| Zitat: |
Original von Magazin
Ach denkbär, du stellst dich gerade in einer Reihe mit so vielen hier.
Kaum einem geht es eigentlich um den Threadtitel.
winker |
Hallo Magazin,
also da hast du vielleicht die kulturellrevolutionäre Seite meines Beitrags unterschätzt. Stell dir einfach mal vor, die Gewerkschaft Ver.di würde statt dröger Aufmärsche mit Trillerpfeifen und arbeitsunwilligem Herumstehen ihren Arbeitskampf so präsentieren:
The East Is Red 1965: A Song-and-Dance Epic
Von China lernen heißt Siegen lernen
Das wäre gleich viel Medienwirksamer, und sie bekämen deutlich mehr Sendezeit im Fernsehen dafür. Ausserdem würden mehr Leute sagen "Wow, wir wollen mehr davon sehen" und die ARD würde glatt einen "Streikpostenstadl" ausstrahlen.
Mit etwas besserer Vorbereitung kann man sich heutzutage bestimmt auch von Gewerkschaftsseite die Globalisierung zu Nutze machen und kulturell hochwertige Streikende aus China engagieren. Schau dir nur die tänzerische Eleganz an, mit der dort der Klassenkampf selbst von der Volksarmee geführt wurde, mit Saltos, FlickFlacks und vor allem einem freudigen Lächeln auf den Lippen:
denkbär hat diese Bilder (verkleinerte Versionen) angehängt:
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von denkbär: 16.02.2008 02:21.