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12.07.2004 15:40
Bastl
Crosser

Dabei seit: 03.09.2002
Herkunft: Saarland/Neunkirchen Fan von: Kopfsteinpflaster
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Original von chriziko
der sinn ist, dass nicht alle voll draufhalten...es reicht ja eigentlich, wenn die sprinter sprinten und nicht auch die klassementfahrer... |
Die sprinten dann trotzdem mit, es geht ja nicht nur darum keine zeit zu verlieren sondern 100%gesund in die berge zu kommen. Dann gehn die doch net hin und sagen: och, heut geh ich mal ein sturzrisiko ein, ich verlier ja eh keine zeit...
sonst müsstens se ja jetzt auch schon nur bis zur flamme rouge vorne fahren
Zu den stürzen, dass ist halt nun mal so, wenns im feld nervös ist, dann krachts halt...
da sind die fahrer schon großteils selbst dran schuld.
Ich habs am WE schon wieder gemerkt: Grand Prix General Patton, Juniorenweltcup, erste Etappe über 110km und kaum ist die Neutralisation rum, wird vorne randaliert wie doof...
dementsprechend hats in den stadt durchfahrten oft gekracht
das ist halt nunmal Rennsport
__________________ " Man Junge, du bist heut auf dem letzten Kilometer dreimal gestorben!"
Mein sportlicher Leiter nach der Bergankunft am zweiten Tag von General Patton.
http://bastl.beep.de News, Ergebnisse, Termine und Fotos
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12.07.2004 11:02
Jule
Routinier

Dabei seit: 28.09.2003
Herkunft: Landkreis Gifhorn Fan von: fast allen Radprofis, besonders den deutschen
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naja, aber du kannst nicht von den Fahrern verlangen, langsamer zu sprinten
schließlich gewinnt Ete dann wieder, und das geht ja nich
ich denke, hier sind die organisatoren gefragt, die Zielankünfte weniger gefährlich zu gestalten.
Die Fahrer sprinten doch immer gleichriskant und rücksichtslos, dass liegt wohl daran, dass ein Etappensieg bei der Tour so wichtig ist, und deshalb alle auf Gedeih und Verderb nach vorne wollen. Deshalb sollte man sie etwas mehr "schützen", indem die Ankünfte leichter gemacht werden.
So nach dem Motto :"Denn sie wissen nicht, was sie tun"
Edit: mein erster Satz sollte sich auf den letztvom Harzer beziehen (sonst is das ding noch sinnloser 
)
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12.07.2004 17:31
crn
Universalidiot

Dabei seit: 23.06.2003
Herkunft: Eizelle? Fan von: Paco, Laszlo, Margie, Wegi, J-P, Samu, van Bemmelen, Jakob Piil, T-Mobile, Slawo, ... und der wildgewordenen Blümchenseele
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Original von ilKaiser
mein vorschlag: das fahrerfeld muss verkleinert werden. die mannschaft RAGT hätte man zum beispiel komplett weglassen können. |
Naja, RAGT haben bisher kaum was mit den Stürzen zu tun gehabt, wenn dann sollte man notorische Faller-Mannschaften wie beispielsweise Gerolsteiner prinzipiell von der Tour ausschließen.
Und nebenbei könnte man die Sturzursachen konsequenter beseitigen, wenn da zum Beispiel bekannt ist, dass ein Sturz ausgelöst wurde, weil zwei Fahrer das Verlangen überkam, zu tratschen und nicht auf das Rennen zu achten, dann hätte, denke ich, niemand was dagegen, wenn diese ausgeschlossen würden ...
__________________ "Haben Sie heute schon gedopt?"
"Nein. - Noch nicht. - Muss ich?"
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12.07.2004 17:38
wildflowersoul
a sloppy perfectionist

Dabei seit: 17.01.2004
Herkunft: I am stardust Fan von: James Randi
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Original von crn
wenn da zum Beispiel bekannt ist, dass ein Sturz ausgelöst wurde, weil zwei Fahrer das Verlangen überkam, zu tratschen und nicht auf das Rennen zu achten, dann hätte, denke ich, niemand was dagegen, wenn diese ausgeschlossen würden ... |
aber beweis das mal! und selbst wenn dir das einwandfrei gelingt, würde es nicht eine etwas schiefe optik ergeben, einen fahrer auszuschließen weil er gestürzt ist? ich unterstelle hiermit mal, daß niemand vorsätzlich oder grob fahrlässig einen sturz herbeiführt. für alle anderen fälle ist meiner meinung nach der sturz selbst strafe genug.
edit: es sei denn natürlich, der auslösende fahrer selbst kommt nicht zu sturz. siehe kirsipuus sprinteinlage. dann sieht das ganze freilich anders aus.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von wildflowersoul: 12.07.2004 17:40.
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12.07.2004 22:26
Super Mario
Neo-Pro

Dabei seit: 12.07.2004
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| Zitat: |
| Original von ilKaiserEs geht nicht darum, welche Teams die "Schuld" an den Stürzen haben - sofern das überhaupt auszumachen ist - sondern darum, dass das Peloton kleiner wird. Und da könnte man bei Mannschaften wie RAGT anfangen, auch wenn die nicht ganz vorne sind, aber irgendwo sind sie ja doch. Oder 8 Fahrer pro Team. |
´
Weniger Teams sind der falsche Weg, die Sponsoren wollen sich bei einem Top Event wie der Tour doch auch präsentieren.
Wenn weniger Teams zur Tour zugelassen werden, welcher Sponsor will da noch im Radsport einsteigen? OK, durch die Pro Tour wird sich das im nächsten Jahr eh ändern, aber das ist eine andere Geschichte...
Ein Fahrer weniger pro Team macht den Kohl auch nicht fett...
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Super Mario: 12.07.2004 22:26.
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12.07.2004 14:07
ullin
Capitaine de la Route
Dabei seit: 09.07.2002
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Original von chriziko
daher nun die frage: müssen so viele stürze sein oder könnte die tour-leitung etwas dagegen tun? |
Ach, man könnte viel dagegen tun. Nur leider sind schwere Stürze mittlerweile ein ganz wichtiger Teil des Mythos der Tour (eigentlich des gesamten Radsports). Man braucht sich nur einmal die Trailer für die Fernsehübertragungen ansehen, wie oft da die herrliche "Dynamik" dieser Sportart vermittels eines Sturzes dargestellt wird. (Besonders gut eignet sich dafür natürlich Belokis Abflug 2003 ...)
Ich denke also, dass sowohl Veranstalter (Mythenbildung, "härtestes Rennen" etc.) als auch Fahrer (Mythenbildung, "..wir sind eben echt wilde Hunde" etc.) mit der jetzigen Situation ganz gut leben können. Wahrscheinlich wird erst dann ein Umdenken einsetzen, wenn es die ersten Toten unter den "Stars und Sternchen" gibt.
Die wirksamste Methode wäre imho eine drastische Reduktion des Fahrerfeldes. 5-6 Fahrer pro Team sollten eigentlich zum Flaschenholen und "Den-Leader-nach-dem-Toilettenstop-wieder-ranfahren" reichen. Das hätte abgesehen von der "Ausdünnung" des Pelotons den angenehmen Nebeneffekt, dass es für die Mannschaften der Klassementfahrer/Sprinter wesentlich schwieriger wäre dem Feld ihre Taktik aufzuzwingen. Folge davon wären mehr Ausreißergruppen bei Flachetappen, dadurch weniger Massensprints ... mit einem Wort: Die Tour wäre nicht nur sicherer, sondern auch wesentlich interessanter.
Die Ausweitung der neutralen Zone wäre dann vielleicht gar nicht mehr notwendig.
lg,
ullin
PS: Aber jede Diskussion über die "Sicherheit" der Fahrer wird natürlich sofort ad absurdum geführt, wenn man daran denkt, was sich die Jungs täglich an ... :räusper: ... leistungssteigernden Substanzen reinziehen.
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12.07.2004 13:23
Ski unregistriert
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Original von Michelin-Männchen
Wenn man die "Sprintzone" ausdehnt, spaltet man die Rundfahrten noch mehr. Ich wäre sogar dafür, die 1000 m Zone abzuschaffen, damit es sich auch für die Klassement-Fahrer lohnt, nicht zu früh die Beine hochzunehmen.
3. Selektive Kurse (so wie gestern z.B.)
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zu ersterem : Machen sie mit der Zone doch auch schon nicht und dass das ganze seinen Sinn hat ist doch vor 2 Tagen deutlich geworden , wo ansonsten die Tour für einige schon gelaufen gewesen wäre durch den Sturz an 20. Stelle im Feld mit allen Favs außer Ullrich dahinter (und ich will bestimmt nicht dass sie noch mehr reinbrettern um wirklich ganz vorne zu sein, ist so schon gefährlich genug wenn alle Sprinter und Sprinthelfer ganz vorne fahren wollen ....... ) die dann zum Teil einfach nicht mehr weiterfahren konnten .......
zu zweiterem : Da steigen dann aber einige Sprinter aufs Dach, und mit Recht. Es giobt schließlich auch einige Etappen wo nur echte Top-Bergfahrer gewinnen können im Finale, dann gehören auch Etappen dazu die auf die Sprinter zugeschnitten sind .
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12.07.2004 13:34
bAdpit
El Presidente

Dabei seit: 08.07.2002
Herkunft: ac---> sw--->? Fan von: pink floyd, genesis, porcupine tree, sigur ros, godspeed you! black emperor, a silver mt. zion, explosions in the sky, mogwai, god is an astronaut, do make say think, talk talk, joy division, the cure, smashing pumpkins, radiohead, balmorhea, mono
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| Zitat: |
Original von Michelin-Männchen
Wenn man die "Sprintzone" ausdehnt, spaltet man die Rundfahrten noch mehr. Ich wäre sogar dafür, die 1000 m Zone abzuschaffen, damit es sich auch für die Klassement-Fahrer lohnt, nicht zu früh die Beine hochzunehmen.
Mit der gleichen Argumentation könnte man ja auch Passabfahrten abschaffen (und da weiss ich aus eigener leidvoller Erfahrung, von was ich rede), aber Giro, Tour und Vuelta wären nicht mehr das gleiche ohne die Abfahrten.
Gegen Sturzgefahr bzw. gefährliche Verletzungen helfen nach meiner Meinung andere Mittel:
1. Breite Zielgeraden
2. Entsprechende Banden auf den letzten Kilometern
3. Selektive Kurse (so wie gestern z.B.)
Sebastian |
das spiegelt exakt meine meinung wieder.
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When the world is sick can't no one be well
But i dreamt we was all beautiful and strong
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12.07.2004 12:47
paristours unregistriert
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| 2. Entsprechende Banden auf den letzten Kilometern |
Ja, die meterhohe Strohsäcke müssen da stehen und nich die Füsse von den Gittern, da is gestern auch schon einer fast reingecrasht, Bobby Julich glaub ich. Dann fällt man nämlich nich hin, wenn man mit einem Strohsack in Kontakt gerät.
Aber eigentlich kann man vom Glück reden, dass es gestern bergauf ging und GEREGNET hat, sonst wären dann bestimmt welche an den Gittern bzw. in den Kreiseln stecken geblieben, schließlich kann man so ein Kreisel nich mit 60km/h durchfahren, das geht einfach nich... Und bei Trockenheit hätten bestimmt welche versucht, so spät wie möglich zu bremsen und ja...
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12.07.2004 13:10
bergziege
Capitaine de la Route
Dabei seit: 06.01.2002
Fan von: deutschen radsportlern
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also bisher fande ich die Zielpassagen eigentlich recht sicher. Gestern war es das erstmal, dass es ein bisschen gefährlicher wurde, aber da ging es ja zum glück berg hoch. ähnlich gute/breite zieleinläufe hab ich nur bei der d-tour gesehen!
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