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23.01.2006 15:24

Steamboat
Tour-Sieger

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Saisonbilanz Nationen (2.Teil)

Niederlande

Die Niederlande verweisen auf eine lange Tradition im Radsport. Aus den Reihen der Radsportler gingen in den 70er und 80er Jahren Größen hervor, die bei der Tour de France oder bei anderen Rennen entsprechende Akzente setzten. Joop Zoetemelk, Jan Raas oder Henrik Kuipers seien hier stellvertretend für viele andere genannt.

Heutzutage gestalten immer noch einige Niederländer das Geschehen aktiv mit. In der Mehrzahl gehören sie dem Team Rabobank an, dass eine Pro Tour Lizenz hat und in der Niederlande ansässig ist. Es gibt aber auch eine Delegation, die in den Diensten von Quick Step stehen. Versprengelt sind einzelne Fahrer bei Discovery Channel, T-Mobile, Liberty Seguros und Davitamon-Lotto zu finden.

In den letzten Jahren bestimmten zwei Fahrer aus dem Land der Windmühlen das Bild des Landes – Michael Boogerd und Erik Dekker. Boogerd verfügte vorrangig über Stärken bei Hügelklassikern und einwöchigen Rundfahrten, während Dekker für seine Ausritte in Fluchtgruppen und bei flacheren Klassikern berühmt wurde. In den letzten Jahren hat sich die Lage gewandelt. Dekker musste eine schwere Beckenverletzung auskurieren und ist beileibe nicht mehr so stark wie einst, während Boogerd seine Leaderrolle gerade für die großen Landesrundfahrten an andere Fahrer einbüßte.

Heute nehmen die Schlüsselpositionen bei Rabobank vermehrt Fahrer anderer Nationalität an. Für die GTs sind der Russe Menchov und der Däne Rasmussen zuständig, während der Mangel an niederländischen Sprintern durch den dreimaligen Weltmeister Freire kompensiert wird. Künftig wird noch ein weiterer starker Spanier dem Team angehören, um die vakante Stelle für die Frühjahrsklassiker auszufüllen – Juan Antonio Flecha. Z.T. fehlt es in den Niederlanden an Sprintern aber auch an Rundfahrern

Es zeichnet sich aber aufgrund einer gelungenen Jugendarbeit ein Generationenwechsel ab. Schon 2005 bekam man einen Vorgeschmack auf die „jungen Wilden“. Thomas Dekker, Joost Posthuma, Theo Eltink und Pieter Weening sind die Namen, die man sich für die Zukunft schon mal merken sollte.

Im Rückblick richtet sich der Fokus zunächst auf die Leistungen von Boogerd, der sich erneut zuversichtlich in die Ardennen begab, um wenigstens eines der drei dortigen Rennen zu gewinnen. Zweimal bestieg er das Podium – als Zweiter beim Amstel Gold Race und als Dritter bei Lüttich-Bastogne-Lüttich. Nur ganz oben stand er auch 2005 nicht. Die Ardennen sind für Boogerd das, was für Ullrich die Tour de France ist – meist stark dabei, aber fast nie ganz vorne.

Auf dem Podium von Pro Tour Eventen standen auch zwei Youngster. Bei der Polen-Tour, bei der Boogerd immerhin Sechster wurde, belegte Weening den zweiten und Thomas Dekker den dritten Platz. Beide konnten auch jeweils eine Etappe gewinnen. Der beachtliche Erfolg wird aber durch die Tatsache geschmälert, dass die Polen-Tour am Ende einer Saison lag; zugleich fand die Vuelta statt, so dass diese kleine Rundfahrt nicht übermäßig stark besetzt wurde.

Viel nachdrücklicher und spektakulärer konnte sich Weening ohnehin im letzten Jahr in Szene setzen, als er in einem Wimpernschlagfinale bei einer Etappe der Tour de France im Duell Klöden das Nachsehen gab. Da ist niemandem entgangen, welches Talent sich beim Nachbarn entwickelt.

Thomas Dekker stand bei der Benelux-Tour in einer sportlichen Privatfehde mit seinem Namensvetter Erik, der sich letztlich vor dem hoffnungsvollen Nachwuchstalent noch einmal durchsetzen konnte und den zweiten Rang belegte, während dem anderen der vierte Platz blieb.

Etwas auffällig ist allerdings schon, dass die Niederländer sich um die Podiumsplätze bei den Rundfahrten drängten, die zeitlich nach dem Saisonhöhepunkt der Tour de France lagen. Auf der einen Seite stellte die Benelux-Tour sicherlich ein weiteres Highlight im Rennkalender für niederländische Radfahrer dar, auf der anderen Seite kann man es aber auch so bewerten, dass sie bei den anderen – renommierteren Touren – nichts zu bestellen hatten und erst zuschlagen durften, als die anderen sich bereits bedient hatten. Zu Gute muss man ihnen aber halten, dass sie auch ihren ausländischen Kapitänen hilfreich zu Seite standen. Ansonsten muss nur ein siebter Gesamtplatz von Boogerd bei der Baskenland-Rundfahrt als magere Ausbeute gelten.

Der einzige, der durch die Platzierung im Endklassement einer GT punkten konnte, ist übrigens Koos Moerenhout, der 13. bei der Vuelta wurde. Er fährt übrigens für Davitamon-Lotto. Wie auch Leon Van Bon, der zwar eigentlich als Edelhelfer für Peter Van Petegem gedacht war, aber dennoch mit einem achten Platz in Flandern und dem sechsten Platz bei Paris-Roubaix von sich positiv reden machte.

Max von Heeswijk (Discovery Channel) konnte auf diesem Terrain in der abgelaufenen Saison nicht mithalten. Er spezialisierte sich offensichtlich auf Etappensiege. Einer gelang ihm bei der Vuelta und zwei bei der Benelux-Tour, wo auch Landsmann Stefan Van Dijk vom Professional Team MrBookmaker.com einmal gewinnen konnte.

Auch Servais Knaven, ehemaliger Paris-Roubaix-Sieger, verlegte seinen persönlichen Saisonhöhepunkt an einen anderen Ort. Bei Tirreno-Adriatico siegte er bei einer Etappe.

Der Jungspund Joost Posthuma gewann eindrucksvoll eine Etappe bei Paris-Nizza und deutete sein Potential an. Bliebe noch Bram Tankink, der bei der Deutschland-Tour die Auftaktetappe für sich entschied.

In der Niederlande sieht man hoffnungsvoll der Zukunft der jungen Fahrer entgegen. Sie sind der Faustpfand für erfolgreichere Ergebnisse als in dieser Saison. So sehr Siege der Rabobank-Legionäre begeistern mögen, auf Dauer wünscht man sich von den Eigengewächsen. Zudem fällt auch auf, dass bei den Herbstklassikern es für die Oranjes nichts zu holen gab. Wenn der 11. Rang von Van Dijk bei Paris-Tour nicht gewesen wäre, könnte man fast den Eindruck gewinnen, die Niederländer hätten die Arbeit bei den Eintagesrennen nach der Tour de France eingestellt. Es gibt also eine Menge zu tun.

Belgien

Die Belgier haben eine eigenwillige Betrachtung für den Radsport. Steht bei den Italienern der Giro im Mittelpunkt des Interesses, so gilt das Hauptaugenmerk der Wallonen und Flamen den Rennen im Frühjahr.

Jahrelang beherrschte Johan Museeuw die Rennen in Flandern und Paris-Roubaix. Nach seinem Rücktritt im April 2004 hinterließ er ein großes Erbe für seinen Nachfolger. Bereits 2005 konnte sein ehemaliger Teamkollege Tom Boonen dieses ohne größere Probleme antreten. Vielmehr noch – durch seine Erfolge bei der Flandern-Rundfahrt, bei Paris-Roubaix und bei der WM in Madrid konnte er Museeuw schon übertrumpfen. Schon heute trauert niemand dem „Löwen van Gistel“ hinterher. Nur ein Sturz hinderte Boonen vermutlich an dem Erringen weiterer Saisonerfolge. Bei der Tour de France verließ er sein Gefährt auf unkonventionelle Weise, nachdem er bereits zwei Etappensiege feiern konnte. Damit verlor er das Grüne Trikot, da er aufgrund dieses Malheure die Tour vorzeitig beenden musste.

Bei soviel Lobhudelei fallen seine zwei Etappensiege bei Paris-Nizza fast ebenso unter den Tisch wie sein achter Rang bei Mailand-San Remo. Sein Abschneiden bei der classicisima enttäuschte zwar etwas, aber der junge Mann muss ja auch noch Ziele in der Zukunft haben. Bereits 2006 zählt Mailand-San Remo zu seinen Hauptzielen. In der Pro Tour Wertung wurde er übrigens Zweiter.

Die großen Erfolge von Boonen übertünchen etwas die Ergebnisse seiner Landsleute, die nicht nur Anlass zur Euphorie geben.

Ein anderer Belgier konnte ein weiteres Eintagesrennen der Pro Tour gewinnen. Nico Mattan siegte bei Gent-Wevelgem freilich auf nicht die faire Art und Weise. Sein Kontrahent Juan Antonio Flecha war ihm enteilt, als er die Chance ergriff, sich im Windschatten der Begleitfahrzeuge und Motorräder wieder heranführen zu lassen.

Seinem Teamkollegen Peter van Petegem ist das Double von Flandern und Paris-Roubaix 2003 bereits gelungen. Von daher schien er in aussichtsreicher Position für diese beiden Rennen zu sein.
Ihm gelang in Flandern der dritte Platz, während er in Roubaix das Velodrom nicht zu Gesicht bekam. Eines muss man den Belgiern aber lassen, fällt einer ihrer Favoriten bei diesen Rennen aus, rückt ein anderer Landsmann nach.

Bei Gent-Wevelgem erreichte Tom Steels, der ebenso die Farben von Davitamon-Lotto trägt, den siebten Platz, während Boonen bei Mailand-San Remo von Philippe Gilbert als Sechster im Finish noch überflügelt wurde. Gilbert startet für das französische Team Francaise des Jeux und hat dort sich einen Namen gemacht.

In den Ardennen war man aber schon zurückhaltender. Kein Akteur kam zu einer Top Ten-Platzierung beim Fleche Wallone und Lüttich-Bastogne-Lüttich. Björn Leukemans (Davitamon) erreichte beim Amstel Gold Race den siebten Rang und deutete an, dass er in Zukunft bei diesen Rennen nicht chancenlos sein könnte.

Es fällt gravierend auf, dass für die Belgier bei den Herbstklassikern dann gar nichts mehr zu holen war. Lediglich bei Paris-Tours keimte Hoffnung auf, als Gilbert und Stijn Devolder (Discovery Channel) bis kurz vor dem Ziel ein Ausreißerduo bildeten, das allerdings noch vor dem Ziel gestellt wurde.

Ferner hielten sich die Belgier bei den Rundfahrten dezent zurück. Lediglich bei der heimischen Benelux-Rundfahrt deuteten sie auch ihre Schokoladenseite an, während sie ansonsten bei den meisten Rundfahrten eher im Hintergrund blieben. Zumindest reichte es für Leif Hoste, der 2004 bereits in Flandern stark fuhr, zu einem Podiumsplatz (3.) bei der Benelux-Tour. Er, der zur belgischen Delegation im Team von Discovery Channel zählt, war einer von drei Belgiern in den Top Ten. Auf dem sechsten Platz folgt Rik Verbrugghe, der den Anfangsprolog gewann. Hostes Teamkollege Jurgen van den Broeck komplettierte das Trio als Siebter.

Die Benelux-Tour zeichnete sich durch ihr relativ ebenes Profil aus. Sobald höhere Berge auf dem Programm stehen, gibt es für die Belgier grundsätzlich nicht mehr viel zu bestellen, weshalb die Kernpositionen der Rundfahrtenkapitäne in den Equipen entweder an Ausländer gegeben werden oder sogar verwahrlost bleiben. Sowohl Davitamon als auch Quick Step hatten diesbezüglich je einen Australier an der Spitze (Evans, Rogers). Nur: Diese konnten auch nicht bei jeder Rundfahrt die Kastanien aus dem Feuer reißen.

Es zeichnet sich allerdings eine erfreuliche Wende von dieser Entwicklung ab, da ein neues Talent aus belgischen Landen für positive Akzente bei den Rundfahrten sorgte. Wim Van Huffel (Davitamon) begeisterte beim Giro, als er einen hervorragenden 11. Platz belegte. er deutete bei weiteren Rundfahrten (Deutschland, Dauphine Libere) seine Qualitäten an und dürfte sicherlich ein Trumpf für die Zukunft sein, während sein Teamkollege und Landsmann Christoph Brandt 2005 enttäuschte.

Mario Aerts schließlich sorgte mit seinem 15. Platz bei der Vuelta dafür, dass auch bei dieser Rundfahrt ein Belgier zu Pro Tour Punkten kam, nachdem bei der großen Spanien-Rundfahrt kein Etappensieg gelang, da Boonen an Petacchi bei den Massensprints nicht vorbei kam.

Sprintankünfte konnte bei den Rundfahrten nur Boonen zu seinen Gunsten entscheiden. Sobald er nicht am Start war, war es auch mit der belgischen Herrlichkeit vorbei, wenngleich man konstatieren muss, dass bei Davitamon die Sprints auf den Australier Robbie McEwen ausgerichtet sind, so dass diese Schelte relativiert werden muss. McEwen lebt übrigens in Belgien und gilt eigentlich auch als halber Belgier. Allerdings beschied man seine Anfrage, ob er bei der WM eventuell Unterstützung vom belgischen Team erhalten könne, dann doch negativ.

Ein Etappensieg wurde bisher noch nicht genannt. Axel Merckx gelang ein beeindruckender während der Dauphine Libere, als er eine Soloflucht erfolgreich abschloss.

Insgesamt muss man sagen, dass die Belgier eine Saison erlebten, die sie zufrieden stellen wird. Mit Boonen haben sie einen der Superstars im Peloton und dessen Erfolge reichen aus, um sich über Schwachstellen nicht näher zu beklagen. Dabei ist offensichtlich, dass die Abteilung Rundfahrt sehr dünn besetzt ist und dass es auch an entsprechenden Fahrern mangelt, die bei den schweren Klassikern nach der ersten Aprilhälfte noch mithalten können. Solange die Erfolge andernorts erzielt werden, lässt sich das verschmerzen. Aber die Konkurrenz schläft nicht.

Spanien

Egal ob Baske, Katalane, Gallizier, Andalusier oder Castiller, die Spanier haben ein schier unerschöpfliches Reservoir an guten Fahrern, die bei nahezu jedem Wettbewerb und bei fast jedem befahrbaren Untergrund jemanden, der ganz vorne mitfahren kann.

Anders aber als bei den Belgiern glänzen die spanischen Rennfahrer vornehmlich bei den Rundfahrern. Bei fast jeder der dreizehn Pro Tour Etappenrennen erhielt mindestens ein Spanier aufgrund seiner Gesamtklassementplatzierung Zähler für die Pro Tour Gesamtwertung. Nur die Deutschland-Tour sollte die Ausnahme bleiben. Diese Rundfahrt überschnitt sich zeitlich mit dem Beginn der Vuelta, die für die spanischen Fahrer von höherer Bedeutung ist.

Insgesamt bei drei Rundfahrten behielten Spanier die Oberhand. Eigentlich reichte es gar zu vier Gesamtsiegen, allerdings wurde Roberto Heras bei der Vuelta des Dopings überführt und verlor hernach am grünen Tisch seinen Gesamtsieg.

Die anderen Rundfahrtensieger wurden mit ihren Erfolgen aber auch nicht glücklich. Aitor Gonzalez, der die Tour de Suisse gewann, wurde bei der Vuelta ebenfalls des Dopings überführt. Unter Verdacht geriet auch sein baskischer Teamkollege Inigo Landaluze, der die Dauphine Libere gewann. Oscar Freire wiederum, der sich Tirreno-Adriatico sicherte, musste sich mit Verletzungen herumplagen, die ihn längere Zeit außer Gefecht setzten.

Mehr Fortune hatte ein weiterer Sieger eines Pro Tour Events. Der Klasika San Sebastian blieb in spanischer Hand. Constantino Zaballa siegte vor seinem Teamkollegen Joaquin Rodriguez. Die Iberer, die die Eintagesrennen bekanntermaßen nicht favorisieren, waren dennoch in diesem Segment recht erfolgreich. Alejandro Valverde konnte den Erhalt der Silbermedaille beim WM-Straßenrennen in Madrid auf der Habenseite verbuchen.

Ferner waren die Spanier bei der eigenen WM auch in der anderen Disziplin, dem Zeitfahren fleißig. Jose Gutierrez errang im Kampf gegen die Uhr den zweiten Rang, während sein Landsmann Ruben Plaza knapp an einer Medaille vorbeischrammte.

Im belgischen Frühjahr, wo es naturgemäß eher nichts für Spanier zu gewinnen gibt, zeigte sich Juan Antonio Flecha an vorderster Front. In Flandern blieb ihm zwar nur der 12. Platz, hingegen wurde er bei Gent-Wevelgem Zweiter. Ganz offensichtlich wurde er aber um die Früchte seiner Arbeit gebracht, als der abgeschlagene Mattan von Begleitfahrzeugen wieder herangeführt wurde. Bei Paris-Roubaix krönte er eine tolle Woche mit dem dritten Platz.

Weitere Podiumsplätze von ihm und seiner Landsleute bei Klassikern blieben zwar aus, dennoch konnten bei neun von 13 Klassikern Spanier in den Top Ten platzieren. Besonders hervor taten sich Freire, David Etxebarria, Angel Vicioso, Samuel Sanchez und Martin Perdiguero, die sich mehrfach vorne einreihten.

Wie gesagt, fühlen sich die Spanier bei den Rundfahrten am wohlsten. Besonders im Fokus stehen dabei die Rennen, die im eigenen Land statt finden. Ironischerweise wurde von denen aber keine gewonnen, nachdem Heras nach der Vuelta disqualifiziert wurde.

Alberto Contador sicherte sich bei der Baskenland-Rundfahrt zumindest den dritten Rang. Weitere drei Spanier fanden sich unter den ersten Zehn ein. Bei der Katalonien-Rundfahrt kamen zwar fünf Landsleute in die Top Ten, allerdings schaffte keiner den Sprung aufs Podium.

Alleine 13 Rennfahrer drängelten sich unter den besten 20 bei der Vuelta, die 2005 wieder fest in spanischer Hand war. Auch wenn der Sieger kein gebürtiger Iberer ist, so bezeichnet Dennis Menchov Spanien als seine Wahlheimat. Zumindest auf dem zweiten und dritten Platz folgen Carlos Sastre und Francisco Mancebo.

Diese Übermacht der Spanier bei der Vuelta lässt sich erklären. Viele ausländische Teams hatten ihre Saisonziele an anderen Orten lokalisiert und andere Zeitpunkte auserkoren. Diese GT am Ende eines anstrengenden Jahres wurde vielfach nur noch als Pflichtaufgabe angesehen. Wenn ein Rennstall keine Spanier beschäftigte, wurden auch deutlich schwächere Teams im Vergleich zur Tour de France oder Giro aufgestellt. Ausnahmen gab es eigentlich nur dann, wenn ein Akteur in der Saison verletzt war, in Vertragsverhandlungen stand bzw. noch kein Ergebnis erbracht hatte. Und dieser Kreis blieb überschaubar, die Lust an der Teilnahme war bei mancher Equipe spürbar gering.

Auch bei Paris-Nizza umrahmten zwei Spanier den Sieger. Valverde belegte den zweiten Platz vor Zaballa. Weitere Podiumsplatzierungen gab es aber nicht zu vermelden, wenngleich mindestens drei Fahrer spanischer Nationalität bei acht Pro Tour Rundfahrten in den Genuss von Pro Tour Zählern aufgrund ihrer Klassementplatzierung kamen. Mehrfach tauchten auf solchen Plätzen Angel Gomez, Oscar Pereiro, Contador, Aitor Osa, Daniel Atienza, Oscar Sevilla, Unai Osa, Samuel Sanchez und Marcos Serrano auf. Aus Platzgründen wird auf eine Vollständigkeit der Angaben verzichtet.

Besonders erwähnenswert ist sicherlich die Saison von Mancebo, der bei zwei GTs exzellent abgeschnitten hat. Bei der Tour de France reichte es für einen vierten Platz, den er zunächst auch bei der Vuelta erreichte.

Allgemein zeigten sich die Spanier auch bei den anderen GTs von ihrer besseren Seite, wenn man ihr Abschneiden mal mit denen der Italiener und der Franzosen vergleicht. Bei allen drei Grand Tours findet sich unter den ersten Fünf mindestens ein Landsmann ein. Beim Giro war dies Juan Manuel Garate.

Bei jeder der drei GTs gab es einen spanischen Tagessieg zu feiern. Beim Giro gelang dieser nur Koldo Gil, bei der Tour jubelten Valverde, Pereiro und Marcos Serrano. Bei der Vuelta wurden acht spanische Tagessiege gezählt, von denen drei auf Fahrer des Professional Teams Comunidad Valenciana (Carlos Garcia Quesada, Ruben Plaza und Eladio Jimenez) entfielen. Zweimal freute sich Roberto Heras, außerdem reckten ihre Hand zum Zeichen des Sieges in den Himmel: Roberto Laiseka, Samuel Sanchez und Mancebo.

Insgesamt wurden 14 weitere Tageserfolge erzielt. Drei von denen schafften je Valverde und Freire. Zweimal gelang Contador das Kunststück.

Nur in der Pro Tour Gesamtwertung taucht kein Spanier unter den ersten Zehn auf. Erst auf dem 13. Rang wird der beste notiert – Mancebo. Auf dem 19. Platz wird der Fahrer aufgelistet, der bei völliger Gesundheit wohl weiter vorne gelandet wäre – Freire, der eben auch bei Sprintankünften aber auch bei schweren Klassikern zu guten Ergebnissen fähig ist, wie die 5. Plätze bei Mailand-San Remo und Fleche Wallone sowie der 10. Rang beim Amstel Gold Race unter Beweis stellen.

Die spanische Saison war insgesamt recht erfolgreich. Auch wenn keine der einheimischen Rundfahrten gewonnen wurde, reicht es grundsätzlich zu einem positiven Gesamtfazit. Dennoch schwebt eine dunkle Wolke über der iberischen Halbinsel. Aufgrund des geringen Zuschauerinteresses bei der Vuelta und der recht häufigen Dopingmeldungen über spanische Radsportler sieht die Zukunft nicht nur rosig aus. Man muss befürchten, dass die Sponsoren ihre Tätigkeiten einstellen, so wie es Liberty Seguros im Zusammenhang mit Heras drohend ankündigte. Ob sich im Falle des Abzuges von Sponsoren andere Finanzquellen erschließen lassen, gilt als zweifelhaft. Von daher sollte der Hoffnung Ausdruck verliehen werden, dass man in Spanien schnell umdenken möge, denn sportlich wäre ein Verschwinden an spanischen Teams fatal, da gerade sie meist für gute Platzierungen und auch spannende Rennen sorgen.

Australien

Es existiert sowohl keine australische Pro Tour Equipe aber auch eben kein Professional Team. Dieses sollte bei der allgemeinen Organisationsstruktur des Radsports nicht verwundern. Zum einen findet das Renngeschehen hauptsächlich in Europa statt, so dass ein australischer Geldgeber überlegen muss, ob er in dem Kontinent seine Produkte bewerben möchte, die es in der alten Welt evtl. gar nicht gibt. Zum anderen fallen die wichtigen Entscheidungen aus der Sicht des Australiers mitten in der Nacht, so dass die Anhängerschaft des Radsports auf dem fünften Kontinent nur in spärlicher Zahl vor den TV-Geräten bei den Entscheidungen zu finden sein wird. Damit wäre der Kreis an potentiellen Kunden auch im eigenen Land sehr begrenzt.

Dennoch gibt es einige Pedalisten, die aus dem Land der Kängurus stammen und eine ganz exzellente Figur auf dem Rad abgeben. Insgesamt fanden sich bei den Pro Tour Teams etwas mehr als ein Dutzend australische Fahrer ein. Diese konnten während der Saison hingegen mehrfach auf sich aufmerksam machen.

Da wäre die Sprinterabteilung, der Robbie McEwen, Baden Cooke, Allan Davis sowie Stuart O´Grady angehörten. Davis wies auch Stärken bei den Sprintklassikern nach, hingegen konnte sich McEwen bei den Klassikern nicht in vorderster Front präsentieren. McEwen ist vielleicht der weltschnellste aber nicht der weltbeste Sprinter. O´Grady hat sich zu einem ambitionierten Fahrer auch auf dem Terrain des belgischen Frühjahrs entwickelt. Bei den Rundfahrten zählen Michael Rogers und Cadel Evans, der auch bei Hügelklassikern wie in den Ardennen sehr stark ist, zu festen Größen. Rogers ist außerdem ein begnadeter Zeitfahrer, wie sein dritter WM-Titel in Folge nachdrücklich unter Beweis stellt.

Wenn es einem australischen Sponsor gelingen würde, diese Männer zu einem Team zu vereinen, dann würde diese Truppe sicherlich zu beachtlichen Ergebnissen fähig sein. Drei Podiumsplatzierungen in der Pro Tour, sechs Top Ten Ergebnisse bei Klassikern und sieben Platzierungen Rundfahrten unter den ersten Zehn sowie 12 Etappensiege zählen zur Ausbeute der Aussies. Nicht zu vergessen der zweite Platz in der Punktwertung der Tour de France.

Dieser ging an McEwen, der sich von den Australiern auf die Massensprints bei den Rundfahrten offenkundig spezialisiert hat, wie alleine seine sieben Etappensiege in der Pro Tour beweisen. Einen erzielte er bei der Tour de Suisse, je drei beim Giro und bei der Tour.

McEwen gilt gerade bei seinen Landsleuten im Sprintbereich als nicht besonders beliebt. Die Dissonanzen mit Cooke, O´Grady und Graeme Brown, der 2006 für Rabobank fahren wird, sind bekannt. Aber auch mit Zabel ist er sich nicht besonders grün. Das hängt damit zusammen, dass McEwen gerne seine Gegner wegdrängt und dabei auch tätlich werden kann. Für Zimperlichkeiten sind die Sprinter allesamt nicht bekannt, aber McEwen ist sozusagen der Prototyp des mit Haken und Ösen kämpfenden Fahrers, der mindestens einmal in der Saison aus der Rolle fällt. Bei der Austragung der Tour de France ereilte ihn wieder mal dieses Schicksal, weshalb er nach einer Etappe distanziert wurde und somit seine Chancen auf das Grüne Trikot einbüßte. Dennoch ist er aus sportlicher Sicht ein starker Fahrer, der es mit allen Größen dieses Genre auf sich nimmt.

Cooke konnte ihn im Kampf um das Grüne Trikot 2003 bezwingen. Von dieser Form hat er sich leider entfernt. Bei der nur mäßig besetzten Polen-Tour gelang ihm aber ein Etappenerfolg. Cooke ist von den australischen Sprintern derjenige, der keine weitere Nische wirklich gefunden hat, in der er sich sonst profilieren kann. Zwar schaffte er bei Gent-Wevelgem noch einen sechsten Platz, ging aber ansonsten unter und verlor den Hauptsprinterstatus in seinem Team Francaise des Jeux.

O´Grady ist seit vielen Jahren als starker Fahrer bekannt. Er zählt nicht mehr zur ersten Reihe der weltbesten Sprinter. Dennoch ist er beim Saisonauftakt der Klassiker, Mailand-San Remo, meist weit vorne zu finden. 2005 wurde er Vierter. Bei Gent-Wevelgem wurde er Zehnter, in Flandern und in der Hölle des Nordens blieb er unter den ersten Zwanzig.

Auch Finessen bei den Klassikern wies Alan Davis nach. Allerdings behagen ihm eher die Klassiker mit solidem Untergrund unter weniger Anstiegen. Dadurch lassen sich seine zwei dritten Plätze bei den HEW Cyclassics und bei Paris-Tours, wo er Landsmann McEwen auf den vierten Rang verwies, erklären. Bei der Benelux-Tour schaffte er auch einen Etappensieg.

Bei den Klassikern, bei denen schwierige und höhere Anstiege eine Selektivfunktion haben, zeigen sich andere Aussies. Zu ihnen zählen Rogers, Evans sowie Bradley McGee. Beim Fleche Wallone wurde Evans Neunter und einige Tage später erreichte er bei Lüttich-Bastogne-Lüttich den fünften Rang.

Seine Stärken liegen aber ohnehin bei den Rundfahrten. Beim Saisonauftakt bei Paris-Nizza kam er auf den 8. Rang. Dieses identische Ergebnis erzielte er auch bei der Tour de France. Möglicherweise wird er in den nächsten Jahren ein Anwärter auf den Toursieg. Ferner schloss er die Deutschland-Tour als Fünfter. Dort feierte er auch einen Etappensieg. Bei keiner Rundfahrt landete er allerdings auf dem Podium.

Im Gegensatz zu Evans vollbrachte Michael Rogers das Kunststück, auf einem Podiumsplatz zu landen. Er hätte fast die Tour de Suisse gewonnen und musste sich nur dem Spanier Aitor Gonzalez geschlagen geben. Des Weiteren fuhr er einen starken vierten Platz bei der Volta A Catalunya heraus und wurde Achter bei der Baskenland-Rundfahrt.

Dem dritten Protagonisten, Bradley McGee, blieben gute Gesamtklassementergebnisse nicht vergönnt. 2004 war er noch Achter beim Giro geworden, weshalb er glaubte, dass er seine Domäne, das Einzelzeitfahren, vernachlässigen solle, um seine Konkurrenzfähigkeit bei den Rundfahrten zu steigern. Diese Idee konnte er aber nicht wie erhofft mit dem entsprechenden Erfolg in die Tat umsetzen. Lediglich der achte Rang und ein Etappensieg bei der Tour de Suisse waren das Ergebnis dieses Experiments. Weiterhin konnte er vorübergehend das Goldene Trikot der Vuelta tragen, weshalb er nun zum kleinen Kreis der Radsportler zählt, die in ihren Karrieren alle drei Leadertrikots der großen Rundfahrten inne hatten, aber unter dem Strich gelang blieb eine enttäuschende Saison.

Bei der Vuelta und beim Giro landete kein Australier auf einer vorderen Position. Dieses lässt sich damit erklären, dass sie nicht nach den Interessen ihrer Nation sondern nach Teaminteressen für die jeweilige GT aufgestellt werden. Somit starteten die beiden besten Rundfahrer des Landes bei der Tour de France.

Um einen weiteren Beleg für die Vielfältigkeit der Australier aufzuführen, sei auf den Prolog des Giros hingewiesen. Dieser fiel durch seine extreme Kürze auf – 1,1 km. Brett Lancaster konnte diese Spezialform gewinnen. Er fährt für das Professional Team Panaria.

Trotz einer vergleichsweise kleinen Anzahl von Profiradsportlern gelingt es den Australiern Jahr für Jahr durch gute Ergebnisse auf sich aufmerksam zu machen. Aus dem Peloton sind sie nicht mehr wegzudenken. Das Jahr 2006 mag an Tagen noch jung sein, doch bei der Auftaktrundfahrt, der Tour Down Under, siegte Simon Gerrans in der Gesamtwertung sowie auch bei einer Etappe. Ein anderer Australier aus einem Pro Tour Team feierte gar zwei Tageserfolge- Alan Davis. Vielleicht findet sich ja doch mal ein Sponsor aus Australien, der diese starken Fahrer zu einem Team formt – der Erfolg scheint eigentlich garantiert.




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o.T.
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23.01.2006 16:43

hermann
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RE: Saisonbilanz Nationen (2.Teil)

Nobody is perfect, aber kein Wort über Nuyens bei den Belgiern. Nuyens und Gilbert hatten sicherlich etwas mehr Erwägung verdient.


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23.01.2006 17:33

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RE: Saisonbilanz Nationen (2.Teil)

@Steamboat: zuerst Hut war deinen ganzen Aufwand, ich glaube nicht viele hätten die Energie für so eine ausführliche Saisonbetrachtung! Ich lese die Bilanzen mit viel Freude, auch wenn ich nicht jedesmal einen Kommentar abgebe! Danke für deine Arbeit! ziehe den hut




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23.01.2006 21:00

Steamboat
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RE: Saisonbilanz Nationen (2.Teil)

Zitat:
Original von hermann
Nobody is perfect, aber kein Wort über Nuyens bei den Belgiern. Nuyens und Gilbert hatten sicherlich etwas mehr Erwägung verdient.


Hallo Hermann.

Beim Saisonrückblick der Nationen gehe ich nur noch kurz auf die Ergebnisse ein. Ich streiche eigentlich nur noch das allerwichtigste heraus.

Bei den Teams bin ich selbstverständlich auf beide Fahrer mit der angemessenen Ausführlichkeit eingegangen, wie ich meine.

Nachzulesen in der Gazzetta

Dort habe ich mich jedem Team gewidmet und viele andere haben das Layout gemacht.

Wenn maki den Saisonrückblick Nationen erhält, werde ich auch die Teamlinks setzen, die zu diesem Land gehören. Also T-Mobile zu Deutschland usw.

@cyclist.

Danke für das Kompliment. Ich hoffe, dass Euch diese unangekündigte Mehrarbeit nicht zu sehr erschreckt. Langsam ist aus der Saison auch nichts mehr rauszuholen.

Allerdings komment noch die Rückblicke aus Frankreich, Russland und wohl noch ein paar...




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o.T.
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23.01.2006 21:16

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RE: Saisonbilanz Nationen (2.Teil)

Einfach toll, wie du dich jedes al aufs Neue ins Zeug legst.


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23.01.2006 21:32

Steamboat
Tour-Sieger

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RE: Saisonbilanz Nationen (2.Teil)

Zitat:
Original von CV-Kelme-Fan
Einfach toll, wie du dich jedes al aufs Neue ins Zeug legst.


Wenn es Spaß macht, ist das kein Problem.




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o.T.
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23.01.2006 21:52

hermann
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RE: Saisonbilanz Nationen (2.Teil)

Zitat:
Original von Steamboat
Zitat:
Original von hermann
Nobody is perfect, aber kein Wort über Nuyens bei den Belgiern. Nuyens und Gilbert hatten sicherlich etwas mehr Erwägung verdient.


Hallo Hermann.

Beim Saisonrückblick der Nationen gehe ich nur noch kurz auf die Ergebnisse ein. Ich streiche eigentlich nur noch das allerwichtigste heraus.

Bei den Teams bin ich selbstverständlich auf beide Fahrer mit der angemessenen Ausführlichkeit eingegangen, wie ich meine.

Nachzulesen in der Gazzetta

Dort habe ich mich jedem Team gewidmet und viele andere haben das Layout gemacht.

Wenn maki den Saisonrückblick Nationen erhält, werde ich auch die Teamlinks setzen, die zu diesem Land gehören. Also T-Mobile zu Deutschland usw.

@cyclist.

Danke für das Kompliment. Ich hoffe, dass Euch diese unangekündigte Mehrarbeit nicht zu sehr erschreckt. Langsam ist aus der Saison auch nichts mehr rauszuholen.

Allerdings komment noch die Rückblicke aus Frankreich, Russland und wohl noch ein paar...



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23.01.2006 21:53

hermann
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RE: Saisonbilanz Nationen (2.Teil)

War keine Kritk, sondern eine Ermunterung.


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24.01.2006 07:38

Steamboat
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RE: Saisonbilanz Nationen (2.Teil)

Zitat:
Original von hermann
War keine Kritk, sondern eine Ermunterung.


Ich habe es jetzt nicht als Kritik war genommen. Ich habe mir die Vorgabe gegeben, pro Land ungefähr eine Seite zu schreiben. Ansonsten kriege ich viele Proteste, wie ich ja schon bei den Teambilanzen mitbekommen habe.




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o.T.
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