06.11.2007 22:47
Aubisque
Gruppetto-Fahrer

Dabei seit: 16.10.2006
Herkunft: Buchholz (Nordheide) Fan von: Tour de France, GP Buchholz
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| Winterdiskussion: Modus-Änderungen für spannende Rennen
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Um in der Wettbewerbs-freien Zeit nicht nur über Doping reden zu müssen, möchte ich eine Diskussion über Möglichkeiten der Regel-Änderungen bei Radrennen anregen. Es sollen Ideen gesammelt werden, wie man für Zuschauer die Attraktivität der Wettbewerbe steigern kann.
Zur Zeit laufen die Radrennen oft nach dem Muster ab, daß sich zu Beginn eine kleine Ausreißergruppe bildet, die rechtzeitig vor dem Ziel abgefangen wird. Dann dominiert ein blauer Zug das Feld und am Ende gewinnt immer Tom Boonen. Spannend sind dabei nur die letzten zwei Kilometer. Erst dann lohnt es sich, den Lautsprecher beim Fernseher einzuschalten. Vorher kann man getrost die Bilder stumm laufen lassen und gelegentlich mal hinschauen. Im Aquarium neben dem Fernseher ist mehr Action.
Insbesondere die Fernseh-Tauglichkeit muß gesteigert werden, weil nur dadurch auch neue Sponsoren motiviert werden. Es ist sinnlos auf der einen Seite das derzeitige Sponsoren-sterben zu beklagen, auf der anderen Seite aber neuen Einsteigern keine geeignete Bühne zu bieten. Natürlich sollte es sich dann auf Grund der Spannung auch kein Fernsehsender leisten können, die Übertragung wegen eines Tennis-Matches zu verschieben oder aus irgendwelchen Gründen ganz ausfallen zu lassen.
Es lohnt ein Blick auf andere Sportarten wie Auto-Rennen oder Biathlon. Auch hier hat man in der Vergangenheit permanent Neuerungen eingeführt, um die die Wettbewerbe für die Zuschauer interessanter zu machen. Beim nordischen Ski-Langlauf gibt es z.B. inzwischen Massenstarts, Jagdrennen, Sprint- und Team-Wettbewerbe. Trotzdem sind diese Wettbewerbe nicht zum reinen Spektakel verkommen. Das man den Ablauf von Radrennen seit vielleicht 50 Jahren nicht geändert, ist für mich übrigens auch kein Argument.
Da hier ja sehr viele Experten versammelt wird, kann ich mir schon eine lebhafte Diskussion vorstellen. Und wenn in diesem Forum keine neuen Ideen entstehen, wo denn dann ?
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06.11.2007 23:11
arno¹
Edelhelfer

Dabei seit: 11.11.2007
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| RE: Winterdiskussion: Modus-Änderungen für spannende Rennen
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Hallo Aubisque,
ich finde Deinen Ansatz zwar liebenswert und kann ihn auch verstehen, würde z.B. die Funkverbindung aktiv nur vom Fahrer aus zum Wagen erlauben.
Ist aber irgendwie theoretisch: die Hauptquelle, mal wieder Spass am Rennen schauen zu bekommen, wäre die Chance, bei recht sauberen sportlichen Vergleichen mit zu fiebern.
Das fehlt völlig. Und so erspare ich mir das alles. Ein paar Sprintwertungen würden das nicht überdecken - es wäre ein Selbstbetrug, sowas zu schauen.
__________________ Album Niederrheinhöhencross
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07.11.2007 13:48
Scout
Pavé-Experte
Dabei seit: 01.12.2006
Herkunft: Berlin Fan von: von gutem fairen Radsport
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| RE: Winterdiskussion: Modus-Änderungen für spannende Rennen
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| Zitat: |
Original von Gewitter?
...würde z.B. die Funkverbindung aktiv nur vom Fahrer aus zum Wagen erlauben. |
Finde ich bis jetzt am Besten.
__________________ Gruß Scout
Besenwagen-info.de
me@last.fm
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Scout: 07.11.2007 13:48.
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07.11.2007 18:02
DjHans
Danke Jan!

Dabei seit: 02.03.2006
Fan von: Ulle, Hilde, Gibo, Fabü
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| RE: Winterdiskussion: Modus-Änderungen für spannende Rennen
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| Zitat: |
Original von *TOURGOTT*
| Zitat: |
Original von Aubisque
Es sollen Ideen gesammelt werden, wie man für Zuschauer die Attraktivität der Wettbewerbe steigern kann.
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Ulle soll wieder fahren, mehr Steigerung der Attraktivität ist nicht möglich. Das war ja einfach.
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Für mich würde es definitiv passen. Wie geil war es noch als er aktiv war. Cap Découverte werde ich nie vergessen.
Sonst fand ich die Idee des Bergteamzeitfahren am besten. Das würde ich gerne mal sehen.
__________________ Danke Jan, für die tollen Jahre. Du bist der "Tourgott"!
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Vive le Tour!
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07.11.2007 17:12
KönigderBernina
Vuelta-Sieger

Dabei seit: 29.10.2006
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| RE: Eindeutig zuordenbare Helmfarben pro Fahrer
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| Zitat: |
Original von Aubisque
Zur Zeit tragen fast alle Mitglieder eines Teams einen identischen Helm. Das mag zwar unter Corporate Identy-Aspekten ganz hübsch sein, erschwert aber für den Zuschauer und meistens auch für den Fernsehreporter die Erkennbarkeit der Fahrer. Die Nummer auf dem Rücken oder am Rahmen sind oft nur schwer lesbar.
Die meisten Zuschauer wollen bei einem Rennen halt Jens Voigt, Fabian Wegmann oder Thomas Voeckler sehen. Ob das Team CSC, T-Mobile oder Liquigas dabei ist, hat nicht oberste Priorität.
Selbst bei den GTs mit jeweils 9 Fahrern pro Team ist es möglich, jedem Mitglied eine eindeutige Helmfarbe zuzuordnen.
Dadurch wird das Rennen selbst zwar nicht schneller, langsamer oder spannender, aber es erleichtert die visuelle Wahrnehmung. |
Halte ich nicht für sinnvoll, natürlich wäre es manchmal ganz nett Fahrer früher identifizieren zu können, aber es wäre mMn ein Schritt in die falsche Richtung (Berichterstattung a la Nowitzki, Hambüchen, Birgit Fischer oder eben auch Ullrich) der den Einzelsportler vielleicht zu sehr hervorhebt.
Radsport ist ein Teamsport und das sollte eher noch mehr betont als abgeschwächt dargestellt werden.
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07.11.2007 17:19
hessenpixel
Routinier
Dabei seit: 02.05.2007
Herkunft: Rhein-Main-Gebiet
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| So, und nur so ist der Radsport zu retten.pro Fahrer
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Vollkommen richtig ist die Erkenntnis, dass nur ein radikales Verändern der bestehenden Austragungsmodalitäten dem dahin siechenden Radsport wieder auf die Beine helfen kann.
Keinerlei faule Kompromisse, sondern ein konsequent hartes Umsetzen neuer Ideen wird binnen Jahresfrist diesen von einigen schwarzen Schafen in Misskredit gebrachten Sport zu neuer Blüte erwachsen lassen.
Ich habe deshalb schon mal ein 3 Punkteprogramm entworfen.
1.Publikumsmotivation
Jeder Radsportveranstaltung wird analog zur Tour de France eine Werbekarawane vorgeschaltet.
Um ein größtmögliche Akzeptanz beim Publikum zu erreichen wird diese Karawane von Mrs. Flax organisiert und ausgestaltet. Ihre hervorragenden Kenntnisse der Mainzer Fasenachtsumzüge garantieren so schon auch bei kleineren Rennen Millionen von Zuschauern auf den Straßen. Anfängliche Scheu des Publikums bei nichtdeutschen Rennen
ob des Schunkelzwangs wird im Laufe der Zeit, spätestens bei Intonation von „Ja mir san mim Radl da“ und dem Auftritt der Ranzengarde, in orgastischen La Ola-Wellen enden.
Einen Tag vor Rennbeginn werden zur Primetime dann in der Show „Deutschland (Frankreich, Spanien etc.) sucht den Superradler“ junge Talente gecastet (in den Disziplinen: Siegerehrungsküsschen, gut sitzende Trikots und Zieleinfahrtgesten), welche dann zum Rennen den Teams per Los zugeordnet werden. (Deutsche Juroren: Thurau, Ullrich und Altig)
2.Fahrermotivation
Um taktisches Geplänkel und langweilige Transferstrecken zu spannenden Etappen zu mutieren werden alle Fahrer, die aus der Karenzzeit fallen und die letzten 20 per Ehrencodex verpflichtet, am selbigen Abend unter Aufsicht eines Chaperons, alle neuen Beiträge des Tourgottforums zu lesen und 10 eigene zu erstellen. Mit dieser Maßnahme wird auch ohne die Einnahme von unerlaubten Dopingmitteln die Durchschnittgeschwindigkeit pro Rennen um mindestens 9 km/h erhöht werden.
3.Regelwerk
Zu Beginn jedes Rennens, jeder Etappe wird der Durchschnitt von Jan Ullrichs und Eddy Merx' Gewicht ermittelt. Dieses ist Grundlage für das Handicap. Pro 500 Gramm oberhalb wird der Fahrer mit 10 Sekunden Zeitgutschrift bedacht, bei 500 bis 1000 Gramm unterhalb dieses Radlernormgewichts (RNG) muss der Fahrer ein vorderes Kettenblatt mit 2 Zähnen weniger als der RNG-Fahrer, bei 1000 - 2000 g 3 Zähne, bei 2000 – 3000 g 4 Zähne usw. auflegen.
Sollte ein Fahrer bei der Gewichtserfassung manipulieren, wird er die nächsten 10 Rennen mit einem nach der Methode Stefan Ullrich eingebautem Vorderrad fahren müssen.
Sollte all dies nicht zu einer Attraktivitätssteigerung führen bleibt nur noch die Möglichkeit, dass zukünftig die 20 Letzten bei jedem Rennen/jeder Etappe eine Sonderehrung durch Rudolf Scharping erfahren. Dies hätte allerdings den Nachteil dass alle Rennen so schnell zu Ende wären, dass bei Fernsehübertragungen keinerlei Zeit mehr für die Erwähnung der plastifizierten Überschuhe oder der jeweiligen Käse und Weinsorten bliebe.
__________________ You don't need a weather man to know which way the wind blows
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07.11.2007 18:30
MrsFlax
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Dabei seit: 09.03.2003
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| RE: So, und nur so ist der Radsport zu retten.pro Fahrer
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| Zitat: |
Original von hessenpixel
Ich habe deshalb schon mal ein 3 Punkteprogramm entworfen.
1.Publikumsmotivation |
eine ausgezeichnete idee. habe mir bereits notizen gemacht. selbstverständlich bekommt die karawane ein markiges motto in feinstem rhoihessisch. ich dachte an etwas stimmungsvolles wie
"im goldisch' meenz bei weck, worscht un woi,
ballern mir uns heit lustisch igf un' epo enoi!"
die ablaufplanung ist auch bereits ziemlich weit fortgeschritten. bin jetzt nur auf ein größeres organisatorisches problem gestoßen: wie bekommen wir die zuschauer vor durchfahrt des pelotons wach, wenn der letzte karawanenwagen das von mir geplante "ditsch"-fahrzeug mit den meenzer hofsängern ist, bei denen ja rituell das publikum geschlossen ins koma fallen muss?
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07.11.2007 00:12
Aubisque
Gruppetto-Fahrer

Dabei seit: 16.10.2006
Herkunft: Buchholz (Nordheide) Fan von: Tour de France, GP Buchholz
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| Nationale bzw. regionale Renn-Serien
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Mich wundert schon, daß der BDR die durchaus ambitionierten Veranstaltungen hierzulande so alleine vor sich hin dümpeln läßt. Alle müssen zur Zeit scheinbar isoliert um ihr Überleben kämpfen.
Bernie Ecclestone hätte wahrscheinlich längst die "German Cycling Masters"-Serie ins Leben gerufen. Das würde nicht mal viel Geld kosten, weil es die einzelnen Rennen schon gibt.
Es sollten Serien unterhalb der ProTour bzw. der wohl kommenden ASO-Tour entstehen. Getrennt nach Einzel- und Mehr-Etappen-Rennen, um die Vergleichbarkeit der Veranstaltungen deutlich zu machen. Insbesondere die ProTour leidet ja darunter, daß alles in einen Topf geworfen wird und so für den Zuschauer nicht mehr transparent ist.
Die Serien sollten ca. 10 Veranstaltungen beinhalten, um die Übersichtlichkeit zu gewährleisten.
Bei den Eintages-Rennen könnten z.B. Rund um Köln, Hainleite, Henninger Turm, GP Schwarzwald, Neuseen-Classics dazugehören. Bei den Mehr-Etappen-Rennen lassen sich z.B. die Niedersachsen-, Bayern-, Rheinlandpfalz-, Sachsen-Rundfahrt, Regio-Tour und Friedensfahrt (wenn es sie wieder gibt) zusammenfassen. Es muß dabei nicht nur auf Deutschland beschränkt bleiben, sondern kann auch Rennen im benachbarten Ausland einschließen. Vielleicht sollte man die DTM aus dem Motorsport als Beispiel nehmen.
Zum Abschluß gibt es dann eine große Gala mit Siegern in den Gesamtklassements und Einzeldisziplinen wie Berg-, Punkte-, Zeitfahr-, Nachwuchs- und Manschaftswertungen.
Für die einzelnen Veranstaltungen bedeutet die Zugehörigkeit zu einer Serie eine erhöhte Aufmerksamkeit beim Publikum, weil dadurch die Orientierung erleichtert wird und verschiedene Teilwettbewerbe entstehen. Die Steigerung des Interesses von Medien und Sponsoren ist anzustreben.
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07.11.2007 12:40
Cyclish
Bergziege
Dabei seit: 13.05.2006
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| RE: Nationale bzw. regionale Renn-Serien
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| Zitat: |
Original von Aubisque
Mich wundert schon, daß der BDR die durchaus ambitionierten Veranstaltungen hierzulande so alleine vor sich hin dümpeln läßt. Alle müssen zur Zeit scheinbar isoliert um ihr Überleben kämpfen.
Bernie Ecclestone hätte wahrscheinlich längst die "German Cycling Masters"-Serie ins Leben gerufen. Das würde nicht mal viel Geld kosten, weil es die einzelnen Rennen schon gibt.
Es sollten Serien unterhalb der ProTour bzw. der wohl kommenden ASO-Tour entstehen. Getrennt nach Einzel- und Mehr-Etappen-Rennen, um die Vergleichbarkeit der Veranstaltungen deutlich zu machen. Insbesondere die ProTour leidet ja darunter, daß alles in einen Topf geworfen wird und so für den Zuschauer nicht mehr transparent ist.
Die Serien sollten ca. 10 Veranstaltungen beinhalten, um die Übersichtlichkeit zu gewährleisten.
Bei den Eintages-Rennen könnten z.B. Rund um Köln, Hainleite, Henninger Turm, GP Schwarzwald, Neuseen-Classics dazugehören. Bei den Mehr-Etappen-Rennen lassen sich z.B. die Niedersachsen-, Bayern-, Rheinlandpfalz-, Sachsen-Rundfahrt, Regio-Tour und Friedensfahrt (wenn es sie wieder gibt) zusammenfassen. Es muß dabei nicht nur auf Deutschland beschränkt bleiben, sondern kann auch Rennen im benachbarten Ausland einschließen. Vielleicht sollte man die DTM aus dem Motorsport als Beispiel nehmen.
Zum Abschluß gibt es dann eine große Gala mit Siegern in den Gesamtklassements und Einzeldisziplinen wie Berg-, Punkte-, Zeitfahr-, Nachwuchs- und Manschaftswertungen.
Für die einzelnen Veranstaltungen bedeutet die Zugehörigkeit zu einer Serie eine erhöhte Aufmerksamkeit beim Publikum, weil dadurch die Orientierung erleichtert wird und verschiedene Teilwettbewerbe entstehen. Die Steigerung des Interesses von Medien und Sponsoren ist anzustreben. |
Die ganzen Rennen werden doch schon zur Internationalen Deutschen Meisterschaft zusammengefasst:
http://idm.rad-net.de/modules.php?name=h...e.htm&menuid=43
http://idm.rad-net.de/
__________________ Der Narr tut, was er nicht lassen kann -
der Weise lässt, was er nicht tun kann.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Cyclish: 07.11.2007 12:43.
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07.11.2007 18:08
Rieper
Vuelta-Sieger
Dabei seit: 27.04.2006
Herkunft: Reda Fan von: Niemiec, Golas, Szmyd, Kwiatkwoski, Gladbach, Lech, Celtic
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| RE: Nationale bzw. regionale Renn-Serien
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| Zitat: |
Original von Cyclish
| Zitat: |
Original von Aubisque
Mich wundert schon, daß der BDR die durchaus ambitionierten Veranstaltungen hierzulande so alleine vor sich hin dümpeln läßt. Alle müssen zur Zeit scheinbar isoliert um ihr Überleben kämpfen.
Bernie Ecclestone hätte wahrscheinlich längst die "German Cycling Masters"-Serie ins Leben gerufen. Das würde nicht mal viel Geld kosten, weil es die einzelnen Rennen schon gibt.
Es sollten Serien unterhalb der ProTour bzw. der wohl kommenden ASO-Tour entstehen. Getrennt nach Einzel- und Mehr-Etappen-Rennen, um die Vergleichbarkeit der Veranstaltungen deutlich zu machen. Insbesondere die ProTour leidet ja darunter, daß alles in einen Topf geworfen wird und so für den Zuschauer nicht mehr transparent ist.
Die Serien sollten ca. 10 Veranstaltungen beinhalten, um die Übersichtlichkeit zu gewährleisten.
Bei den Eintages-Rennen könnten z.B. Rund um Köln, Hainleite, Henninger Turm, GP Schwarzwald, Neuseen-Classics dazugehören. Bei den Mehr-Etappen-Rennen lassen sich z.B. die Niedersachsen-, Bayern-, Rheinlandpfalz-, Sachsen-Rundfahrt, Regio-Tour und Friedensfahrt (wenn es sie wieder gibt) zusammenfassen. Es muß dabei nicht nur auf Deutschland beschränkt bleiben, sondern kann auch Rennen im benachbarten Ausland einschließen. Vielleicht sollte man die DTM aus dem Motorsport als Beispiel nehmen.
Zum Abschluß gibt es dann eine große Gala mit Siegern in den Gesamtklassements und Einzeldisziplinen wie Berg-, Punkte-, Zeitfahr-, Nachwuchs- und Manschaftswertungen.
Für die einzelnen Veranstaltungen bedeutet die Zugehörigkeit zu einer Serie eine erhöhte Aufmerksamkeit beim Publikum, weil dadurch die Orientierung erleichtert wird und verschiedene Teilwettbewerbe entstehen. Die Steigerung des Interesses von Medien und Sponsoren ist anzustreben. |
Die ganzen Rennen werden doch schon zur Internationalen Deutschen Meisterschaft zusammengefasst:
http://idm.rad-net.de/modules.php?name=h...e.htm&menuid=43
http://idm.rad-net.de/ |
wenn sogar leute im forum hier diese gesamtwertung nich kennen, sieht man was sie gebracht hat...wurde ja aingeführt um den radsport hier in deutschland attraktiver zu machen
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07.11.2007 18:51
ploner
Capitaine de la Route

Dabei seit: 02.01.2002
Herkunft: Schondorf, Bayern Fan von: Ronde, Het Volk, LBL, Fleche, Lombardia
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| RE: Nationale bzw. regionale Renn-Serien
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Stimmt, es gibt zwar die Serie, aber die kennen nur die Aktiven, deren Verwandte und ein Dutzend Hardcore-Fans. Die Idee wäre sicher entwicklungsfähig, wenn die Vermarktung kompetenter wäre. Ecclestone ist hier ja schon angesprochen worden, der wüsste, wie man sowas macht.
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07.11.2007 23:46
Cyclish
Bergziege
Dabei seit: 13.05.2006
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| RE: Nationale bzw. regionale Renn-Serien
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| Zitat: |
Original von Rieper
wenn sogar leute im forum hier diese gesamtwertung nich kennen, sieht man was sie gebracht hat...wurde ja aingeführt um den radsport hier in deutschland attraktiver zu machen |
Ach, und das gleiche unter neuem Namen aufsetzen würde natürlich so viel bringen...
Liegt vielleicht daran, dass ein Großteil der Leute sich hier kaum für den Nationalen Radsport auf der Ebene des Amateur- und niederen Profitums interessiert (sprich KT/Elite/U23). Da gibts einige wenige Experten und Interessierte und das wars. In den größeren Medien findet man nunmal nix über solche Sachen wie die IDM o.ä., weil wenn schon über Radsport berichtet wird, dann über Doping oder die HC-Rennen.
In regionalen Zeitungen steht zwar über jedes 5.-Liga-Fußballspiel ein größerer Artikel drin, aber die angesprochenen nationalen Radrennen ( hier) sind kaum mehr als einen 4-Zeiler wert. Da bringt es auch nix, immer wieder neue nationale Rennserien aufziehen zu wollen. Der BDR hat nen zahlungskräftigen Sponsor mit TUI gefunden und hat das Ding versucht zu vermarkten im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Nur wen interessierts?
__________________ Der Narr tut, was er nicht lassen kann -
der Weise lässt, was er nicht tun kann.
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