Weinthread |
10.10.2005 13:12
Fraenki
Saisonende - kein Nerv mehr zum radeln ( 2008 )

Dabei seit: 12.07.2002
Herkunft: aus dem Soonwald Fan von: Italien, Lago di Caldonazzo
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[quote] Original von Harzer Radfahrer
Glühwein... 
Bald ist es wieder soweit...
[quote]
Feuerzangenbowle, um das Ganze zu steigern.
Schöne Italienische Rotweine schmücken mein Weinregal zu Hause.
Weißweine weniger.
Ansonsten halt ichs wie Harzer. Ein Weizen(Bier) ist erfrischender.
ciao
__________________ Wer sich keine Zeit nimmt
wird nie welche haben.
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10.10.2005 13:50
Inga
Dictatress i.E.
Dabei seit: 28.12.2001
Herkunft: nordish by nature Fan von: radsportfans ;)
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könnt ihr die einzelnen weine eigentlich tatsächlich am geschmack unterscheiden?
ich kann allerhöchstens einen bordeaux von einem beaujolais unterscheiden
ich trinke gern und (zu) viel wein aber ich könnte nie erkennen, welcher wirklich gut ist und welcher nicht. Den teuersten wein, den ich mal in einem sterne-restaurant getrunken habe ( irgendeinen bordeaux) fand ich schrecklich.
Und gibt es eine regel, welche weine man lagern kann/muss und welche nicht?
weinkeller wäre bei mir übrigens zwecklos - was da ist, wird getrunken
__________________ "We gotta go to that crappy town where I'm a hero"
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10.10.2005 14:20
kuestentanne
Buten-Kieler

Dabei seit: 05.08.2002
Herkunft: Stockholm Fan von: THW KIEL
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Ich bin mir sicher, dass du einen Gewürztraminer von ner Liebfrauenmilch auseinander halten kannst
Übrigens finde ich diesen Thread gemein.
Ich bin eigentlich durchaus ein Weintrinker, aber dank meines erkrankten Gleichgewichtorgans ist Alkohol für mich mittlerweile tabu.
Alkoholfrei Weine werden wohl kaum schmecken, schließlich fehlt ja dann der Aromaträger. Traubensaft schmeckt jedenfalls nicht nach Wein.
Als ich noch Wein trinken konnte, waren badische Spätburgunder ganz oben, nen Gewürztraminer hab ich auch nicht verachtet. Bei meinem Sardinienurlaub konnte ich feststellen, dass die sardischen Weine nicht die schlechtesten sind.
Aber alles Geschichte
__________________ Love people, use things, the opposite never works!
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10.10.2005 14:59
blaireau
Soigneur

Dabei seit: 22.07.2004
Herkunft: Zürich Fan von: Ottavio Bottecchia
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| Zitat: |
Original von hermann
Ich bin Bordeaux Liebhaber und ganz besonders Pomerol Liebhaber. Diese Weine sind nicht ganz billig, |
Ouh là là! Nicht ganz billig ist gut. Aber ein paar 90er, 94er und 95er liegen bei mir noch rum. Schau mal rein wenn Du in der Gegend bist, und wir überlegen, ob wir einen Evangile, einen Vieux Château Certan oder einen Eglise Clinet verkosten wollen. Die hab' ich noch aus den Zeiten, als das Zeug gerade noch bezahlbar war.
Sonst mag ich z.Z. Schweizer Pinot Noir (die Besten sind allemal auf dem Niveau guter Mittelklasse-Burgunder (wenn's nicht die allergrössten Namen sind), und das zu 15 Euros.
Nebbiolos sind meine Lieblings-Rotweine (vor allem Barbaresco), aber auch die Nebbiolos aus dem Valtellino mag ich sehr. Dicht dahinter kommen die Châteauneufs-du-Pape.
Als Weisswein lieb ich z.Z. die Weine aus Campanien (gutes Beispiel: Matroberadinos "Greco di Tufo Novaserra") zum Essen besonders. Meine jüngste Entdeckung sind Rotweine aus der Romagna, wenn sie etwas leichter gemacht sind.
Das Weingut, das ich immer mal besuchen wollte, ist Lopez-de-Heredia in Haro. Die machen Riojas im alten Stil: helle, aromatische, säurebetonte Rotweine, so wie Engländer einst alte Burgunder mochten. Mit einfachem Essen (Käse, Serrano) klingen und singen die zuweilen, dass man ihnen die 15 Jahre Fasslagerung gar nicht anmerkt. Leider hab' ich keine einzige Flasche mehr, und sie sind so sehr aus der Mode, dass sie niemand mehr importiert bei uns.
Und ja: die Côtes-du-Jura: die mag man, oder aber entschieden nicht. Ich mag sie, um sie sind (aber sag's nicht den Jurassiern) die besten Kochweine, die es gibt. Find' ich jedenfalls.
"Es wird der Wein sein und wir wern nimmer sein; wird schöne Maderln geb'n und wir werd'n nimmer leben"
__________________ "I just dropped in to see what condition my condition was in"
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10.10.2005 15:07
TEVC
Legende der Landstrasse

Dabei seit: 13.03.2002
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| Zitat: |
Original von Inga
ich könnte nie erkennen, welcher wirklich gut ist und welcher nicht
Und gibt es eine regel, welche weine man lagern kann/muss und welche nicht?
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Zum ersten: Es gibt bei Wein ein einziges Kritierium ob er gut oder nicht gut ist. Der Subbjektive Geschmack. Wenn er MIR schmeckt ist er gut. Egal was wer anders sagt (und vice versa).
Zum Zweiten:
Weissweine sind in aller Regel jung zu trinken. Das liegt daran, dass das was das Aroma eines Weissweines ausmacht leicht flüchtige Verbindungen sind, die über die Zeit verschwinden.
Bei Rotweinen ist es so, dass mittlerweile viele Rote oxidativ ausgebaut werden (erkennbar an der fruchtigen Note). Das macht sie wenig lagerfähig und jung trinkbar. Das ist finanziell interessant, weil, dass die Keller in den Kellereien schneller leer werden und Lagerplatz teuer ist.
Schwere, tanninreiche Rotweine, die auf der Maische vergoren wurden und reduktiv (unter weitestgehendem Sauerstoffausschluss) ausgebaut werden MÜSSEN gelagert werden, das sie davor grausam schmecken. Zu jung sind sie unbalanciert, hart und einfach nicht schön... Einen Barolo, der weniger als 15 Jahre hat kann man getrost als Kindermord bezeichnen.
Allgemein müssen Weine, die Lagerfähigkeit haben sollen einen relativ hohen Säuregehalt haben. Diese Säuren werden dannüber die Zeit mit dem Alkohohl versestert (klasssische Carboylgruppenreaktion für die Interessierte) und geben so neue Geschacksnoten, die in der Tat nur über die Zeit entstehen können.
__________________ Less is an option!
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10.10.2005 15:19
ogkempf
Tippspielweltmeister

Dabei seit: 29.12.2001
Herkunft: Oegstgeest Fan von: Studenten
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Ich habe übrigens noch Briefmarken aus Österreich!
__________________ Radsport ist Scheiße - und nichts wird besser!
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10.10.2005 18:53
hermann
Kapitän

Dabei seit: 11.10.2003
Herkunft: Belgien Fan von: Lambrecht
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| Zitat: |
Original von blaireau
| Zitat: |
Original von hermann
Ich bin Bordeaux Liebhaber und ganz besonders Pomerol Liebhaber. Diese Weine sind nicht ganz billig, |
Ouh là là! Nicht ganz billig ist gut. Aber ein paar 90er, 94er und 95er liegen bei mir noch rum. Schau mal rein wenn Du in der Gegend bist, und wir überlegen, ob wir einen Evangile, einen Vieux Château Certan oder einen Eglise Clinet verkosten wollen. Die hab' ich noch aus den Zeiten, als das Zeug gerade noch bezahlbar war.
Sonst mag ich z.Z. Schweizer Pinot Noir (die Besten sind allemal auf dem Niveau guter Mittelklasse-Burgunder (wenn's nicht die allergrössten Namen sind), und das zu 15 Euros.
Nebbiolos sind meine Lieblings-Rotweine (vor allem Barbaresco), aber auch die Nebbiolos aus dem Valtellino mag ich sehr. Dicht dahinter kommen die Châteauneufs-du-Pape.
Als Weisswein lieb ich z.Z. die Weine aus Campanien (gutes Beispiel: Matroberadinos "Greco di Tufo Novaserra") zum Essen besonders. Meine jüngste Entdeckung sind Rotweine aus der Romagna, wenn sie etwas leichter gemacht sind.
Das Weingut, das ich immer mal besuchen wollte, ist Lopez-de-Heredia in Haro. Die machen Riojas im alten Stil: helle, aromatische, säurebetonte Rotweine, so wie Engländer einst alte Burgunder mochten. Mit einfachem Essen (Käse, Serrano) klingen und singen die zuweilen, dass man ihnen die 15 Jahre Fasslagerung gar nicht anmerkt. Leider hab' ich keine einzige Flasche mehr, und sie sind so sehr aus der Mode, dass sie niemand mehr importiert bei uns.
Und ja: die Côtes-du-Jura: die mag man, oder aber entschieden nicht. Ich mag sie, um sie sind (aber sag's nicht den Jurassiern) die besten Kochweine, die es gibt. Find' ich jedenfalls.
"Es wird der Wein sein und wir wern nimmer sein; wird schöne Maderln geb'n und wir werd'n nimmer leben" |
Evangile und Vieux Chateau Certan sind Spitzengewächse welche heute kaum noch erschwinglich sind. Mit Trotanoy und La Conseillante le carré d'as des Pomerol, Petrus ausgenommen. Aber alle total überteuert. Deshalb meine Tendenz zu den kleineren Weingütern des Pomerol.
Bei den Juraweinen noch ein Tipp für Weissweinliebhaber: vin de paille und vin jaune, ersterer ein hervoragender Aperitifwein, letzter ein Wein einfach zum geniessen.
Das mit dem fehlenden Import dürfte doch auch kein Problem sein: hinfahren und vor Ort holen...
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von hermann: 10.10.2005 19:00.
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10.10.2005 20:16
Michelin-Männchen
zensiert

Dabei seit: 29.12.2001
Herkunft: Niedersachsen Fan von: Fahrradhelmdiskussio
nen
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| Zitat: |
Original von TEVC
Zum Zweiten:
Weissweine sind in aller Regel jung zu trinken. Das liegt daran, dass das was das Aroma eines Weissweines ausmacht leicht flüchtige Verbindungen sind, die über die Zeit verschwinden.
Bei Rotweinen ist es so, dass mittlerweile viele Rote oxidativ ausgebaut werden (erkennbar an der fruchtigen Note). Das macht sie wenig lagerfähig und jung trinkbar. Das ist finanziell interessant, weil, dass die Keller in den Kellereien schneller leer werden und Lagerplatz teuer ist.
Schwere, tanninreiche Rotweine, die auf der Maische vergoren wurden und reduktiv (unter weitestgehendem Sauerstoffausschluss) ausgebaut werden MÜSSEN gelagert werden, das sie davor grausam schmecken. Zu jung sind sie unbalanciert, hart und einfach nicht schön... Einen Barolo, der weniger als 15 Jahre hat kann man getrost als Kindermord bezeichnen.
Allgemein müssen Weine, die Lagerfähigkeit haben sollen einen relativ hohen Säuregehalt haben. Diese Säuren werden dannüber die Zeit mit dem Alkohohl versestert (klasssische Carboylgruppenreaktion für die Interessierte) und geben so neue Geschacksnoten, die in der Tat nur über die Zeit entstehen können. |
Im allgemeinen kann man das so im grossen und ganzen unterschreiben. Ich habe allerdings einen Mosel-Riesling von 1994, der nach Aussage des Winzers die ersten fünf Jahre nicht trinkbar war und es mitlerweile sehr wohl ist. Beim Barolo übertreibst Du auch masslos. Üblicherweise kommt er erst fünf Jahre nach Ernte auf den Markt, also sollte man bald 2000er kaufen können. Ich habe keine Probleme, einen Barolo von 1998 zu trinken, 15 Jahre alte kann ich mir nicht leisten.
Zum Thema der Geschmacksnerven, wenn es einen wirklich interessiert, können Weinseminare helfen, bei denen einem theoretisch und praktisch Unterschiede zwischen Traubensorten, Region, Herstellung und Jahrgang vermittelt werden. Vergesse zwar meist 90% von dem, was ich dort lerne, aber mit den restlichen 10% komme ich ganz gut zurecht. Entscheidend sind bei mir drei Kriterien:
1. Schmeckt er mir?
2. Macht er keinen Kopf (bei 2 Gläsern)?
3. Kann man ihn nach öffnen noch mehr als drei Tage aufbewahren?
Viele der Weine aus der neuen Welt haben bei 2. und vor allen Dingen 3. Probleme. Deshalb bevorzuge ich rot aus Italien (Tendenz Barbera und wenn das Geld reicht auch mal Barolo) sowie weiss aus Deutschland (Riesling von der Mosel oder aus dem Rheingau, hin und wieder ein Weissburgunder aus Baden) sowie wieder Italien (Lugana, Gavi). Französische Weine habe ich noch nicht systematisch genug getrunken, habe allerdings von dem Händler meines Vertrauens einen roten aus dem Bergerac, der konveniert.
__________________
2002: 4750 / 48300 / ?
2003: 4555 / 45125 / 22
2004: 1500 / 10160 / 7
2005: 2880 / 28210 / 19
2006: 1415 / 14000 / 11
2007: 3520 / 28750 / 15
2008: 6197 / 59940/ 31
2009: 2593 / 15620 / 9
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11.10.2005 00:55
badorties
Vuelta-Sieger

Dabei seit: 20.04.2003
Herkunft: Kassel Fan von: Radsport? und ungedopten Fahrern
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Nun ich halte es eher mit Burgundern, sofern sie mir so munden, wie vor ca. 15 Jahren eine 0,375 l Flasche Gevrey-Chambertin von 1957, die ich mit meiner damaligen Freundin getrunken habe:
Da ich weiß, daß ich mir diese Art von Wein nicht jeden Tag leisten kann, versuche ich für den Alltagsgebrauch solche Weine zu finden, die im Preisberich von 2€ (! ja gibt's auch! trinkbare australische Shiraz-Cabernet aus dem tegut) und 10€ liegen und säurearm und geschmacklich vollmundig sind. Meistens findet man bei ca 5€ schon einen mehr als trinkbaren Primitivo aus Apulien, nicht nur in Bonn 
, sondern auch hier, die man ohne schlechtes Gewissen und Magenschmerzen genießen(!) kann...
__________________ tía Käthe
Ex-Tippspielsieger
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11.10.2005 01:18
maniroller
Winterpokalteambenutzer

Dabei seit: 05.01.2003
Herkunft: hier Fan von: Vivien, Rebecca, Jessika, Mieke und Christina
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| Zitat: |
Original von badorties
... Meistens findet man bei ca 5€ schon einen mehr als trinkbaren Primitivo aus Apulien, nicht nur in Bonn
... |
Schau an, schau an! Da bringst Du mich doch glatt auf eine Idee
__________________ fotoblog | mieke | facebook.:.fotos
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11.10.2005 01:47
badorties
Vuelta-Sieger

Dabei seit: 20.04.2003
Herkunft: Kassel Fan von: Radsport? und ungedopten Fahrern
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Nach einem kleinen Compi-Crash und einem kurzzeitigen DSL-Ausfall: Laßt es Euch schmecken!
__________________ tía Käthe
Ex-Tippspielsieger
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11.10.2005 08:26
bergmops
Co-Kapitän
Dabei seit: 26.11.2003
Herkunft: Mitteleuropa Fan von: Sauberem Radsport
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| Zitat: |
Original von hermann
Ist immer interessant zu wissen... |
ein 71er chateau l'evangile
__________________ Pure Vernunft darf niemals siegen
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11.10.2005 09:44
TEVC
Legende der Landstrasse

Dabei seit: 13.03.2002
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| Zitat: |
Original von Michelin-Männchen
Viele der Weine aus der neuen Welt haben bei 2. und vor allen Dingen 3. Probleme. Deshalb bevorzuge ich rot aus Italien (Tendenz Barbera und wenn das Geld reicht auch mal Barolo) |
So recht Du in der Neuwelt hast, aber grade Italien geht in der Tendenz zu oxidativem Ausbau. Kennzeichen: offen verkommen sie nach zwei Tagen zu Essig. Überoxidatiion.
Mein Rat: An einem Abend austrinken!
__________________ Less is an option!
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11.10.2005 10:21
Michelin-Männchen
zensiert

Dabei seit: 29.12.2001
Herkunft: Niedersachsen Fan von: Fahrradhelmdiskussio
nen
OFFLINE
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| Zitat: |
Original von TEVC
| Zitat: |
Original von Michelin-Männchen
Viele der Weine aus der neuen Welt haben bei 2. und vor allen Dingen 3. Probleme. Deshalb bevorzuge ich rot aus Italien (Tendenz Barbera und wenn das Geld reicht auch mal Barolo) |
So recht Du in der Neuwelt hast, aber grade Italien geht in der Tendenz zu oxidativem Ausbau. Kennzeichen: offen verkommen sie nach zwei Tagen zu Essig. Überoxidatiion.
Mein Rat: An einem Abend austrinken! |
Deswegen ist das für mich ein Test. Wenn der Wein nach 3 Tagen nicht mehr rot sondern braun ist, schütte ich den Rest weg und halte mich nach Möglichkeit von weiteren Flaschen fern.
__________________
2002: 4750 / 48300 / ?
2003: 4555 / 45125 / 22
2004: 1500 / 10160 / 7
2005: 2880 / 28210 / 19
2006: 1415 / 14000 / 11
2007: 3520 / 28750 / 15
2008: 6197 / 59940/ 31
2009: 2593 / 15620 / 9
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11.10.2005 10:33
torte
Gast
Dabei seit: 05.04.2002
OFFLINE
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Nach dem Mitzithread wieder mal einer, der mich in echte Gewissensnöte stürzt... Auf der einen Seite bin ich ein echter Vielweintrinker, auf der anderen Seite hält sich mein Wissen über das edle Gesöff beschämenderweise arg in Grenzen... Außerdem ist mir Snobismus jeder Art ein Graus, daher kann ich mit diesem "Chateaudisneuf de la Chanson von 1912, aber nur die Flaschen aus der rechten Kellerhälfte!!" echt nix anfangen...
Mein Tipp für alle, die auch eine Flasche "Pennerglück" aus dem ALDI nicht von der Tischkante schmeissen: Die Pulle ein paar Stunden vor Genuss öffnen. Die meist recht vordringliche Säure mildert sich dadurch erheblich.
Allerdings hat MM recht: wenn man die Brühe nicht spätestens am zweiten Tag verklappt, kann man sie nur noch den Nachbarn anbieten. http://www.boardy.de/images/smilies/kicher.gif
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11.10.2005 13:26
hermann
Kapitän

Dabei seit: 11.10.2003
Herkunft: Belgien Fan von: Lambrecht
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| Zitat: |
Original von torte
Nach dem Mitzithread wieder mal einer, der mich in echte Gewissensnöte stürzt... Auf der einen Seite bin ich ein echter Vielweintrinker, auf der anderen Seite hält sich mein Wissen über das edle Gesöff beschämenderweise arg in Grenzen... Außerdem ist mir Snobismus jeder Art ein Graus, daher kann ich mit diesem "Chateaudisneuf de la Chanson von 1912, aber nur die Flaschen aus der rechten Kellerhälfte!!" echt nix anfangen...
Mein Tipp für alle, die auch eine Flasche "Pennerglück" aus dem ALDI nicht von der Tischkante schmeissen: Die Pulle ein paar Stunden vor Genuss öffnen. Die meist recht vordringliche Säure mildert sich dadurch erheblich.
Allerdings hat MM recht: wenn man die Brühe nicht spätestens am zweiten Tag verklappt, kann man sie nur noch den Nachbarn anbieten. http://www.boardy.de/images/smilies/kicher.gif
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Hm, Snobismus ist mir ebenfalls ein Greuel. aber ich bin mit Billigweinen zu oft auf die Schnauze gefallen um damit weiterzumachen. Gerade da ich wenig trinke ist mir eine Flasche von 5 Euro, die ich beim ersten Glas wegschütte, zu teuer.
Lieber eine Flasche von 20 Euro als 4 von 5 Euro, wenn ich die Gewissheit habe dass mir der Wein auch schmeckt, und die habe ich.
ALLERDINGS gibt es mit Sicheheit Weine, die billiger sind und ebenfalls den Geschmacksnerv gut treffen. So trinkt mein Vater seit vielen Jahren dimmer den gleichen wein, so um die 3 Euro 50 aus dem Supermarkt.
Das drumherum um die Chateaus find ich persönlich interessant, beeinflussen aber nicht den Kauf.
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