31.05.2005 20:59
OgerTian
Finisseur

Dabei seit: 18.07.2002
Herkunft: bayern schwaben Fan von: Filippo Simeoni, Jaja
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| Kompaktkurbel // Bergübersetzung
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Hi zusammen,
Ich weiß selbst leider noch nicht ganz was ich will 
. Momentan siehts so aus ich hab eine 2 fach ganitur 39/52(standard Ultegra 03 Modell). Hinterreifen hab ich zwei, momentan mit xx-27 und xx-23, hier in unsere gegend reicht mir eigentlich überall die 23er (300 hm am stück ist maximum was man überwinden muss....).
Hmm jetzt bin ich gerade am suchen nach eine kompakt kurbel für die alpen / für steile anstiege.
Kennt sich wer aus ? Ich würde es gern so handhaben dass ich die Kurbel relativ einfach wechseln kann ohne dass ich gleich das innenlager mit ausbauen muss 
das wäre dann wirklich nicht mehr optimal 
).
Mich würden vorallem eure Erfahrungen interessieren, und der übersetzungsbereich / überschneidungen.
Auf meine standardkurbel kann ich ja kein 36er monitieren oder? 38 geht glaub aber noch keins gefunden / bezweifle dassi ch das überhaupt groß merke 
.
Option wäre noch 3fach.. kann ich das mit meinem schaltknüppel schalten ? oder braucht ich hierfür gleich einen neuen umwerfer und schaltbremshebel, innenlager muss man aufjedenfall tauschen so viel ich weiß.
Ich freu mich schon über eure tips
PS.: ich bin auch nicht so der bergfahrer
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31.05.2005 21:26
crn
Universalidiot

Dabei seit: 23.06.2003
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| RE: Kompactkrubel // Bergübersetzung
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Opi, deine Smilie-Taste prellt ...
Also beim Standard-Shimano-Lochkreis (130 cm) ist minimal ein 38er-Kettenblatt möglich. Der Unterschied zwischen 39 und 38 ist gering aber immerhin.
Kompaktkurbel: Dummerweise gibt es kaum welche in Octalink-Standard. Das wäre aber notwendig, wenn du zwischen deiner normalen und einer anderen Kurbel wechseln willst, ohne jedesmal das Innenlager auszutauschen. FSA bot bis letztes Jahr einige ihrer Kompakten auch als Octalink an (ich hab das Energy Compact), aber die wollten wohl die Lizenzgebüren nicht mehr zahlen und so gibts die nur noch für ISIS bzw. das neue proprietäre FSA-System mit außenliegenden Lagern ...
3fach ist allerdings erst recht keine Alternative, weil hier ein schneller Umbau schlicht nicht möglich ist. Einmal 3fach, immer 3fach (was ja kein Nachteil sein muss). Hier muss gewechselt werden: Innenlager, Kurbel Schaltwerk und Umwerfer. Die STIs können beibehalten werden, denn die alten Ultegras sind sowohl 2- als auch 3fach fahrbar.
__________________ "Haben Sie heute schon gedopt?"
"Nein. - Noch nicht. - Muss ich?"
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31.05.2005 22:22
Niggel
Möchtegern-Bergziege

Dabei seit: 03.10.2003
Herkunft: zwischen Saar und Mosel, in der Nähe von Trier Fan von: Jedem, der schnell den Berg hinauffahren kann.
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| RE: Kompactkrubel // Bergübersetzung
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Kompact-Kurbeln für Octalink gibts hier in recht grosser Auswahl http://www.radplan-delta.de/kletterfix/kletterfix.html
Aber es gibt noch andere Parameter zu beachten, wenn man dauernd wechseln möchte.
Da wäre einmal der vordere Umwerfer, der jedes Mal justiert werden müsste.
Zum Zweiten ist die Kettenlänge unterschiedlich.
Ich hatte das gleiche auch vor, bin aber wieder von der Idee abgekommen.
Wenn es Kompactkurbeln für die neue Shimano-Innenlagertechnik gäbe, würde ich wechseln, aber alle mir bekannten Systeme, die diese Lagertechnik kopieren (z.B. FSA) sind nicht kompatibel.
Solange das nicht der Fall ist, bleibe ich beim Orginal. Ich bin bis heute damit jeden noch so steilen Berg hochgekommen.
__________________ Noch ist nicht geklärt, wie das Fahrradfahren derart zur Mode werden konnte, denn es ist vernünftig, und es ist weder geil noch sexy noch erotisch.
Joseph von Westfalen in: Das Leben ist hart
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31.05.2005 22:51
OgerTian
Finisseur

Dabei seit: 18.07.2002
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| RE: Kompactkrubel // Bergübersetzung
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vielen dank 
dann fahr ich wohl am besten mit einem 38 
besser als nix ... das 39 nervt mich eigentlich, weil ich hier doch sehr oft auf das große schalten muss ( die letzten 2 gänge gehen nicht mehr sauber mit dem klein.).
sie siehts mit überschneidung aus ?
hmm ein x-29 gibts nicht für shimano? was ich auch noch schalten kann mit den standardkomponenten.
danke für den link der ist sehr informativ
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31.05.2005 23:01
OgerTian
Finisseur

Dabei seit: 18.07.2002
Herkunft: bayern schwaben Fan von: Filippo Simeoni, Jaja
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| RE: Kompactkrubel // Bergübersetzung
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http://www.slowtwitch.com/mainheadings/techctr/gearing.html
nachdem artikel will ich doch irgendwie eine haben
hmm mit tauschen würde es aber schlecht aussehen..... möchte auch kein vermögen ausgeben 
, wundert mich eh warum shimano hier keine passende kurbeln anbietet.
hmm 3 fach begeistert mich nicht..... ich mags gern eigentlich wenn ich über fast den vollen bereich schalten kann..... kann man schön in einen berg reinfahren und rausfahren.
hmm 200 euro für eine kurbel finde ich schon heftig..... 100 bekomm ich einen normale...
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von OgerTian: 31.05.2005 23:03.
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01.06.2005 05:25
Donishäusle
E'richtige Schwarzwälder und zweifellos naiv.

Dabei seit: 17.02.2003
Herkunft: Schwarzwald Fan von: Dölerich Hirnfidler, Eric Moussambani
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| RE: Kompactkrubel // Bergübersetzung
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| Zitat: |
Original von Michelin-Männchen
Frage mich, was Du mit 39-27 nicht fahren kannst. Damit habe ich sogar den Stohren geschafft, oder alternativ Monte Carpegna. |
Naja, zwischen schaffen, den Stohren "schafft" man auch mit 39-25, und zwar gar nicht so langsam, wenns sein muss, und am Ende einer längeren Tour noch relativ entspannt hochkurbeln gibts schon noch einen Unterschied. Ausserdem hat 50-34+11-23 auch noch bestimmte Vorteile gegenüber 53-39+12-27 (siehe Artikel). Alles eine Frage des Einsatzzweckes.
Ich werd mir übrigens keine Compact-Kurbel zulegen, nur manchmal hätt ich gern eine.....
__________________ Go funk yourself
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01.06.2005 05:30
Michelin-Männchen
zensiert

Dabei seit: 29.12.2001
Herkunft: Niedersachsen Fan von: Fahrradhelmdiskussio
nen
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| RE: Kompactkrubel // Bergübersetzung
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| Zitat: |
Original von Donishäusle
| Zitat: |
Original von Michelin-Männchen
Frage mich, was Du mit 39-27 nicht fahren kannst. Damit habe ich sogar den Stohren geschafft, oder alternativ Monte Carpegna. |
Naja, zwischen schaffen, den Stohren "schafft" man auch mit 39-25, und zwar gar nicht so langsam, wenns sein muss, und am Ende einer längeren Tour noch relativ entspannt hochkurbeln gibts schon noch einen Unterschied. Ausserdem hat 50-34+11-23 auch noch bestimmte Vorteile gegenüber 53-39+12-27 (siehe Artikel). Alles eine Frage des Einsatzzweckes.
Ich werd mir übrigens keine Compact-Kurbel zulegen, nur manchmal hätt ich gern eine..... |
Frage mich nur, warum man den Stohren an das Ende einer Tour packen sollte, muss allerdings zugeben, dass ich das damals auch gemacht habe (nach dem Blauen). Man sollte jedoch die Kirche im Dorf lassen. Der Stohren ist sehr steil, aber nicht besonders lang. Das sieht in den Alpen dann schon anders aus und hier halte ich eine Kompaktkurbel für deutlich angemessener.
__________________
2002: 4750 / 48300 / ?
2003: 4555 / 45125 / 22
2004: 1500 / 10160 / 7
2005: 2880 / 28210 / 19
2006: 1415 / 14000 / 11
2007: 3520 / 28750 / 15
2008: 6197 / 59940/ 31
2009: 2593 / 15620 / 9
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01.06.2005 08:20
blaireau
Soigneur

Dabei seit: 22.07.2004
Herkunft: Zürich Fan von: Ottavio Bottecchia
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| RE: Kompactkrubel // Bergübersetzung
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| Zitat: |
Original von Michelin-Männchen
Der Stohren ist sehr steil, aber nicht besonders lang. Das sieht in den Alpen dann schon anders aus und hier halte ich eine Kompaktkurbel für deutlich angemessener. |
Nimm die Übersetzungen von Profis (Alpenetappen). Da man meistens zwischen 50%-120% mehr Zeit für eine Steigung braucht, sollte man eigentlich auch entsprechend kürzer übersetzt sein.
Ich habe für Touren mit Leichtgepäck 34/48 und 13-32 montiert und war mehr als einmal froh, den Rettungsring auflegen zu können. Z.B. Sölkerpass, die letzten 3-4km mit 11-12%.
1991 gab's allerdings noch keinen klangvollen englischen Namen für dieses System.
Ich hab' mich so daran gewöhnt, dass ich dann nie mehr ummontiert habe, und mit 48x11 hätte man auch oben raus keine Echtwelt-Probleme.
__________________ "I just dropped in to see what condition my condition was in"
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01.06.2005 08:01
Niggel
Möchtegern-Bergziege

Dabei seit: 03.10.2003
Herkunft: zwischen Saar und Mosel, in der Nähe von Trier Fan von: Jedem, der schnell den Berg hinauffahren kann.
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| RE: Kompactkrubel // Bergübersetzung
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| Zitat: |
Original von Michelin-Männchen
Frage mich, was Du mit 39-27 nicht fahren kannst. Damit habe ich sogar den Stohren geschafft, oder alternativ Monte Carpegna. |
Genau den bin ich ja letztens auch hoch. Dazu noch die anspruchsvolle Seite. (ich berichtete ausgiebig) Und das mit 39/25.
Den Stohren kenne ich allerdings absolut nicht.
__________________ Noch ist nicht geklärt, wie das Fahrradfahren derart zur Mode werden konnte, denn es ist vernünftig, und es ist weder geil noch sexy noch erotisch.
Joseph von Westfalen in: Das Leben ist hart
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31.05.2005 22:48
Donishäusle
E'richtige Schwarzwälder und zweifellos naiv.

Dabei seit: 17.02.2003
Herkunft: Schwarzwald Fan von: Dölerich Hirnfidler, Eric Moussambani
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RE: Kompactkrubel // Bergübersetzung
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Hab ich auch schon dran gedacht, gerade hier im Schwarzwald könnte man schon öfter mal die Kompaklkurbel nutzen, hat ja auch noch andere Vorteile:
http://www.slowtwitch.com/mainheadings/techctr/gearing.html
(dasist übrigens generell eine sehr gute Seite)
Das mit dem Oktalinkproblem wußte ich noch gar nicht, hatte mich aber auch nicht aktuell damit beschäftigt. Den Hauptvorteil sehe ich schon auch darin das man eben auch mal einen steileren Berg fahren kann ohne gleich in höheren Pulsbereichen zu landen, was die Tourenplanung doch deutlich interessanter gestalten könnte.
edit: es gibt ja doch ne ganz gute Auswahl.
@Niggel: wir müßten eigentlich mal ne Südschwarzwaldtour machen, ich würd Dich gern mal mit der Scheibe im Richaard-Style den Stohren fahren sehen.....
__________________ Go funk yourself
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Donishäusle: 31.05.2005 22:53.
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01.06.2005 08:16
rider unregistriert
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| Kurbeln hin- und herwechseln
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Das Wechseln der Kurbeln, wenn man gelegentlich grosse, gelegentlich kleine Kettenblätter will, ist an sich nicht nötig. Auch zu Kompaktkurbeln kriegt man grössere Blätter (z. B. 52, 42). D. h., man kann auch die Blätter wechseln (falls wirklich nötig).
Ich bin selber ja ein "Fan" von 2fach-Garnituren und sehe auch wenig Sinn in 3fachen, da dabei von den nominell 27 oder gar 30 Gängen wegen Kettenschräglaufs und Überschneidungen so viele wegfallen, dass gegenüber 2fach gerade noch 2 zusätzliche Gänge resultieren (falls überhaupt). Da scheint mir der Aufwand mit dem breiten Tretlager (hässlicher Q-Faktor), dem Zusatzgewicht, dem Tourenschaltwerk, der schlechteren Aerodynamik (naja...) und der weniger tollen Optik nicht gerechtfertigt. Aber das wird wohl jeder so sehen, wie er will.
Vom Sinn und Unsinn der kleinen Übersetzungen.
Selber bin ich jahrelang Übersetzungen von 42/22 als kleinsten Gang gefahren und damit im Schweizer Mittelland und den Voralpen alle Berge hochgefahren, resp. hochtrainiert (als grössten Gang hatte ich mich damals aber auch mit 52/14 begnügt - das führt zu einer gewissen Symmetrie). Damit ich bin ich vor etwa 10 Jahren, im Alter von ca. 26 ohne übertrieben viel Training (war unmittelbar nach dem Uni-Abschluss) mit souveränem, flüssigem Tritt über den Klausenpass gefahren.
Aber heute sehe ich das anders. Die Minimalgeschwindigket am Klausen war über längere Zeit vielleicht 13, 14 km/h. Bei 13 km/h und 42/22 tritt man gerade noch 54 u/min. Das ist, auch wenn mein Körper das noch halbwegs wegssteckt, einfach zu wenig. Im flachen wird ja empfohlen, mit mindestens 90 u/min zu fahren (zu Trainingszwecken besser mehr) und da ist es nicht einsichtig, weshalb an längeren Aufstiegen mit deutlich weniger gefahren werden soll. Will man nun aber mit mindestens 75 u/min hochkurbeln (das ist an sich immer noch wenig) und ist vielleicht in der Lage, einen längeren Aufstieg mit gerade mal 12 km/h zu fahren, dann führt dies zu einer Übersetzung von:
12 km / 60 min = 200 m / 1 min
200 m/min / 75 u/min = 2.66 m/u
Also 2.66 m pro Umdrehung. Mit einem 34er-Kettenblatt ergibt dies gerade mal einen 27er Kranz - präzise wär's 26,7, aber das geht natürlich nicht 
.
Mit einem 38er Blatt wäre also ein 30er nötig, mit dem 30er Blättchen müsste ein 24er gefahren werden.
Ergo: kleine Gänge sind für vernünftige Tretgeschwindigkeiten sehr sinnvoll und können mit Kompaktkurbeln (kleinstes Blatt: 33) erreicht werden.
Mit 9- oder gar 10-fach lassen sich mit der kleinsten Übersetzung 34/27 hinreichend eng abgestufte Übersetzung mit genügend Bandbreite erreichen. Beispiel für 9fach:
34/27
34/24
34/21
34/19
34/17
34/16
34/15
50/21
50/19
50/17
50/16
50/15
50/14
50/13
50/13 ist zu klein? Mag sein, aber nicht für jemanden, der 34/27 benötigt, um die Berge zu fahren. ;-)
Und für die lokale High-Speed-Feierabendrunde kann das Hintterrad mit 11-23 zum Einsatz kommen.
Anmerkung: ich fahre zur Zeit immer noch 53, 39 (9fach) Kassetten von 14-25 (normale Trainings), resp. 13-28 (Pässe). Und wenn ich mir mal selber eine Pass-Kassette zusammenstelle werde, dann wird die (bei 53 und 39) 15-28 aufweisen.
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01.06.2005 08:34
blaireau
Soigneur

Dabei seit: 22.07.2004
Herkunft: Zürich Fan von: Ottavio Bottecchia
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| RE: Kurbeln hin- und herwechseln
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| Zitat: |
Original von rider
Aber heute sehe ich das anders. Die Minimalgeschwindigket am Klausen war über längere Zeit vielleicht 13, 14 km/h. Bei 13 km/h und 42/22 tritt man gerade noch 54 u/min. Das ist, auch wenn mein Körper das noch halbwegs wegssteckt, einfach zu wenig. Im flachen wird ja empfohlen, mit mindestens 90 u/min zu fahren (zu Trainingszwecken besser mehr) und da ist es nicht einsichtig, weshalb an längeren Aufstiegen mit deutlich weniger gefahren werden soll. Will man nun aber mit mindestens 75 u/min hochkurbeln (das ist an sich immer noch wenig) und ist vielleicht in der Lage, einen längeren Aufstieg mit gerade mal 12 km/h zu fahren, dann führt dies zu einer Übersetzung von:
12 km / 60 min = 200 m / 1 min
200 m/min / 75 u/min = 2.66 m/u
Also 2.66 m pro Umdrehung. Mit einem 34er-Kettenblatt ergibt dies gerade mal einen 27er Kranz - präzise wär's 26,7, aber das geht natürlich nicht
.
Mit einem 38er Blatt wäre also ein 30er nötig, mit dem 30er Blättchen müsste ein 24er gefahren werden.
Ergo: kleine Gänge sind für vernünftige Tretgeschwindigkeiten sehr sinnvoll und können mit Kompaktkurbeln (kleinstes Blatt: 33) erreicht werden.
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Bingo!
Übersetzungen sind dazu da, günstige Trittfrequenzen (für Musklen und Gelenke) finden zu können. Der Rest ist simple Mathematik und ein wenig Ablegen vonm Eitelkeit ("Schau mal, was der für ein kleines Kettenblatt hat, und schau mal, was der für Rettungsringe fährt!").
Aber wie rider schon sagte: 48x13 mal flüssig durchtreten und man fährt in aller Regel auf der linken Spur.
Noch ein Tipp für Touren:
nichts nervt einen Radtouren-Partner mehr, als dauernde Kraftbeweise. Auf der Passhöhe ausgelaugt ankommen, während der die schlechtere Hälfte vergnügt und erholt oben Runden dreht, ist zermürbend und katastrophal für den Teamgeist.
Also habe ich für beide Räder die genaugleiche Übersetzung gewählt und dann konsequent "gewheelsuckt", also immer am Hinterrad. Zu zweit, im gleichen Rythmus, der Stärkere zusätzlich mit dem Gepäck des andern und immer im gleichen Tritt - mit dem Erfolg, dass nach der ersten, schweren Tour in der Provence das so häufige "(mit Dir?) Nie wieder!" ausblieb. Im Gegenteil!
__________________ "I just dropped in to see what condition my condition was in"
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von blaireau: 01.06.2005 08:37.
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01.06.2005 18:56
Niggel
Möchtegern-Bergziege

Dabei seit: 03.10.2003
Herkunft: zwischen Saar und Mosel, in der Nähe von Trier Fan von: Jedem, der schnell den Berg hinauffahren kann.
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| RE: Kurbeln hin- und herwechseln
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Man sollte, meiner Meinung nach, beim Fahren öfter mal aus dem Sattel gehen. Dabei tritt man sowieso niedrigere Frequenzen.
Und die Knie werden geschont.
Die Meisten verbinden den WiegeTritt / aus dem Sattel gehen, mit Sprinten und Gas geben, wobei der Puls natürlich deutlich hochgeht.
Man kann aber auch locker und entspannt ganz langsam im Stehen fahren. Dann geht das nach ein wenig Training sehr gut, sogar über weite Strecken.
Ich bevorzuge im Sitzen hohe bis sehr hohe Trittfrequenzen, aber im Stehen kann ich wunderbar ganz langsam treten, wenn es sein muss, ohne das der Puls deutlich steigt. Zugegeben, hängt das aber auch mit meinem Gewicht von 66 Kg zusammen.
Deshalb komme ich mit 53/39 und 12-25 ganz gut klar.
Am Chipo hatte ich schon jede Menge Km und Hm in den Beinen, aber dort hätte ich gerne einen 27er Rettungsring gehabt. (7 km bei meist 15-20% )
__________________ Noch ist nicht geklärt, wie das Fahrradfahren derart zur Mode werden konnte, denn es ist vernünftig, und es ist weder geil noch sexy noch erotisch.
Joseph von Westfalen in: Das Leben ist hart
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02.06.2005 09:11
ernesTo
Steht alles im Gesundheitspass

Dabei seit: 14.08.2002
Herkunft: nrw Fan von: ulle, mopped, gisi
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| RE: Kurbeln hin- und herwechseln
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ich würde mir das mit der kompaktkurbel nochmal überlegen. ich will nicht leugnen, dass so ein gerät nicht sinnvoll wäre, allerdings biste direkt nen ganzen zacken geld los.
zur not machste dir ne 12-28 oder gar ne mtb kassette drauf. ich glaube in den alpen kommt man auchmal ohne ganz eng abgestufte kassette zurecht.
mit 39/32-30 kommt man wirklich alles hoch.
mfg
ernesto
p.s. wenn die 200€ nicht jucken, dann würde ich direkt zugreifen. beim großen e wirste deine ultegrakurbel ja noch locker los.
__________________ wer die size braucht, hat´s nicht kapiert!
Streng geheim. Bitte nicht klicken!
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02.06.2005 09:39
blaireau
Soigneur

Dabei seit: 22.07.2004
Herkunft: Zürich Fan von: Ottavio Bottecchia
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| RE: Kurbeln hin- und herwechseln
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| Zitat: |
Original von ernesTo
zur not machste dir ne 12-28 oder gar ne mtb kassette drauf. ich glaube in den alpen kommt man auchmal ohne ganz eng abgestufte kassette zurecht.
mit 39/32-30 kommt man wirklich alles hoch.
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Mit einer Strassenschaltung hinten geht das kaum. Käfig zu klein, zu geringe Schalt-Kapazität.
Man kommt mit (fast) allem die Berge hoch (man denke nur an die Vorkiegs-GTs), aber wie rider vorgerechnet hat: eine gute Frequenz (75U/m) mit einer Übersetzung fahren, die nur 20% oder 30% kleiner als die von Profis ist, bedeutet, dass man auch ~80% der Geschwindigkeit von Profis erreichen müsste. Und das ist ziemlich schnell. Ich zweifle, dass wir allzuviele User hier haben, die so schnell fahren können.
Für den Freizeitfahrer wirklich angepasste Strassenräder sollten eigentlich gleich von Anfang an mit Compact-Drive ausgerüstet und mit mittellangen Schaltungskäfigen versehen sein.
__________________ "I just dropped in to see what condition my condition was in"
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von blaireau: 02.06.2005 10:21.
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02.06.2005 11:30
rider unregistriert
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| RE: Kurbeln hin- und herwechseln
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| Zitat: |
Original von Michelin-Männchen
Wie gesagt, alternativ 39/27-29 sollte ok sein, wenn man die Umbaukosten sparen will. |
Ich teile Blaireaus Ansicht: rauf kommt man auch mit z. B. 39/23 überall, wirklich überall.
Die Frage ist das wie. Und für eine vernünftige, einigermassen ergonomische Fahrweise sind halt 75 u/min zu fordern. Bei einem 39er Kettenblatt führt dies bei 12 km/h zu einem 30er oder 31er Ritzel.
Wenn am alpinen Aufstieg das Tempo beim zweiten oder dirtten Pass gelegentlich auf 10 km/h fällt, dann ergibt eine Übersetzung von 39/28 gerade noch 57 u/min. Das kann zwar auch mal etwas länger gefahren, äh: gewürgt werden, aber ergonomisch ist das natürlich nicht mehr. Und gerade wenn viele Berge gefahren werden, stellen Gedanken zur Tritt-Ökonomie keine Verschwendung dar.
Ich bin am letzten Samstagmorgen den Hobby-Fahrer-Austieg par Excellence gefahren: von Siebnen auf die Sattelegg (total 700 Höhenmeter, ab der Hälfte im Durchschnitt wohl um die 10 %). Dabei bin ich die steilen Abschnitte mit 39/28 gefahren, bei minimal 11.5 km/h. Es geht nun nicht darum, den starken Typ rauszuhängen, aber ich bin nie überholt worden, habe aber selber dutzende von Fahrern überholt. Die sind also, darum geht es, langsamer als mit den genannten 11.5 km/h, teilweise wohl nur mit 7 oder 8 km/h unterwegs gewesen. Da ist dann irgendwann 34/30 angesagt...
Natürlich kann man hier auf die Sattelegg verzichten und einfach im flachen um den Züri-See fahren, aber dann reicht gleich wieder ein Single-Speed-Velo.
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02.06.2005 13:08
crn
Universalidiot

Dabei seit: 23.06.2003
Herkunft: Eizelle? Fan von: Paco, Laszlo, Margie, Wegi, J-P, Samu, van Bemmelen, Jakob Piil, T-Mobile, Slawo, ... und der wildgewordenen Blümchenseele
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| RE: Kurbeln hin- und herwechseln
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@MM: Das hat übrigens nix Armstrong zu tun, hohe Trittfrequenzen fahren zu "können" ist uralt (Singlespeed mit Starrnabe 
), sie fahren zu sollen ebenfalls (intensiviertes Grundlagentraining), und gerade an langen Steigungen ist andauerndes kraftintensives Fahren äußerst schädlich schon allein für Gelenke und typischerweise mäßig bis gar nicht trainierte Bauch- und Rückenmuskulatur von Hobbyradfahrern, vom Aspekt der stärkeren Muskelermüdung und mit anschließender schlechterer Regeneration mal ganz abgesehen.
Nur dieses Problem wird mit einer Kompakten höchstens eingedämmt. Ich hatte im Mai IANS-Leistung von irgendwo bei 280 Watt, dass ist keinesfalls 75% dessen, was ein durchschnittlicher Profi tritt. D.h. 34/27 ist "eigentlich" (d.h. in dem Sinne, dass ich dieselbe Strecke mit derselben Trittfrequenz wie ein Profi fahren könnte) gegenüber 39/23 immer noch deutlich zu lang übersetzt ...
__________________ "Haben Sie heute schon gedopt?"
"Nein. - Noch nicht. - Muss ich?"
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