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Geschrieben von Raktajino am 27.05.2003 um 13:53:
abgezapft und ausgeleert
was habt ihr für erfahrungen mit blutspenden und radfahren gemacht?
die ärztin heute meinte dass man am nächsten tag leichter muskelkater bekommt weil weniger hämoglobin im blut is... wie lange sollte man nach einer spende warten?
...is vielleicht auch ganz nützlich zu wissen für den fall dass man mal einen pakt der besonderen art schließt
http://www.click-smilie.de/sammlung/teufel/devil-smiley-019.gif
Geschrieben von blaho am 27.05.2003 um 15:25:
Also Blut spenden während des Radfahrens kann tatsächlich zu allerlei Nebenwirkungen führen.
Ansonsten sollte danach 1-2 Tage Trainingspause ausreichen. Oder im aeroben Bereich fahren, aber eigentlich ist die Pause der bessere Weg.
Ich schau mal, was ich dazu finde. Hatte das auch schonmal nachgelesen.
Da war was:
Training nach Blutspende
Ich bin leidenschaftlicher Marathon-Fahrer und plane die Teilnahme an einer großen Fernfahrt. Kann ich mir erlauben, davor Blut zu spenden? Wie lange dauert es, bis der Körper die entnommene Blutmenge von etwa einem Liter neu gebildet hat? Wie stark ist die Leistungseinbuße in der Zwischenzeit?
Spätestens seit der EPO-Diskussion ist jedem Radfahrer bekannt, daß die roten Blutkörperchen einen entscheidenden Einfluß auf die Ausdauerleistung haben. Grund ist die Funktion dieser Blutkörperchen, den Sauerstoff von der Lunge in die arbeitende Muskulatur zu transportieren. Je mehr Sauerstoff an die arbeitende Muskulatur gelangt, desto leistungsfähiger ist der Organismus.
Nach Untersuchungen des Sportmediziners Professor Bodo Hollmann war die maximale Sauerstoffaufnahme 72 Stunden nach einer Blutentnahme von 430 Millilitern wiederhergestellt . Bei einer anderen Untersuchung wurde nach einer Entnahme von 900 Millilitern Blut eine Reduzierung der Sauerstoffaufnahme um 12 Prozent festgestellt. Allgemein kann man jedenfalls sagen, daß die letzte Blutspende spätestens vier Wochen vor dem geplanten sportlichen Einsatz stattfinden sollte. Die Einnahme eines Eisenpräparats kann die Blutbildung fördern.
Geschrieben von steffi am 27.05.2003 um 16:11:
Blut spenden schlaucht ganz schön, besonders wenn man niedrigen Blutdruck hat. Ich hab es einmal als junger Mensch gemacht, weil ich danach aber so platt war nach dem Motto: einmal und nie wieder (nieriger Blutdruck). Bei einem Sportler kann ich mir sehr gut vorstellen, dass das ganz schön Spuren hinterlässt
Geschrieben von blaho am 27.05.2003 um 16:21:
Es kommt natürlich auch auf die individuellen Eisenwerte an. Sind die ohnehin niedrig (generell ein Problem bei Frauen, noch mehr bei Frauen, die Leistungssport betreiben), macht sich das entsprechend stärker bemerkbar.
Geschrieben von Raktajino am 27.05.2003 um 18:13:
danke blaho!
mir ging es danach überraschend gut. direkt vor der spende hatte ich einen blutdruck von 150 zu 95

ich hoffe doch das war nur die aufregung....
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