Blutbank in Wien in Doping verwickelt?! |
04.01.2010 19:29
pantani
Wasserträger
Dabei seit: 25.08.2005
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| Was es halt noch braucht, neben gutem Doping. Ein Rennprogramm, dass du nicht schon früh in der Saison bei unbedeutenden Rennen für unbedeutende Kapitäne und dessen nichtssagenden Siege die Lunge aus dem Leib fahren musst... Und da muss halt jeder durch, der nicht aus einer Radsport Nation kommt und von den Medien frühzeitig als Riesentalent protegiert wird, wie halt ein Cunego oder... ein xy |
Er war ja durch, und hat sich das sehr schwer erarbeitet.
Dann ist es eben anders gekommen. Ich denke er wird sicher dem lieben Geld etwas nachweinen, aber nicht dem System in dem er steckte......
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05.01.2010 07:24
Alfred
Capitaine de la Route
Dabei seit: 17.03.2005
Herkunft: Senica, seit 93 in D
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Mir brauchst du das nicht erzählen.
Dem System nicht, aber ich weiß nicht, ob es ihm jetzt so gut gehen wird. Hoffentlich läuft sein Laden dann mal gut.
Das wäre mal ein Zeichen gewesen, ihn und die Lisa H. zum(r) Sportler(in) des Jahres zu wählen. Meine sind es auf jeden Fall.
__________________ Man kann nie genug Lob bekommen. (Bruno Kreisky)
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05.01.2010 10:37
steinzeit
Routinier
Dabei seit: 31.03.2009
Herkunft: ÖSI
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| Das kann nur Steinzeit selber klarstellen. |
Vielleicht sehe ich es zu radikal, aber wenn ein Dieb/Betrüger erwischt wird muss er auch Gestohlenes/Veruntreutes rückerstatten. Einhergehend mit einer Vorstrafe (Haftstrafe) ist damit ein hoher Prozentsatz der Gesellschaft nicht bereit Taten außerhalb der Gesetzesnormen zu begehen.
M.M.n. gehört das "Erwischtwerden" im Sport wesentlich härter und vor allem nachhaltiger bestraft. Seine Karriere mit vielleicht 35 Jahren beenden zu müssen und eine Woche negative Schlagzeilen einzufahren sind kein wirklicher Grund auf Verbotenes zu verzichten. Die Zeiten der Ehrenmänner(frauen) im Sport sind längst vorbei. Sport wurde zum Beruf und damit zu einem einträglichen Geschäft. Aber leider auch zum Imagproduzenten eines Staatssystems.
Leider hat unsere Gesellschaft diese Entwicklung zu spät erkannt und fehlt es dadurch an entsprechenden Gesetzgebungen. Noch heute weigert man sich gedopte Sportler zu krimminallisieren und entsprechende Verurteilungsmöglichkeiten zu gewährleisten. Solange nicht wirkliche, einschneidende Maßnahmen den Sportler abschrecken wird der Kampf gegen Doping ein Kampf gegen Windmühlen.
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05.01.2010 13:09
Papa Razzo
Immer positiv, nie getestet
Dabei seit: 16.11.2007
Herkunft: Pfefferland Fan von: Radsport ohne Additive
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@ steinzeit
[Irone-Modus ON]
Aber die armen Sportler sind doch nur das schwächste Glied in der Kette und Opfer des bösen Systems...
[Ironie-Modus OFF]
Eigentlich ist es doch gaaaaanz simpel: Wenn die Sportler die Einnahme von Doping verweigern würden, dann wär der Mist geführt.
Denn auch hundert Teamchefs mit Dopingvergangenheit und ebenso viele windige Mediziner sind auf Sportler angewiesen, die für den Erfolg zu allem bereit sind und die bei ihren Konkurrenten von der genau gleichen Skrupellosigkeit ausgehen ("habe keinen betrogen").
Ob allerdings eine blosse Erhöhung der Strafen Sinn macht?
In meinen Augen muss zwingend auch das Risiko des Erwischtwerdens massiv erhöht werden - bisher tanzen die Doper ja den Kontrollbeauftragten auf der Nase rum. Und da begrüsse ich den indirekten Nachweis über Blutprofile ausdrücklich. Angesichts unzählbarer Nachahmer-Präparate ist der Nachweis einer verbotenen Substanz eine wenig erfolgversprechende Sysiphus-Arbeit.
Gedanken muss man sich auch zum Umgang mit kooperationsbereiten Dopern machen: Offensichtlich ist die Halbierung des Strafmasses kein ausreichender Anreiz, denn geschätzte 98% der Erwischten (es könnten auch 95% sein) sitzen lieber die volle Sperre ab und finden danach ratzfatz wieder ein Team - das Schweigen will ja belohnt sein. Der Umgang mit den Manzanos, Jaksches und Sinkewitz' im Feld macht überaus deutlich: Unter den momentanen Rahmenbedingungen wirkt die Omerta unvermindert.
Und der Hohepriester dieses Systems, der Pate sozusagen, bekommt von Eurosport bei seiner Rückkehr auch noch eine eigene Sendung. Na toll.
__________________ http://www.youtube.com/watch?v=kcu6B97A8sc
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06.01.2010 00:56
Hansi.Bierdo
life is a road to roubaix

Dabei seit: 18.11.2007
Fan von: meiner Ibanez
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Original von Papa Razzo
Eigentlich ist es doch gaaaaanz simpel: Wenn die Sportler die Einnahme von Doping verweigern würden, dann wär der Mist geführt.
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Jo, und hätt der Hund nitt grade geschissen, hätt' er den Hasen gefangen.
Obige Aussage ist zwar prinzipiell wahr, aber wo soll denn die nötige Ethik unter Sportlern so plötzlich herkommen? Das seh' ich noch nicht, würde es aber auch nicht auszuschließen, dass dieser Zustand erreicht werden kann, aber sicherlich als ein Prozess über Jahre hinweg, nicht von heute auf morgen.
__________________ If it's not on strava it didn't happen.
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06.01.2010 15:46
steinzeit
Routinier
Dabei seit: 31.03.2009
Herkunft: ÖSI
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| Ethik unter Sportlern |
Wo Geld im Spiel ist, wird man Ethik vergebens suchen. Der Sport bietet heute einfach die Chance durch sein Hobby sein (finanzielles) Leben abzusichern.
Solange Handtaschen geraubt, Trafikanten überfallen und Opferstöcke aufgebrochen werden, solange kann man sich ausrechnen, was Menschen/Sportler/Betreuer anstellen, um an die Millionentöpfe des Sportes zu gelangen. Vielmehr das Risiko dabei ein viel Geringeres ist.
Ich bin davon überzeugt, dass nur die Angst vor empfindlichen Strafen ein Umdenken im Sportler einleitet. Ein Jahr "Häfen" und Rückzahlung sämtlicher Preisgelder, Gehälter und Föderungsgelder läßt vor dem nächsten Spritzerl zumindest nachdenken!
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08.01.2010 20:12
Struempfi
Neutiroler
Dabei seit: 13.03.2002
Herkunft: Schwaben Fan von: Selberfahrern
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Man kann Steinzeit's Wortmeldung als klausulierte Forderung nach höheren, vor allem materiell schmerzhaften Sanktionen lesen.
Oder aber als leicht resignierte Feststellung, wonach ein durch Doping ruinierter Ruf längst noch nicht das Ende im Radsport zu bedeuten hat.
Ich glaub schon, dass ich mich mit dem Posting auseinander gesetzt habe. Ich glaube aber nicht, dass deine Interpretation die einzig mögliche ist. Ob sie darum falsch ist, sei mal dahin gestellt. Das kann nur Steinzeit selber klarstellen. |
Wie du selbst erkannt hast, kann man Steinzeits Botschaft verschieden lesen.... und wenn man sich nicht klar ist, was er meint, fragt man nach, oder recherchiert (liest die letzten drei Posts von ihm...) und kommt ersteunlicherweise zu dem Ergebnis, dass Steinzeit danach so richtig gestellt hat...
__________________ Mein Doping ist Trollinger ;-)
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06.09.2011 18:09
denkbär
nie positiv verpestet

Dabei seit: 13.07.2006
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Original von Alfred
Dem System nicht, aber ich weiß nicht, ob es ihm jetzt so gut gehen wird. Hoffentlich läuft sein Laden dann mal gut.
Das wäre mal ein Zeichen gewesen, ihn und die Lisa H. zum(r) Sportler(in) des Jahres zu wählen. Meine sind es auf jeden Fall.
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So einen willst Du noch als "Sportler des Jahres" ehren? Pfui, schäm Dich!
"Friede den Hütten, Krieg den Palästen"
In seinem Selbstbild als Geschäftsführer des Bikepalastes kommen die weißen Laiberl gänzlich ohne die roten Punkte daher, auf die er einst so stolz war.
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