24.01.2005 12:55
joaquin unregistriert
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Trittfrequenz
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War gestern zum erstenmal outdoor mit einem Trittfrequenzmesser unterwegs. Dabei gab es für mich die erstaunliche Erkenntnis: Ich bin eine Nähmaschine!
Bisher hatte ich nur auf dem Hometrainer die Umdrehungen gemessen. Dabei musste ich mich schon sehr zusammenreissen, dass die Frequenz nicht unter 90 u/min gesunken ist. (Wahrscheinlich ist indoor-Training so langweilig, dass man dabei stets in Gefahr ist einzuschlafen!)
Bei meinen bisherigen Trainingsfahrten im Grundlagenausdauer-Bereich habe ich mir dann manchmal den Spass gemacht, die Umdrehungen zu zählen. (GA-Training ist so langweilig, dass man dabei auf die blödesten Gedanken kommt!) Ich kam meistens so auf 88 - 90 u/min, was sich mit den Ergebnissen auf dem Hometrainer deckte.
Aber anscheinend hatte ich mich doch verzählt, denn gestern zeigte das Gerät sagenhafte 98 - 110 u/min an! Nur bei leichten Anstiegen sank die Frequenz überhaupt unter 95, ihr dürft ab sofort also Monsieur Souplesse zu mir sagen.
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24.01.2005 17:24
Madeleine
Edelhelfer

Dabei seit: 29.12.2001
Herkunft: Münsterland
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Auf der Rolle versuche ich jetzt auch eine hohe Trittfrequenz, allerdings bei relativ kleinen Gängen. Aber man hat mir dazu geraten und gesagt die hohen Gänge und die Geschwindigkeit kommt dann im Sommer von alleine. Hauptsache die Beine haben schon einmal den Rhythmus automatisiert.
@ joaquin Schön das du schon outdoor fahren kannst. Kein Schnee?
__________________ ...O........
.._/->_..... Rettet den Radsport - Fahrt sauber!!!
_(_)\(_)__
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24.01.2005 19:49
Niggel
Möchtegern-Bergziege

Dabei seit: 03.10.2003
Herkunft: zwischen Saar und Mosel, in der Nähe von Trier Fan von: Jedem, der schnell den Berg hinauffahren kann.
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Seit ich vor zwei Jahren das Rennradfahren anfing, fahre ich hohe Trittfrequenzen. Nur letzten Sommer, als relativ viel Kraft da war, fuhr ich ständig zu dicke Gänge. Meine Knieprobleme gegen Ende letzten Jahres führe ich zumindest teilweise darauf zurück.
Seit ich im Winter wieder kurbele wie Lance, habe ich keine Probleme mehr.
Wie hoch meine TF liegt, weiss ich nicht, da ich sie noch nie gemessen/gezählt habe. Eher gegen 90 - 100
Aber wenn man sich daran gewöhnt hat, macht das richtig Spass.
Es gilt dann aber, diese hohen Trittfrequenzen auch mit auf die Scheibe zu übernehmen. Dann geht die Post ab. Und darin liegt ja das Geheimniss der hohen Trittfrequenzen.
Vor allem beim winterlichen Training mit geringer Belastung soll man sich das ja "angewöhnen".
@ Oleum: Deshalb schafft der Kerl ja keine zwei ü100 an zwei aufeinander folgenden Tagen. Aber er lässt sich nichts sagen. Es ist halt sein Fahrstiel.
Gibt es da nicht einen Profi, der das auch nie lernt. Nur als der es einmal bei der Tour mit höheren Trittfrequenzen versuchte, angeblich wegen Knieproblemen, war er richtig gut.
Ich glaube Kalmit redet bald keinWort mehr mit mir.
__________________ Noch ist nicht geklärt, wie das Fahrradfahren derart zur Mode werden konnte, denn es ist vernünftig, und es ist weder geil noch sexy noch erotisch.
Joseph von Westfalen in: Das Leben ist hart
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Niggel: 24.01.2005 19:50.
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24.01.2005 22:00
Donishäusle
E'richtige Schwarzwälder und zweifellos naiv.

Dabei seit: 17.02.2003
Herkunft: Schwarzwald Fan von: Dölerich Hirnfidler, Eric Moussambani
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Ich hab das mit der Trittfrequenz trainingstechnisch auch immer so gesehen, dass man damit primär die Motorik schult (inner resistance hat unser Ami-Coach gesagt).
Daher bietet sich gerade die Wintertrainingsphase für die hohen TF (das heisst auch ruhig 110 bis 120, schaff ich aber auch fast nur auf der Rolle über einen längeren Zeitraum) an.
Man kann ja trotzdem öfter mal eine Kraft-am-Berg Einheit einstreuen. Ist die Motorik erstmal eingeschliffen kommt dann die Wettkampf-Frequenz eher wieder auf den persönlichen Stil (wobei der natürlich zu einem gewissen Grad trainierbar ist) zurück. Bei mir ist das am Berg bei 85 und beim Zeitfahren bei 100 rpm, wobei ich noch anmerken muss, dass ich 180er Kurbeln fahre.
Gelenkschonender sollte eigentlich auf jeden Fall die hohe TF sein, sagt jedenfalls die Theorie. Im übrigen geht die niedrige TF vor allem auf die Muskulatur, die sich deutlich langsamer erholt als der Kreislauf, weswegen gerade bei Rundfahrern hohe TF von Vorteil ist, aber das kann man gewissen Toursiegern wohl nicht mehr vermitteln
__________________ Go funk yourself
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Donishäusle: 25.01.2005 00:21.
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25.01.2005 13:05
Fraenki
Saisonende - kein Nerv mehr zum radeln ( 2008 )

Dabei seit: 12.07.2002
Herkunft: aus dem Soonwald Fan von: Italien, Lago di Caldonazzo
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| Zitat: |
Original von tom
| Zitat: |
Original von Fraenki
Nee, bei hoher Frequenz bekomme ich mit meinem Knie probleme, aber um die 85 - 90 versuch
ich immer zu trainieren. |
Sollte es nicht eher umgekehrt sein? Bei hoher Frequenz müssten doch eigentlich geringere Kräfte auf die Gelenke wirken, oder nicht?
Naja, ich trete jedenfalls auch zumeist über 100 U/min, jedenfalls in der Ebene. |
Vielleicht sollte ich mal meine Kniescheiben in Fahrtrichtung halten, vielleicht funktionierts dann besser.
ich hatte als kleiner Bub massive Probleme mit dem Knorbel gehabt. Vielleicht liegts auch daran.
ciao
__________________ Wer sich keine Zeit nimmt
wird nie welche haben.
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24.01.2005 17:49
Glgnfz
Illuminatus

Dabei seit: 29.12.2001
Herkunft: Lehmen Fan von: Leuten, die durchaus auch arbeiten...
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ich bin leider auch mehr der ulle-typ - mal sehen ob und wie sich das verändert, wenn ich im laufe der nächsten wochen endlich mein erstes anständiges rennrad bekomme...
__________________ Hier könnte Ihre Signatur stehen!
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24.01.2005 18:09
crn
Universalidiot

Dabei seit: 23.06.2003
Herkunft: Eizelle? Fan von: Paco, Laszlo, Margie, Wegi, J-P, Samu, van Bemmelen, Jakob Piil, T-Mobile, Slawo, ... und der wildgewordenen Blümchenseele
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| Zitat: |
Original von alon
hängt die Trittfrequenz villeicht mit dem EPO-Gebrauch zusammen....
*verschwörrungherraufrede*
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Klar: EPO verdickt das Blut, es kann sich nicht mehr so schnell bewegen und erhöht die Trägheit der Beine.
__________________ "Haben Sie heute schon gedopt?"
"Nein. - Noch nicht. - Muss ich?"
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25.01.2005 09:16
tom unregistriert
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25.01.2005 12:06
Kalmit unregistriert
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@Oleum: Momentan nicht, ich hab den Magneten am Pedal verloren. Aber bis September hatte ich ne Trittfrequenzmessung, im Frühjahr hol ich mir noch so'n Magnetchen. Was die 200-km-Touren angeht - ich bin erst 2 gefahren. Eine lief sehr gut, die zweite weniger!
Ich hab mir auch nochmal meine Aufzeichnungen meines Radcomputers angesehen, weil's mich jetzt schon genauer interessiert hat: Also über 80 komm ich nur ganz selten, im flachen ist es wirklich zwischen 60 und 70, manchmal auch ein bisschen drüber. Über 80 komm ich höchstens in Abfahrten... 100 eigentlich nie! Weiß nicht, warum das so ist. Ich fahr schon immer so, seit ich radfahre. Ich hab halt für meine Verhältnisse (60 kg) ziemlich kräftige Oberschenkel - auch wenn man das nicht sieht! 
Ich kann halt einen dicken Gang sehr lange durchdrücken. Für mich ist das bequem, macht mir keine Probleme. Knieprobleme hatte ich damit noch nie.
Sicher hab ich öfters versucht, mir ne höhere TF anzugewöhnen - aber irgendqie klappt das halt nicht, ich bin ruckzuck k.o. und krieg dicke Beine, es ist insgesamt unbequem! Auch wenn Niggel und Donishäusle sicher ein wenig recht haben - dann hätte ich wohl weniger Probleme mit mehreren langen Touren hintereinander! Ich probiers weiterhin, vielleicht gewöhn ich mich ja irgendwann doch noch dran...
Beim Bergfahren geh ich halt auch ganz auf Kraft: Alpe d'Huez hatte ich im Schnitt TF 67, max. 79, min. 60. Zeit: 0:57:45... Bei der letzten Kalmittour hatte ich aber auch ein paar Spitzen mit >80 drin! Kann auch sein, dass ich's einfach unbewusst vom Bergfahren (welches ich ja verhältnismäßig gut kann) übernommen habe...
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25.01.2005 19:03
Maxen
Kapitän

Dabei seit: 27.11.2004
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