Peinlich |
31.12.2002 18:31
alon
Vuelta-Sieger

Dabei seit: 09.10.2002
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Original von steffi
ich bin gegen den Metro-Rapid im Ruhrgebiet von Düsseldorf nach Dortmund:
es gibt viele Bahn/S-Bahn und sonstige West - Ost -Verbindungen im Ruhrgebiet, die Anschlüsse klappen einigermaßen
für den Metrorapid müssten riesige Schneisen durch sämtliche beteiligten Städte und Bahnhöfe geschlagen werden. Für ein neues Verkehrsmittel, das längst nicht alle Städte miteinander verbinden kann, sondern nur auf einer West-Ost-Linie; das alle 5 Min. anhalten muss, weil dann schon die nächste Stadt erreicht ist (hier geht eine Stadt in die nächste über); und in das von den übrigen Bahnen umgestiegen werden muss, um ein Ziel zu erreichen
es wäre schön, wenn die Städte die riesigen Summen, die der Metrorapid kosten würde, für die Optimierung der vorhandenen Verkehrmittel einsetzen könnten, das geht aber wiederum nicht
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Der Meteo würde aber auch Arbeitsplätzte bringen. Und grade eine Region wie das Ruhrgebiet (das ja eine Hohe AZahl hat) wäre es praktisch. Bei Arbeit denke ich jetzt nicht an die Leute die die Bahnen Bauen und danach wieder nichts zu tun haben , sondern z.B. an den " Transrapid-Bahnhof" (Ausbesserungswerk usw.) hier in Duisburg.
alonbach
PS: Zu dem oben genannten "TBh" : Es würde mir besser gefallen wenn dies nicht direckt neben dem Multicasa( In Planung/bau bnefindliches Einkaufszentrum nähe des HBF und der Königsstr. (Haupt-Fußgängerzone in der City) geplant würde.
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02.01.2003 14:11
Mikki unregistriert
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Es wird häufig zu kurzfristig gedacht, Argumente wie "den brauchen wir nicht, wir haben doch den ICE" mögen in der Gegenwart stimmen, wie sieht es aber mit der Zukunft aus? Man sollte das ganze auch strategisch sehen. Deutschland wird, wenn an der Entscheidung festgehalten wird, in ein paar Jahren sich zwar mit der Erfindung des Transrapid schmücken können, die Weiterentwicklung und Verkauf wird aber ohne Deutschland abluafen, da werden die Chinesen der erste Handelspartner sein (mit einem weit verbesserten Transrapid).
Meiner Meinung nach wäre die Strecke Berlin - Hamburg bestens für den Transrapid geeignet. Zwischen den beiden Städten gibt es schon auf der herkömmlichen Bahnstrecke kaum Haltestellen, hier hätte der Gewschwindigkeitsvorteil voll ausgespielt werden können, die Planungen waren schon abgeschlossen, im neuen Berliner Großbahnhof (Lehrter Bahnhof) war die Transrapid-Station schon festeingeplant (mit Verbindung auch nach Osteuropa), hätte es den Regierungswechsel nicht gegeben, wäre der Transrapid mit Sicherheit in Deutschland Realität geworden und hätte die unrentablen und sehr unökologischen Kurzstreckenflüge ersetzen können.
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02.01.2003 14:51
PeterPils
Indiesnob

Dabei seit: 17.10.2002
Herkunft: parallelgesellschaft Fan von: The Casuals; Gary Lineker, Kings of Leon
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Das Problem am Transrapid ist, das es sich dabei um ein mehr oder weniger verschleppt totgeborenes Projekt handelt.
Das sieht man sowohl am Metrorapid in NRW als auch an der bei weitem noch unsinnigeren Trasse München HBF - Flughafen.
Sinnvoll wäre eine Transrapid-Strecke auf Fernverkehrsrelationen in Ländern mit zentralistischer Infrastruktur,
zum Beispiel liesse sich mit dem Transrapid die Strecke München - Frankfurt in 60 Minuten bewältigen, würde man nun unterstellen, es gäbe nichts als Wüste zwischen München und Frankfurt wäre das Projekt zu befürworten.
In Deutschland funktionieren Transrapid-Projekte schon wegen der dezentralen Infrastruktur nicht.
Und Hamburg scheiterte schon an zu geringen prognostizierten Fahrgastzahlen!
Im Prinzip ist der Transrapid eine gigantische Vernichtung von Steuergeldern, und in einzeln Fällen wird das Geld dann den ÖPNV ent-
zogen! Wie beim NRW Projekt, es gibt nur wenig sinnvolle Strecken...
__________________ Gebt mir einen Balkon und das Land ist mein
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von PeterPils: 02.01.2003 14:53.
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02.01.2003 15:17
muellerin
muellerin

Dabei seit: 26.01.2002
Herkunft: Laatzen Fan von: Jan Ullrich
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| Es wurde folgendes gesagt:
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China hat das Teil in 6 Monaten aufgebaut und benutzt es auch, in Deutschland würde man 10 Jahre dafür brauchen, weil
a) Naturschützer
b) Bürokratie
c) die Planung der Trasse plus Genehmigungsverfahren etc. etc. etc.
sooooooooooooo lange dauern würde, daß sich ein Millionenauftrag in Deutschland zu einer wirtschaftlichen Ente entwickeln würde.
Ich mein, wenn nur bei uns ein Damm gebaut werden würde, 10.000 x kleiner als in China, was würde wohl bei uns passieren?
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02.01.2003 15:24
PeterPils
Indiesnob

Dabei seit: 17.10.2002
Herkunft: parallelgesellschaft Fan von: The Casuals; Gary Lineker, Kings of Leon
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Also beim besten Willen, China kann wohl kein Vergleich zu Deutschland sein. Die sind von einer anständigen Demokratie mit allen was dazu gehört soweit entfernt wie ich vom Enstehen des Universums!
__________________ Gebt mir einen Balkon und das Land ist mein
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02.01.2003 15:26
steffi
Legende der Feld- und Waldwege

Dabei seit: 02.01.2002
Herkunft: "Tief im Westen..."
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| RE: Es wurde folgendes gesagt:
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| Zitat: |
Original von muellerin
Ich mein, wenn nur bei uns ein Damm gebaut werden würde, 10.000 x kleiner als in China, was würde wohl bei uns passieren?
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ja und das ist gut so und da bin ich stolz drauf, dass so riesige Eingriffe in die Natur nicht einfach über den Willen der Bevölkerung hinweg gebaut werden dürfen, dass in D. ein klitzekleines Umweltbewusstsein herrscht, das solche Projekte hinterfragen würde.
Als nächstes werden in China übrigens drei Flüsse vom Süden in den Norden umgeleitet, damit die in Peking mehr Wasser haben. Welche Naturkatastrophen das nach sich zieht, interessiert dort niemanden...
__________________ .
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02.01.2003 15:42
muellerin
muellerin

Dabei seit: 26.01.2002
Herkunft: Laatzen Fan von: Jan Ullrich
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sorry, aber es wird ja wohl möglich sein, mit dem Transrapid auch Lasten zu transportieren. Es ist schnell was hergestellt, wo man auch so etwas rumkutschieren kann.
Und nur weil Deutschland dichtbesiedelt ist mit Autobahnen, heißt es noch lange nicht, daß nur ein Prestigeobjekt draus werden muß, sondern die Kosten müssen auch tragbar sein und genau das dürfte das Problem in Deutschland sein.
Von daher seh ich nie einen Transrapid bei uns in Deutschland. Weil daran ist das Projekt schließlich gescheitert, am Geld, und nicht nur an den anderen Problemen.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von muellerin: 02.01.2003 15:43.
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02.01.2003 16:41
Cyclist
Italienfan

Dabei seit: 03.01.2002
Herkunft: Radsportfotoarchiv Fan von: Bella Italia!
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Die Frage ist , wofür will man den Transrapid? Als Ersatz für die Bahn, als Ersatz für das Flugzeug?
Der Transrapid macht Sinn für Städtedirektverbindungen, der Luftverkehr nimmt immer mehr zu, da könnte - wie Mikki es schon angedeutet hat - der Transrapid bei Städtekurzverbindungen einspringen. Flughäfen liegen meistens außerhalb der Städte, Bahnhöfe sind zentral. Bei Flughäfen muss man immer mindestens 30 Min. vor Abflug am Schalter sein, das wäre beim Transrapid nicht nötig. Auf einer Strecke Berlin - Paris hätte der Transrapid gegenüber dem Flugzeug einen Zeitvorteil von einer Stunde, wenn man die Wartezeit mit einberechnet (Transrapid: 3 Stunden, Flugzeug: 4 Stunden).
__________________ Cosa ti piacerebbe fare dopo l’agonismo?
Cipollini: «Ritirarmi in Sudafrica, aprire una vineria, una scuola di ciclismo, e stare lì, in mezzo alla natura».
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02.01.2003 16:53
Heidihs
Ruhrgebietsengelchen

Dabei seit: 08.01.2002
Herkunft: nördlich von tief im Westen
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Na, im Ruhrgebiet brauchen wir definitiv keinen Transrapid! Da stimme ich Steffi zu. Wo bitte ist der Vorteil eines super schnellen Zuges, wenn der auf der Strecke Dortmund - Duisburg satte 5 Minuten einspart? Weil er eben in jeder Stadt halten soll/muß, durch die er fährt. Da sollte das Geld wirklich besser in den Ausbau des bestehenden ÖPNV gesteckt werden. Was den Einsatz in anderen Bundesländern betrifft: da kann ich nichts zu sagen.
Wie blöd wir Deutschen uns anstellen, sieht z.B. auch an der ICE-Neubau-Strecke Köln-Frankfurt. Da wird mitten auf dem platten Land in Montabaur (sorry, ich meine es nicht persönlich) ein Bahnhof mit Ladenstraße gebaut. Es ist seit Eröffnung der Strecke kein Laden vermietet, ab und zu steigt mal ein Fahrgast ein und der ICE hält auch nicht immer. In dem groß geplanten, an den Bahnhof angrenzenden, Industriegebiet hat sich nach mehrjähriger Planung gerade mal 1 (!!!) Betrieb angesiedelt. Aus der IT-Branche, denen es sowieso egal ist, wo sie ihren Firmensitz haben.
Und alles nur, weil die Herrschaften Abgeordneten und Beigeordneten und Landräte und und und sonst die Genehmigung für die Trassenführung verweigert hätten, weil Montabaur den Anschluß an die große weite Welt nicht verpassen will. Bitte, warum fällt denen das erst jetzt ein??? Was war in den vergangenen Jahrzehnten? Hat Montabaur nuuur geschlafen?
Und was den Umweltschutz angeht: ich bin stolz darauf, daß hierzulande nicht jeder jeden Blödsinn machen kann, was ihm so gerade in den Kopf kommt oder weil es ihm in den Kram passt.
__________________ Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet. (Mark Twain)
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Heidihs: 02.01.2003 17:11.
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02.01.2003 17:07
blaho
Weltmeister
Dabei seit: 23.07.2002
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Heidihs trifft den Nagel auf den Kopf.
Da macht man sich Gedanken um ein paar Minuten Zeitgewinn und soll dafür Milliarden ausgeben und wenn ich die 25 km von daheim ins Büro den ÖPNV benutze, bin ich fast 2 Stunden unterwegs.
Und der einzige Gewinn, der bei diesen Aktionen herausspringt ist das Prestige.
Hat mal jemand gehört, wie schnell die Transrapidstrecke in China gebaut wurde? Und wie lange hätten wir hier dafür gebraucht???
__________________ Wie sagten Sie so treffend im Ziel von Kailua Kona: "Die letzten Kilometer waren die Hölle." Ich verrate Ihnen jetzt mal was: Bei mir sind es schon die ersten Kilometer.
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02.01.2003 17:22
Cyclist
Italienfan

Dabei seit: 03.01.2002
Herkunft: Radsportfotoarchiv Fan von: Bella Italia!
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Es geht hier nicht nur um Prestige, sondern um Handelsbeziehungen. Wir Deutschen sind immer schnell, wenn es darum geht, etwas schlecht zu reden, Veränderungen werden von der Masse negativ wahrgenommen. In den USA ist das anders, da werden Neuerungen positiv gesehen. Natürlich sollte man kritisch sein und überlegen, wo man so etwas einsetzen kann. Aber wenn in ein paar Jahren, China oder Japan (die einen eigenen Transrapid entwickeln) das grosse Geschäft mit dem Transrapid machen und Deutschland aufgrund des fehlenden nationalen Einsatzes und rückständigem Know-How außen vor bleibt, wird das Geschrei wieder groß sein. Es geht doch auch nicht um einen flächendeckenden Einsatz, sondern um ein oder ein paar Refernezstrecken. Das sollte hinzubekommen zu sein. Und zur Umweltproblematik: ich glaube kaum, dass der Chorisin-Ausstoß des ständig wachsenden Luftverkehrs umweltfreundlich ist. Wenn es danach ginge, dürften keine neuen Autos zugelassen, der Flugverkehr müsste auf ein Minimum beschränkt und neue Strassen dürften auch nicht gebaut werden. Es ist wie so oft, eine Abwägungssache.
__________________ Cosa ti piacerebbe fare dopo l’agonismo?
Cipollini: «Ritirarmi in Sudafrica, aprire una vineria, una scuola di ciclismo, e stare lì, in mezzo alla natura».
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Cyclist: 02.01.2003 17:30.
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02.01.2003 17:38
blaho
Weltmeister
Dabei seit: 23.07.2002
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02.01.2003 17:46
Raktajino
ex-fan

Dabei seit: 06.01.2002
Herkunft: leipzig Fan von: müßiggang
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Original von Cyclist
Und zur Umweltproblematik: ich glaube kaum, dass der Chorisin-Ausstoß des ständig wachsenden Luftverkehrs umweltfreundlich ist. Wenn es danach ginge, dürften keine neuen Autos zugelassen, der Flugverkehr müsste auf ein Minimum beschränkt und neue Strassen dürften auch nicht gebaut werden. Es ist wie so oft, eine Abwägungssache. |
einige forscher und experten sagen, dass der treibhauseffekt nich an den emissionen der menschen liegt, sondern dass sich die erde von alleine erwärmt durch eine verschiebung ihrer bahn. das hats immer gegeben, vor 10000 jahren hatten wir die letzte eiszeit, jetzt kommt vielleicht die nächste warmzeit...wer weiß das schon.
natürlich würden viele umweltschützer (mich eingenommen) den bau neuer straßen, zugstrecken und autos vermindern...aber da spielt der innere schweinehund der bevölkerung nich mit. was einmal da is, lassen sich die konsumkinder nich mehr wegnehmen. der transrapid is in deutschland aber noch nich da, d.h. hier is ein protest endlich mal angebracht. es is ein unterschied, ob man sinnloserweise auf der strecke eines castors sitzt und den dadurch nur noch mehr behindert, oder ob man ein neues vorhaben schon vor dem bau und vor der planung verhindert.
__________________ wann hört es endlich auf zu dauern?
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