Als einer der ältesten cf4-Selberfahrer bin ich in der Sommersaison oft ein schlechtes Vorbild für die jungen Menschen hier im Forum. Denn Sommer bedeutet Sonne, Wärme, Beine und kopf rasieren und durch die Welt zu radeln. Die Sonne brennt auf den Dez, der warme Fahrtwind umspielt die wirbelnden Waden - (fast)nie kann man auf Erden dem Paradise näher sein.
Doch irgendwann ist die schöne Zeit zu Ende. Der Herbst beginnt, und er bringt Regen und Sturm. Glitschiges Laub, herabgefallenes Astwerk und böiger Wind schmälern das Vergnügen und erhöhen das Risiko des Rennradlers.
In dieser Jahreszeit mutiere ich zum vorbildlichen Helmträger, und bereits heute hat sich das bereits ausgezahlt.
Ich war mit einem Kumpel auf einer kleinen, flotten Morgenrunde unterwegs, als ein Windstoss die (ehemals weissblühenden) Kastanien durchwehte und ihnen allerlei Gezweig und Baumfrüchte entriss.
Ein heftiger Schmerzensschrei meines helmlosen Kumpels liess mich zusammenzucken. Eine Kastanie hatte ihn bei voller Fahrt (Tempo ca 35 km/h) an der Stirn getroffen und inzwischen eine ausgewachsene Beule hinterlassen.
Also: in der beginnenden unwirtlichen Zeit wird beim

ein Helm getragen. Aber auch die wird irgendwann wieder vorübergehen...