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02.07.2007 04:00
falzarego
Legende der Landstrasse

Dabei seit: 25.05.2007
Herkunft: Südbayer, wurde in SLH zum 'Landesverräter'
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| RE: Möglichkeiten den Radsport zu retten?
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| Zitat: |
Original von Einstein
Na, wenn du meinst, dass du dann noch Spaß an dem Sport hast, ist ja alles in Butter. |
Jeder Stahlkocher leistet mehr - und Sinnvolleres!
Der Berufsradsport muss weg!
__________________ "Alles, was nicht weh tut, kannst du schon..."
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02.07.2007 09:37
falzarego
Legende der Landstrasse

Dabei seit: 25.05.2007
Herkunft: Südbayer, wurde in SLH zum 'Landesverräter'
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| RE: Möglichkeiten den Radsport zu retten?
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| Zitat: |
Original von Rino Albergo
| Zitat: |
Original von falzarego
[quote]Original von Einstein
Na, wenn du meinst, dass du dann noch Spaß an dem Sport hast, ist ja alles in Butter. |
Jeder Stahlkocher leistet mehr - und Sinnvolleres!
Der Berufsradsport muss weg! |
1 jahr aussetzen reicht erstmal ...[/quote]
Vielleicht - wenn gegen alle einschlägig bekannt gewordenen Mediziner, Apotheker, Pharmazeuten neben empfindlichen Geldstrafen lebenslänglich Berufsverbot ausgesprochen wird und bei Wiederholung 10 Jahre Sibirien verhängt wird.
Ertappten Fahrer samt Teambetreuer einfach raus aus dem "Sport".
Sperre für diese auch im Amateurbereich.
__________________ "Alles, was nicht weh tut, kannst du schon..."
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02.07.2007 09:52
Madeleine
Edelhelfer

Dabei seit: 29.12.2001
Herkunft: Münsterland
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| RE: Möglichkeiten den Radsport zu retten?
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| Zitat: |
Original von tusberg
Gibt es noch Möglichkeiten den Radsport zu retten, ich denke schon.
Mann sollte das Doping einfach zu lassen und gut is! |
Tusberg steht mit dieser Ansicht aber nicht alleine da. In meinem Umfeld bin ich jetzt schon öfter auf diese Meinung getroffen. 
Richtig finde ich sie nicht, aber ich sehe auch keine andere Möglichkeit zur Rettung des Radsportes. Nach der Tour, nach dem Sommerloch, werden vielleicht ein paar große Namen verschwinden, die anderen werder kleiner und stiller weitermachen bis alles in Vergessenheit gerät ....und der Alltag wieder da ist.
__________________ ...O........
.._/->_..... Rettet den Radsport - Fahrt sauber!!!
_(_)\(_)__
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02.07.2007 10:35
Mietzekater
Zeitfahr-Weltmeister

Dabei seit: 18.07.2006
Herkunft: Hannover Fan von: Raubkatze, Häschen, Bärchen & Lars
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| RE: Möglichkeiten den Radsport zu retten?
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Es wird flächendeckend gedopt, weil es sich kaufmännisch lohnt.
Das Risiko erwischt zu werden ist doch nahezu Null.
Wir haben ca. 500 Profis, die in der besseren Liga fahren.
Davon dopen meiner Überzeugung nach 498.
Davon werden gerade mal 10 in Jahr wirklich erwischt, also ist die Quote 2%. Das ist ein sehr überschaubares Risiko.
Folgende Massnahmen wären erforderlich, damit das Doping signifikat reduziert werden würde (von 99% auf unter 10%)
Die Kontrollen müssen intensiver und härter werden. Bluttests wären erforderlich - gehen auch viel schneller, als Urintests.
Vertuscher müssen mindestens genauso bestraft werden, wie Leugner, aktive Doper und Alt-Herren-Doper.
Atteste müssen von mindestens drei verschiedenen amtlich zugelassenen Ärzten aus mindestens zwei Kontinenten zu drei unterschiedlichen Zeitpunkten im Jahr erstellt werden, damit Ausnahmen (Asthma-Mittelchen,...) erteilt werden dürfen.
Ein persönlicher Grenzwert wird erstellt, der nicht überschritten werden darf.
Fans müssen das Doping, Doper, Leugner, geständige Doper,... ächten.
Doping und die daraus folgende Leistungssteigerung darf sich kaufmännisch nicht lohnen, also müssen Strafen drakonischer werden (2 Jahre Sperre plus Geldstrafe in Höhe der Brutto-Jahresgehalte der letzten zwei Jahre) plus Geldstrafe in gleicher Höhe für das Team.
Doping muss europaweit unter Strafe stehen.
All das soll zur deutlichen Erhöhung des Risikos mit stärkeren Strafen führen.
Ja, ich möchte Dopingsünder finanziell schädigen, wenn nicht gar ruinieren. Dies muss sich anhand von Beispielen rumsprechen, nur dann gibt es eine Art von Abschreckung.
Warum keine Aufklärungsstrategie?
Weil die sich über die letzten Jahre nicht bewährt hat.
Der finanzielle Anreiz (Gewinn über Leistungssteigerung über Doping) ist einfach zu hoch. Also muss dieser Anreiz zerstört werden.
My two cents.
__________________ Der Trend geht zum Fünftbenz.
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02.07.2007 21:40
Cyclist
Italienfan

Dabei seit: 03.01.2002
Herkunft: Radsportfotoarchiv Fan von: Bella Italia!
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| RE: Möglichkeiten den Radsport zu retten?
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| Zitat: |
Original von Mietzekater
Es wird flächendeckend gedopt, weil es sich kaufmännisch lohnt.
Das Risiko erwischt zu werden ist doch nahezu Null.
Wir haben ca. 500 Profis, die in der besseren Liga fahren.
Davon dopen meiner Überzeugung nach 498.
Davon werden gerade mal 10 in Jahr wirklich erwischt, also ist die Quote 2%. Das ist ein sehr überschaubares Risiko.
Folgende Massnahmen wären erforderlich, damit das Doping signifikat reduziert werden würde (von 99% auf unter 10%)
Die Kontrollen müssen intensiver und härter werden. Bluttests wären erforderlich - gehen auch viel schneller, als Urintests.
Vertuscher müssen mindestens genauso bestraft werden, wie Leugner, aktive Doper und Alt-Herren-Doper.
Atteste müssen von mindestens drei verschiedenen amtlich zugelassenen Ärzten aus mindestens zwei Kontinenten zu drei unterschiedlichen Zeitpunkten im Jahr erstellt werden, damit Ausnahmen (Asthma-Mittelchen,...) erteilt werden dürfen.
Ein persönlicher Grenzwert wird erstellt, der nicht überschritten werden darf.
Fans müssen das Doping, Doper, Leugner, geständige Doper,... ächten.
Doping und die daraus folgende Leistungssteigerung darf sich kaufmännisch nicht lohnen, also müssen Strafen drakonischer werden (2 Jahre Sperre plus Geldstrafe in Höhe der Brutto-Jahresgehalte der letzten zwei Jahre) plus Geldstrafe in gleicher Höhe für das Team.
Doping muss europaweit unter Strafe stehen.
All das soll zur deutlichen Erhöhung des Risikos mit stärkeren Strafen führen.
Ja, ich möchte Dopingsünder finanziell schädigen, wenn nicht gar ruinieren. Dies muss sich anhand von Beispielen rumsprechen, nur dann gibt es eine Art von Abschreckung.
Warum keine Aufklärungsstrategie?
Weil die sich über die letzten Jahre nicht bewährt hat.
Der finanzielle Anreiz (Gewinn über Leistungssteigerung über Doping) ist einfach zu hoch. Also muss dieser Anreiz zerstört werden.
My two cents. |
Einigen Aussagen kann ich bedingungslos zustimmen, wobei eine möglich Umsetzung wohl wieder an den bürokratischen Kosten scheitern dürfte. Aber zum Thema Doping und Strafe möchte ich auf die Aussage eines Bundestagsabgeordneten, der für den bereich Sportpolitik zuständig ist, hinweisen, weil dieser Aspekt meiner Meinung nach in der Diskussion wenig bedacht wird:
| Zitat: |
| Jaksches Bekenntnisse bestätigten die Vorgehensweise, dopende Sportler nicht mit den Mitteln des Strafrechts zu verfolgen. «Herr Jaksche ist uns als Zeuge viel wichtiger als als Angeklagter. Als Zeuge unterliegt er der Wahrheitspflicht, als Beschuldigter hätte er das Recht auf Aussageverweigerung». |
__________________ Cosa ti piacerebbe fare dopo l’agonismo?
Cipollini: «Ritirarmi in Sudafrica, aprire una vineria, una scuola di ciclismo, e stare lì, in mezzo alla natura».
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02.07.2007 21:54
Cyclist
Italienfan

Dabei seit: 03.01.2002
Herkunft: Radsportfotoarchiv Fan von: Bella Italia!
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| RE: Möglichkeiten den Radsport zu retten?
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| Zitat: |
Original von Arno
Alle Sponsoren müssten rechtlich bindend einen bestimmten Teil des veranschlagten Budgets, z.B. 10%, direkt in das System zahlen. Wäre dann immer noch eine vergleichsweise sehr günstige Marketingmaßnahme. |
Diese Regelung gibt es bereits, zwar nicht prozentual, sondern als fixe Summe, die meiner Meinung nach allerdings deutlich erhöht werden müsste. PT Teams müssen derzeit 30.000 Euro zahlen, Professional teams nur 5.000. Von der PT Teams haben bisher nur vier die Zahlung geleistet (sieher allg. Doping Thread).
__________________ Cosa ti piacerebbe fare dopo l’agonismo?
Cipollini: «Ritirarmi in Sudafrica, aprire una vineria, una scuola di ciclismo, e stare lì, in mezzo alla natura».
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02.07.2007 21:56
Arno unregistriert
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| RE: Möglichkeiten den Radsport zu retten?
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| Zitat: |
Original von Cyclist
| Zitat: |
Original von Arno
Alle Sponsoren müssten rechtlich bindend einen bestimmten Teil des veranschlagten Budgets, z.B. 10%, direkt in das System zahlen. Wäre dann immer noch eine vergleichsweise sehr günstige Marketingmaßnahme. |
Diese Regelung gibt es bereits, zwar nicht prozentual, sondern als fixe Summe, die meiner Meinung nach allerdings deutlich erhöht werden müsste. PT Teams müssen derzeit 30.000 Euro zahlen, Professional teams nur 5.000. Von der PT Teams haben bisher nur vier die Zahlung geleistet (sieher allg. Doping Thread). |
Nein, die Sponsoren selbst sollten das schon erledigen.
Und insbesondere in einer prozentualen Höhe des Budgets. Also große Sponsoren können auch mehr Geld zahlen und sie hätten auch ein direktes Interesse.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Arno: 02.07.2007 21:57.
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02.07.2007 13:44
blaireau
Soigneur

Dabei seit: 22.07.2004
Herkunft: Zürich Fan von: Ottavio Bottecchia
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| RE: Möglichkeiten den Radsport zu retten?
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| Zitat: |
Original von Madeleine
| Zitat: |
Original von tusberg
Gibt es noch Möglichkeiten den Radsport zu retten, ich denke schon.
Mann sollte das Doping einfach zu lassen und gut is! |
Richtig finde ich sie nicht, aber ich sehe auch keine andere Möglichkeit zur Rettung des Radsportes. |
Den passenden Sender haben wir auch schon:
"Sportfernsehen - und was davon übrig blieb."
"Brüste und Gurkenhobel"
http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/473/121315/
"Mit so sportlichen Themen wie Poker und Homeshopping verdient das DSF nach langer Krise wieder Geld - gelegentlich verirrt sich auch eine Bundesliga-Konserve ins Programm."
__________________ "I just dropped in to see what condition my condition was in"
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