch der Effekt kommen, daß die jeweiligen gegenteiligen Musken für die Atmungs-Bewegung sich sehr wahrscheinlich besser entspannen können, wie man das von gut durchgearbeiteten Muskeln ja kennt. |
Genau das ist die Frage. Ein Kraftsportler (selbst der ungedopte) ist das perfekte Gegenbeispiel. |
Jetzt verstehe ich, was Du meinst. Also, das trainierte Muskulatur bei der Bewegungsausführung sich quasi selber hemmt, bzw. das der ja auch trainierte Gegenpart bei der Bewegungsausführung mit zu überwinden ist.
Was die Atmung anbelangt, kann ich mir vorstellen, daß da sehr viel über Mentales zu machen ist und das entsprechende Übungen schon seit Jahrtausenden existieren. Mal schauen.
Sportler, die Atemtraining machen, berichten allerdings auch so einfach schon von Verbesserungen. Karin Thürig: "Schon nach den ersten Trainings war mir bewusst, was Atmen heisst und wie limitiert ich da tatsächlich bin.", Franco Marvulli: " ...spüre, wie die Atmung flüssiger läuft und ich dabei regelrecht Energie tanken kann.". ( Link)
Wie gesagt, oft ist die Atmungsmuskulatur in einem schlechten Zusatnd und außerdem verkrampft. Oftmals gibt es ja eine Muskelverkrampfung/-verhärtung durch Schwäche des Muskels.
Wie man generell Bewegungsabläufe so trainieren kann, daß die Antagonisten in der Bewegung sich auch wirklich richtig entspannen, ist auch ein sehr interessanter Verbesserungspunkt, auch für z.B. das richtige Pedalieren. Selbst wenn es beim "Kurbeln" so scheint, als wäre das eine kreisrunde Bewegung, müssen sich ja wohl auch bei der Radfahrer-"Muskelschlinge" die jeweiligen Gegenspieler der Bewegung entspannen.
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07.09.2007 10:20
teufelsberg
Legende der Landstrasse
Dabei seit: 25.07.2003
Herkunft: det ratste nie
OFFLINE
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| RE: Natürliche Leistungssteigerung
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| Zitat: |
Original von MiniMops
Die Oberschenkeldicke einer Athletin ist proportional zu ihrem Dopingkonsum
...so einfach ist das. |
genau!
schlicht und einfach, deshalb pulverisiert die mit den dünnsten oberschenkeln, also die ungedopteste, die weltrekorde.
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08.09.2007 01:25
teufelsberg
Legende der Landstrasse
Dabei seit: 25.07.2003
Herkunft: det ratste nie
OFFLINE
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| RE: Natürliche Leistungssteigerung
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| Zitat: |
Original von Arno
Jetzt verstehe ich, was Du meinst. Also, das trainierte Muskulatur bei der Bewegungsausführung sich quasi selber hemmt, bzw. das der ja auch trainierte Gegenpart bei der Bewegungsausführung mit zu überwinden ist. |
So in der Art. Es sind nicht nur die Gegenspieler, auch alles in der Nähe kann mit angespannt werden.
Und diese dauernde Anspannung führt dann wieder zu Bindegewebsproblem, die dann auch ein "Loslassen" nahezu unmöglich machen.
| Zitat: |
| Was die Atmung anbelangt, kann ich mir vorstellen, daß da sehr viel über Mentales zu machen ist und das entsprechende Übungen schon seit Jahrtausenden existieren. Mal schauen. |
Davon gehe ich aus.
| Zitat: |
Sportler, die Atemtraining machen, berichten allerdings auch so einfach schon von Verbesserungen. Karin Thürig: "Schon nach den ersten Trainings war mir bewusst, was Atmen heisst und wie limitiert ich da tatsächlich bin.", Franco Marvulli: " ...spüre, wie die Atmung flüssiger läuft und ich dabei regelrecht Energie tanken kann.". (Link)
Wie gesagt, oft ist die Atmungsmuskulatur in einem schlechten Zusatnd und außerdem verkrampft. Oftmals gibt es ja eine Muskelverkrampfung/-verhärtung durch Schwäche des Muskels. |
Das ist kein Widerspruch, in der Tat.
Denkbar ist sogar, dass durch die völlig ungewohnte Atemübung ein anderes Bewegungsmuster erreicht wird. Die Aufmerksamkeit wird auf einen sonst so dahindümpelnden Bereich gelenkt, dadurch möglicherweise die Anspannung verdeutlicht und teilweise gelassen.
(es wäre mal sehr interessant, einen "Super-Yogi" in die Finger zu bekommen; bei einem "Teilweise-Yogi" konnte ich sehr freie, aber auch sehr feste Bereiche feststellen).
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| Wie man generell Bewegungsabläufe so trainieren kann, daß die Antagonisten in der Bewegung sich auch wirklich richtig entspannen, ist auch ein sehr interessanter Verbesserungspunkt, auch für z.B. das richtige Pedalieren. Selbst wenn es beim "Kurbeln" so scheint, als wäre das eine kreisrunde Bewegung, müssen sich ja wohl auch bei der Radfahrer-"Muskelschlinge" die jeweiligen Gegenspieler der Bewegung entspannen. |
Ich habe bei vorgestelltem "runden" Tritt deutlichen Zug am Pedal (ohne Klickis ziemlich blöd), was laut Studien gar nicht der Fall sein soll, und erheblich weniger Muskelanspannung im Bein (gefühlt, wäre wirklich mal interessant, sich einen Sportmediziner zum messen zu suchen). Ein Problem ist, dass mich "Leistung" quasi nicht mehr interessiert, seit dem ich mich etwas "freier" bewegen kann.
Jedenfalls ist es ratsam, wenn ein Bein bspw. in eine bestimmte Richtung zieht, diese Zugkräfte zu lösen und nicht, die Antagonisten dazu aufzubauen.
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