Tour de France 2021 Etappe 5 | Changé > Laval (27,2 Km) CML |
01.07.2021 12:01
virtualprofit

Dabei seit: 18.06.2004
Fan von: Uwe Schwenker
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Ocanas Top20 noch mal geringfügig bereinigt bzw. erweitert vor der ersten Bergetappe am Samstag mit einem tiefstapelnden MvdP.
Ohne Pogacar und möglicherweise auf den schweren BAs wackligen van Aert, Alaphilippe und Lutsenko (die aber auch noch ein EZF auf ihrer Seite haben) würde das richtig spannend aussehen.
Aus der dritten Gruppe haben bereits Fuglsang und Quintana ihren Fokus auf einzelne Etappenergebnisse geäußert.
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Pogacar
van Aert +0:22
Alaphilippe +0:40
Lutsenko +1:13
Latour +1:20
Uran +1:21
Vingegaard +1:35
Carapaz +1:36
Roglic +1:40
Thomas +1:46
Kelderman +1:48
Mas +1:50
Mollema +2:00
Fuglsang +2:08
Gaudu +2:27
Quintana +2:37
Nibali +2:47
Higuita +2:58
Bilbao +3:16
Chaves +3:16
Henao +3:47
Porte +3:50
Hamilton +3:51
Buchmann +4:23
Kruijswijk +4:31
O'Connor +4:48
G.Martin +5:09
Lopez +5:12
Paret-Peintre +5:14
Poels +5:17
Meintjes +5:32
Benoot +6:25
Cattaneo +6:29 |
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01.07.2021 12:27
Manny Calavera
Routinier
Dabei seit: 04.06.2004
Herkunft: Darmstadt
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Original von Ocaña
Einschaltquoten werden immer unwichtiger. Der Trend geht zu ganz anderen Formaten. Rick Zabel macht eine Insta Story aus dem Bus, wo der arme Froomey mit Materia beschallt wird.
Für die jüngeren Pros ist es ganz normal solche Dinge auf Insta oder TikTok zu zeigen. Dieser Blick hinter die Kulissen wird immer normaler. Diese Formen des vielschichtigen Storytellings sind für Sponsoren Gold, weil sie immer und überall präsent sein können. Auch die Märkte verschieben sich. Ineos z.B. featured seine Pros aus Kolumbien und Ecuador immer größer, weil sie dort Volkshelden sind.
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Also TV-Übertragung abschaffen? 
Hat ein Rick Zabel eine solche Reichweite? Ist die Cycling-Bubble so bedeutend international? Ich kann mir da nur schwer einen Werbewert vorstellen, wenn ich an die großen US-Sport-Stars und Fußballer denke. Dieser Trend, sofern er denn einer ist, bedeutet dann aber auch eine Abkehr vom sportlichen Wettkampf als zentralen Plot. Viel weiter ist man dann von einer Inszenierung wie im amerikanischen Wrestling auch nicht mehr entfernt... (Hat mit Lance als Hulk Hogan und Brüggi als McMahon ja schon mal gut geklappt 
)
Die Quoten sollten übrigens auch eher zur Analyse des Zuschauerverhaltens bezüglich der Etappenarten- und verläufe und der Entwicklung des globalen Radsportinteresses der letzten Jahrzehnte (im TV) dienen.
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Original von Ocaña
Dieses klassische und gerne zitierte Spiel zwischen ZF und BF finde ich persönlich überbewertet. Das galt sicherlich noch in den 60er Jahren als Anquetil gegen Gaul oder Bahamontes fuhr. Fast immer hat sich der Zeitfahrer und Allrounder durchgesetzt. Die Kolumbianer in den 80ern verloren auf Pflaster und den Flachetappen schon so viel Zeit, dass man sie entspannt am Berg fahren lassen konnte. Heute verlieren sie da keine Zeit mehr. Heute sind sich die Profis alle deutlich ähnlicher was die Fähigkeiten angeht. |
Dem könnte ich ganz konservativ entgegnen, dass auch nur ein kompletter (Rund)Fahrer eine dreiwöchige Landesrundfahrt gewinnen sollte, sofern er seine Defizite wie in der Abfahrt (Bahamontes) oder im ZF (Pantani) nicht durch außerordentliche Bergleistungen kompensiert.
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Original von Niki2000
2. Ich bin bei MZF irgendwie anderer Meinung. Klar, zum Zuschauen sind sie mäßig spannend. Aber in vielen Radsport-Biographien ist ja auch zu lesen, wie schwierig das als Team ist, wie perfektionistisch man unterwegs sein muss. Ich finde das cool und die daraus entstehenden Zeitabstände in einer Mannschaftssportart irgendwie auch am ehrlichsten. Dann reicht es halt nicht, fünf Leute mitzunehmen, die am Berg alles kaputtfahren. Ich hätte die gerne öfter im Programm... |
Ich bin da voll bei dir... WENN man den Mannschafsaspekt komplett zu Ende denkt und führt. Einzelwertungen abschaffen oder Preisgeldstruktur ändern. Dann kann man auch sowas wie diese Staffelrennen bringen (für jedes Terrain Spezialisten - Bergankunft, Zeitfahren und Massensprint, alles in einer Etappe 
).
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01.07.2021 12:28
Doggie
tanzt den Cipollini

Dabei seit: 05.11.2017
Herkunft: Dog Side of the Moon
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Original von Ocaña
Einschaltquoten werden immer unwichtiger. Der Trend geht zu ganz anderen Formaten. Rick Zabel macht eine Insta Story aus dem Bus, wo der arme Froomey mit Materia beschallt wird.
Für die jüngeren Pros ist es ganz normal solche Dinge auf Insta oder TikTok zu zeigen. Dieser Blick hinter die Kulissen wird immer normaler. |
Holt man sich damit in relevantem Ausmaß neue Konsumentengruppen ins Boot? Das Angebot in den SM ist doch viel unüberschaubarer als in den klassischen Medien. Das Durchschnittsalter des Publikums, das mit Radsport noch etwas anfangen kann, dürfte eine 5 als vordere Zahl haben. Als ich vor Studenten über das D-Thema referiert habe, hatte ich ein paar Anspielungen auf 
, Lance und die Skandaljahre eingebaut, die - dem Feedback nach - nur noch eine Minderheit der Kids überhaupt verstanden hat.
Vielleicht sollte man sich an den Gedanken gewöhnen, dass der Sportkonsum mit der Boomer-Generation sein Maximum erreicht hat. Ist auch nicht schade darum, die "Werte des Sports" sind eh pervertiert.
__________________ Wenn der Sheriff reiten geht / reiten alle mit
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Doggie: 01.07.2021 12:30.
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01.07.2021 12:47
KuT
Capitaine de la Route

Dabei seit: 26.10.2007
Herkunft: Dresden Fan von: SKI
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| Original von DoggieVielleicht sollte man sich an den Gedanken gewöhnen, dass der Sportkonsum mit der Boomer-Generation sein Maximum erreicht hat. |
Das ist gut möglich.
Darüberhinaus vertrete ich schon viele Jahre die Meinung, dass der Leistungssport nicht unbedingt nur das Ereignis sein muss, über dessen Ergebnisse die Öffentlichkeit via Medien informiert wird.
Stattdessen wird der Sport selbst zum Medium, indem er Anlass für soziale Kommunikationsketten ist.
Ich beispielsweise "benutze" meine Lieblingssportarten Rad- und Skisport für Tippspiele mit jahrelanger Laufzeit, wobei mich die Tippspiele und die damit verbundene Unterhaltung emotional und zeitlich weit mehr motivieren als die puren Sportergebnisse.
Andere Beispiele (Stadionbesuche, Public Viewing, Werbung im Sport) ließen sich finden.
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| Original von DoggieIst auch nicht schade darum, die "Werte des Sports" sind eh pervertiert. |
Gladiatorenspiele halt. Genügt mir aber auch, wenn die Regeln leidlich eingehalten werden.
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