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Auf dem Weg von Andorra nach Estacion de Esqui Aramon Cerler belauerten sich die Favoriten der diesjährigen Ausgabe der Vuelta. Mancebo (Illes Balears), Heras (Liberty Seguros), Menchov (Rabobank), Garcia Quesada (Communidad Valenciana) und Sastre (CSC) hatten am Anstieg leicht forciert. Altmeister Roberto Laiseka vom baskischen Team Euskaltel schien nicht mehr folgen zu können. Er kurbelte nochmals, kam wieder heran und wagte einen Fluchtversuch. Er kam durch, wohl auch, weil von den anderen keiner Interesse hatte, ihm, der in der Gesamtwertung keine Gefahr war, zu folgen. Altmeister Laiseka siegte.
Diese Szene beschrieb den ersten Sieg innerhalb einer GT des Jahres 2005. Vergeblich mühte sich das Team, bei Giro und Tour zumindest mal bei den Etappen das Podium zu erreichen. Das zeichnet ein erklärtes Rundfahrtenmannschaft nicht unbedingt aus, wenn es nicht in der Lage ist, bei GT-Etappen auf entsprechenden Plätzen zu landen. Es schien fast so, dass es bei der Vuelta ähnlich ausgehen würde. Eben beschriebene Szene ereignete sich auf der 11. Etappe der Vuelta am 6. September. Da war die Hälfte der Rundfahrt bereits gefahren. Drei Tage später tat es Samuel Sanchez seinem Teamkollegen gleich und siegte auf der 13. Etappe von Burgos nach Santuario de la Bien Aparecida. Zwei Tage später setzte Sanchez noch einen drauf und belegte auf der 15. Etappe den zweiten Platz. Damit war doch noch ein versöhnliches Ende gelungen.
Sanchez wurde in der Gesamtwertung der Vuelta schließlich 11. Dieses Ergebnis war im Vergleich mit den anderen GTs das Beste eines Fahrers der Basken. Sanchez war es gelungen, durch einige gute Tagesergebnisse eine akzeptable Platzierung zu erreichen. Passabel für ihn, aber nicht unbedingt passabel aus der Sicht eines Rundfahrten-Teams.
Inigo Landaluze und Aitor Gonzalez – Triumphe in Wochenfrist
Euskaltel hatte schwer in die Saison gefunden. Lange fuhren die Basken nur mit. Selten konnten sie mal ein Ausrufezeichen hinter ihren Leistungen setzen. Das Frühjahr war vorbei und kein Fahrer hatte Punkte bis zum Giro für die Pro Tour Wertung eingefahren. Es war kaum bemerkenswertes in der Saison für die Basken passiert.
Da folgte die 5. Etappe der Dauphine Libere. Axel Merckx (Davitamon-Lotto) feierte auf dem Weg von Vaison-la-Romaine nach Grenoble einen grandiosen Sieg nach einem Soloritt. Die Favoriten (Armstrong, Leipheimer, Landis, Winokurow) hatten ihn ziehen lassen. Andere folgten, sie stellten keine Gefahr für die Gesamtwertung dar. Aber einen hatten sie offensichtlich übersehen. Inigo Landaluze war davon gefahren. Niemand war aufgefallen, dass er in aussichtsreicher Position im Klassement lag. Landaluze wurde Zweiter. Dieser Platz ebnete ihm aber den Weg zum Gesamtsieg bei der Rundfahrt, da er ausreichenden Vorsprung hatte, den die Favoriten ihm nicht mehr weg machen könnten. Landaluze siegte völlig überraschend bei dem Vorbereitungsrennen der Tour de France. Damit hatte das Team endlich jemanden mit einem Rundfahrtssieg. Allerdings zählte nach diesem Rennen Landaluze niemand zum Kreis der Favoriten für die Tour de France. Dieser Erwartungshaltung kam er dann auch trefflich nach…
Wenige Tage später zog der nächste des Euskaltel-Teams nach. Aitor Gonzalez torpedierte auf der Abschlussetappe der Tour de Suisse den Gesamtführenden Michael Rogers (Quick Step) und gewann nicht nur die Etappe von Ulrichen nach Ulrichen sondern gleich die gesamte Rundfahrt. Endlich hatte der „Terminaitor“ mal wieder etwas vorzuweisen, nachdem es seit seinem Sieg bei der Vuelta 2002 eher klemmte. Bei Fassa Bortolo wurde er in der Folge wieder aussortiert und dank baskischer Herkunft kam er bei Euskaltel unter.
Dieser Sieg mehrte Hoffnungen, dass er bei der Vuelta 2005 wieder zur alten Form auflaufen kann. Bei der Vuelta wurde er dann – nach eher schmählichen Leistungen – positiv auf Doping getestet und dann hatte es sich mit ihm. Man muss jetzt abwarten, ob es zu einer Sperre kommt, aber nicht wenige schreiben ihn nun ab…
Dennoch möge man nach dieser Saison festhalten, dass das Team beide Vorbereitungsrundfahrten zur Tour de France gewonnen hat. Man kann Euskaltel und Landaluze nicht die Schuld geben, dass er offensichtlich übersehen wurde und von der Sieg von Gonzalez in der Schweiz sauber war, was man „in dubio pro reo“ annehmen muss, dann waren das sicherlich nicht die kleinsten Hausnummern. Dass beide Erfolge allerdings auch die einzigen Platzierungen im Top Ten-Bereich bei den kleineren Rundfahrten waren, kann man unterschiedlich interpretieren. Entweder legt man es so aus, dass das Team genau bei diesen Rennen im Juni topfit sein wollte, schließlich musste man den Gesamtsieg des Vorjahrs der Dauphine Libere (Iban Mayo) verteidigen. Oder man bemäkelt, dass Euskaltel als Rundfahrtteam einfach zu wenig aus den Möglichkeiten machte. Oder das Fahrermaterial genügt den Ansprüchen nicht.
Bei den GTs reichte es im Übrigen bei jeder zu Gesamtplatzierungen, die Fahrern Punkte einbrachten. Neben der Vuelta schaffte Sanchez den 17. Platz beim Giro. Haimar Zubeldia belegte bei der Tour de France den 15. Gesamtrang. Vorzeigbare Tagesergebnisse gab es bei den nicht-spanischen Landesrundfahrten nicht. Sanchez wurde 14. auf der 14. Etappe in Italien. Das beste Ergebnis in Frankreich glückte Egoi Martinez mit dem 8. Platz bei der 6. Etappe. Und wenn man schon dabei ist, auch die Teamplatzierungen waren nicht gerade – Giro (15.), Tour (14.) und Vuelta (7.) – gelungen.
Bescheidene Pro Tour-Fahrer
Auch die Ergebnisse bei den Pro Tour Rundfahrten ansonsten ließen zu wünschen übrig. Die beste gelang David Lopez mit dem 20. bei Tirreno-Adriatico. Von den Errungenschaften der eigentlichen Stars der Mannschaft braucht man fast nicht zu reden. Aitor Gonzalez schaffte keine weitere gute Platzierung. Iban Mayo, 2003 noch gefeierter Star des Teams ob des 5. Platzes bei der Tour de France und 2004 Gewinner der Dauphine Libere, errang gerade mal einen 22. Platz bei der Volta A Catalunya. Haimar Zubeldia wurde bester seines Teams bei der heimischen Baskenland-Rundfahrt – als 48.
Aber auch andere, die vielleicht nicht in der ersten Reihe zu sehen sind, waren nicht in der Lage, die Lücken zu schließen und entsprechende Ergebnisse einzufahren. Iker Camano beispielsweise kam über einen 30. Platz nicht hinaus und Egoi Martinez belegte bei Paris-Nizza den 43. Platz. Biedere Hausmannskost.
Natürlich muss man sich nun mit den Leistungen von Iban Mayo auseinander setzen. Er war auch 2005 als Erbringer der guten Platzierungen vorgesehen. Aber seiner Rolle wurde er zu keinem Zeitpunkt gerecht. Platz 60 bei der Tour de France, im Rahmen der Vuelta stieg er in aussichtsloser Lage aus. Woher kommt der derart starke Leistungsabfall des Basken? Man kann diesen nicht nur, wie Teamchef Gorospe es probierte, mit dem Trauma der Tour 2004 begründen. Als Mayo dort über das Parkett, Verzeihung Kopfsteinpflaster, stolperte und stürzte, fand er nie wieder zu seiner ursprünglichen Leistung zurück. Für 2004 mag man das angesprochene Trauma gelten lassen, aber für 2005? Mayo wird, wenn er in medias res geht, feststellen müssen, dass er in dieser Form der vergangenen Saison in seinem Team bald nur noch Wasserholer sein wird. Die Perspektiven, die er mit so einer Leistung aufzeigt, lassen mehr von ihm künftig nicht erwarten. Nächstes Jahr soll Mayo voraussichtlich nicht mehr bei der Tour sondern beim Giro starten, was nach dem Verständnis der Beobachter als Strafexpedition für Mayo gilt. Wenn er schon nicht mehr in der Lage ist, die erwünschten Leistungen abzurufen, dann soll er wenigstens dort fahren, wo es keiner sieht…
Nicht wenige unken, dass sein Leistungstief mit der Entlassung des Teamarztes Dr. Losa zu tun hat. Dr. Losa war in der Dopingaffäre mit David Millar verwickelt und wurde anschließend vom Team freigestellt. Kurze Zeit später waren einige Fahrer bei der Tour de France nicht mehr in der Lage, vorne mitzuhalten.
Auch Haimar Zubeldia ist weit davon entfernt, mit seinen Leistungen aus dem Jahr 2003 konkurrieren zu können. Zumindest bei der Tour de France reichte es zu einem 6. Platz. Heuer kam er auf den 15. Platz – ohne irgendwie bei der Tour auffällig geworden zu sein. Zumindest kann er – im Gegensatz zu Mayo - noch auf zählbare Ergebnisse verweisen. Punkte ergatterte er neben der Tour auch bei der heimischen Klasika San Sebastian, als er bei dem einzigen Ein-Tages-Rennen der Pro Tour auf spanischem Boden den 7. Platz belegte. Insgesamt reichte es für Zubeldia in der Pro Tour Wertung zu Platz 112. Die bereits erwähnen Aitor Gonzalez (43.) und Landaluze (45.) finden sich in ihr ebenso wieder wie Laiseka, der auf dem 147. Rang zu finden ist.
Die Klassiker und Euskaltel – zwei Welten prallen aufeinander
In der Pro Tour Teamwertung belegte Euskaltel zum Abschluss den 19. Platz. Sie waren stärker im Bereich der Rundfahrten, wo es immerhin zu einem 14. Platz reichte. Bei den Klassikern wurde man Letzter. Ähnliche Ergebnisse lassen sich an der Zusammenstellung der Tabelle ablesen, wo die errungenen Punkte der Fahrer addiert wurden. Bei den Rundfahrten wäre man 15., bei den Klassikern 18.
Natürlich soll auch Samuel Sanchez nicht vergessen werden. Er rangiert an 54. Stelle. Seine gute Saison rundeten in der Pro Tour der 10. Rang bei der Klasika und der 7. Rang bei Züri-Metzgete ab. Bemerkenswert, dass er bei zwei Ein-Tages-Rennen Punkte einfuhr.
Klassiker liegen Spaniern allgemein eher weniger. Zwar haben sich einige auf den Strecken zu Recht gefunden (Freire, Flecha, Astarloa, Zaballa), aber die Spanier legen auf die Ein-Tages-Rennen weniger Wert. Nun grenzen sich die Basken gerne von den Spaniern ab. Das Euskaltel-Team besteht aus Basken und Spaniern, die im Baskenland aufgewachsen sind. In dem Team gilt selbst ein Madrilene als Ausländer, wobei noch das Phänomen Unai Etxebarria zu klären wäre, der den seltenen baskisch-venezolanischen Paradiesvogel im Rennstall verkörpert.
Schweift man jetzt aber nicht zu weit ins Politische ab, so drängt sich der Blick wie auf die Ergebnissachlage. Sicher erfreulich ist der 12. Rang von Iosu Silloniz bei Mailand-San Remo. Der Fahrer, der sonst kaum in der Saison auffiel, verfehlte Pro Tour Ränge nur knapp. Schon etwas deutlicher war da der Abstand von Inaki Isasi auf diese Ränge, als er beim GP Ouest-Plouay den 17. Platz erreichte. Danach wird es eher leise, was die Leistungen des Teams angeht. Etwas auffälliger sind die Leistungen von Landaluze, der auf den ungeliebten Strecken des belgischen Frühjahrs mit achtbaren Ergebnisse aufwartete. 27. bei Gent-Wevelgem, 42. bei der Flandern-Rundfahrt sowie 24. beim Amstel Gold Race als auch 33. beim Wallonischen Pfeil sind zwar nicht fantastisch aber für Fahrer seines Formats respektabel. Verwiesen sei noch auf den 27. Rang von Koldo Fernandez de Larrea bei den HEW-Cyclassics. Danach breite man über die restlichen Ergebnisse der Basken bei den Klassikern den Mantel des Schweigens aus.
Ein Baske namens Herrero
Außerhalb der Pro Tour konnten die Fahrer – besonders in Spanien – einige kleinere Erfolge feiern. Allen voran muss hier David Herrero genannt werden. Als es in der neuen Saison auch außerhalb der Pro Tour nicht lief, war er bei der 2. Etappe der Rundfahrt Clasica Internacional a Alcobendas (2.1) erfolgreich. Es folgten Etappensiege beim Zeitfahren (4. Etappe) der Bicicleta Vasca (2.HC) und bei Vuelta Ciclista A Burgos (2.HC- 5. Etappe). Er feierte auch einen Triumph bei einem Ein-Tages-Rennen. Der GP Llodio (1.1) wurde von ihm gewonnen.
Sanchez brachte einen Sieg zum Saisonende zustande. Die prestigeträchtige Escalada a Montjuic (1.2) konnte er zu seinen Gunsten entscheiden. Ferner belegte bei der Asturien-Rundfahrt (2.1) in der Gesamtbilanz den 2. Rang.
Hier enden die Aufzählungen der Erfolge des Teams. Euskaltel konnte nur wenige Siege einfahren. Die Rennen, die sie gewonnen haben, fahren in der Anzahl recht knapp. Außerhalb der Pro Tour gab es keinen Sieg bei einer Rundfahrt. Kaum Etappensiege sind eine weiteres Indiz für die schlechte Ausbeute des Teams. Zu viele Fahrer waren während der Saison in Formtiefs, es sei denn, für den Leistungsabfall einiger Fahrer gibt es chemische Gründe.
Es gibt aber auch welche, die gewonnen haben:
Tops und Flops
Die Gewinner des Teams sind
• Samuel Sanchez: Sanchez gewann eine Etappe bei der Vuelta und wurde ein Mal 2. Daneben konnte er bei zwei GTs in die Top 20 eindringen. Auch bei Klassikern konnte er punkten. Vielleicht sollte er sich mal nach einem anderen Team umsehen.
• Inigo Landaluze: Vermutlich hat er 2005 seinen sportlichen Höhepunkt erlebt. Dass er gegen starke internationale Konkurrenz bei der Dauphine Libere triumphiert, setzte ihm einen Meilenstein in die Palmares. Ob noch welche folgen.
• Roberto Laiseka: Der Altmeister übernahm Verantwortung. Als es schien, dass das Team auch bei der 3 GT keinen Tagessieg erringen konnte, nahm er sich ein Herz und er schloss eine Etappe der Vuelta als Gewinner ab. Danach konnten die anderen sich richten.
Diese Fahrer enttäuschten
• Iban Mayo: Sein Abstieg setzte sich 2005 fort. Bei keiner GT konnte er etwas gewinnen. Er wird vermutlich bald zu den teuersten Wasserholer der Welt avancieren, wenn er jüngeren Fahrern bei Rundfahrten Getränke holen soll. Derzeit ist er völlig von der Rolle.
• Aitor Gonzalez: Sein Sieg bei der Tour de Suisse wird überschattet von seinem Abschneiden bei der Vuelta, wo er positiv gestestet wurde.
• Haimar Zubeldia: Auch in der vergangenen Saison konnte Zubeldia nicht im gewünschten Maße überzeugen. Als Mayo schwächelte, war er nicht in der Lage, das Zepter zu übernehmen.
Eine Saison vor dem Exodus?
Möglicherweise schließt Euskaltel nach dieser Saison seinen Betrieb, von daher dürfte für manchen Fahrer viel von der nächsten Saison abhängen, da man sich möglicherweise für einen neuen Arbeitgeber präsentieren muss. Einige Fahrer haben damit sicherlich weniger Probleme. Sanchez, Landaluze, Haimar Zubeldia und Herrero kommen bestimmt bei anderen Pro Tour Teams unter. Laiseka bewegt sich im Herbst seiner Karriere und wird nach dieser Saison eventuell seine Karriere beenden. Bei Aitor Gonzalez muss man abwarten, wie sein Verfahren in Bezug auf Doping enden wird.
Andere Fahrer stehen unter Zugzwang. Ganz besonders Mayo aber auch Camano, Flores und Gorka Gonzalez müssen beweisen, dass sie es noch können, wenn sie ihren Sport auch künftig auf höchster Ebene ausüben wollen. Ein Auge sollte man auf einige jüngere Fahrer im Team werfen. Vielleicht sind Igor Anton und Gorka Verdugo schon 2006 in der Lage, ihr Können unter Beweis zu stellen.
Nicht mehr unterstützt wird die Equipe dabei von Egoi Martinez, der zu Discovery Channel wechselt, Mikel Artetxe, Alberto Lopez de Munain und Aitor Silloniz, die alle noch keinen neuen Arbeitgeber gefunden haben. Statt ihrer haben nun andere Fahrer im Team eine Anstellung gefunden. Drei Fahrer kamen von Professional Teams. Zuerst soll Andoni Aranaga von Kaiku-Caja Rural genannt werden, der 2005 je eine Etappe bei der Asturien-Rundfahrt und bei der Valencia-Rundfahrt gewinnen konnte. Zur baskischen Equipe stößt Aitor Hernandez von Team LPR. Er zeigte sich bei der Euzkal Bicicleta mit einem 2. und einem 3. Etappenplatz in vorderer Front. Von Relax-Fuenlabrada kommt Ivan Mayoz – hoffentlich nicht nur ob der Namensähnlichkeit zu Iban Mayo. Daneben wurden weitere Fahrer verpflichtet, die aber in der Aufbauphase stecken: Albizuri, Perez, Iriondo und Uribarri.
Möglicherweise heuert auch noch Unai Yus an. Yus war von Bouygues Telecom für den Gebrauch von Medikamenten entlassen worden, die nicht vom Teamarzt verschrieben wurden, aber offensichtlich nicht gegen Dopingvorschriften verstießen. Yus steht aber auch in Verhandlungen mit Unibet.com. Anscheinend will man bei Euskaltel noch abwarten, ob Aitor Gonzalez freigesprochen wird oder letztlich gesperrt wird.
Euskaltel war 2005 sicherlich nicht immer sehr erfolgreich. Und leider schwirrt immer noch ein Geruch von Dopingmitteln um das Team. Dennoch hat das Team seinen Charme, eben weil es anders ist als andere. Eine Mannschaft nur nach landsmannschaftlichen Gesichtspunkten zusammen zu stellen, hat durchaus etwas Sympathisches. Dass man damit nicht auf jedem Terrain Erfolg hat, ist ein Selbstgänger. Man möge nur nicht den Mut verlieren, die Idee aufzugeben, wenn es mal nicht läuft. Dass die Fahrer es besser können, weiß der kundige Beobachter. Falls 2006 die Lichter ausgehen, soll man dem Team jetzt schon eine schöne letzte Saison wünschen, aber vielleicht bleibt das Team unter anderem oder auch bisherigem Namen doch erhalten.
__________________ o.T.
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