L.A.-"der einzige böse doper auf der ganzen welt"-thread |
11.08.2004 16:54
Bastl
Crosser

Dabei seit: 03.09.2002
Herkunft: Saarland/Neunkirchen Fan von: Kopfsteinpflaster
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Original von rider
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Original von Cyclist
Ich wünsche mir eine offene und ehrliche Diskussion, wo die echten Grenzen der Belastbarkeit der Sportler sind. Wo und wann sind regenerationsfördernde Mittel für den Erhalt der Gesundheit erforderlich? Was würde passieren, wenn man diese nicht nehmen dürfte? Hätte das nur Auswirkungen auf die Durchschnittsgeschwindigkeit
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Die Geschwindigkeiten würden sinken, nicht nur die durchschnittlichen. Die Rennen würden anders verlaufen (viel langsamerer Start), Favoriten würden schlechte Tage einziehen, an denen es ihnen v. a. an grossen Rundfahrten nicht so gut läuft. Dafür wäre das bei der Konkurrenz an einem anderen Tag der Fall. Konsequenz: abwechslungsreiche, von Taktik und Angriff geprägte Rundfahrten.
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Wenn ihr mich fragt, die jungs ab GS2 holen alle was, darunter ein teil, und wenn niemand mehr dopen würde, dann würde allerhöchstens so mancher amateur näher am profi sein, ansonsten gebe es keine neustrukturierung der weltrangliste oder so........diejenigen, die heute vorne sind, währen es dann auch noch.
Armstrong hätte genau so vor klödi, basso und ulle die tour gewonnen wie mit hilfsmittelchen.
__________________ " Man Junge, du bist heut auf dem letzten Kilometer dreimal gestorben!"
Mein sportlicher Leiter nach der Bergankunft am zweiten Tag von General Patton.
http://bastl.beep.de News, Ergebnisse, Termine und Fotos
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11.08.2004 17:14
Cyclist
Italienfan

Dabei seit: 03.01.2002
Herkunft: Radsportfotoarchiv Fan von: Bella Italia!
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Werden Schauspieler gesperrt, die ihre Leistung mittels Medikamenten künstlich pushen? Was ist mit Politikern, führenden Managern etc.? Erbringen die ihre Leistung wirklich alle nur mittels Vitaminen? Vermutlich nicht, aber dort wird darüber hinweg geschaut – im Gegensatz zum Sport.
Jede Form von Medikamenten- oder Drogenmissbrauch ist ein Eingriff in die natürliche Leistungsfähigkeit / Belastbarkeit des Körpers. Warum aber wird das bei manchen Berufen akzeptiert, Sportler aber genau aus diesem Grund so sehr verteufelt? Misst man da nicht mit zweierlei Maß?
Prinzipiell lehne ich Doping ab. Ich finde es aber schon problematisch, wenn man zwischen legalen und illegalen Doping unterscheidet, das ist für viele Außenstehende schwer nachvollziehbar. Mittel, die nicht auf der Dopingliste stehen, dürfen genommen werden, ohne dass Konsequenzen zu befürchten sind. Den Unterschied zwischen einem „guten“ und einem „bösen“ Sportler macht nicht das Doping an sich, sondern die Frage, ob er sich legalen oder illegalen Methoden bedient. Doch nachhelfen tun auch die, die legales Doping betreiben. Auch diese ganzen Ausnahmeregelungen (Stichwort: Asthma) sind zumindest hinterfragungswürdig.
Im grundsatz ist ein dopingfreier Sport wünschenswert, aber andererseits gibt es in anderen Gesellschaftsbereichen ähnliche Probleme ohne dass die betroffenen Personen sich Razzien oder Dopingtests unterziehen müssen oder gar Gefängnisstrafen befürchten müssen. Inwieweit dürfen Persönlichkeitsrechte beschnitten werden, damit man gegen Doping leichter vorgehen kann?
Das Grundproblem des Übels ist, dass sich nur der erfolgreiche Sportler gewinnbringend vermarkten lässt und dem Sportler dafür nur wenige Jahre zur Verfügung stehen. Sicher könnte der Staat mehr Geld in die Erforschung von Dopingnachweismethoden investieren, man könnte mehr und vielleicht auch effektivere Dopingbekämpfung betreiben, wenn mehr Geld zu Verfügung stünde. Nur wer soll das bezahlen? Der Steuerzahler, der schon jetzt nicht wenig Abgaben zu erbringen hat? Die Sponsoren, die dann weniger Geld für die eigentliche Sportförderung investieren könnten? Die Sportler, in dem sie einen festen Prozentsatz ihres Einkommens für die Dopingbekämpfung zu zahlen hätten? Die Sportverbände, die teilweise auch nicht gerade im Geld schwimmen? Wenn es diesen berühmten Goldesel gäbe, könnte man sicher einiges bewirken. So wie die Situation momentan ist, kann man zwar strengere Dopinggesetze erlassen, Doping unter Strafe stellen etc., aber im Grunde ist das Augenwischerei, da die (finanziellen) Möglichkeiten dies alles durchzusetzen einfach zu limitiert sind.
__________________ Cosa ti piacerebbe fare dopo l’agonismo?
Cipollini: «Ritirarmi in Sudafrica, aprire una vineria, una scuola di ciclismo, e stare lì, in mezzo alla natura».
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11.08.2004 17:38
karteikarte
Tour-Sieger
Dabei seit: 29.12.2001
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| Zitat: |
Original von Cyclist
aber andererseits gibt es in anderen Gesellschaftsbereichen ähnliche Probleme ohne dass die betroffenen Personen sich Razzien oder Dopingtests unterziehen müssen oder gar Gefängnisstrafen befürchten müssen. |
Einspruch! Man muss hier zwei Dinge unterscheiden:
1.) den Besitz von bestimmten Medikamenten/Stoffen
2.) die Wirkung dieser Medikamente/Stoffe und damit deren Einfluss auf die Leistungsfähigkeit
Der Besitz ist in jeder Gesellschaftsschicht und in jeder Berufsgruppe strafbar. Ansonsten hätte man vor ein paar Tagen nicht den Maler Immendorff verurteilen können. Also müssen auch NICHT-Radsportler jederzeit mit einer Razzia oder einer Bestrafung rechnen.
Etwas anderes ist die Wirkung dieser Stoffe auf die Leistungsfähigkeit des Einzelnen. Vielleicht sind einige Künstler nur unter Drogeneinfluss in der Lage ihrer Kunst nachzugehen? Strafrechtlich spielt dies keine Rolle. Dieses Kunstwerke werden deshalb nicht mehr oder weniger wert sein. Auch darf diese Kunst weiterhin verkauft werden. Künstlerhaben sich aber auch in diesem Punkt nicht an feststehende "Spielregeln" zu halten. Im Gegensatz zu Sportlern!
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11.08.2004 17:44
Cyclist
Italienfan

Dabei seit: 03.01.2002
Herkunft: Radsportfotoarchiv Fan von: Bella Italia!
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Und was ist mit Schauspielern, die mittels Doping ihre Leistungsfähigkeit erhöhen, belastbarer sind als ihre Kollegen und somit beispielsweise bei gleicher Eignung den Vorzug bei der Vergabe einer Filmrolle bekommen? Das ist für mich kein Unterschied zum Doping im Sport, selbes lässt sich analog auf andere Berufe übertragen.
| Zitat: |
| Vielleicht sind einige Künstler nur unter Drogeneinfluss in der Lage ihrer Kunst nachzugehen? |
Gilt das nicht auch für einige Sportler?
__________________ Cosa ti piacerebbe fare dopo l’agonismo?
Cipollini: «Ritirarmi in Sudafrica, aprire una vineria, una scuola di ciclismo, e stare lì, in mezzo alla natura».
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11.08.2004 17:50
karteikarte
Tour-Sieger
Dabei seit: 29.12.2001
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Original von Cyclist
Und was ist mit Schauspielern, die mittels Doping ihre Leistungsfähigkeit erhöhen, belastbarer sind als ihre Kollegen und somit beispielsweise bei gleicher Eignung den Vorzug bei der Vergabe einer Filmrolle bekommen? Das ist für mich kein Unterschied zum Doping im Sport, selbes lässt sich analog auf andere Berufe übertragen. |
Aber hier ist lediglich der Besitz oder Handel strafbar. Eventuelle Vorteile durch Drogenkonsum sind in einem solchen Falle allerhöchstens moralisch zu bewerten. Strafrechtlich wird da wohl gar nichts gehen. Es sei denn der Arbeitgeber kündigt wegen Drogenkonsum.
Bei Sportlern gibt es aber neben der Moral noch so etwas wie "Spielregeln", die den Gebrauch verbieten.
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Original von Cyclist
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Original von karteikarte
Vielleicht sind einige Künstler nur unter Drogeneinfluss in der Lage ihrer Kunst nachzugehen? |
Gilt das nicht auch für einige Sportler? |
Und? Was bedeutet dies? Akzeptanz?
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von karteikarte: 11.08.2004 17:54.
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11.08.2004 17:53
reifenpanne
Routinier

Dabei seit: 02.01.2002
Herkunft: Stuttgart
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| Und was ist mit Schauspielern, die mittels Doping ihre Leistungsfähigkeit erhöhen, belastbarer sind als ihre Kollegen und somit beispielsweise bei gleicher Eignung den Vorzug bei der Vergabe einer Filmrolle bekommen? Das ist für mich kein Unterschied zum Doping im Sport, selbes lässt sich analog auf andere Berufe übertragen. |
Was hat bitte das eine mit dem anderen zu tun. Beim Friedman hat auch dort der nachgewiesene Drogenkonsum zu Konsequenzen geführt.
Ich meine, dass der Vergleich zwischen dem, was an Betrügereien in der sonstigen Welt passiert und das, was an Betrügereien im Sport passiert (z.B. Doping), die gleichen Konsequenzen haben sollte. Letztlich ist Dopingkonsum das gleiche wie Beschiss z.B. bei einer öffentlichen Ausschreibung: bei Regelverstoß Bestrafung. Es gibt in jedem Bereich von Regeln Fälle in anderen Bereichen, wo vergleichbare Sachen nicht verboten sind. Das liegt an der "Endlichkeit des Regeln": irgendwas muss man ja letztlich als Regel definieren.
Immer wieder neue Beispiele zu finden, dass es vergleichbare Geschichten woanders auch gibt, ist doch insofern Unfug, dass Regeln eben Regeln sind, also definiert.
Das ist die gleiche Geschichte wie mit den Haschischfreigebern und den Alkoholfreunden usw.
Wieso muss es bei Betrügereien eine dermassen aufgebauschte Diskussion geben.
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11.08.2004 17:58
Michelin-Männchen
zensiert

Dabei seit: 29.12.2001
Herkunft: Niedersachsen Fan von: Fahrradhelmdiskussio
nen
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Original von Cyclist
Werden Schauspieler gesperrt, die ihre Leistung mittels Medikamenten künstlich pushen? Was ist mit Politikern, führenden Managern etc.? Erbringen die ihre Leistung wirklich alle nur mittels Vitaminen? Vermutlich nicht, aber dort wird darüber hinweg geschaut – im Gegensatz zum Sport.
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Ok, das Thema is nont compliant with 
, aber die Uwe-Barschel-Affaire war auch eine, bei der man von Politiker-Doping reden kann. Auch Schauspieler oder Moderatoren, denen Drogenmissbrauch nachgewiesen wird, haben häufig nach Aufdeckung ein Glaubwürdigkeitsproblem (siehe z.B. Friedmann). Bei Sportlern wird Sportbetrug (und nichts anderes ist Doping) offenbar anders gesehen.
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2002: 4750 / 48300 / ?
2003: 4555 / 45125 / 22
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11.08.2004 18:00
Glgnfz
Illuminatus

Dabei seit: 29.12.2001
Herkunft: Lehmen Fan von: Leuten, die durchaus auch arbeiten...
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bei friedmann aber leider nur ein sehr kleines...
völlig unpolitisch und überparteilich gesprochen gehört er für mich einfach zu den 5 ekligsten typen des planeten (und das schon VOR seinen lustigen nutten-drogen-geschichten!)
__________________ Hier könnte Ihre Signatur stehen!
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11.08.2004 18:03
Michelin-Männchen
zensiert

Dabei seit: 29.12.2001
Herkunft: Niedersachsen Fan von: Fahrradhelmdiskussio
nen
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| Zitat: |
Original von Glgnfz
bei friedmann aber leider nur ein sehr kleines...
völlig unpolitisch und überparteilich gesprochen gehört er für mich einfach zu den 5 ekligsten typen des planeten (und das schon VOR seinen lustigen nutten-drogen-geschichten!) |
Fakt ist, dass er weg vom Fenster ist. Die "Strafe der Öffentlichkeit" ist sicherlich vergleichbar mit einer 2-jährigen Dopingsperre.
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2002: 4750 / 48300 / ?
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2007: 3520 / 28750 / 15
2008: 6197 / 59940/ 31
2009: 2593 / 15620 / 9
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11.08.2004 18:08
Cyclist
Italienfan

Dabei seit: 03.01.2002
Herkunft: Radsportfotoarchiv Fan von: Bella Italia!
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Drogenkonsum bestimmter Drogen wäre auch ohne sportrechtliche Dopinglisten strafbar. Für mich ist es kein Unterschied, ob nun ein Sportler, Schaupieler, Manager o.ä. durch bestimmte Hilfsmittel, die leistungsfördern sind, aber zum persönlichen gebrauch juristisch nicht strafbar sind, seiner Leistungsfähigkeit nachhilft. Alle helfen sie nach. Sportler werden dafür gesellschaftlich kriminalisiert, Schauspieler und andere nicht. Warum nur im Sport Doping verpöhnt ist, in anderen gesellschaftlichen bereichen akzeptiert wird, wäre eine interessante Diskussion. Hier werden unterschiedliche Maßstäbe angelegt. Bei Künstlern, Schauspielern etc. wird dies als berufstypisch abgetan, aber der Sportler ist sofort der miese Betrüger. Aus meiner Sicht verschaffen sie sich alle einen Vorteil, aber wenn man von Betrug spricht, gibt es für mich wesentlich schlimmere Betrügereien als Doping im Sport. Solange alle im gleichen Maße nachhelfen, verschafft sich auch keiner einen wirklichen Vorteil.
__________________ Cosa ti piacerebbe fare dopo l’agonismo?
Cipollini: «Ritirarmi in Sudafrica, aprire una vineria, una scuola di ciclismo, e stare lì, in mezzo alla natura».
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11.08.2004 18:10
karteikarte
Tour-Sieger
Dabei seit: 29.12.2001
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Original von Cyclist
Hier werden unterschiedliche Maßstäbe angelegt. Bei Künstlern, Schauspielern etc. wird dies als berufstypisch abgetan, aber der Sportler ist sofort der miese Betrüger. |
Genau dies bezweifle ich!!
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11.08.2004 18:15
Cyclist
Italienfan

Dabei seit: 03.01.2002
Herkunft: Radsportfotoarchiv Fan von: Bella Italia!
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| Zitat: |
Original von karteikarte
| Zitat: |
Original von Cyclist
Hier werden unterschiedliche Maßstäbe angelegt. Bei Künstlern, Schauspielern etc. wird dies als berufstypisch abgetan, aber der Sportler ist sofort der miese Betrüger. |
Genau dies bezweifle ich!! |
ich warte auf die Schlagzeile: SCHAUSPIELER WEGEN DOPINGS FÜR ZWEI JAHRE GESPERRT...
und ich spreche hier wirklich von Mitteln, die für den Normalbürger straffrei sind, die aber auf der Dopingliste stehen... Dass echter Medikamentenmißbrauch laut Betäubungsmittelgesetz immer unter Strafe steht, steht außer frage.
__________________ Cosa ti piacerebbe fare dopo l’agonismo?
Cipollini: «Ritirarmi in Sudafrica, aprire una vineria, una scuola di ciclismo, e stare lì, in mezzo alla natura».
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11.08.2004 18:18
Michelin-Männchen
zensiert

Dabei seit: 29.12.2001
Herkunft: Niedersachsen Fan von: Fahrradhelmdiskussio
nen
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| Zitat: |
Original von Cyclist
Drogenkonsum bestimmter Drogen wäre auch ohne sportrechtliche Dopinglisten strafbar. Für mich ist es kein Unterschied, ob nun ein Sportler, Schaupieler, Manager o.ä. durch bestimmte Hilfsmittel, die leistungsfördern sind, aber zum persönlichen gebrauch juristisch nicht strafbar sind, seiner Leistungsfähigkeit nachhilft. Alle helfen sie nach. Sportler werden dafür gesellschaftlich kriminalisiert, Schauspieler und andere nicht. Warum nur im Sport Doping verpöhnt ist, in anderen gesellschaftlichen bereichen akzeptiert wird, wäre eine interessante Diskussion. Hier werden unterschiedliche Maßstäbe angelegt. Bei Künstlern, Schauspielern etc. wird dies als berufstypisch abgetan, aber der Sportler ist sofort der miese Betrüger. Aus meiner Sicht verschaffen sie sich alle einen Vorteil, aber wenn man von Betrug spricht, gibt es für mich wesentlich schlimmere Betrügereien als Doping im Sport. Solange alle im gleichen Maße nachhelfen, verschafft sich auch keiner einen wirklichen Vorteil. |
Sag mal, liest Du eigentlich die Antworten auf Deine Postings. Es haben doch eine ganze Reihe von Leuten glaubhaft klar gemacht, dass Doping auch bei Politikern, Journalisten, Schauspielern zu einer gewissen sozialen Ächtung führt.
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2002: 4750 / 48300 / ?
2003: 4555 / 45125 / 22
2004: 1500 / 10160 / 7
2005: 2880 / 28210 / 19
2006: 1415 / 14000 / 11
2007: 3520 / 28750 / 15
2008: 6197 / 59940/ 31
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11.08.2004 18:22
Cyclist
Italienfan

Dabei seit: 03.01.2002
Herkunft: Radsportfotoarchiv Fan von: Bella Italia!
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Es wird einerseits von echten Drogen gesprochen, die juristisch strafbar sind und andererseits von Doping, das nur sportrechtlich, nicht aber juristisch strafbar ist (zumindest in Deutschland). Das was bei Politikern, Schauspielern etc, geächtet wird, ist nicht Doping-, sondern Drogenkonsum. Darin sehe ich einen Unterschied. Und zeig mir mal den Schauspieler der wegen Dopings eine Rolle verliert...
__________________ Cosa ti piacerebbe fare dopo l’agonismo?
Cipollini: «Ritirarmi in Sudafrica, aprire una vineria, una scuola di ciclismo, e stare lì, in mezzo alla natura».
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Cyclist: 11.08.2004 18:23.
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11.08.2004 18:26
Cyclist
Italienfan

Dabei seit: 03.01.2002
Herkunft: Radsportfotoarchiv Fan von: Bella Italia!
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Original von TEVC
Versuch mal nicht am Buchstaben zu kleben... es macht für Schauspieler auch ganz einfach nur wenig Sinn EPO zu nehmen... |
Wenn Doping nur EPO wäre, dann hätten wir bald kein Dopingproblem mehr.
__________________ Cosa ti piacerebbe fare dopo l’agonismo?
Cipollini: «Ritirarmi in Sudafrica, aprire una vineria, una scuola di ciclismo, e stare lì, in mezzo alla natura».
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