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Original von Raupi7
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Das macht einen aber schon nachdenklich was eine für "normale" menschen relativ harmlose krankheit bei Leistungssportlern anrichten kann... |
Da kann ich nur heftigst widersprechen. Die Krankheit ist alles andere als harmlos, auch für Nicht-Leistungssportler.
Ich hatte auch das zweifelhafte Vergnügen, diese Krankheit zu haben. Bei mir lief sie sogar noch verhältnismäßig harmlos ab (kein hohes Fieber), aber dennoch war es die schwerste Krankheit, die ich je hatte. Über 3 Wochen war das Pfeiffersche akut bei mir (normal sind gar 6 Wochen) und erst nach einem halben Jahr hatte ich meine alte Leistungsfähigkeit zurück.
Die Ärztin damals zu mir: "Wissen Sie, was sie sind? Krank sind sie, richtig krank! Zu DDR-Zeiten wären Sie ins Krankenhaus unter Quarantäne gekommen."
Ich hatte das Drüsenfieber damals zur Unzeit in Eberswalde bekommen, am Anfang der Prüfungszeit und wenige Wochen vor meiner Abreise in die USA zwecks Diplomarbeit und dachte schon, das war´s, kannst dir nen neues Diplomthema suchen. Bin dann aber gerade noch halbwegs fit geworden, obschon ich an jeden Hügel aus dem letzten Loch pfiff. Die Lions-Gate-Bridge in Vancouver war ein fast unüberwindliches Hindernis für mich.
Das fand ich auch so fies am Drüsenfieber. Im normalen Alltag fühlte man sich schon wieder kerngesund, aber unter Belastung machte ich dann sehr schnell schlapp und das über Wochen und Monate.
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