Je grösser der Unterschied zwischen sichtbarer Performance und tatsächlichem Geschehen ist (ob das nun Siegabsprachen oder pharmazeutische Manipulation von meistgetesteten Sportlern der Welt betrifft), von Vorder- und Hinterbühne (frei nach Erving Goffman), desto grösser wird das Potential für Skandalisierungen.
Solche Skandalisierungen senken wiederum den Marktwert des betroffenen Sports, und zwar auf eine unberechenbare Weise, die dann wieder Sponsoren fern hält. Ein Teufelskreis. Dabei wäre der Ausgang simpel: Eine Besinnung auf die Kernwerte des sportlichen Wettkampfs, der Fairness. Aber eben: Die Ethik ist Scheck, hat schon der ins Spiel eingreifende Handball-Trainer (Gunnar Prokop) geschwurbelt, als er von den Bandeln der Skifahrer sprach und die Legalisierung von Wachsis und anabolen Steroiden forderte.
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