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Geschrieben von Piti am 05.07.2011 um 01:53:

  "Das Fahrrad als Beziehungskiller"

Und ich dachte, das, was am Anfang dieses Deutschlandradio-Beitrags als "Klassiker" bezeichnet wird, würde ständig nur mir passieren... volltrottel


(gefunden im Radspannerei-Blog)



Geschrieben von blaireau am 05.07.2011 um 07:52:

  RE: "Das Fahrrad als Beziehungskiller"

Wir haben damals zu zweit ein paar schöne 2-Wöcher unternommen, auch mal Zürich-Wien übers Südtirol mit den allerhand Hügeln, die dort am Weg liegen.

Wir haben es technisch gelöst. Erst mal fast das ganze Gepäck bei mir, dann die genau gleichen Übersetzungen, damit man im Gleichtritt fahren konnte und schliesslich bin ich einfach immer hinten geblieben an den harten Anstiegen. Ich dachte, wenn ich's wirklich brauche, dann lös' ich doch einfach ein Rennlizenz.

Ich meine, man steigt auch nicht zu zweit in die Eigernordwand und zeigt dann dem andern was eine Harke ist.



Geschrieben von Glandon am 05.07.2011 um 10:46:

  RE: "Das Fahrrad als Beziehungskiller"

ich habe (sportliches) radfahren und beziehung eigentlich immer getrennt gehalten. ist doch besser, wenn man nicht nur eine leidenschaft/sucht hat. *unschuldigtu* mir wäre es z.b. niemals eingefallen, eines dieser zarten geschöpfe gegen seinen willen alpenpässe hochzujagen, bis es wimmernd im strassengraben um den gnadenschuss fleht.

velophil/alltagsradlerinnen waren sie aber immer, sodass es auch genügend gelegenheiten zum gemeinsamen pedalieren gab. und oft war es so, dass ich nach feierabend (als radkurier bspw.) eigentlich gemütlich ins kino/konzert/restaurant radeln wollte - und meine begleiterin dann im affenzahn durch den abendverkehr heizen musste. Augen rollen großes Grinsen



Geschrieben von Michelin-Männchen am 06.07.2011 um 12:22:

  RE: "Das Fahrrad als Beziehungskiller"

Für mich gilt eher Beziehung / Familie als Radsportkiller.



Geschrieben von Michelin-Männchen am 09.07.2011 um 09:35:

 

Ist auch nicht schlimm, die Kinder sind irgendwann gross und dann" greife ich wieder an".



Geschrieben von Pedalritter am 10.07.2011 um 00:35:

 

Ich habe letztens ein Pärchen überholt. Er vorneweg und sie hintendran mit der Karte am Lenker. Hoffentlich hat er gute Ohren! Augenzwinkern



Geschrieben von blaireau am 10.07.2011 um 02:06:

 

Zitat:
Original von Pedalritter
Er vorneweg und sie hintendranAugenzwinkern

Kardinalfehler.

Einmal hatte ich es anders. Aber mann, sie war nicht nur schön, sonder auch richtig schnell. Schneller als ich, jedenfalls.



Geschrieben von Rino Albergo am 10.07.2011 um 06:08:

 

Das ist auch besser für die aussicht ...

Zusatz: das sollte ein zitat des letzten posts sein, kenn mich hier mit den knöpfen nicht mehr aus ...



Geschrieben von blaireau am 30.08.2011 um 08:27:

  Ärger mit Tempo

http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/529843/AErger-mit-Tempo

Zitat:
... kommt sie früher oder später, die unheilvolle Frage: „Kannst du nicht mal ein biiiischen schneller (oder langsamer) fahren?



Geschrieben von TEVC am 30.08.2011 um 16:54:

  RE: Ärger mit Tempo

Zitat:
Original von blaireau
kommt sie früher oder später, die unheilvolle Frage: „Kannst du nicht mal ein biiiischen schneller (oder langsamer) fahren?


Ich war heute auf dem Demoday der Eurobike in Ratzenried. Bin 4 Rennräder Probe gefahren. (u.a. mit der neuen vollelektrischen Ultegra) Während einer dieser Testrunden ist meine Frau ein E-Bike testgefahren. Jeder der den Anstieg von Deuchelried nach Ratzenried kennt, weiß, daß eine Frau auf dem E-Bike, die die Frage "kannst Du nicht ein biiiiiiischen" schneller fahren" stellt, in akuter Lebensgefahr schwebt vengavenga



Geschrieben von Andorra97 am 30.08.2011 um 17:13:

  RE: Ärger mit Tempo

Meine Eltern lösen das übrigens so: Mein Vater fährt ohne Motor, meine Mom Pedelec. Damit sind beide zufrieden smile .



Geschrieben von kuestentanne am 30.08.2011 um 17:21:

  RE: Ärger mit Tempo

Zitat:
Original von Andorra97
Meine Eltern lösen das übrigens so: Mein Vater fährt ohne Motor, meine Mom Pedelec. Damit sind beide zufrieden smile .


Einer fährt also Rad, eine Elektromofa.



Geschrieben von arno¹ am 31.08.2011 um 23:56:

  RE: Ärger mit Tempo

warum sollte das, was meistens in einer trainingsgruppe funktioniert, nicht mit der eigenen familie gehen

wenn man der stärkere ist, lässt man den vortritt

und hängt hinterher noch ein paar meter alleine dran, oder zieht/motiviert mal ein bisschen. oder fährt im wind usw.



Geschrieben von Offi am 01.09.2011 um 07:01:

  RE: Ärger mit Tempo

Zitat:
Original von arno¹
warum sollte das, was meistens in einer trainingsgruppe funktioniert, nicht mit der eigenen familie gehen


Funktioniert denn das andere nicht?



Geschrieben von Michelin-Männchen am 01.09.2011 um 09:40:

  RE: Ärger mit Tempo

Zitat:
Original von arno¹
warum sollte das, was meistens in einer trainingsgruppe funktioniert, nicht mit der eigenen familie gehen

wenn man der stärkere ist, lässt man den vortritt

und hängt hinterher noch ein paar meter alleine dran, oder zieht/motiviert mal ein bisschen. oder fährt im wind usw.

Weil die Mitglieder einer Trainingsgruppe in ihrer Leistungsfähigkeit meist deutlich weniger streuen als Familienmitglieder.



Geschrieben von Donishäusle am 01.09.2011 um 10:16:

  RE: Ärger mit Tempo

Zitat:
Original von Michelin-Männchen
Weil die Mitglieder einer Trainingsgruppe in ihrer Leistungsfähigkeit meist deutlich weniger streuen als Familienmitglieder.


Das funktioniert deswegen nicht unbedingt besser, gerade wenn die Unterschiede nicht sehr ausgeprägt sind wird die "Hackordnung" immer wieder gern getestet....Augenzwinkern

In der Familie funktioniert es bei mir aber ganz hervorragend, wenn man nach einem flotteren Anstieg (durch den man seine überschüssigen Energien abbaut) dann wieder zum gemeinsamen Hochradeln zurückrollt statt zu warten ist das meist auch entspannter.



Geschrieben von Bugno am 01.09.2011 um 10:38:

  RE: Ärger mit Tempo

Vollkommener Schwachsinn, wie man rotbekäppelter sympatischer Landsmann sagen würde. Wenn es hier Konflikte gibt, dann ist das nur ein Anzeichen dafür, dass es woanders auch nicht mehr gut funktioniert. Und wenn eventuelle Charaktereigenschaften des Partners im kompetitiven Umfeld früher bewußt werden, dann umso besser!

Es müsste also heißen: das Fahrrad als Beziehungstester! großes Grinsen



Geschrieben von Floeri am 02.09.2011 um 18:16:

  RE: Ärger mit Tempo

Ich hatte nie Probleme mit der Zweiradliebe meiner Frau .... bis sie sich bei meinem Wunstorf-Marathon entschloss, die 150 km allein mit 26kmh und 1800 hm hinter sich zu bringen.
Nun hat sie bald einen Hund und ich fahre seit 2 Jahren alleine ....

Ist halt männersport Ballons



Geschrieben von Windkante am 25.10.2011 um 04:09:

  RE: Ärger mit Tempo

vermutlich darf ich hier nicht schreiben ... aber ich mache es trotzdem, vielleicht merkt es ja keiner ...Klimmzug

Zitat:
Original von Floeri
Ist halt männersport Ballons

Meine Fresse … ich weiß echt nicht, warum einem hier ständig jemand erklären muß, wie scheiße man ist und welche Sportarten man nicht ausüben darf … schläfrig


Mich stimmt der DRadio-Beitrag traurig - bin anscheinend eine hoffnungslose Lusche …aber wenn das allgemeiner Konsens ist, wird das wohl stimmen bin traurig
und sollte ich hier nicht wieder auftauchen, wurde ich vermutlich von meiner Zartheit nach wenigen Metern an einem kleinen Hügel dahingerafft good night oder bin von meinem Fahrradgesicht erschreckt worden … hilfe.. wer ist das denn?

ohne große Bergerfahrung zu haben - hätte ich aber eigentlich gedacht, daß man als Frau am Anstieg einiges durch das meist deutlich geringere Körpergewicht kompensieren kann



Geschrieben von Barus am 25.10.2011 um 20:37:

  RE: Ärger mit Tempo

Frauen haben einerseits oft ein geringeres Leistungsgewicht (Watt pro kg) als Männer und im Anstieg zusätzlich das Problem, dass das Equipment prozentual stärker in das Gesamtgewicht eingeht, als bei Männern.
Selbst wenn dies nicht der Fall wäre, hätten sie spätestens in der Ebene das Problem der fehlenden absoluten Leitung und bergab des fehlenden Gewichts.

Allerdings bin ich der Meinung, dass sich Frauen wesentlich mehr quälen können als Männer.

Aber Thema 'das Fahrrad als Beziehungskiller' würde ich auf jeden Wettstreit ausweiten. Egal ob das nun sportlicher Natur ist oder auf anderen Gebieten. Wenn immer eine(r) gewinnt geht das auf Dauer nicht gut. (Das sehe ich bei Bekannten immer bei der WII oder beim Bowling)

Wenn man natürlich Radfahren ohne jegliche sportliche Ambitionen sieht (also so in der Art wie Spazieren gehen/ Natur genießen...), dann ist das Thema natürlich Unsinn.


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