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Geschrieben von Donishäusle am 05.06.2005 um 21:29:

Text Grau ist alle Theorie,...

Und grün des Lebens goldener Baum. Also hab ich mir gedacht, das ich die Problematik einem kleinen Feldexperiment unterziehe.

Präzieser ausgedrückt hab ich mir in den Kopf gesetzt, mit meine bislang ca. 1300 Radkilometern, die aber fast durchweg sehr intensiv waren und, meist sehr berglastig (die Gründe sind bei mir auch eher Sachzwänge, wenig Zeit und eine ausgesprochene Abneigung gegen Ga1-in der Ebene), einen, für mich zumindest, ziemlich furchterregenden Radmarathon zu versuchen.
Nahliegenderweise den GP Schwarzwald auf der Feldbergrunde, die mit Ihren 256 Km und 5368 Hm, wohl als Gradmesser für Ausdauerfähigkeiten dienen können sollte. Bislang hatte ich angenommen, dass man wenigstens ei paar lange Einheiten verdaut haben sollte, um so etwas durchzustehen. Ich stand also heute morgen um Sieben mit durchaus mulmigem Gefühl am Start in Tribergt.
Die Ziele waren bescheiden, einfach nur durchkommen. Daher war das, was letztlich dabei rauskam für mich um so erstaunlicher. Bin nämlich nicht nur angekommen, sondern sogar weit schneller (27.0 im Schnitt) und von einem kleinen Hungerast zwischendurch (näheres im Heutige Radtour-Thread) wirklich problemlos.

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass ich im Winter sehr viel Langlaufen war, ebenfalls sehr intensiv und selten länger als 2h. Wenn man so will kann ich riders Beobachtungen also voll bestätigen und der Fitness-Guru mit seiner MP20-Theorie hat ab heute einen neuen Fan in mir ja großer meister...



Geschrieben von Fraenki am 06.06.2005 um 13:23:

 

Gibt es den Text auch in deutscher Sprache??

Mein Englisch reicht nicht aus.

Danke.



Geschrieben von Rino Albergo am 06.06.2005 um 13:40:

  RE: Grau ist alle Theorie,...

Zitat:
Original von Donishäusle
Und grün des Lebens goldener Baum. Also hab ich mir gedacht, das ich die Problematik einem kleinen Feldexperiment unterziehe.

Präzieser ausgedrückt hab ich mir in den Kopf gesetzt, mit meine bislang ca. 1300 Radkilometern, die aber fast durchweg sehr intensiv waren und, meist sehr berglastig (die Gründe sind bei mir auch eher Sachzwänge, wenig Zeit und eine ausgesprochene Abneigung gegen Ga1-in der Ebene), einen, für mich zumindest, ziemlich furchterregenden Radmarathon zu versuchen.
Nahliegenderweise den GP Schwarzwald auf der Feldbergrunde, die mit Ihren 256 Km und 5368 Hm, wohl als Gradmesser für Ausdauerfähigkeiten dienen können sollte. Bislang hatte ich angenommen, dass man wenigstens ei paar lange Einheiten verdaut haben sollte, um so etwas durchzustehen. Ich stand also heute morgen um Sieben mit durchaus mulmigem Gefühl am Start in Tribergt.
Die Ziele waren bescheiden, einfach nur durchkommen. Daher war das, was letztlich dabei rauskam für mich um so erstaunlicher. Bin nämlich nicht nur angekommen, sondern sogar weit schneller (27.0 im Schnitt) und von einem kleinen Hungerast zwischendurch (näheres im Heutige Radtour-Thread) wirklich problemlos.

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass ich im Winter sehr viel Langlaufen war, ebenfalls sehr intensiv und selten länger als 2h. Wenn man so will kann ich riders Beobachtungen also voll bestätigen und der Fitness-Guru mit seiner MP20-Theorie hat ab heute einen neuen Fan in mir ja großer meister...


im hobbybereich dürfte ein entscheidender faktor sein, über wieviele jahre/jahrzehnte jemand kontinuierlich (kraft)ausdauersport betreibt ... eine einmal geschaffene basis wird nicht so schnell wieder abgebaut ...



Geschrieben von rider am 06.06.2005 um 14:04:

  RE: Grau ist alle Theorie,...

Zitat:
Original von Rino Albergo
entscheidender faktor sein, über wieviele jahre/jahrzehnte jemand kontinuierlich (kraft)ausdauersport betreibt ... eine einmal geschaffene basis wird nicht so schnell wieder abgebaut ...

Das gilt im Profi-Bereich erst recht. Die einmal erreichte Basis geht noch viel weniger flöten. Auch der Tottschnigg-Artikel im Tour-Heft wies in diese Richtung: Profis würden genug grosse Umfänge trainieren, so dass die Ausdauer in jedem Fall mittrainiert würde.

Die Fettstoffwechsel-Theorien wurden seit Mitte-Ende 90er Jahre ja auch massiv über den Haufen geworfen.

Ich perösnlich tendiere mittlereweile auch eher in Richtung des qualitativen (lies: gezielt intensiveren *) ) Trainings. Gestern wieder mal ein ähnliches Erlebnis gehabt, wie Donishäusle (wenn auch von den Zahlen her weit weniger radikal):
- 93 km
- 1840 Höhenmeter; längste Aufstiege um die 400 Höhenmeter (drei mal), längere Zeit durchschnittlich 10 %, Maximal-Steigung um die 16 % (Islisberg von Bonstetten, für die Locals).
- Keine Verpflegung, ausser Wasser; mageres Frühstück
- Kein Hungerast, selbst am Albis, kurz vor Ende, noch genügend Druck um mit 18 km/h auf der Steigung mit 7 oder 8 % zu fahren (für die Fans des Kompaktkurbel-Threads: bei 90 u/min, ich bin da von jemandem eingeholt worden, der mich distanzieren wollte Augenzwinkern ).


*) Das heisst natürlcih nicht, das Training so schnell wie möglich hinter mich zu bringen, sondern gezielte Belastungsphasen in der passenden Intensität ins Training einzubauen.



Geschrieben von tom am 06.06.2005 um 15:01:

  RE: Grau ist alle Theorie,...

Moment mal... mit 1300 Jahreskilometern hast du den Marathon so gut geschafft? geschockt
In jedem Falle wäre ein 27er Schnitt auf so einer Strecke für mich ein Traum. Kam Po Wong Gut gemacht



Geschrieben von Gegenwind am 09.06.2005 um 15:06:

 

Die "Experten" von Spiegel-Online haben sich die Studie "Fit in 6 Minuten", die Auslöser dieser Diskussion war, im Original angesehen und lassen kein gutes Haar daran.
Zitate:
"Bei allem Respekt vor der Wissenschaft: Vergiss den Scheiß!" Jens Karraß
"Das ist Wissenschaft nach Erich von Däniken." Dr. Fernando Dimeo

Wie sie zu Ihrem Urteil kommen ist hier zu lesen.



Geschrieben von rider am 09.06.2005 um 15:16:

 

Zitat:
Original von Gegenwind
Die "Experten" von Spiegel-Online haben sich die Studie "Fit in 6 Minuten", die Auslöser dieser Diskussion war, im Original angesehen und lassen kein gutes Haar daran.
Zitate:
"Bei allem Respekt vor der Wissenschaft: Vergiss den Scheiß!" Jens Karraß
"Das ist Wissenschaft nach Erich von Däniken." Dr. Fernando Dimeo

Wie sie zu Ihrem Urteil kommen ist hier zu lesen.

"Fit in 6 Minuten" ist ja auch etwas anderes, als zielgerichtetes Training, das die 20-Minuten-Leistung optimiert.

Fi6M kann nur Voodoo sein. Augenzwinkern



Geschrieben von Gegenwind am 09.06.2005 um 15:38:

 

Sorry Rider
Ich sehe gerade, dass diese Studie, die übrigends nicht wirklich "Fit in 6 Minuten" heisst, der Auslöser dieser Diskussion war, wie ich behauptet habe, nicht stimmt.
Es wurde bloss ziemlich zeitgleich in verschiedenen Medien (z. B. auch wieder bei Spiegel-Online über diese Studie berichtet. Tenor: "Kurze Sprints ersetzen langes Joggen" Michi-Man hatte den Link dazu auf Seite 2 in diesem Thread.

Ich denke die Idee hinter dieser Studie wird die gleiche sein, aber die durchführung ist wohl etwas ...ähem gewesen.


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