| Fast ne deutsche Rundfahrt...
|
Nicht nur wegen der geografischen Nähe oder der Geschichte, auch was die Ergebnisse mit den Gesamtsiegen von Robert Bengsch (2008 vor Hannes Blank), Herklotz (2013, Walsleben auf 3) und Schachmann (2016) betrifft. Auch Etappensiege gab es einige durch Degenkolb, Walsleben, Meisen, Brockhoff, Herklotz und Schachmann.
Der Sieger von 2011 schickt sich gerade an, die Tour gewinnen zu können.
Wie gewohnt geht es mit einem 4,5 km langen MZF beim Hauptsponsor der Rundfahrt in Sausheim am Mittwoch Abend los.
Wie schon seit mehreren Jahren ist das Departement Bas-Rhin nicht mehr mit dem Mont St. Odile und dem Steinhubel mit anschließendem Ziel in Bischoffsheim, sondern nur noch mit einer Flachetappe mit Rundkurs um Selestat vertreten.
Freitag und Samstag wird dann die Rundfahrt entschieden. Zuerst geht es auf die Planche des Belles Filles (leider ohne Chevreres, dazu auch ohne den letzten Kilometer der Tour), ehe Samstag die Königsetappe über Aubure, Bagenelles, Station du Lac Blanc, Wettstein/Linge, Petit Ballon, Trois Epis (geklettert wird über die Abfahrt der Tour) und wieder zum Lac Blanc bzw. Col du Calvaire ansteht. Den steilen Col de Bermont kurz vor dem Schlussanstieg hat man wieder herausgenommen.
Sonntag in Dannemarie wird es wieder flacher, wobei hier auch Ausreißer eine Chance haben. 2017 gewann Jakobsen, 2018 Mäder.
Natürlich sind viele französische Teams am Start (Etupes mit dem Savoie-3. Bellicaud, Dijon, Vendee U, Aix en Provence sowie die U23 mit Champoussin, Burgaudeau, Doleatto und Prudhomme). Ob es aber wieder eine Überraschung wie Bouchard 2018 gibt, darf bezweifelt werden.
Weitere Nachwuchs-Nationalmannschaften sind Japan, Deutschland mit Jonas Rutsch, die Schweiz mit Bissegger und die USA mit Jorgenson.
Dazu kommen die Farm Teams von Astana, Lotto Soudal, Dimension Data, CCC (Attila Valter), Sunweb (Gall, Eekhoff) und Groupama (Inkelaar).
Weitere Conti-Teams:
SEG kommt mit Arensman und Peak, dazu dem vermeintlichen Sprintfavoriten Groves.
Vorarlberg hat mit Schelling, Thalmann und dazu Steimle für die Sprints auch ein starkes Aufgebot.
Joker ist ein gern gesehener Gast, allerdings wird man nur mit Hoem, aber ohne Hagen vermutlich diesmal keine Hauptrolle spielen.
Elkov bringt mit Schlegel (zuletzt stark in Rumänien) und Hnik (Sieger 2014) zwei starke Fahrer, in den Sprints setzt man auf Sisr statt auf Kankovsky. Auch Barta hat ein gutes Jahr bislang.
Dazu Leopard (Rekita, Krieger), Wiggins (Donovan), Tirol (Zimmermann), IAM, Herrmann.
Zwei Professional-Teams sind auch noch am Start, Corendon voraussichtlich ohne Mathieu van der Poel, aber wohl mit Tim Merlier. Dazu Riwal mit Lunke und Wallin, aber vermutlich ohne Chance auf ein Topergebnis.
|