Vuelta 2026 |
23.08.2026 22:01
zilpzalp
RAdler

Dabei seit: 29.12.2001
Herkunft: Niederbayern Fan von: Auger, Bartoli, Caruso, Evans, Heppner, ...und Scholl
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Naja, kommt drauf an, wie du "Maximum" definierst. Das persönliche Maximum austesten muss er ja offenbar nicht mehr, eher spielt er mit seiner Überlegenheit und definiert seine Ziele neu. Bei der TdF war es eher das Team-Maximum als das rein persönliche. Und ebenso traue ich ihm zu, dass er es ehrlich meinte, wenn er gestern Tarling eigentlich den Etappensieg überlassen wollte und erst ab dem Moment voll auf eigene Rechnung gefahren ist, als Hayter die Bestzeit hatte.
Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von zilpzalp: 23.08.2026 22:17.
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24.08.2026 18:52
PassoGiovo
Co-Kapitän

Dabei seit: 04.07.2017
Herkunft: Erzgebirge Fan von: gutem Sport
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Man liest wieder den einen oder anderen Kommentar, der der Orga vorwirft, dass sie da eher das Rennen hätte neutralisieren muss. Aber so ganz einfach ist das bei der Wettersituation wohl nicht. Wenn man das macht, dann mindestens 30 min im Voraus. Was nützt es, das 5 min vor dem Extrem-Hagel am Berg zu machen, wenn da nix ist, wo man in der Kürze der Zeit die Fahrer hinbringen kann. So war es Glück im Unglück, dass da ein Hotel war, wo doch viele Unterschlupf gefunden haben. Will man das ganz verhindern, darf man bei angekündigtem Gewitter kein Rennen mehr fahren.
Zum Sport: Morgen der Collada de Beixalis 50 km vor dem Ziel. Eigentlich die perfekte Startrampe für Pogi und ein Solo (hatte ich mir so angemerkt, als noch gar nicht klar war, dass er überhaupt startet). Mal sehen, ob das so kommt und wer das von denen nutzt, die auch auf das Podium schielen, da mitzuschwimmen.
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25.08.2026 16:18
KönigderBernina
Vuelta-Sieger

Dabei seit: 29.10.2006
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Original von PassoGiovo
Zum Sport: Morgen der Collada de Beixalis 50 km vor dem Ziel. Eigentlich die perfekte Startrampe für Pogi und ein Solo (hatte ich mir so angemerkt, als noch gar nicht klar war, dass er überhaupt startet). Mal sehen, ob das so kommt und wer das von denen nutzt, die auch auf das Podium schielen, da mitzuschwimmen. |
Da hattest du den richtigen Riecher.
Man kann für Gall da nur hoffen, dass er da nicht kurz überzogen hat.
Die Taktik, Pogi einfach komplett zu ignorieren, ist auf jeden Fall die Richtige.
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25.08.2026 17:05
raser
Weltmeister
Dabei seit: 29.10.2006
Fan von: Paolo Bettini, Mario Cipollini, Riccardo Ricco, Davide Rebellin
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Scheint so.
Das mit den "zwei Geschwindigkeiten" kommt mir ständig ins Gedächtnis.
__________________ La passione non ha eta. - D.R.
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25.08.2026 17:22
TEVC
Legende der Landstrasse

Dabei seit: 13.03.2002
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Fuckin‘ freakshow
__________________ Less is an option!
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25.08.2026 20:03
blaireau
Soigneur

Dabei seit: 22.07.2004
Herkunft: Zürich Fan von: Ottavio Bottecchia
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Original von TEVC
Fuckin‘ freakshow
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Nachdem sie (z.B. Evenepoel auch!) die Alpe-Rekord-Zeiten von EPOntani und Farmstrong wegradiert haben ist alles klar. Ich habe keine Ahnung was sie machen, aber dass sie es machen ist eigentlich sonnenklar. Eine Sauerstoffaufnahme (im wesentlichen genetisch vorgegeben) wie Anden-Hochlandziegen. Und die UCI im Heini&Lenzi-Gedenkmodus. Und wieder mal donnern nationale Wellen durchs Peloton, in Mode seit dem Anfang der EPOche (erst Spanier,, dann Engländer, Deutsche, Amis, jetzt plotzlich Slowenen, oft Quereinsteiger. Lenzi war ein erbärmlicher Zeitfahrer. Dank Krebs ist er dann zum ZF-Superstar aufgestiegen. (L.A. Confidentiel ist übrigens eine interesantes Buch über Lenzi und seine Machenschaften). Und einige waren erst todkrank (Armrstrong, Froome) natürlich. Kerngesunde haben null Chance im härtesten Sport der Welt. Schwere Asthmatiker sind sowieso fast alle. Die UCI-Funktionäre, die an der TdS handgreiflich wurden, weil die CH-Kontrolleure die Proben vor dem langen Besuch im Mannschaftsbus nehmen wollten. Der motorisierte Fäbu Cance ist schon richtig originell, der verstorbene Eigenblut-Zwilling von Tyler Hamilton richtig witzig. Das unglückliche Rindersteak des Pistolero wollen wir natürlich auch nicht vergessen. Und natürlich der "Alle die strengen Kontrollen waren immer negativ"-Rominger. Undundund, endlos.
Und andere Sportarten sind genauso lustig. Nadal, der 2009 in Paris früh ausschied, nachdem die franz. Dopinagentur sich erfrecht hatte, die Kontrollen an sich zu reissen, oder die Winter-OS 2006 in Turin, als wegen der Chaos-Italos die Kontrollen um eine Stunde verzögert wurden, und die sorgfältig gesenkten Hämatokritwerte darum durch die Decke gingen.
Hingegen bei Federer bin ich mir echt nicht sicher, weil ich nicht wüsste, dank welchem Mittel man zum Nurejev des Tennis werden könnte. Roger hat z.B. am drittemeisten Asse aller Tennisspieler geschlagen, und er ist weder besonders gross noch schlug er besonders hart auf. Ziemlich einmalig, das. Einer sagte mal: "Der Roger beherrscht 12 verschiedene Aufschläge, und Du hast keine Ahnung,,welchen er zückt". Für sowas wüsste ich echt kein Medikament, dank dem man sowas plötzlich könnte. Er hat übrigens nie eine Partie aufgegeben in seiner Karriere und liess sich in seinem allerletzten ATP-Match (mit kaputtem Knie, notabene) lieber noch mit 0:6 verprügeln. Kein Wunder, war er bei allen beliebt (Wie Miguelon Indurain, BT, der in Gelb nie auf Etappe ging, ausser in den ZF. Null Hang zum Kannibalismus wie z.B. Pogi)
Und natürlich beim echten Dachs. Nicht mal ein Verdacht. Hinault brauchte aber noch jämmerliche 44 Minuten für die Alpe, nicht 38 wie Pantani&Co. Eine richtige Weltreise.
Man sollte Nummern für die Doping-Stories vergeben, dann müsste man viel weniger schreiben, obwohl es (mir jedenfalls) richtig Spass macht, die Gags dieses Komödienstadels aufzuzählen.
NB
Langer Beitrag, aber ich bin mittlerwele Rentner, hab viel Zeit und mir ist grad langweilig. Ein netter Zeitvertreib für mich
__________________ "I just dropped in to see what condition my condition was in"
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25.08.2026 21:25
hermann
Zeitfahr-Weltmeister

Dabei seit: 11.10.2003
Herkunft: Belgien Fan von: Lambrecht
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Original von blaireau
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Original von TEVC
Fuckin‘ freakshow
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Nachdem sie (z.B. Evenepoel auch!) die Alpe-Rekord-Zeiten von EPOntani und Farmstrong wegradiert haben ist alles klar. Ich habe keine Ahnung was sie machen, aber dass sie es machen ist eigentlich sonnenklar. Eine Sauerstoffaufnahme (im wesentlichen genetisch vorgegeben) wie Anden-Hochlandziegen. Und die UCI im Heini&Lenzi-Gedenkmodus. Und wieder mal donnern nationale Wellen durchs Peloton, in Mode seit dem Anfang der EPOche (erst Spanier,, dann Engländer, Deutsche, Amis, jetzt plotzlich Slowenen, oft Quereinsteiger. Lenzi war ein erbärmlicher Zeitfahrer. Dank Krebs ist er dann zum ZF-Superstar aufgestiegen. (L.A. Confidentiel ist übrigens eine interesantes Buch über Lenzi und seine Machenschaften). Und einige waren erst todkrank (Armrstrong, Froome) natürlich. Kerngesunde haben null Chance im härtesten Sport der Welt. Schwere Asthmatiker sind sowieso fast alle. Die UCI-Funktionäre, die an der TdS handgreiflich wurden, weil die CH-Kontrolleure die Proben vor dem langen Besuch im Mannschaftsbus nehmen wollten. Der motorisierte Fäbu Cance ist schon richtig originell, der verstorbene Eigenblut-Zwilling von Tyler Hamilton richtig witzig. Das unglückliche Rindersteak des Pistolero wollen wir natürlich auch nicht vergessen. Und natürlich der "Alle die strengen Kontrollen waren immer negativ"-Rominger. Undundund, endlos.
Und andere Sportarten sind genauso lustig. Nadal, der 2009 in Paris früh ausschied, nachdem die franz. Dopinagentur sich erfrecht hatte, die Kontrollen an sich zu reissen, oder die Winter-OS 2006 in Turin, als wegen der Chaos-Italos die Kontrollen um eine Stunde verzögert wurden, und die sorgfältig gesenkten Hämatokritwerte darum durch die Decke gingen.
Hingegen bei Federer bin ich mir echt nicht sicher, weil ich nicht wüsste, dank welchem Mittel man zum Nurejev des Tennis werden könnte. Roger hat z.B. am drittemeisten Asse aller Tennisspieler geschlagen, und er ist weder besonders gross noch schlug er besonders hart auf. Ziemlich einmalig, das. Einer sagte mal: "Der Roger beherrscht 12 verschiedene Aufschläge, und Du hast keine Ahnung,,welchen er zückt". Für sowas wüsste ich echt kein Medikament, dank dem man sowas plötzlich könnte. Er hat übrigens nie eine Partie aufgegeben in seiner Karriere und liess sich in seinem allerletzten ATP-Match (mit kaputtem Knie, notabene) lieber noch mit 0:6 verprügeln. Kein Wunder, war er bei allen beliebt (Wie Miguelon Indurain, BT, der in Gelb nie auf Etappe ging, ausser in den ZF. Null Hang zum Kannibalismus wie z.B. Pogi)
Und natürlich beim echten Dachs. Nicht mal ein Verdacht. Hinault brauchte aber noch jämmerliche 44 Minuten für die Alpe, nicht 38 wie Pantani&Co. Eine richtige Weltreise.
Man sollte Nummern für die Doping-Stories vergeben, dann müsste man viel weniger schreiben, obwohl es (mir jedenfalls) richtig Spass macht, die Gags dieses Komödienstadels aufzuzählen.
NB
Langer Beitrag, aber ich bin mittlerwele Rentner, hab viel Zeit und mir ist grad langweilig. Ein netter Zeitvertreib für mich |
Hinault hatte häufih Tendinitis welche mit Cortison behandelt wurde was damals schwer nachzuweisen war, Cortison war aber seit 1978 verboten. Er hat au schon eine Dopingkontrolle verweigert.
Trotzdem zählt er auch für mich zu den Größten, mit Eddy und Fausto.
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25.08.2026 22:11
wagenge
Legende der Landstrasse

Dabei seit: 07.10.2003
Herkunft: Bern Fan von: Bärndytsch :(
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Original von blaireau
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Original von TEVC
Fuckin‘ freakshow
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Und andere Sportarten sind genauso lustig. Nadal, der 2009 in Paris früh ausschied, nachdem die franz. Dopinagentur sich erfrecht hatte, die Kontrollen an sich zu reissen, oder die Winter-OS 2006 in Turin, als wegen der Chaos-Italos die Kontrollen um eine Stunde verzögert wurden, und die sorgfältig gesenkten Hämatokritwerte darum durch die Decke gingen.
Hingegen bei Federer bin ich mir echt nicht sicher, weil ich nicht wüsste, dank welchem Mittel man zum Nurejev des Tennis werden könnte. Roger hat z.B. am drittemeisten Asse aller Tennisspieler geschlagen, und er ist weder besonders gross noch schlug er besonders hart auf. Ziemlich einmalig, das. Einer sagte mal: "Der Roger beherrscht 12 verschiedene Aufschläge, und Du hast keine Ahnung,,welchen er zückt". Für sowas wüsste ich echt kein Medikament, dank dem man sowas plötzlich könnte. Er hat übrigens nie eine Partie aufgegeben in seiner Karriere und liess sich in seinem allerletzten ATP-Match (mit kaputtem Knie, notabene) lieber noch mit 0:6 verprügeln. Kein Wunder, war er bei allen beliebt (Wie Miguelon Indurain, BT, der in Gelb nie auf Etappe ging, ausser in den ZF. Null Hang zum Kannibalismus wie z.B. Pogi)
Und natürlich beim echten Dachs. Nicht mal ein Verdacht. Hinault brauchte aber noch jämmerliche 44 Minuten für die Alpe, nicht 38 wie Pantani&Co. Eine richtige Weltreise.
Man sollte Nummern für die Doping-Stories vergeben, dann müsste man viel weniger schreiben, obwohl es (mir jedenfalls) richtig Spass macht, die Gags dieses Komödienstadels aufzuzählen. |
Und was sagst du zu Werros kratzen am 800m-Staatsdoping-WR? ... mal mit Schweizer Brille betrachtet
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26.08.2026 00:28
Manny Calavera
Routinier
Dabei seit: 04.06.2004
Herkunft: Darmstadt
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Nur zum Verständnis: Merckx war also der coole, heroische Kannibale, der alles gewinnen durfte, gerne auch mit 100km-Soli und zig Minuten Vorsprung?
Der 1.86m-Panzer und EPO-Jünger der ersten Stunde Indurain durfte locker mit den Bergziegen mitfahren, die Zeitfahren mit 3 Minuten Vorsprung gewinnen, aber war der edle und beliebte Patron, weil er ein paar Etappen nicht auf Sieg gefahren ist?
Der böse und im Peleton so unbeliebte Pogacar, der alle Monumente + Strade Bianchi + WM fährt und den Rennen somit noch größere Bedeutung gibt, ist aber der übernatürliche Freak, der uns allen den Radsport verdirbt?
Ja, das sind alles rhetorische Fragen.
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26.08.2026 08:36
blaireau
Soigneur

Dabei seit: 22.07.2004
Herkunft: Zürich Fan von: Ottavio Bottecchia
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Original von Manny Calavera
Nur zum Verständnis: Merckx war also der coole, heroische Kannibale, der alles gewinnen durfte, gerne auch mit 100km-Soli und zig Minuten Vorsprung?
Der 1.86m-Panzer und EPO-Jünger der ersten Stunde Indurain durfte locker mit den Bergziegen mitfahren, die Zeitfahren mit 3 Minuten Vorsprung gewinnen, aber war der edle und beliebte Patron, weil er ein paar Etappen nicht auf Sieg gefahren ist?
Der böse und im Peleton so unbeliebte Pogacar, der alle Monumente + Strade Bianchi + WM fährt und den Rennen somit noch größere Bedeutung gibt, ist aber der übernatürliche Freak, der uns allen den Radsport verdirbt?
Ja, das sind alles rhetorische Fragen. |
Merckx war leider vor meiner Fan-Zeit. Natürlich auch gedopt, und aber sein Talent war einmalig, das Doping seiner Aera war jedenfalls nicht besonders wirksam, kein Vergleich zur Blutmanipulation.
BigMig hat nicht eine einzige Etappe in Gelb gewonnen, ausser in ZF. Natürlich war er deswegen sehr beliebt. Aber kein einziges Monument abgeräumt in seiner Karriere, und musste erst jahrelang reifen. Locker war er selten bergauf, und hat auch mal harte Niederlagen einstecken müssen.
Und jawohl, Pogi verdirbt mir den Radsport. Ich habe keine Ahnung, wie er das macht, aber immer nur Pogi, Pogi und nochmals Pogi ist wirklich nicht lustig.
__________________ "I just dropped in to see what condition my condition was in"
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26.08.2026 09:41
blaireau
Soigneur

Dabei seit: 22.07.2004
Herkunft: Zürich Fan von: Ottavio Bottecchia
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Bravo hermann! Messerscharf! Bis bald mal in der Deutschen Gemeinschaft, auf ein Glas schönen Weins. Wir haben ein winziges Häuschen in einer hübschen Hafenstadt in Westfriesland. Das behalten wir noch eine Weile, wir sind Klimaflüchtlinge geworden. Niederländisch gelernt (ich als Schweizer klinge wie ein Flame, sagen sie), viele Freunde gefundein in unserm Stamm-Krug (mit grossem Billard-Tisch, natürlich, für 3-Banden-Billard). Natürlich lieben wir "Hollandse Nieuwe", finden aber beim Bier Bitburger oder Jever einiges besser als das schraale Heineken, das aufs schnelle Zapfen optimiert ist.
Und uns gehört auch noch ein wunderschöner, 99-jähriger Schlepper (ein vaarend momument, war mal "sleepboot van het jaar") mit einem sechs Tonnen schweren Dreizylinder mit herrlichem 3-Takt-Klang (Kartoffel, Kartoffel, Kartoffel macht er) mit 40 Liter Hubraum und gerade mal 90 PS draus. Das hier ist unsere Höllenmaschine https://m.youtube.com/watch?v=N6VUz8HZTVM
Diesmal ist die Zeit leider knapp, aber wir kommen aber wieder, keine Frage. Die Schären bei Südschweden zwischen Göteborg und Oslo wollen ja auch mal bereist werden.
Tot kijk, blaireau!
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