Große Hubbelkunde für morgen. Knapp über 150 km rauf und runter Savoyen. Kaum flache Passagen, das längste Flachstück finden wir mit 10 km zwischen dem Ende der Abfahrt vom Ramaz bis zum Anstieg vom Joux Plane. Es geht wellig los mit dem
Col de Saxel. Und weil Sprintwertungen auf Bergkuppen gerade in sind, haben wir morgen auch eine auf dem
Col de Jambaz, der letztes Jahr auf Etappe 10 noch als Kat. 3 BW befahren wurde. Kann man mögen, muss man aber nicht.
Morzine als Ankunft ist keine unbekannte. Bekannt sind die Ankünfte oben in Avoriaz und im Tal nach dem Col de la Joux Verte. Die meisten Ankünfte gab es aber wie morgen über die Abfahrt vom Joux Plane. In Erinnerung wird jedem hie sicher 2006 geblieben sein. Wer zur Einstimmung noch ein wenig in Erinnerungen schwelgen will, dem sei
dieses Video ans Herz gelegt.
Letztmalig war die Tour 2016 in Morzine (ist das schon wieder so lange her

). Damals als großes Finale vor Paris gedacht, ähnlich lang wie morgen, und auch mit der schweren Kombination aus Ramaz und Joux Plane zum Schluss. Das Wetter war saumäßig, das große Feuerwerk blieb damals aber aus.
Für morgen sind nahezu alle denkbaren Verläufe möglich. Einzig ein Massensprint scheint eher ausgeschlossen. Der Sieg aus einer Gruppe ist wieder am wahrscheinlichsten. Und in die wollen sicher alle rein. Also dürfte der Start wieder sehr aggressiv gefahren werden. Zudem gehe ich davon aus, dass JV und UAE auch Fahrer in der Gruppe platzieren wollen. Es dürfte sich also wieder lohnen, bereits von Beginn an die Etappe zu verfolgen.