Realitätssinn der D-Tour Organisatoren |
19.08.2005 12:56
hilde
Capitaine de la Route

Dabei seit: 29.07.2004
Herkunft: Freiburg Fan von: Klöden
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Original von karteikarte
Genau das ist der Unterschied zu Rennen in Radsportländern!! In Deutschland braucht es ein Volksfest, um die Maßen zu bewegen!! |
Was ist daran so schlimm?[/quote]
In anderen Ländern spricht der Radsport für sich!! L-B-L, Fleche Wallone, Paris-Roubaix, Paris-Nizza usw. benötigen kein Volksfest! Dort sind die Zuschauer in erster Linie radsportbegeistert. Und diese müssen nicht mit "Volksfesten" angelockt werden![/quote]
was spricht denn dagegen das rahmenprogramm anzupassen, um eventuell noch mehr fans an die straße zu locken? nichts!
auserdem ist ja wohl gerade deutschland im moment ein absolut radsportbegeistertes land...auch ohne "zubrot".
__________________ gruß, tobi
Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen.
(Albert Einstein)
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19.08.2005 12:59
blaireau
Soigneur

Dabei seit: 22.07.2004
Herkunft: Zürich Fan von: Ottavio Bottecchia
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Original von KitKat
... und hört endlich auf zu motzen? |
Also wenn der D-Tour-Direktor sein Rennen im (sportlichen?) Wert schon direkt hinter Giro und TdF sieht oder andere meinen, den Status von Rennen wie der TdS, TdR oder PN überhole man locker im Vorbeigehen, dann ist schon ein wenig nassforsch.
Immerhin - wenn Leipheimer seine 50 Sekunden verteidigen kann (nebenbei: JU hätte an sich noch eine Zeitstrafe wegen Anschieben zu gut, so n'e Nummer hab' ich bei einem Spitzenfahrer in einer der genannten Rundfahrten auch schon seit langem nicht mehr gesehen, das war ja schon Nachkriegs-Giro-würdig), dann gewinnt ein wackerer Fahrer aus der 2 Reihe.
__________________ "I just dropped in to see what condition my condition was in"
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19.08.2005 13:06
Verrückter
Bergziege

Dabei seit: 03.11.2003
Herkunft: Bavarese Fan von: André Korff, Samuel Faruhn, Tobi Erler, Björn Schröder, Liz Hatch, Gerhard Polt
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Zurück zum Realitätsverlust. Der ist ja wohl eindeutig vorhanden.
Die D-Tour bestreitet einen neuen Weg, ob er richtig ist wird sich zeigen.
Definitiv ist es möglich eine Identität für die D-Tour in Deutschland zu finden, keiner muß auf den Mont-Blanc fahren um ein großes Rennen zu haben. Es gibt genug flache Rennen die allgemein extrem wichtig sind (Milan-San Remo).
Mit der Tradition wird das Interesse sicher von Jahr zu Jahr gesteigert werden können. Ich vergleiche das mal mit einem Neuaufsteiger in die Bundesliga, wo Tradition im Rampenlicht die Fliegen(Zuschauer) anlockt.
Unter uns finde ich die Aussagen der D-Tour Organisation teilweise Großkotzig.
grüßle
__________________ http://www.bayern-rundfahrt.com
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19.08.2005 13:29
wagenge
Legende der Landstrasse

Dabei seit: 07.10.2003
Herkunft: Bern Fan von: Bärndytsch :(
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Original von Verrückter
Zurück zum Realitätsverlust. Der ist ja wohl eindeutig vorhanden. |
keine ahnung worauf sich hier bezogen wird, aber in sport.1. sieht das alles etwas relativierter aus.
Beim alten Termin Mai/Juni musste sich die deutschland tour als Vorbereitungsrennen für die Frankreich-Rundfahrt stets gegen weitaus traditionsreichere Rundfahrten wie die Tour de Suisse oder Dauphine Libere behaupten.
In Zukunft sieht man sich als Tour-Revanche unmittelbar nach der Großen Schleife in einer weit besseren Position. Rapp: "Diesmal fehlen noch der Toursieger und der Zweite, aber wir haben immerhin schon fünf der Top 10 hier. Unser Ziel für 2006 ist, das komplette Tour-Podium am Start zu haben."
Teilnehmer-Feld und der damit zusammenhängende sportliche Wert des Rennens sind vor allem für das Medienecho wichtig. Immerhin wird die Rundfahrt 2005 schon in 32 Länder übertragen.
Neben mehr als 30 Stunden Live-Fernsehzeit in Deutschland zählen für Rapp auch die über vier Millionen erwarteten Besucher an der Strecke zu den großen Pluspunkten: "Die Resonnanz ist überwältigend."
[..]
Erst 28 Namen weist die Siegerliste auf. Ein Handicap, wie Rapp weiß: "Uns ist klar, dass wir nie die Tradition von Tour, Giro oder Vuelta erreichen werden. Aber wenn es um den Stellenwert eines Rennens geht, sind andere Kriterien auch sehr entscheidend: Organisation, Öffentlichkeit, Starterfeld - und da können wir uns inzwischen sehen lassen."
mit dem letzten absatz hat rapp vollkommen recht!
und generell kann ich die polemische motzerei nicht verstehen! geht doch einfach nicht hin und ignoriert sie. aber sie hier madig zu machen ist ziemlich billig!
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19.08.2005 13:34
Verrückter
Bergziege

Dabei seit: 03.11.2003
Herkunft: Bavarese Fan von: André Korff, Samuel Faruhn, Tobi Erler, Björn Schröder, Liz Hatch, Gerhard Polt
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Die Zuschauer die Organisation etc. haben alle anderen auch (benelux wohl nicht).
von Tour-Revanche ohne die ersten zwei zu sprechen, verzeiung was ist das?
Keine Polemik, die Rundfahrt im eigenen Land kann man doch nicht ignorieren, geht garnicht. Sondern darüber diskutieren
__________________ http://www.bayern-rundfahrt.com
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19.08.2005 13:40
wagenge
Legende der Landstrasse

Dabei seit: 07.10.2003
Herkunft: Bern Fan von: Bärndytsch :(
ONLINE
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Original von Verrückter
Die Zuschauer die Organisation etc. haben alle anderen auch (benelux wohl nicht). |
naja unterschiedlich. das beste klassische gegenbeispiel ist die vuelta. da sieht man ja manchmal kilometerlang keine menschenseele.
und selbst die tdf-organisatoren schwärmen immer von der stimmung in deutschland. ich selbst war zwar nicht dabei, aber im fernsehen sah das richtig gut aus.
und zur organisation: auch hier kann ich nur aus der ferne urteilen, schlecht scheinen sie es aber nicht zu machen. und als gegenbeispiel führe ich einfach mal ein belgisches rennen - gent-welvegem, mit dem "sieger" mattan - an ...
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19.08.2005 13:44
teufelsberg
Legende der Landstrasse
Dabei seit: 25.07.2003
Herkunft: det ratste nie
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eine tour-revanche ist etwas schwierig zu organisieren, wenn der toursieger schon zurückgetreten ist.
ansonsten: ist doch klar, dass wahre radsportfans nur in anderen ländern beheimatet sein können und in D nur deppen dem medienbohai um künstlich aufgebauschte retortenstars folgen.
und wer sein rennen nicht schonseit hundert jahren organisiert, soll´s eh lassen. tradition ist eben ´das wichtigste.
deshalb laufen bspw. langläufer am liebsten einzeln durch verschneite wälder; dieses neumodiesche massenstart-und vefolgungs-getue ist doch nur wegen der medienaufgepeitschten massenkundschaft.
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19.08.2005 13:50
Verrückter
Bergziege

Dabei seit: 03.11.2003
Herkunft: Bavarese Fan von: André Korff, Samuel Faruhn, Tobi Erler, Björn Schröder, Liz Hatch, Gerhard Polt
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Dann brauch ich ald Organisator auch nicht den Tirel Tourrevanche zu lancieren, wenn es unmöglich ist.
Tradition entsteht ja bei der D-tour von Jahr zu Jahr ganz normal.
Wenn Tradition entsteht kommen die Fans und sind nicht wieder weg wenn die Identifikationsfiguren austerben (Ulle).
Spanien ist bekanntlich größer als Deutschland und hat bekanntlich weniger Einwohner als Deutschland. Für mich ergibt sich da vielleicht eine kleine (Milchmädchen)Rechnung, dass eben dann kilometerlang keine Zuschauer stehen.
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19.08.2005 13:53
Tempodiktat
Capitaine de la Route

Dabei seit: 10.07.2002
Herkunft: Stuttgart Fan von: Berg-, Sprint-, Rundfahr-, Klassiker- und Zeitfahrspezialisten
, sowie von edlen und nicht so edlen Helfern.
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Original von Harzer Radfahrer
Ganz ehrlich... Wenn das Rahmenprogramm und die Leute, mit denen man dort ist, nicht stimmen, sehe ich "Radrennen live vor Ort" als eine der langweiligsten Sportarten überhaupt. Man steht eventuell stundenlang herum, um 10 Sekunden lang das Fahrerfeld an sich vorbei rasen zu sehen. An Anstiegen und speziell längeren Schlußanstiegen sieht es sicher ein wenig anders aus, ein Riesenunterschied ist es aber auch nicht, wie ich letztes Jahr am Madeleine erlebt habe.
Deswegen weiß ich nicht, was an einem Volksfest im Zielbereich oder sonstwo so schlimm sein soll. Wenn dort keine Videoleinwände, Freßbuden, Getränkestände, Verkaufsstände, etc. wären, wüßte ich nicht, was mich zum Besuch eines Radrennens verleiten sollte
... Vielleicht irre ich mich aber ich kann irgendwie nicht glauben, dass in Holland oder Belgien die Leute zu zigtausenden zu den Rennen gehen, nur um mit Gleichgesinnten über Radsport zu diskutieren und gebannt das Rennen zu verfolgen.
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Du warst letztes Jahr auch am Madeleine
Zum restlichen Inhalt:
__________________ Fly, you fools!
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19.08.2005 14:03
Turbo-Beppe
Bergziege

Dabei seit: 12.08.2005
Herkunft: Deutschland Fan von: T-mobile, Ulle, Matze, Hieke, Beppe, Werner
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Die entscheidenen Etappen sind vielleicht schön anzusehen, doch ich finde es schwachsinnig eine neuntägigen deutsche Rundfahrt mit Königsetappen im Ausland schwierig zu machen und dann damit zu prahlen, das Medieninteresse wäre so hoch und die Rundfahrt so wahnsinnig anspruchsvoll.
Es wird im Schwarzwald und in den deutschen Alpen jawohl genug schwere Anstiege geben. Sonst kann man es ja gleich Deutschland-Österreich-Fernfahrt nennen.
__________________ Wer anderen eine Grube gräbt, schwitzt!
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19.08.2005 15:55
Michelin-Männchen
zensiert

Dabei seit: 29.12.2001
Herkunft: Niedersachsen Fan von: Fahrradhelmdiskussio
nen
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Original von yeti
@ karteikarte: endlich mal jemand der das hier auch so sieht wie ich... |
Stimmt, in Finland waren die Radrennen viel toller, vor allen die im Winter, wenn die Profis mit Batterielampen und Speichen unterwegs waren, das war eine richtig tolle Stimmung ...
__________________
2002: 4750 / 48300 / ?
2003: 4555 / 45125 / 22
2004: 1500 / 10160 / 7
2005: 2880 / 28210 / 19
2006: 1415 / 14000 / 11
2007: 3520 / 28750 / 15
2008: 6197 / 59940/ 31
2009: 2593 / 15620 / 9
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19.08.2005 16:00
Michelin-Männchen
zensiert

Dabei seit: 29.12.2001
Herkunft: Niedersachsen Fan von: Fahrradhelmdiskussio
nen
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Original von blaireau
Also wenn der D-Tour-Direktor sein Rennen im (sportlichen?) Wert schon direkt hinter Giro und TdF sieht oder andere meinen, den Status von Rennen wie der TdS, TdR oder PN überhole man locker im Vorbeigehen, dann ist schon ein wenig nassforsch.
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Ich habe geschrieben, dass man an der TdS, TdR und PN im Vorbeigehen vorbekimmt, wenn man den Trend stabilisiert. Das liegt allein am deutlich grösseren Markt.
Etwas merkwürdig finde ich auch Deine Argumentation mit den zweitklassigen Gewinnern. Welcher der Giro-Gewinner der letzten 10 Jahre hat denn ausserhalb des Giro etwas gerissen? (Ausser Pantani) Was ist mit den Vuelta-Eintagsfliegen?
Ach ja, wer gewann dieses Jahr TdS, TdR und PN? Ganz grosse Namen.
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2002: 4750 / 48300 / ?
2003: 4555 / 45125 / 22
2004: 1500 / 10160 / 7
2005: 2880 / 28210 / 19
2006: 1415 / 14000 / 11
2007: 3520 / 28750 / 15
2008: 6197 / 59940/ 31
2009: 2593 / 15620 / 9
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19.08.2005 16:55
blaireau
Soigneur

Dabei seit: 22.07.2004
Herkunft: Zürich Fan von: Ottavio Bottecchia
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Original von Michelin-Männchen
Ach ja, wer gewann dieses Jahr TdS, TdR und PN? Ganz grosse Namen. |
Ich habe vor allem auf die besondere Qualität der TdR hingewiesen. Dieser Ruf wurde über Jahrzehnte gefestigt, aus welchen Gründen auch immer.
Dass die TdS darunter anzusiedeln ist, habe ich auch gesagt. Ob die Deutschland-Tour (ex "Quer durch Deutschland", ex "Deutschlandrundfahrt") sportlich auf die Höhe der TdS oder PN kommt/verbleibt (ich lass das mal offen) und eine echte Tradition begründen kann, das wird sich in ein paar Jahren zeigen, lange nach dem Rücktritt von JU.
Wenn man den (Aufwärts-) *Trend* stabilisiert, wird die D-Tour früher oder später unvermeidlicherweise die TdF abhängen.
__________________ "I just dropped in to see what condition my condition was in"
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19.08.2005 17:08
hermann
Zeitfahr-Weltmeister

Dabei seit: 11.10.2003
Herkunft: Belgien Fan von: Lambrecht
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Die Deutschlandtour ist auf dem richtigen Weg. Gute Organisation, gute Streckenführung, Pro-Tour Status und Teilnehmerfeld garantieren einen gutes Rennen.
Einziges Manko: die Tradition fehlt, und das macht beim Radsport sehr viel aus
International gesehen steht die D-Tour IM AUGENBLICK noch weit hinter den drei grossen Rundfahrten, aber auch noch hinter Tds, Dauphiné, Catalonien und Ronmandie, zumindest wenn ich auf vcn entsprechende Kommentare lese.(Obwohl dieses Jahr zum ersten Mal die D-Tour von den Forumusern richtig Etappe pro Etappe verfolgt wird).
Aber wer den Fleiss der Veranstalter kennt und den Willen der UCI, Radsport internationaler zu machen, weiss, dass der eingeschlagene Weg richtig ist
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19.08.2005 19:26
hilde
Capitaine de la Route

Dabei seit: 29.07.2004
Herkunft: Freiburg Fan von: Klöden
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Original von hermann
Die Deutschlandtour ist auf dem richtigen Weg. Gute Organisation, gute Streckenführung, Pro-Tour Status und Teilnehmerfeld garantieren einen gutes Rennen.
Einziges Manko: die Tradition fehlt, und das macht beim Radsport sehr viel aus
International gesehen steht die D-Tour IM AUGENBLICK noch weit hinter den drei grossen Rundfahrten, aber auch noch hinter Tds, Dauphiné, Catalonien und Ronmandie, zumindest wenn ich auf vcn entsprechende Kommentare lese.(Obwohl dieses Jahr zum ersten Mal die D-Tour von den Forumusern richtig Etappe pro Etappe verfolgt wird).
Aber wer den Fleiss der Veranstalter kennt und den Willen der UCI, Radsport internationaler zu machen, weiss, dass der eingeschlagene Weg richtig ist |
mit dem beitrag könnte man dann das thema eigentlich schließen, wie ich finde..
__________________ gruß, tobi
Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen.
(Albert Einstein)
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19.08.2005 20:12
alon
Vuelta-Sieger

Dabei seit: 09.10.2002
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Original von Steamboat
...aber ich möchte schon Denkanstöße geben, auch mal ein PRo Tour Rennen auf einen anderen Kontinent zu geben, anstatt meinetwegen Gent-Wevelgem im Programm zu halten... |
ich würde genau das gegenteil fordern...
1.wie ist es mit den WC rennen die einfach so nach "aussen" gesetzt wurden???
2. Ich würd eher Het Volk lieber in der ProTour haben als die T d Langawki
so das war off topic und nun zum topic
die organisation der dtou ist anscheinend sehr gut, das Fahrerfeld wurde über die jahre immer besser, positiver trend - aber nicht mehr!
Vergangenheit? naja wenn man anguckt das die deutschland tour eine vergangenheit zwischen "über jahr verteilten eintagsrennen" und "großdeutschlandrundfahrt" (übrigens in dem jahr länger als die Tour) sucht findet eine, nur längst ist sie noch lange nicht so wie bei den GTs oder auch den großen rundfahrten darunter (P-N z.b.)
Volksfest? Ja in dtl. ist das nunmal der weg mit dme man leute anzieht, ist in anderen sportarten ja nicht anders (oder warum ist beim Fussball inzw. immer ein Vorprogramm "alle spiele des spieltags etc)...wenn mans halt braucht, in anderen ländern kommen die leute wegen des rennens; ist so! aber ist nichts was mich stört, solange es nicht übertrieben ist und ganz wichtig das RADRENNEN im vordergrund ist (bei der dtour zweifele ich da manchmal dran)...die UCI Pro Tour will aber anscheinend genau den weg nemen Radsport = "Event, am und neben dem rad"...also kein hinderniss zu wachsen, auch wenn ich es persöhnlich als "radsportfan" nicht gut finde
Das Problem ist vermutlich die Topographie in Deutschland, das niemals einen Giro oder eine Vuelta ereichbar lassen lässt, natürlich gibts hier berge und ich finde es sehr sehr schade, wenn jährlich die Königsetappe im ausland ausgetragen wird, wenn es in dland auch berge gibt...aber das schöne geld, ich finde es sehr sehr kritisch für eine landesrundfahrt wenn die eigentlichen berge jährlich im ausland sind (zumindest die hälfte)
ich find die aussage -schlussendlich- totall übertrieben und auch bischen respektlos richtung der anderen (klassischeren)-rennen...denoch find ich das einerseits die dtour in einem positiven trend ist und 2. (und vorallem) die richtung die in der aussage vorgegeben wird die richtige!
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19.08.2005 20:28
Windkante
108

Dabei seit: 14.01.2002
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Original von wagenge
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Original von Verrückter
Zurück zum Realitätsverlust. Der ist ja wohl eindeutig vorhanden. |
keine ahnung worauf sich hier bezogen wird, aber in sport.1. sieht das alles etwas relativierter aus. |
ja, das ist sport 1, aber lies mal im Vergleich dazu das Interview auf der Deutschlandtourseite: http://www.deutschland-tour.de/news/?&artikelNr=4&offset=6
da heißt es unter anderem:
Das Ziel der deutschland tour ist es, die Nummer zwei hinter der Tour de France zu werden. Wie weit sind Sie und was fehlt noch?
| Zitat: |
| ...Die Tour de France ist gesetzt. Das will niemand in Frage stellen. Aber warum sollten wir in Deutschland immer noch in Richtung Italien (Giro d`Italia) und Spanien (Vuelta) beten, wenn wir doch wissen, dass wir hier das beste und zahlreichste Publikum, zwei der besten Elite-Mannschaften und eine bei den Fahrern äußerst beliebte Rundfahrt haben. |
So und wieviele Elitemannschaften hat Spanien bzw. Italien? !
| Zitat: |
| Die deutschland tour hat in den vergangenen beiden Jahren definitiv das bessere Starterfeld als diese beiden Rundfahrten gehabt. |
achja
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| In welchen Ländern ist denn der Giro übertragen worden? Italien und Belgien! Na gratuliere, da können wir kontern. Die deutschland tour gibt´s dieses Jahr in …einfügen…… Das soll jetzt nicht nach beleidigter Leberwurst klingen, vielmehr soll hiermit unser hoher Anspruch in den Blickwinkel der Realität gerückt werden ... |
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So, so- keine Giroübertragung im übrigen Europa??? Das wird den paneuropäischen Eurosportsender sicher freuen zu hören, übrigens kann man den auch in Deutschland empfangen!
und etwas später kommt dann noch das:
| Zitat: |
Machen Sie das an der Anzahl der Renntage der deutschland tour fest?
KR: Nein, überhaupt nicht. Wir sehen unsere Chance gerade in der überschaubaren Anzahl von Renntagen. Das bedeutet 31 Stunden Live-Übertragung auf der ARD. Das ist für die TV-Zuschauer noch gerade nachvollziehbar. Wir halten dreiwöchige Rundfahrten gerade für das Fernsehen nicht mehr für zeitgemäß. Die einzige Rundfahrt, die es verdient hat, über drei Wochen zu gehen, ist die Tour de France. Das beweisen die TV-Quoten. Mit unseren 9 Tagen - und wenn es einmal 10 sind, wären wir auch nicht unzufrieden - sind wir mehr als gut bedient. |
das find ich schon ein starkes Stück von jemandem, der offensichtlich noch nie den Giro /die Vuelta verfolgt hat, sonst wüßte er nämlich, daß die Tour in Punkto Spannung mit denen in den letzten Jahren sehr selten mithalten konnte.
Ich habe jetzt bewußt die Stellen rausgesucht, die mich stören. Ich finde zwar auch, daß die Deutschlandtour auf einen guten Weg ist, nur wieso muß man gleich so großkotzig sein? Wieso freut man sich nicht einfach, daß die Deutschlandtour durch die Protour aufgewertet wurde und versucht sich erstmals mit den ursprünglichen HC- Rundfahrten zu vergleichen ( diesen Stellenwert hatte die Deutschlandtour zuvor ja nicht.) Aber nein, man muß sich ja gleich in den Reigen der GTs einordnen. Da paßt auch gut die Effekthascherei mit der schwierigsten Bergankunft herein. Schade!
__________________ "Ich habe mit dem Bordcomputer gesprochen" "Und?" "Er haßt mich"
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