Tour de France 2022 |
19.07.2022 07:05
yeti
Legende der Landstrasse
Dabei seit: 24.02.2002
Herkunft: Dahoam im Landkreis München Fan von: Franz. Teams, Biathlon
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| RE: Schnellster Fahrer bisher: Louis Meintjes
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19.07.2022 18:04
Henning
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Dabei seit: 18.08.2006
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Wenn er morgen an den ersten beiden Bergen nochmal so 10 bis 15 Punkte sammeln könnte, wäre das fast schon die halbe Miete.
__________________ Die Zukunft von C4F
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22.07.2022 22:36
Ocaña
Whore Kategorie

Dabei seit: 14.05.2006
Fan von: Guillaume Martin
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| Zitat: |
Original von Ocaña
Miniprofile
Das dürfte auch die sprinterunfreundlichste Tour aller Zeiten sein? Wenn es hoch kommt sind das für klassische Sprinter die Etappen 2, 3, 4, vielleicht 5, 19 und 21. Auf den kurzen Bergetappen laufen sie dazu noch dauerhaft Gefahr aus dem Zeitlimit zu fallen. |
Das war noch optimistisch.
__________________ "You can easily tell a Northener: he/she feels guilty doing nothing. Even doing nothing for them is programmed, labeled, and has to be learned using some Yoga instructor."
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23.07.2022 22:11
Nike
Routinier
Dabei seit: 06.08.2007
Fan von: Tudor, Q36.5, Lotto-Kernhaus, BORA-Hansgrohe
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Mal schauen, wie lang das Ergebnis Bestand hat. Leistung von JV ist absolut unglaubwürdig.
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24.07.2022 08:47
KuT
Capitaine de la Route

Dabei seit: 26.10.2007
Herkunft: Dresden Fan von: SKI
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Ich hatte es geschafft, mich am Morgen des Kopenhagen-Tages, also am 1. Juli, bei ungefähr 5 km/h Fahrtgeschwindigkeit selbst zu schlüsselbeinen - deswegen habe ich von der Tour so viel gesehen wie schon lange nicht mehr.
(Im Grunde fast alles, wenn man von den Nachmittagsschläfchen während der Übertragung absieht.)
Abgesehen davon, dass die Bilder schön sind und ich zumindest die Stimmen der deutschen Eurosportleute ganz angenehm finde, war ich nicht sooo begeistert.
Trikot-Geschichten wie die von Cort Nielsen und Geschke finde ich ganz nett, aber sportlich eher zweitrangig.
Grün war viel zu klar und ich persönlich hätte gern noch ca. drei klassische Massensprints mehr gesehen.
Der Abstand von Vingegaard / Pogacar auf den Rest war mir zu groß, das Verhältnis von Kuss oder McNulty zum Rest regelrecht unangenehm.
Hübsche Etappen waren Kopenhagen mit Lampaert, die Calais-Flucht von van Aert, das Jungels-Pinot-Duell und der Gelb-Wechsel am Granon.
Enttäuscht war ich vom Ende der Kopsteinpflaster-Etappe, als sich fast alles wieder nivellierte.
Generell fehlt mir noch ein Mindestens-35-km-Zeitfahren inmitten der Tour, wo das Ergebnis nicht nur Bestätigung des Klassements, sondern Anlass für Spekulationen wäre.
Zu den drei Großen der Tour (G. ist nicht dabei) wäre (ohne Spekulation übe ihre Ernährung) zu sagen, dass
- mir Pogacar stilistisch am liebsten ist. Ein freundlich-fairer Angreifer, wo alles nach Lust am Radfahren riecht.
- ich Vingegaard erstmal im Frühling ernsthaft Eintages-Rad fahren sehen möchte, bevor er es in mein Herz schafft. Nur-Tour-Spezialisten sind bei allem Respekt nicht so mein Ding.
- van Aert schon ein Spektakel ist, wobei mich Flachsprint-Siege von ihm fast mehr nerven als die Hochgebirgs-Attacken.
Das schönste Stück Radsport, das ich in den drei Wochen gesehen habe, war aber ziemlich definitiv die Pidcock-Abfahrt am Galibier. Die unterhielt und begeisterte mich deutlich mehr als sein Klettern nach Alpe d'Huez, dem wahrscheinlich langweiligsten aller mythischen Radsport-Orte.
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24.07.2022 09:24
Ocaña
Whore Kategorie

Dabei seit: 14.05.2006
Fan von: Guillaume Martin
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Ein tolles Fazit!
Und weiter Gute Besserung!
__________________ "You can easily tell a Northener: he/she feels guilty doing nothing. Even doing nothing for them is programmed, labeled, and has to be learned using some Yoga instructor."
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24.07.2022 10:23
KönigderBernina
Vuelta-Sieger

Dabei seit: 29.10.2006
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| Zitat: |
Original von Doggie
Ich bin mir nicht sicher, ob mich meine Erinnerung nicht trügt, aber ich fand's die unterhaltsamste Tour seit 2011. Wenn man noch auf die dänischen Sprintetappen hätte verzichten können...
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Es war wirklich keine schlechte Tour, aber zB 2019 fand ich da in der jüngeren Vergangenheit definitiv besser, einfach weil der Kampf in der Gesamtwertung viel packender war und die Niveauunterschiede nicht so riesig. Wenn eine Mannschaft so dominant ist und für die Hälfte der Teams eigentlich keine Chance auf irgendwas zählbares besteht, ist das nicht gut für den Wettbewerb.
Der Parcours war allerdings wirklich sehr gut ausgewählt, es haben vielleicht noch 1-2 Sprintetappen gefehlt: In diese Richtung wird man hoffentlich fürs nächste Jahr nachjustieren.
Genauso wünsche ich mir mehr richtige Bergetappen, mit Bergen direkt oder bald zu Beginn.
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25.07.2022 01:59
Chiappucci
Windschattenfahrer, Sesselpupser

Dabei seit: 05.09.2004
Fan von: Radsport, Musik
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Arbeitszeit
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Schon vorbei?
War zwar kein Giro, aber dann doch ganz unterhaltsam.
Aber:
1922 222:08:06 LAMBOT Firmin
1947 148:11:25 ROBIC Jean
1972 108:17:18 MERCKX Eddy
1997 100:30:35 ULLRICH Jan
2022 _79:33:20 VINGEGAARD Jonas
"Früher war mehr Lametta"
Glücklicherweise haben wir ja noch eine Woche Frauen
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26.07.2022 13:41
Doggie
tanzt den Cipollini

Dabei seit: 05.11.2017
Herkunft: Dog Side of the Moon
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| Zitat: |
Original von Ocaña
Der 3. auf 8:13 ... größter Abstand seit Armstrong zu Beloki 2001 (9:05)
Der 10. auf 25:43 ... größter Abstand seit Ullrich zu Conti 1997 (32:26)
Der 20. auf 1:31:17 ... größter Abstand seit Coppi zu Vitetta 1952 (2:01:17)
Wie klein gerade die Abstände in den Bertie-Schleck-Knuddel-Jahren waren. Vermutlich lässt sich vieles davon auch damit erklären, dass man nicht die ersten acht Etappen mit flachen Sprints verbringt. |
Die Zeit des Pelotons der zwei Geschwindigkeiten ist anscheinend vorbei.
Es gibt jetzt ein Peloton der zwei Geschwindigkeiten plus eine Hors catégorie. Interessanterweise gab es dieses Phänomen auch zur Zeit von Ullrich, Pantani, Armstrong. Entgegen der Intuition, dass 
für eine Angleichung der Geschwindigkeiten sorgen sollte, hatte es damals den gegenteiligen Effekt. Eine Erklärung dafür habe ich nicht.
__________________ Wenn der Sheriff reiten geht / reiten alle mit
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26.07.2022 23:01
Ocaña
Whore Kategorie

Dabei seit: 14.05.2006
Fan von: Guillaume Martin
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Achtung leichter Zynismus.
__________________ "You can easily tell a Northener: he/she feels guilty doing nothing. Even doing nothing for them is programmed, labeled, and has to be learned using some Yoga instructor."
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28.07.2022 20:28
Wussie
Neo-Pro
Dabei seit: 24.07.2005
Herkunft: Stuttgart
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https://www.radsport-news.com/sport/sportnews_130853.htm
" Mit dem Privat-Jet war Vingegaard mit seiner Familie aus den Niederlanden, wo sein Team beheimatet ist, in die dänische Hauptstadt geflogen. Das letzte Stück eskortierten zwei F-16 Kampfjets den neuen Volkshelden..."
Ob das nun sein musste?
Ich habe jedenfalls bei dieser Tour ordentlich Sympathie für Pogi entwickelt, der unermüdlich angegriffen hat, und sich als sportlicher Verlierer gezeigt hat.
Ich hoffe ja, dass die beiden bei der nächsten Tour wieder dabei sind und noch Konkurrenz von einem gesunden und fitten Bernal erhalten!
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Wussie: 28.07.2022 20:31.
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