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15.03.2004 23:09

Chianni
Chianni

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Übrigens...

gab es in Mexiko einen Bahnrad-Weltcup, den zweiten der Saison.
Der BDR war mit einem eher kleinen Team dort und hat prompt die Gesamtführung an die Franzosen abgegeben. Trotzdem gabs ein paar schöne Erfolge.
Stefan Nimke hat das 1000 m Zeitfahren gewonnen. Dabei ist er unter 1:02 geblieben (Allerdings liegt die Bahn glaub ich 1800 m hoch), Jan van Eijden ist Zweiter im Keirin geworden, hinter Bourgain. der hat auch den Sprint gewonnen, überraschenderweise hat er da Gane geschlagen. van Eijden hier nur Vierter. Beim Teamsprint die Franzosen vorn, logisch, mit Bourgain, Gane und Tournant. Die Deutschen immerhin Dritter ( van Eijden, Seidenbrecher, Nimke)
Ich weiß, kein Schwein interessiert sich für die Bahn... ich schreib es trotzdem hier rein




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15.03.2004 23:37

wagenge
Legende der Landstrasse

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RE: Übrigens...

ok, es waren nur 5 beitrage (einer davon grütze), aber immerhin gab es einen thread:
Bahnrad-WC in Aguascalientes eröffnet vom netten Galibier ...




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15.03.2004 23:43

gildor_inglorion
Kapitän

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RE: Übrigens...

Stimmt. Aus purem Frust darüber, dass ich nach einer Woche P-N nun trotz dieser italienischen Dorfrundfahrt keinen Straßenradsport zu sehen bekomme, hab ich mir das doch gleich mal Entschädigung reingezogen, gabs heut Nachmittag auf Eurosport.

Aber irgendwie springt der Funken nicht so richtig über, ich finds auch schade, dass es gerade eine Disziplin wie das Punktefahren, wo ich mich gern Mal einsehen würde, nur in einer radikalen Schnittfassung zu sehen ist.

Augenzwinkern




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radfahrn ist kein murmelspiel
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16.03.2004 17:06

Chianni
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Sorry

Zitat:
Original von wagenge
ok, es waren nur 5 beitrage (einer davon grütze), aber immerhin gab es einen thread:
Bahnrad-WC in Aguascalientes eröffnet vom netten Galibier ...


ups.. da hab ich mich gestern durch drei Seiten geblättert, aber den Thread hab ich nicht gefunden
Sorry
Zum Thema Bahnvierer habe ich in der TAZ diesen Artikel gefunden ( da ich den Link nicht mehr habe, muß ich tatsächlich den ganzen Artikel posten) Und falls das schon jemand getan hat, entschuldige ich mich schon jetzt dafür

Krise ohne Management
Bei der Olympiasichtung der deutschen Bahnradfahrer empfehlen sich die Rebellen Daniel Becke und Jens Lehmann für den Vierer. Ob sie in diesem auch bei Olympia fahren, bleibt hingegen weiter offen
AUS FRANKFURT (ODER)
FRANK KETTERER
Endlich hatte der Sport gesprochen, und was Daniel Becke dazu beizutragen hatte, war nicht wenig eindrucksvoll. 4:20,558 Minuten hatte der Radprofi aus Erfurt benötigt, um die 4.000 Meter auf dem hellen Holzoval der Frankfurter Oderlandhalle zurückzulegen. Damit lag Becke zum einen nicht nur unwesentlich über dem sechs Jahre alten Bahnrekord (4:19,68 Minuten), sondern war zum anderen auch an diesem Tag, den der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) zur ersten Olympiasichtung ausgerufen hatte, eine Klasse für sich. Selbst seinem renommierten Konkurrenten im Finale, Einerverfolgungs-Olympiasieger Robert Bartko, knöpfte Becke über siebeneinhalb Sekunden ab. Im Bahnradsport sind das Welten.

Becke hatte also ein ziemlich mächtiges Wort gesprochen und war darüber "sehr zufrieden". Dass der Tag doch nicht so verlief, wie er sich das erhofft hatte, lag an den Vorkommnissen nach seiner rasanten Fahrt: Der Erfurter war ganz offensichtlich davon ausgegangen, sich als Bester auch für den Weltcup dieses Wochenende in Moskau qualifiziert zu haben. Jedenfalls stand er schon bald nach dem Rennen mit Reisetrolley an der Hand bereit, um zum Flughafen nach Berlin aufzubrechen, von wo aus die deutsche Radsportdelegation noch am Abend in die russische Hauptstadt aufbrach. Die Maschine freilich hob ohne Daniel Becke ab, an seiner statt flog Robert Bartko zum Weltcup, was BDR-Präsidentin Sylvia Schenk ziemlich emotionslos kommentierte: "Es kommen ja noch drei Weltcups. Da wird Becke sicherlich eingesetzt."

Dazu muss man zum einen wissen, dass sich die Bahnradsportler nur über die Weltcups für die WM und dort wiederum für die Olympischen Spiele qualifizieren können. Zum anderen ist nicht unwesentlich, dass Becke eigentlich beim Team Baleares in Lohn und Brot steht - als Straßenprofi. Für diese Woche samt Wochenende war er vom Team freigestellt worden, um sein Olympiaprojekt auf der Bahn vorantreiben zu können, in Zukunft dürfte sich das freilich weit schwieriger gestalten: Bei den nächsten Bahnrad-Weltcups in Mexiko (12.-14. März) und Manchester (16.-18. April) erwartet Beckes Arbeitgeber jedenfalls, dass er für ihn in die Pedale tritt, beim letzten Weltcup in Sydney (Ende März) steckt der Erfurter in der Vorbereitung auf die Tour de France. Becke sagt: "Da stellt sich generell die Frage, ob ich Olympia fahren kann." Das klingt sehr enttäuscht.

Sylvia Schenk sagt: "Entweder er will Olympia auf der Bahn fahren, oder er will es nicht." Das klingt sehr emotionslos; und so, als sei es der Präsidentin ziemlich gleichgültig, ob nächsten Sommer in Athen tatsächlich die besten deutschen Bahnradfahrer an den Start gehen, auch wenn sie das natürlich so nie sagen würde. Schenk sagt, dass Becke durchaus gewusst habe, dass die Mannschaft für Moskau bereits vor der Sichtung in Frankfurt nominiert worden sei: "Wir haben das seinem Rechtsanwalt mitgeteilt." Becke will davon nichts gewusst haben - und beruft sich auf die Nominierungskriterien des BDR, die eine Nominierung für Moskau erst nach der Sichtung von Frankfurt vorgesehen hätten.

Dass Präsidentin und Sportler überhaupt via Anwalt verkehren, hat seinen Ursprung in der letzten Weltmeisterschaft im vorigen Sommer. Auch damals waren es offensichtlich unklare Nominierungskriterien, die am Ende zur Absage des Vierers führten - und schließlich zum Eklat. Im Zentrum des Skandals: die Viererolympiasieger Becke und Jens Lehmann, die sich vom BDR übers Ohr gehauen fühlten - und infolgedessen einen Start mit den Berlinern Robert Bartko und Guido Fulst abgelehnt hatten. Beide, Becke und Lehmann, wurden zunächst für zwei Jahre von der Nationalmannschaft suspendiert - ihnen wurde damit auch die Chance auf einen Olympiastart in Athen genommen -, später wurden sie wieder begnadigt. Offiziell geschah das laut BDR, um sich wieder "auf sportliche Erfolge konzentrieren zu können", inoffiziell, so wurde in der Szene gemunkelt, habe der Verband Regressansprüche der beiden Fahrer befürchtet.

Auf jeden Fall, das hat die Sichtung in Frankfurt gezeigt, scheinen die Verbandsverantwortlichen wenig aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt zu haben, sonst hätte es nun kaum erneut Zoff um eine Nominierung geben können. Auch was die Aufarbeitung des Stuttgarter Eklats angeht, machen die BDR-Oberen nicht gerade eine glückliche Figur - und noch weniger glückliche Bemerkungen. So fiel Sportdirektor Burckhard Bremer schon unlängst durch seine Einlassung auf, er plädiere für den "Aufbau eines neuen Vierers" und würde dafür gar "auf Erfolg verzichten", zum Beispiel bei Olympia. In Frankfurt nun wertete er den ersten Auftritt von Viererolympiasieger Jens Lehmann als Beweis, dass der 36-Jährige seinen "Zenit überschritten" habe. Dass Lehmann im kleinen Finale in 4:27,657 Minuten die drittbeste Zeit des Tages fuhr, ist in der Tat peinlich - für Bremer.

Bei solch verheerendem Krisenmanagement an der Spitze ist nicht weiter verwunderlich, dass auch die beiden zerstrittenen Fahrerparteien - Bartko/Fulst auf der einen, Becke/Lehmann auf der anderen Seite - sich nach wie vor nicht ausgesöhnt haben. Zumindest prinzipielle Bereitschaft zu klärenden Gesprächen haben die vier nun signalisiert. Schon Ende des Monats soll es zu einer vom Verband angeregten Mediation kommen. Dort wird sich wohl entscheiden, ob tatsächlich der stärkste Vierer nach Athen fährt.

taz Nr. 7282 vom 12.2.2004,




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16.03.2004 23:27

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RE: Sorry

mit dem Kopf an die Wand


Wie die Kinder ...




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30.03.2004 17:03

Chianni
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... startet David Millar beim Bahnweltcup über Ostern in Manchester
(und falls das schon irgendwo im Forum steht... sorry)
Millar wird in der MANNSHCAFTSVERVOLGUNG starten!!! Er hat so was nie zuvor gemacht. Letztes Jahr hat er mit dem Britischen Coach ein paar Tests gemacht. sich an die Besonderheiten des Bahnrades gewöhnt und im November einen Testwettkampf absolviert (Einervefolgung). In Manchester ist er mit den Bronzemedaillengewinnern von Sydney im Team. Die Briten wollen den Sieg, Millar will wissen wo er steht und in Athen wollen die Britten dann auch den Sieg und Millar sowohl auf der Bahn als auch auf der Straße starten.




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30.03.2004 17:06

crn
Universalidiot

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Wer startet denn für die Briten außer Dave?




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"Haben Sie heute schon gedopt?"

"Nein. - Noch nicht. - Muss ich?"
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30.03.2004 17:15

Chianni
Chianni

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In der Mannschaftsverfolgung?
Chris Newton, Rob Hayles, Paul Manning und Bryan Steel

Achja...
und Tom Steels, der in Manchester auch dabei sein wollte, ist nach seiner Verletzung beim Bahnweltcup in Moskau immer noch nicht in Form und wird in England durch Iljo Keisse ersetzt. Er (Steels) trainiert aber schon wieder




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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Chianni: 30.03.2004 17:32.

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