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Ist schon okay, wenn es mal einen Sprinterkurs gibt. Paris-Tours ist auch ein Sprinterkurs und es endet nicht immer im Massensprint. Ebenso die Cyclassics.
Ich finde es eher mal gut, dass es nicht die Standard WM gab, die da heißt 1-2 Hügel von 100-200 Höhenmeter pro Runde und sich dann immer nur die Frage stellt, ob es nun ein bergfester Sprinter (Zabel, Freire, Hushovd oder früher durchaus auch Boonen, zumindest was Hügel angeht) oder Bettini wird.
Für Fahrer der Marke Bettini oder heute Gilbert gibt es doch fast jedes Jahr die Chance. Die echten Sprinter haben eher wenige.
Es wäre allerdings mal an der Zeit für einen Kurs, den auch Bergfahrer gewinnen können. Anstatt 15 Runden gibt es dann halt mal nur 5-7 Runden, dafür aber immer ein echter Berg mit drin mit mindestens 500 Höhenmeter. Warum sollte nicht auch mal ein Contador oder Schleck Weltmeister werden können? Warum muss es immer ein Hügelfahrer sein? Woher stammt die Begründung ein Weltmeister müsse alles können und deshalb müsse der Kurs hügelig sein? Wenn dann müsste der Kurs alles beinhalten. Von einem Hochgebirgsanstieg über Kopfsteinpflaster hin zu kurzen Rampen und längeren Flachstücke im Wind. Dann kann man allerdings keine kurzen Runden machen...
Schade, dass es in Deutschland so schnell keine WM mehr geben wird, ich würde gerne eine WM in Freiburg mit Ziel auf dem Schauinsland sehen... 6 Runden à 40-45km und jeweils 900-1000 Höhenmeter und dann am Ende eine Bergankunft oben am Gipfel. Die Strecke wäre so kurz, dass man auch noch genügend Fans an der Strecke hätte, was die WM sicherlich auch besonders macht und sich von anderen Rennen im Radsportjahr abhebt.
__________________ Danke Jan, für die tollen Jahre. Du bist der "Tourgott"!
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Vive le Tour!
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