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Zum Ende der Seite springen Strategie zur Rettung des Profiradsports - interessanter Ansatz
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31.07.2007 00:08

galatea
Neo-Pro

Dabei seit: 30.07.2007

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Pfeil Strategie zur Rettung des Profiradsports - interessanter Ansatz

Ich bin heute über einen Artikel gestolpert, der sich anläßlich der aktuellen Dopingmisere mit einem Ausweg aus dem ganzen Dilemma beschäftigt.

Wenn ich es recht verstehe sieht der Autor die Lösung in einer konzertierten Aktion die v.a. 1) aus einer Art "Beichtfrist" besteht, während der Fahrer oder andere Insider ihr Wissen einem bestimmten Untersuchungsgremium mitteilen sollen. Falls man selbst verstrickt ist, soll es wohl als Anreiz eine Teilamnestie geben... geht in die Kronzeugenregelungsrichtung, 2) soll das Dopingprüfsystem durch eine C-Probe erweitert werden, die zusätzlich abgenommen wird und erst in ein paar Jahren geöffnet und untersucht werden soll, wenn die Analytik fortgeschritten ist. Das soll zusätzlich abschreckend wirken.

Die Details finden sich in diesem Artikel (abgesehen davon gab es auf der Seite vor ein paar Wochen weitere lesenswerte Artikel zur Doping und Spitzensportfrage):

1. Artikel mit Vorschlag zur Rettung des Radsports:
http://www.wissenswerkstatt.net/2007/07/...dopingmonsters/

2. ebenfalls interessant, allgemeiner:
http://www.wissenswerkstatt.net/2007/05/...spitzensport-i/

3. den Gedanken der C-Probe finde ich interessant, hier ein Interview mit Prof Schänzer dazu:
http://n-tv.de/828066.html

Könnte mir vorstellen, daß das Konzept aus Nr.1 durchaus ne Diskussionsgrundlage darstellt... oder?

[Edit, 12:30: Es lässt sich auch dort auf der Seite in die Diskussion einsteigen bzw. dort auf die Argumente antworten...]


Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von galatea: 31.07.2007 12:30.

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31.07.2007 01:50

Arno
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RE: Strategie zur Rettung des Profiradsports - interessanter Ansatz

Stimmt, interessante Ansätze, wobei sich die Frage stellt, wie man den ersten Ansatz organisieren wollte. "... offensive Kronzeugenregelung, mit einer Teilamnestie verknüpft ... Was hindert etwa den BDR daran, die Aktiven aufzufordern, bis zum Stichtag 31.12.2007 ihr Wissen einem noch zu installierenden Aufarbeitungsgremium oder Untersuchungsausschuß mitzuteilen?"

Wenn man sieht, was z.B. jetzt gerade im Zusammenhang mit der Verehrung von Contador in Spanien abgeht ... die sind da völlig unbeleckt und würden bei so etwas nicht mitspielen. Und welchen Sinn hätte das dann? Wie sollte man die oder andere genauso unkritische Nationen vom Radsport ausschließen?

Eine C-Probe mit Verwahrung und späterem Testen auf vormals unbekannte Dopingmethoden stelle ich mir extrem aufwändig vor. Nicht unbedingt jetzt das reine Einlagern, aber das spätere jeweilige Nachtesten des gigantisch anwachsenen Archives mit neuen Nachweisen.

Ich denke das Hauptaugenmerk sollte darauf liegen, überhaupt erstmal wirklich das zu testen, was gerade in der Szene kursiert. Denn bei der TdF07 konnten die Fahrer und ihre medizinischen Betreuer laut Ralf Meutgens Eigenblut, EPO, Wachstumshormon, Synacthen, Insulin und Cortison fast gefahrlos verwenden. [Quelle]. Und wahrscheinlich auch Testosteron (man muss nur die Pflaster früh genug abmachen).


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31.07.2007 08:42

apoka
Legende der Dorfstraße

Dabei seit: 19.07.2004
Fan von: Sport

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RE: Strategie zur Rettung des Profiradsports - interessanter Ansatz

Zitat:
Original von Arno
Eine C-Probe mit Verwahrung und späterem Testen auf vormals unbekannte Dopingmethoden stelle ich mir extrem aufwändig vor. Nicht unbedingt jetzt das reine Einlagern, aber das spätere jeweilige Nachtesten des gigantisch anwachsenen Archives mit neuen Nachweisen.

Ich denke das Hauptaugenmerk sollte darauf liegen, überhaupt erstmal wirklich das zu testen, was gerade in der Szene kursiert. Denn bei der TdF07 konnten die Fahrer und ihre medizinischen Betreuer laut Ralf Meutgens Eigenblut, EPO, Wachstumshormon, Synacthen, Insulin und Cortison fast gefahrlos verwenden. [Quelle]. Und wahrscheinlich auch Testosteron (man muss nur die Pflaster früh genug abmachen).


Wenn es für die Proben der TdF 2007 die Möglichkeit einer C-Probe gäbe, dann könnte man nachträglich schon sehr bald Synacthen und Insulin nachweisen (geht glaube ich schon, wird nur noch nicht gemacht). Ich habe nachträgliche Proben schon vor ein paar Jahren als vielversprechend angesehen, da die Aufdeckung von Dopingmitteln deren Anwendung immer hinterherhinkt. Wichtig ist dabei jedoch, dass klar geregelt ist was genau im Falle eines positiven Befunds passiert (Aberkennung von Ergebnissen, finanzielle Einbußen).

PS: Der zweite Link in der Threaderöffnung produziert einen 404.




__________________
Vor einigen Jahren stand der Radsport noch vorm Abgrund. Heute sind wir schon einen Schritt weiter.
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31.07.2007 08:47

chay05
Bergziege

Dabei seit: 16.06.2005
Herkunft: bärlin

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RE: Strategie zur Rettung des Profiradsports - interessanter Ansatz

Zitat:
Original von apoka
Zitat:
Original von Arno
Eine C-Probe mit Verwahrung und späterem Testen auf vormals unbekannte Dopingmethoden stelle ich mir extrem aufwändig vor. Nicht unbedingt jetzt das reine Einlagern, aber das spätere jeweilige Nachtesten des gigantisch anwachsenen Archives mit neuen Nachweisen.

Ich denke das Hauptaugenmerk sollte darauf liegen, überhaupt erstmal wirklich das zu testen, was gerade in der Szene kursiert. Denn bei der TdF07 konnten die Fahrer und ihre medizinischen Betreuer laut Ralf Meutgens Eigenblut, EPO, Wachstumshormon, Synacthen, Insulin und Cortison fast gefahrlos verwenden. [Quelle]. Und wahrscheinlich auch Testosteron (man muss nur die Pflaster früh genug abmachen).


Wenn es für die Proben der TdF 2007 die Möglichkeit einer C-Probe gäbe, dann könnte man nachträglich schon sehr bald Synacthen und Insulin nachweisen (geht glaube ich schon, wird nur noch nicht gemacht). Ich habe nachträgliche Proben schon vor ein paar Jahren als vielversprechend angesehen, da die Aufdeckung von Dopingmitteln deren Anwendung immer hinterherhinkt. Wichtig ist dabei jedoch, dass klar geregelt ist was genau im Falle eines positiven Befunds passiert (Aberkennung von Ergebnissen, finanzielle Einbußen).

PS: Der zweite Link in der Threaderöffnung produziert einen 404.


Ich kann mir nicht orstellen, dass sich das durchsetzt. Wer hätte denn daran ein Interesse?

Auch die ASO oder ggf. andere Veranstalter können bestimmt gut darauf verzichten, irgendwann rückwirkend für ein paar Jahre ihre Ergebnislisten umzuschreiben.


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31.07.2007 10:34

apoka
Legende der Dorfstraße

Dabei seit: 19.07.2004
Fan von: Sport

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RE: Strategie zur Rettung des Profiradsports - interessanter Ansatz

Zitat:
Original von chay05
Ich kann mir nicht orstellen, dass sich das durchsetzt. Wer hätte denn daran ein Interesse?


Diejenigen, die ein Interesse haben Doping zu bekämpfen und die Glaubwürdigkeit des Sports zu steigern.

Es geht ja nicht nur um das reine Umschreiben von Ergebnislisten, sondern auch um eine Erhöhung der Hemmschwelle für Doping. Wenn einem Sportler bewusst ist, dass Proben auch nachträglich noch getestet werden können und bei einem positiven Test eine Sperre, finanzielle Strafen und die Aberkennung von Ergebnissen droht, dann greift er mit geringerer Wahrscheinlichkeit als heute zu diesen Mitteln. Außerdem ist es doch immer noch besser, wenn man einen Fahrer nach z.B. zwei Jahren erwischt, als wenn man ihn seine gesamte Karriere dopen lässt.




__________________
Vor einigen Jahren stand der Radsport noch vorm Abgrund. Heute sind wir schon einen Schritt weiter.
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31.07.2007 12:12

Graefin
Zweites Profijahr

Dabei seit: 18.02.2004
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Fan von: muss mir erst neue suchen

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RE: Strategie zur Rettung des Profiradsports - interessanter Ansatz

http://www.swisstxt.ch/SF1/724-00.html


...wie ich finde,eine sehr gute Betrachtung




__________________
Gräfliche Grüsse
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31.07.2007 12:17

polli
Soigneur

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Dabei seit: 19.03.2002
Fan von: Bert

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RE: Strategie zur Rettung des Profiradsports - interessanter Ansatz

Zitat:
Original von galatea
3. den Gedanken der C-Probe finde ich interessant, hier ein Interview mit Prof Schänzer dazu:
http://n-tv.de/828066.html


Schänzer hätte ergänzen solllen,daß wenn es eine C-Probe geben soll, dann muss es auch eine D-Probe geben, um rechtlichen Bestand zu haben.




__________________
Q:If people are injecting on a regular basis, as with EPO and microdoping, how the hell do they hide the needle marks?
A:That'll be the black socks......blood spots might show on white ones
A:Under their Livestrong wrist bands
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31.07.2007 12:35

chay05
Bergziege

Dabei seit: 16.06.2005
Herkunft: bärlin

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RE: Strategie zur Rettung des Profiradsports - interessanter Ansatz

Zitat:
Original von apoka
Zitat:
Original von chay05
Ich kann mir nicht orstellen, dass sich das durchsetzt. Wer hätte denn daran ein Interesse?


Diejenigen, die ein Interesse haben Doping zu bekämpfen und die Glaubwürdigkeit des Sports zu steigern.

Es geht ja nicht nur um das reine Umschreiben von Ergebnislisten, sondern auch um eine Erhöhung der Hemmschwelle für Doping. Wenn einem Sportler bewusst ist, dass Proben auch nachträglich noch getestet werden können und bei einem positiven Test eine Sperre, finanzielle Strafen und die Aberkennung von Ergebnissen droht, dann greift er mit geringerer Wahrscheinlichkeit als heute zu diesen Mitteln. Außerdem ist es doch immer noch besser, wenn man einen Fahrer nach z.B. zwei Jahren erwischt, als wenn man ihn seine gesamte Karriere dopen lässt.


Ich denke, es gibt z.B. bei der ASO durchaus ein Interesse, das aber irgendwann an seine Grenzen stößt. Man muss sich nur mal anschauen, wie die ASO-Leute dann vehement behauptet haben, in Contador nun aber wirklich einen Sieger zu haben, dem man nichts vorwerfen kann. Wussten sie natürlich alles besser, sie brauchten aber irgendjemanden, von dem sie behaupten konnten, das ist der richtige Sieger.

Stell dir mal vor, es gäbe von den letzten 15 Jahren noch C-Proben. Weder ASO noch die Teams noch die Sponsoren - von der UCI ganz zu schweigen würde wollen, dass die alle untersucht werden und es dann die letzten 15 Jahre eben keinen Toursieger mehr gibt. Beim Giro oder den Klassikern genau das Gleiche...


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31.07.2007 13:27

teufelsberg
Legende der Landstrasse

Dabei seit: 25.07.2003
Herkunft: det ratste nie

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RE: Strategie zur Rettung des Profiradsports - interessanter Ansatz

Zitat:
Original von polli
Zitat:
Original von galatea
3. den Gedanken der C-Probe finde ich interessant, hier ein Interview mit Prof Schänzer dazu:
http://n-tv.de/828066.html


Schänzer hätte ergänzen solllen,daß wenn es eine C-Probe geben soll, dann muss es auch eine D-Probe geben, um rechtlichen Bestand zu haben.


nein, da ja in der regel die b-probe negativ und ungeöffnet ist. es fielen die durch den rost, die positive a-, aber negative b-probe haben, praktisch nicht relevant.
aber zwei proben müssen aufbewahrt werden, richtig.

verbunden muss das mit erheblichen finanziellen einbußen bei den späteren tests sein.
denkbar: ein teil der einkünfte geht auf konten, die erst nach jahren und den endgültigen tests frei gegeben werden.

aber auch normale gedstrafen wären schmerzhaft, wer will schon gern sein verdientes geld schnell verpulvern, um später keine strafen zahlen zu müssen.


jedenfalls diskutieren wir das doch schon ewig, haben wir in schänzer also einen prominenten mitleser, gut so! :prosit:


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31.07.2007 14:19

conconi
dottore

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RE: Strategie zur Rettung des Profiradsports - interessanter Ansatz

C-Probe fände ich auch gut. Wenigstens dem Ausserirdichen hätte man dann einen Toursieg auch offiziell abnehmen können.
Und wie das mit den möglichen späteren Strafzahlungen aussieht werden wir ja bald wissen, mindestens einer frisch Erwischten (Sinkewitz, Moreni, Vino, Mayo) wird sein Glück gegen die Jahresgehaltszahlung sicher vor Gericht versuchen, auch wenn er zweifelsfrei überführt ist.




__________________
Alberto Contador ist der König der Hoffnung und das Symbol des neuen Radsports. Mit ihm beginnt eine neue Ära. Nach diesem Sieg sollte der Radsport wieder ein Sport ohne Verdächtigungen und ohne Chemie sein. - AS
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31.07.2007 19:27

Harzer Radfahrer
Tour-Sieger

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Fan von: FCB

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Original von galatea
3. den Gedanken der C-Probe finde ich interessant, hier ein Interview mit Prof Schänzer dazu:
http://n-tv.de/828066.html
[/I]


Auf jeden Fall eine richtige Idee, die aufgegriffen und umgesetzt werden muß. Wie Schänzer schon sagt, müssen natürlich erst die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden aber wo ein Wille ist...

  • Auswahlkriterium: Es werden nur Proben von "großen" Rennen eingelagert (Giro, TdF,1-2 Frühjahresklassiker,...). Aufwand und KOsten wären sonst wohl zu groß
  • Zeitraum: Einlagerung der Proben für einen Zeitraum von 5 Jahren
  • Finanzierungsmodell: Ein Teil der Siegprämien geht wie von Teufelsberg gesagt auf ein Treuhandkonto o.ä., welches dort verwaltet wird und nach erfolgreicher C/D-Probe an den Sportler ausgezahlt wird. Ein anderer Teil wird einbehalten und sorgt für die Finanzierung der Lagerung und der Dopingkontrollen
  • Strafen: hier ist der Phantasie keine Grenzen gesetzt. 4 Jahre Sperre ab Bekanntwerden einer positiven Probe, Rückzahlung aller Prämien/Gehälter sowie Titel und Platzierungen aus dem Jahr der positiven Dopingprobe



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31.07.2007 19:41

apoka
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RE: Strategie zur Rettung des Profiradsports - interessanter Ansatz

Zitat:
Original von chay05
Stell dir mal vor, es gäbe von den letzten 15 Jahren noch C-Proben. Weder ASO noch die Teams noch die Sponsoren - von der UCI ganz zu schweigen würde wollen, dass die alle untersucht werden und es dann die letzten 15 Jahre eben keinen Toursieger mehr gibt. Beim Giro oder den Klassikern genau das Gleiche...


Das ist nicht schön, aber meiner Meinung nach sollte man zu diesem Mittel greifen, wenn man irgendwann wieder glaubwürdigeren Sport haben möchte. Da wir uns momentan in einem Tief befinden, könnte selbst die ASO sich dafür entscheiden die von Dir genannten Risiken einzugehen um langfristig Vorteile zu haben. Teams und Sponsoren gibt es wahrscheinlich schon ein paar, die nachträglichen Tests zustimmen würden. Vielleicht könnte sich das die neu gegründete MPCC auf die Fahne schreiben.




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01.08.2007 10:49

ploner
Capitaine de la Route

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Dabei seit: 02.01.2002
Herkunft: Schondorf, Bayern
Fan von: Ronde, Het Volk, LBL, Fleche, Lombardia

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Original von Arno
"... offensive Kronzeugenregelung, mit einer Teilamnestie verknüpft ... Was hindert etwa den BDR daran, die Aktiven aufzufordern, bis zum Stichtag 31.12.2007 ihr Wissen einem noch zu installierenden Aufarbeitungsgremium oder Untersuchungsausschuß mitzuteilen?"

Das sind interessante Ansätze aber das meiner Meinung nach wichtigste Kriterium fehlt: Die Dopingbekämpfung muss sportarten- und länderübergreifend erfolgen. Ansonsten ist immer die Veruchung da, ein bisschen weniger genau hinzuschauen um gegenüber anderen Disziplinen oder Nationen nicht ins Hintertreffen zu gelangen. Ich denke an eine Vereinbarung, dass ein bestimmter Betrag aller Sponsorengelder und Fördermittel an die WADA geht, die auch die alleinige Hoheit in der Dopingkontrolle und Sanktionierung erhält.


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