Weltmeisterschaften Zürich 2024 |
30.09.2024 16:11
PassoGiovo
Co-Kapitän

Dabei seit: 04.07.2017
Herkunft: Erzgebirge Fan von: gutem Sport
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Original von jonas
Um nochmals auf den Donnerstag zurückzukommen.
Der Tagesanzeiger rekonstruiert:
- Die ersten Fahrerinnen sind wohl zwischen 10:55 und 11:05 an der Unfallstelle vorbeigekommen.
- Die letzte Fahrerin hatte bei der ersten Zieldurchfahrt einen Rückstand von 24 Minuten. Muriel Furrer fehlte dort schon.
- Man kann also davon ausgehen, dass der Unfall zwischen 10:55 und 11:30 passiert sein muss.
- Der Hubschrauber landete 12:52 in der Nähe der Unfallstelle. Olivier Senn sagte die Ambulanz sei wenige Minuten nach Auffindung vor Ort gewesen und habe dann unmittelbar den Hubschrauber angefordert. Die Alarmierung dürfte also irgendwann um 12:30 stattgefunden haben. Die bekannten Videoaufnahmen der Parafahrer stammen von ca. 12:45.
- Sie dürfte also etwas über eine Stunde unentdeckt im Unterholz gelegen haben.
Einen offiziellen GPS-Tracker hatten die Fahrerinnen wohl nicht. Die lösen nur bei Zieldurchfahrt aus. Die Fahrradcomputer zeichnen zwar auf und dürften jetzt dann helfen, aber live senden tun die nicht.
Bei der Tour de France gibt es eine Echtzeitortung der Fahrer, wenn das dort möglich ist müsste das an der WM eigentlich auch möglich sein. Dann wäre wohl aufgefallen, dass sich das Rad von Muriel nicht mehr bewegt und man hätte einen Streckenposten in der Nähe zum Nachsehen schicken können. Ob das dann was geholfen hätte wäre eine andere Frage. |
Wenn man sich die Aufnahmen der Unfallstelle aus der finalen Runde ansieht (das Kameramotorrad filmt die gesamte Abfahrt der 3-köpfigen Spitzengruppe von hinten), deutet nichts darauf hin, dass jemand in der Kurve da in den Wald gestürzt sein könnte. Unterhalb der Kurve gab es Sicherungsposten, die einen Waldweg rechts und 2 Einfahrten links absperrten. Oberhalb davon gab es auch einen Posten an einer kleinen Brücke, so dass von der fraglichen Kurve (wenn überhaupt) nur sehr wenig nicht von Posten einsehbar gewesen ist, in so fern die Posten auch zum Unfallzeitpunkt dort waren (davon ist aber auszugehen).
Für das Orga-Team ist das schon mehr als tragisch. Wenn man sich anschaut, wie viele Verkehrsinseln provisorisch zurückgebaut wurden, wie viele Gehwege angerampt wurde, wie viel Sicherungspersonal da war und was sonst noch alles für die Sicherheit gemacht wurde, und trotzdem hast du ein totes junges Mädel zu beklagen.
Wenn man denen jetzt hier einen Strick dreht, kann man zukünftig Radsportveranstaltungen im öffentlichen Verkehrsraum vergessen. Wer setzt sich dann noch als Veranstalter den Hut bei einem Kirmes-Rennen auf, wenn ein Bruchteil an Geld für Sicherungsmaßnahmen zur Verfügung steht?
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01.10.2024 08:50
Ocaña
Whore Kategorie

Dabei seit: 14.05.2006
Fan von: Guillaume Martin
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Original von KönigderBernina
Olympia kann/muss man wahrscheinlich ein bisschen ausklammern, weil nur alle 4 Jahre, damit noch abhängiger von der Strecke etc.
Bei den anderen Rennen bin ich mir unsicher, ob Pogi das ausreichend bzw. vor allem mehr motiviert, als ein weiterer Sieg bei einer WM, Grand Tour oder einem Monument.
Wenn eins dieser Rennen fehlen sollte, wird man ja nicht anders auf seine Karriere schauen, als wenn er sie gewonnen hätte.
Da sind außerdem einige dabei, die er wohl fast im Vorbeigehen mitnehmen kann, ohne seine Saisonplanung darauf groß auszurichten. |
Ehrliche Einschätzung bzgl. Sanremo und weiteren Zielen VOR der WM.
__________________ "You can easily tell a Northener: he/she feels guilty doing nothing. Even doing nothing for them is programmed, labeled, and has to be learned using some Yoga instructor."
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03.10.2024 07:07
Kette-rechts
Teamzeitfahrer
Dabei seit: 05.03.2007
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Original von Kette-rechts
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Original von Chiappucci
[quote]Original von hermann
[quote]Original von Chiappucci
Die Anwesenheit von Mathieu van der Poel macht einen extremen Unterschied für den Rennverlauf, dabei müsste er schon seit 50 Km aus dem Rennen genommen worden sein.
Glaubt jamand dass das verdiente DSQ noch kommt? |
Was soll er denn Böses gemacht haben? |
Kilometer 58,5 vor dem Ziel Gehwegbenutzung, nicht nur um sich einen Vorteil zu verschaffen sondern auch unter Gefährdung von Zuschauern.
Nicht nur im TV zu sehen, sondern auch in Zeitlupe wiederholt.
Daran kann man nicht vorbeisehen, wenn man die Regeln weiter aufrecht erhalten will.[/quote]
Wundert mich auch. Das gehört sanktioniert.
Ungute Sonderbehandlung.[/quote]
Die Letten finden's auch nicht gut
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Kette-rechts: 03.10.2024 07:10.
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03.10.2024 08:11
Ocaña
Whore Kategorie

Dabei seit: 14.05.2006
Fan von: Guillaume Martin
OFFLINE
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| Zitat: |
| Besonders pikant ist die Behauptung von Akis, dass einer der verantwortlichen Rennkommissäre gegenüber lettischen Offiziellen erklärt habe, eine “Disqualifikation wäre nicht gut für den Sport und sie würden die Regeln interpretieren, wie sie es für richtig halten." |
Hui. Stänkern die da etwa gegen die unausgesprochenen Regeln?!
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