Helm pro und contra |
31.05.2007 16:07
teufelsberg
Legende der Landstrasse
Dabei seit: 25.07.2003
Herkunft: det ratste nie
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zu deiner ableitung für den freizeitsportler
| Zitat: |
Freizeitradsport wesentlich gefährlicher als normales Radfahren
Selbst wenn man jetzt davon ausgehen muss, daß es im Freizeit-Radsport nicht solche Umfänge, Geschwindigkeiten und die Brutalität der Massensprints des Profiradsports gibt: es ist nicht von der Hand zu weisen, daß Radsport kein Zuckerschlecken ist und sich keinesfalls mit normalem Radfahren vergleichen lässt, wo schlimme Unfälle vielleicht nur einmal im Leben oder noch viel weniger auftreten.
Das Statistische Bundesamt führt für das normale, allgemeine Radfahren im Jahre 2005 für die BRD 77.859 Verletzte bei Benutzung Fahrrad bei einer Gesamtzahl von 82.438.000 Einwohnern auf - dies entspricht einer Rate von etwa einer gemeldeten Verletzung pro 1000 Einwohner pro Jahr. [Quelle: hier und hier]
Dies ist ganz offensichtlich eine wesentlich kleinere Größenordnung als bei den Profis, wo eine schwere Verletzung alle zwei, drei Jahre pro Fahrer auftritt. Selbst wenn man jetzt noch eine um den Faktor 10 oder 20 kleinere Kilometerleistung pro Jahr bei einem Freizeitsportler annimmt und somit ungefähr davon ausgehen kann, daß eine schwere Verletzung etwa alle zwanzig bis sechzig Jahre auftritt ist dies mindestens etwa fünfzehn bis fünfzig mal so gefährlich wie eine Verletzung allgemeiner Schwere alle 1000 Jahre bei allgemeinem Radfahren. |
das ist nicht schlüssig. es gibt menschen, die fahren gar nicht rad, andere extrem wenig. die sind alle in deiner 1:1000 -Quote drin, daraus lässt sich nichts sinnvoll ableiten.
du musst dir zahlen über die durchschnittskilometerzahl suchen, anders geht es m.E. nicht.
ob freizeitsportler das gleiche risiko haben wie profis, ist auch diskutabel.
vor allem, in wie weit sie es haben müssen .
interessant dazu:
| Zitat: |
| 41 injuries and 39 overuse syndromes were observed. 78% happened during competition, 12% during training and 10% in spare time |
da selbst die vielfahrer sicher mehr trainieren als rennen fahren, ergibt sich bei den profis ein gewaltiger risikounterschied. (1:12, oder gar 1:20? )
bestätigt meine these, dass durch geeignete fahrweise das risiko um ein vielfaches zu senken ist (mit prozenten will ich mal lieber nicht anfangen).
die telekom-studie wäre insgesamt interessant, wenn er denn irgendeine kilometerbasis mit und ohne helm hätte.
außerdem verwendet er unterschiedliche begriffe für kopfverletzungen, bleibt da schlecht nachvollziehbar.
und schließlich steht in deiner quelle: I had a good talk with Dr Carsten and he was first attending physician to Manuel Sanoma's crash and death in 99 at the Volta Catalunya. He also said most deaths in cycling were caused by mid face impact pushing back into the brain. Caetelli/Sanoma and Kivelev.
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31.05.2007 16:17
kuestentanne
Buten-Kieler

Dabei seit: 05.08.2002
Herkunft: Stockholm Fan von: THW KIEL
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Nur mal kurz, deine Herleitung für die 1 Verletzung pro 1000 Einwohner im Gegensatz zu Verletzungen bei Profisportlern, hat einige Fehler. Du vergleicht eine Menge, von der du nicht weißt, wieviele davon überhaupt Radfahren und auch nicht wieviel und wo, mit einer Menge, von denen alle sehr viel Radfahren und das auch noch unter anderen Bedingungen.
In Berlin machen die Radfahrer einen Anteil am Verkehr von 17% aus. In Kiel sind es etwas mehr, aber Kiel hat auch im Verhältnis mehr Studenten ...
Meiner Erfahrung nach wird auf dem Land das Rad noch weniger benutzt.
Von deinen 82 Millionen Einwohnern sind also vielleicht 15% häufiger mit dem Rad unterwegs. Die Freizeitradsportler rausgerechnet legen die vielleicht 1000 km im Jahr zurück.
Laut ADFC sind´s sogar nur 300 km ...
Was fährt nen Profi? 30 000, Zabel 40 000?
Ein Profi fährt also 100 bis 133 mal soviele km wie der Durchschnittsbundesbürger. Nicht 10 - 20fach ...
Was folgt daraus? Das Risiko ist nicht 15 mal so hoch, sondern allenfalls 1,5 mal so groß. Da es alles nur auf groben Schätzungen basiert, kann es sogar sein, dass das Risiko tatsächlich niedriger sein könnte.
Am Ende ist es sogar so, dass Kalmit sicherer unterwegs ist dank der intoleranten Helmträger, die ihn nicht mit in der Gruppe fahren lassen, was eindeutig das Sturzrisiko senkt.
__________________ Love people, use things, the opposite never works!
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31.05.2007 17:14
Arno unregistriert
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Original von teufelsberg
das ist nicht schlüssig. es gibt menschen, die fahren gar nicht rad, andere extrem wenig. die sind alle in deiner 1:1000 -Quote drin, daraus lässt sich nichts sinnvoll ableiten. |
Natürlich lässt sich ganz einfach ableiten, daß der durchschnittliche deutsche Radfahrer 2005 ein Risiko von einem Unfall in bis zu tausend Jahren hat, wohingegen der durchschnittliche Team Telekom Fahrer für die Zeit von fünf Jahren ein Risko von ungefähr zwei Unfällen hat und der durchschnittliche Freizeitfahrer mit seiner Risikobewertung irgendwo dazwischen liegt.
Da habe ich Rede von Relationen und Größenordnungen geredet. Wenn man bei den von kuestentanne genannten Werte die niedrigsten Werte von durchschnittlich 300 gefahrenen Jahreskilometer bei einem Achtel der Bundesbürger, 10 Millionen, in Beziehung zu den Unfallzahlen setzt, stellt sich heraus, daß wir bei 3 Billionen Jahreskilometer insgesamt auf 77.859 Unfälle normaler Radfahrer kommen.
Dies bedeutet eine Unfallzahl von ungefähr einem Unfall pro 400.000 Kilometer bei normalen Radfahrern, gegenüber einer Unfallzahl von "ein Unfall alle 58.000 km" (s.o.) bei Radsportlern.
Das heißt, die Riskoeinschätzung der Radsportler liegt ungefähr in der Größenordnung von zehnmal so hoch.
| Zitat: |
die telekom-studie wäre insgesamt interessant, wenn er denn irgendeine kilometerbasis mit und ohne helm hätte.
außerdem verwendet er unterschiedliche begriffe für kopfverletzungen, bleibt da schlecht nachvollziehbar. |
Um das allgemeine Risiko eines Unfalls mit möglicher Kopfverletzung zu ermitteln ist das nicht nötig.
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31.05.2007 17:53
Rino Albergo
...

Dabei seit: 29.12.2001
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Original von teufelsberg
| Zitat: |
Original von Rino Albergo
wieso abenteuerlich ...? es geht ja nicht um die tätigkeit, sondern um die tätigen ... und die sind in beiden fällen doch vergleichbar: sie sind idioten ... |
wieso menschen dazu neigen, ihre persönliche risikoeinschätzung als allgemeingültige weltwahrheit aufzufassen, lässt sich psychologisch erklären, muss ich aber hier nicht tun. |
schade ... könnte das dann harriet übernehmen ...? die sieht irre aus ...
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Rino Albergo: 31.05.2007 17:54.
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31.05.2007 20:51
Arno unregistriert
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Hört mal Jungs - das bringt doch nix, hier so aufeinander rumzuhacken. Das hatten wir doch alles schon bis zum Abwinken.
Was haltet Ihr denn jetzt von meinem Artikelchen ...
... und der nicht auf persönlicher Meinung, sondern wie immer mal wieder gewünscht auf allgemeinen Daten beruhenden Riskoeinschätzung für Freizeitradsportler - auch im übernächsten Beitrag danach, wo ich auf teufelbergs und kuestentannes Kritik eingehe.
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31.05.2007 21:34
Arno unregistriert
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| Zitat: |
Original von teufelsberg
und schließlich steht in deiner quelle: I had a good talk with Dr Carsten and he was first attending physician to Manuel Sanoma's crash and death in 99 at the Volta Catalunya. He also said most deaths in cycling were caused by mid face impact pushing back into the brain. Caetelli/Sanoma and Kivelev. |
Wir reden ja nicht nur über Tote, sondern generell über Verletzungen durch Unfälle - mit potentieller Kopfbeteiligung.
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31.05.2007 23:22
Vinyard
Giro-Sieger
Dabei seit: 24.06.2002
Fan von: Magda
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sehr konsequent.....
Ich trage auch einen im büro!
Also ich fahre bisher noch ohne Helm (seit 2 Monaten), aber demnächst werde ich mir auch einen zulegen. Ob es meine Sicherheit extrem erhöht vermag ich jetzt nicht zu beurteilen, aber Schaden kann er jedenfall kaum.....
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31.05.2007 23:24
teufelsberg
Legende der Landstrasse
Dabei seit: 25.07.2003
Herkunft: det ratste nie
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| Zitat: |
Original von Arno
Natürlich lässt sich ganz einfach ableiten, daß der durchschnittliche deutsche Radfahrer 2005 ein Risiko von einem Unfall in bis zu tausend Jahren hat, wohingegen der durchschnittliche Team Telekom Fahrer für die Zeit von fünf Jahren ein Risko von ungefähr zwei Unfällen hat und der durchschnittliche Freizeitfahrer mit seiner Risikobewertung irgendwo dazwischen liegt. |
nein.
der durchschnittliche deutsche, das ist ein erheblicher unterschied.
| Zitat: |
Da habe ich Rede von Relationen und Größenordnungen geredet. Wenn man bei den von kuestentanne genannten Werte die niedrigsten Werte von durchschnittlich 300 gefahrenen Jahreskilometer bei einem Achtel der Bundesbürger, 10 Millionen, in Beziehung zu den Unfallzahlen setzt, stellt sich heraus, daß wir bei 3 Billionen Jahreskilometer insgesamt auf 77.859 Unfälle normaler Radfahrer kommen.
Dies bedeutet eine Unfallzahl von ungefähr einem Unfall pro 400.000 Kilometer bei normalen Radfahrern, gegenüber einer Unfallzahl von "ein Unfall alle 58.000 km" (s.o.) bei Radsportlern. |
schwer vergleichbar. hast du schonmal eine platzwunde jemandem gemeldet?
außerdem das vielfach (10, 20, gar 30 fach) höhere risiko im rennen, das ist keineswegs einfach zu vergleichen. wieviel rennkilometer hat denn ein hobbyradler?
| Zitat: |
| Das heißt, die Riskoeinschätzung der Radsportler liegt ungefähr in der Größenordnung von zehnmal so hoch. |
also nicht, eher niedriger bei rennradlern, die nicht im renneinsatz sind.
für mich auch offensichtlich, wenn ich die fahrradbeherrschung und fahrweise von radlern betrachte.
| Zitat: |
| Um das allgemeine Risiko eines Unfalls mit möglicher Kopfverletzung zu ermitteln ist das nicht nötig. |
dafür muss ich erstmal wissen, ob er kopfverletzung gleich definiert, da bin ich mir eben nicht sicher wegen unterschiedlicher begriffe.
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01.06.2007 01:11
Arno unregistriert
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| Freizeitradsport sehr wohl deutlich riskanter als normales Radfahren
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Hier ein Aktualisierung meiner Antwort auf teufelsbergs und kustentannes Kritik an meiner Risikoabschätzung für den Bereich Freizeitradsport auf einer allgemeingültigen Basis in dem möglicherweise geplanten Artikel für die Gazzetta. Ich hatte nämlich bei der Antwort auf die Erstkritik einfach mit von kuestentanne genannten Zahlen weitergemacht - ich war ja gerade mitten in der Einkommensteuererkärung ;P
Es stellt sich aber heraus, das seine Zahlen viel zu tief gegriffen waren: um eine Gesamtkilometerleistung normaler durchschnittlicher Radfahrer zu berechnen, hatte er eine durchaus richtige Zahl von 300 Jahreskilometern pro Person mit einem angenommenen Anteil Radfahrern von 15% der Bundesbürgern in Beziehung gesetzt.
Auf der Site des Bundesministerium Verkehr, Bau und Stadtentwicklung findet man aber die richtige Zahl: " ... In Deutschland werden gegenwärtig 9 Prozent aller Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt. Das sind im Jahresdurchschnitt rund 300 Kilometer pro Einwohner." [ Quelle]
Um jetzt mal meinen vorhin aufgestellten Vergleich auch grammatikalisch gerade zu ziehen: Man kann bei einer Jahreskilometerleistung von 300km, einer Bewohnerzahl der BRD 2005 von ca. 80 Millionen und einer Gesamtunfallzahl allgemeines Radfahren 2005 von ca. 80.000 eine durchschnittliche Unfallquote von einem Unfall in tausend Jahren pro normaler Radfahrer herleiten.
Dem stehen die in der mehrjährigen und immer noch laufenden Studie aus dem Profiradsport genannten Zahlen von etwa einem Unfall pro Jahr gegenüber, was bedeutet, daß das Risiko, im Profiradsport allgemein einen Unfall zu erleiden, deutlich höher als beim normalen Radfahren ist.
Und ob, teufelsberg, Freizeitradsportler "schnell fahren müssen?" - dies jetzt in Anspielung auf Deinen Vorschlag anstelle eines Helmschutzes einfach langsamer zu fahren - natürlich fahren wir schnell. Sonst macht es doch keinen Sinn.
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Arno: 03.06.2007 22:36.
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01.06.2007 12:01
teufelsberg
Legende der Landstrasse
Dabei seit: 25.07.2003
Herkunft: det ratste nie
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| RE: Freizeitradsport sehr wohl deutlich riskanter als normales Radfahren
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| Zitat: |
Original von Arno
Das bedeutet, daß das reine Trainieren der Profiradsportler und Freizeitradsportler eine deutlich höhere Risikobewertung als normales Radfahren erhält, nämlich fünfmal so riskant. |
nein.
Das bedeutete vielleicht, wenn deine annahmen stimmten.
so einfach ist das leider nicht mit sekundärdaten.
die einbeziehung der kilometer stellt natürlich eine verbesserung dar.
allerdings findet sich beim statistischen bundesamt auch dieses:
| Zitat: |
Auskunftspflichtig sind die Polizeidienststellen, deren Beamte den
Unfall aufgenommen haben. Daraus folgt, daß die Statistik nur solche
Unfälle erfasst, zu denen die Polizei herangezogen wurde; das
sind vor allem solche mit schweren Folgen. Insbesondere Verkehrsunfälle
mit nur Sachschaden oder mit nur geringfügigen Verletzungen
werden zu einem relativ großen Teil der Polizei nicht angezeigt. |
ich selbst hatte mit fahrrad, moped und motorrad ca. 6 unfälle, die in einer team-statistik sicher aufgetaucht wären.
in einer offiziellen verkehrsunfall-verletzungen-statistik sind sie jedoch nicht zu finden (bei zweien mag es sogar sein, dass die ddr-poliklinik so etwas gemeldet hat, aber eher nicht; heute undenkbar, dass der hausarzt so etwas meldet)
daraus folgt eine erhebliche unterschätzung der verletzungszahl der radler insgesamt.
oder um eine erhebliche überschätzung der zahlen der rennradler, da es ja um leichte verletzungen geht, die man durchaus unberücksichtigt lassen könnte.
außerdem ist die datenlage der renner zwar nicht ganz schlecht, aber als repräsentativ gehen sie bei mir nicht durch.
des weiteren müsste man eine umrechnung finden zwischen rennverletzungen und trainingsverletzungen. faktor 6,5 beim anteil, faktor 4 bei der kilometerzahl, also insgesamt rund 25?
die schwere der verletzungen sollte hier auch betrachtet werden, um wirklich sinnvolle aussagen treffen zu können.
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von teufelsberg: 01.06.2007 13:37.
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01.06.2007 12:13
Kalmit unregistriert
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@NiWe: Wenn eine Verallgemeinerung aber nun eben mal Einzelpersonen trifft, dann wirkt sie auch persönlich - warum sollte ich dann verallgemeinernd zurückschreiben und auch Leute mit treffen, die es gar nicht verdient haben?!

Mit Rino hatte ich ja schon mal wegen der betitelung als Idioten einen kleinen Disput, ich nehme an, das war eine Anspielung darauf...
Allerdings lügt Rino auch... zumindest zu 2 Kalmit-Touren ist er mit Auto gekommen - und hatte da keinen Helm auf!
@Minimops: Warum sind das Äpfel und Birnen? Schau dir Unfallstatistiken an und du wirst sehen, dass Autofahrer ebenfalls nicht seltener als Radfahrer schwere Kopfverletzungen erleiden - in Wahrheit nämlich deutlich mehr! Nicht umsonst tragen Rallye- und DTM-Piloten Helme. Beim Autofahren gehst du das Risiko bewusst ein (wie ich, wenn ich ohne Helm radfahre) - aber beim Radfahren bezeichnest du mich als bescheuert, weil ich mich eben genauso verhalte wie du, wenn du einen Helm im Auto ablehnst!
Verantwortungslosigkeit gegenüber sich selbst kann man nämlich auch auf diese Ebene ausbreiten. Und dann bist du und Rino auch "bescheuerte Idioten" weil sie eben ohne Helm autofahren! Oder weil sie Alkohol trinken. Oder weil sie freiwillig passiv mitrauchen!
Achja - das hier hab ich noch gefunden:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...,456485,00.html
http://www.wiwi.uni-frankfurt.de/~rainerh/radhelm1.html
| Zitat: |
| Mehr als 16‘000 Personen erlitten vergangenes Jahr beim Autofahren teils schwere Schädel-Hirnverletzungen. Beinahe 300 verunglückten tödlich. Deshalb setzen sich die Suva und die Schweizerische Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) auch in diesem Jahr für das freiwillige Autohelmtragen ein |
[URL]http://209.85.135.104/search?q=cache:LnF6yMgKIo4J: www.iac-research.ch/autohelm/infomedia_f...lnk&cd=10&gl=de[/URL]
www.autohelm.ch
http://www.fabio.ethz.ch/Velohelm.htm
http://www.erika-ciesla.privat.t-online....-praktisch.html
...was generell äußerst lustig ist: Wenn ich nach "Autofahren Kopfverletzungen" google, kommen mehr Beiträge zum Thema Fahrrad als zum Thema Auto...
| Zitat: |
Velohelm unser
der Du bist auf unserem Haupte,
geheiligt werde Deine Marke.
Deine Pflicht komme.
Dein Schutz geschehe,
wie im Verkehr so auf der Schotterpiste.
Unsere tägliche Risikokompensation gib uns heute.
Und vergib uns unsere Temposünden,
wie auch wir vergeben unseren Unfallgegnern.
Und führe uns nicht in den Rollstuhl,
sondern erlöse uns von der Rücksichtnahme.
Denn Dein ist der Leichtsinn und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen. *knack*
http://de.nntp2http.com/rec/fahrrad/2007...3a59e80a52.html |
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Kalmit: 01.06.2007 12:21.
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01.06.2007 12:29
Arno unregistriert
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| RE: Freizeitradsport sehr wohl deutlich riskanter als normales Radfahren
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| Zitat: |
Original von teufelsberg
| Zitat: |
Original von Arno
Das bedeutet, daß das reine Trainieren der Profiradsportler und Freizeitradsportler eine deutlich höhere Risikobewertung als normales Radfahren erhält, nämlich fünfmal so riskant. |
nein.
Das bedeutete vielleicht, wenn deine annahmen stimmten.
so einfach ist das leider nicht mit sekundärdaten.
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Eine Randbemerkung noch: es ist anhand dieser Zahlen (und mal nicht der
persönlichen Einschätzung) zwar nicht komplett exakt aber doch deutlichst
ersichtlich, daß Freizeitradsport viel riskanter ist als normales Radfahren, da
sollte man vielleicht auch einfach mal dieses Ergebnis anerkennen und nicht in
Erbsenzählerei verfallen bzw. die Prinzessin auf eben diesen Erbsen spielen.
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01.06.2007 12:45
Kalmit unregistriert
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| RE: Freizeitradsport sehr wohl deutlich riskanter als normales Radfahren
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| Zitat: |
Original von Arno
Eine Randbemerkung noch: es ist anhand dieser Zahlen (und mal nicht der
persönlichen Einschätzung) zwar nicht komplett exakt aber doch deutlichst
ersichtlich, daß Freizeitradsport viel riskanter ist als normales Radfahren, da
sollte man vielleicht auch einfach mal dieses Ergebnis anerkennen und nicht in
Erbsenzählerei verfallen bzw. die Prinzessin auf eben diesen Erbsen spielen. |
Wie definiert sich denn Freizeitradsport...?! 
Ich mache Freizeitradsport. Ungefährlichen. Sturzfreien. Überwiegend Allein. Einzelzeitfahren sozusagen. Ist Einzelzeitfahren gefährlicher als die ständigen Sprints in einer Gruppe von 15-20 Leuten? Fahren Freizeitradsportler generell immer nur in Gruppen oder allein durch die Gegend? Ich vermute eher letzteres. Gruppenfahrten die sicherlich gefährlicher sind, sind eher die Ausnahme.
Spielt es für die Unfallfolgen oder das Risiko tatsächlich eine so große Rolle, ob ich im Flachen 20, 30 oder 40 km/h fahre? Immerhin bewege ich mich damit immer noch generell im Rahmen der in der StVo. erlaubten Höchstgeschwindigkeiten...
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01.06.2007 12:48
Arno unregistriert
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| RE: Freizeitradsport sehr wohl deutlich riskanter als normales Radfahren
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Original von Kalmit
Spielt es für die Unfallfolgen oder das Risiko tatsächlich eine so große Rolle, ob ich im Flachen 20, 30 oder 40 km/h fahre? |
Ja.
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01.06.2007 12:49
Arno unregistriert
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| RE: Freizeitradsport sehr wohl deutlich riskanter als normales Radfahren
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@teufelsberg, leider bist Du so mit dem Rechthaben beschäftigt, daß
von Dir nichts Konstruktives kommt - wie wäre es denn jetzt Deinerseits
mal mit einer schlüssigen auf Fakten basierenden Beweisführung, das die
Risikobewertung Freizeitradsport keinesfalls das Tragen eines Helms
gebietet.
Ich fände das wäre eine echte Bereicherung des möglichen
Gazetta-Artikels zum Thema Quasi-Helmpflicht im Freizeitradsport.
Kalmit, das gilt für Dich genauso.
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