Ich hatte mir vor ca. 15 Jahren mal so ein Ding aus den USA mitgebracht und auch eine paar Jährchen benutzt. Nach dem ich auf ein neues Brillengestell umgestigen war hatte die Befestigung leider nicht mehr so recht geklappt, da die Klemmung sich bei runden Brillenbügeln leicht verdreht. An flachen Bügeln hält es aber gut.
Es ist schon interessant, wie andere hier auch ohne jegliche Erfahrung diese Dinger mies machen können:
@Kalmit: Seit wann interessierst du dich dafür, ob sich etwas im Renneinsatz bewährt? Wäre das nicht eher ein Kriterium um z. B. Fahrradschuhe und Pedale zu beurteilen?

Da sind sich Profis und Amateure total einig und haben keinen Zweifel über den Nutzen.
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Original von Kalmit
Wirkt bestimmt irritierend und ablenkend, dazu ist der Nutzen glaube ich recht minimal, da der Radfahrer so gut wie gar nicht auf irgendwelche Vorfälle, die sich in seinem Rücken abspielen einwirken könnte... Zudem gibt es ja auch recht oft Auffahrunfälle bei Autos wg. dem flüchtigen Blick in den Rückspiegel...
Wenn man im Vorbeirfahren mal ne hübsche Frau sieht, soll man halt unauffällig nach hinten schauen, dann sieht man sie eh besser als in dem kleinen Spiegelchen! |
Also Vorfälle im Rücken sind für einen Radfahrer genau so relevant wie für Autofahrer auch. Man kann sich als Radfahrer nur leichter vom Gehör leiten lassen, was aber nicht immer ausreichend ist (nicht zuletzt da es Leute wie Checker gibt, der auch einen Großteil der Rennradfahrer nahezu lautlos überholen kann). Irritierend ist es nur ganz zu Anfang und man gewöhnt sich schnell an so ein Ding. Die Ablenkung, insbesondere durch eine hübsche Frau

, ist da schon eher als Gegenargument brauchbar, zumal man bei der buchstäblichen Kopfverdreherei wesentlich unauffälliger schauen kann und es sich daher vielleicht auch eher traut.
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Original von Coastfreak
Den Spiegel an der Brille zu befestigen halte ich auch für etwas komisch. Es lenkt bestimmt ab und sieht zudem tatsächlich lächerlich aus.
Es gibt aber eine Alternative: Radspiegel.de liefert ein paar Informationen über Spiegel am Unterlenker. Ich werde mir bald einen solchen Spiegel kaufen. |
Lächerlich? Na ja, das ist Ansichtssache.

Auf jeden Fall erregt man damit Aufsehen, das ist wohl nicht zu bestreiten. Diese putzigen Dinger von Radspiegel.de halte ich aber nicht für eine wirkliche Alternative. Dazu wären sie mir viel zu weit vom Auge entfernt, um bei der winzigen Größe ein brauchbares Gesichtsfeld zu ergeben. Der wesentliche Vorteil von den Spiegeln an Brille oder Helm besteht darin, dass sie mit dem Kopf statt mit dem Rad verbunden sind:
1. Die Nähe zum Auge ergibt auch bei kleinem Spiegeldurchmeser ein ausreichendes Gesichtsfeld.
2. Erschütterungen und Bewegungen vom Rad beeinträchtigen nicht die Sicht
3. Durch drehen des Kopfes kann man das Sichtfeld nahezu beliebig vergrössern.
Ein Spiegel am Lenker bring erst etwas bei deutlich größerem Durchmesser und hat auch dann noch viele Nachteile, zumal sich bei Fahrrädern der Lenker in der Regel noch mehr bewegt als bei Motorrädern.
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Original von steffi
aber zu diesem Rückspiegelchen, da fällt einer praktisch denkenden Frau sofort etwas ein:
die Gefahr, dass sich der Stiel des Spiegels bei einem Crash ins Auge oder sonstwo in den Kopf bohrt, ist doch riesengroß |
Da scheint mir die Frau aber doch eher theoretisch als praktisch zu denken
Bei einem Unfall ist die Brille selbst wohl gefährlicher. Die Halterung ist nicht sehr fest an der Brille, und der Stab, an dem das Spiegelchen hängt, ist eher tangential zum Kopf ausgerichtet. Also ich hatte im praktischen Einsatz dabei nie solche Bedenken durch das Teil verletzt zu werden.
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Original von Tiefflieger
Tja, meine Anwendungsidee war mehr für den normalen Straßenverkehr auf der eher ruhigen Dorfstraße. Da ich meistens zu zweit mit meiner Freundin fahre ist es oft so, dass wir nebeneinander her fahren (klönt sich besser so) und zumindest ich es meist verpeile, wenn dann einer hinter uns auftaucht und vorbei will. Mit so einem Spiegel könnte man also checken, ob Überholverkehr auftaucht und rechtzeitig von der "Außenbahn" runter und Platz machen.
Der Punkt mit der erhöhten Verletzungsgefahr für Kopf und Auge bei einem Crash ist natürlich nicht von der Hand zu weisen.
HAJO |
Gerade beim Fahren "miteinander" kann das Spiegelchen sehr praktisch sein. Ob du dabei allerdings besser peilst, wer gerade als potentielle Überholverkehr auftaucht hängt natürlich stark davon ab, wie aufmerksam du im Rückspiegel die Welt hinter dir beobachtest. Ich fand den Spiegel vor allem auch dann praktisch, wenn man mal in einer hetereogenen Gruppe für andere (nicht so schnelle Fahrer) die "Arbeit im Wind" verrichtet, da man darüber sehr gut beobachten kann, wie gut die anderen Gruppenmitglieder den Anschluss halten können. Gerade in so einer Situation ist Umdrehen eher eine gefährliche Alternative und der Spiegel bringt einem einen deutlichen Gewinn. Auch beim Führungswechsel in einer homogenen Gruppe kann man mit so einem Rückspiegel leichter prüfen, ob "die Luft rein ist", oder ob man lieber noch einen Moment abwartet, bis ein nachfolgendes Auto überholt hat.
Wenn dein Bruder (der Rückwärtsfahrer

) eh schon so ein Ding hat, dann probier es doch einfach mal aus.
PS. Ich hab auch noch mal ein bischen zu dem Thema gegoogelt und diese zwei informativen Seiten gefunden (allerdings beide in englisch):
http://www.bikexprt.com/bicycle/mirror.htm
http://www.icebike.com/Equipment/cyclingmirrors.htm