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Thema: Giro d'Italia 2019 - 17. Etappe Commezzadura (Val di Sole) › Anterselva / Antholz (181k)
Nuclear11

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RE: Giro d'Italia 2019 - 17. Etappe Commezzadura (Val di Sole) › Anterselva / Antholz (181k) 28.05.2019 23:30 Forum: Große Rundfahrten Forum


Könnte Überraschungen bringen diese Etappe. Guter Berg relativ früh, dann ein längeres Flachstück wo eine Gruppe den Vorsprung ausbauen kann (mit Teamkollegen von Nibali, MAL etc)....dann ein kurzer mäßig schwerer Berg.....und wenig später Taranten....harter Berg vor allem im Mittelteil.
Da könnte man was probieren wenn vorne Teamkollegen sind und eine Gruppe die harmoniert.

Wenn jemand aus den Top 3 angreift und sich einen Vorsprung am Berg+Abfahrt erarbeiten kann...und Teamkollegen vorne hat...könnte man bis zum Anstieg von Antholz den Vorsprung vergrößern...leichte Steigung immer wieder mit kleineren Rampen...

Ich weiß nicht ob Nibali morgen was probiert. Aber ich warte sehnsüchtig auf den Passo Manghen. So schade dass der Gavia nicht gefahren wurde. Ich denke Nibali gehört immer noch zu den 5 besten GT Fahrern der Welt und mit zum besten Fahrer in einem Giro, wo es in der 3. Woche harte Bergetappen gibt, über hohe Pässe, mit vielen Kilometern und Höhenmetern.
Thema: Giro d'Italia 2019 - 4. Etappe Orbetello › Frascati (235k)
Nuclear11

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RE: Giro d'Italia 2019 - 4. Etappe Orbetello › Frascati (235k) 14.05.2019 14:11 Forum: Große Rundfahrten Forum


Ich bin ein gnadenloser Verfechter von Strafarbeit seitens der sportlichen Leiter wenn man die Gruppe verpasst und im Ziel keine Option hat. Na warte.... hehehehe
Thema: Etappensiege in allen GTs
Nuclear11

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08.05.2019 18:49 Forum: Große Rundfahrten Forum


Ich war Fan von Petacchi. Nur 6 Siege bei der Tour das wird Ale-Jet nicht gerecht.

2005 wegen der WM verzichtet, 2006 verletzt, 2007 wegen der Salbutamol Sache kurz vor der Tour suspendiert und 5 Giro Siege aberkannt, 2008 just vor der Tour wieder suspendiert nachdem er zunächst freigesprochen wurde. In seinen besten Jahren die Tour verpasst.
2009-2011 trotz seines Alters der einzige, der Cavendish hin und wieder besiegen konnte.
Thema: Giro d'Italia 2019
Nuclear11

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01.11.2018 23:45 Forum: Große Rundfahrten Forum


Toller Giro. Richtige Etappen mit 180-230 km - Gavia-Mortirolo von der klassischen Seite ein Gaumenschaus - und zwischendurch eine kurze aber heftige Bergetappe. Aber 131 km und nicht lächerliche 65 km.

Dazu keine ewigen flachen Kilometer, sondern Berg-Abfahrt-Berg etc.
Nach Courmayeur nach 2006 endlich wieder Colle San Carlo, 10,5 km mit 9,8 Prozent (glaub Basso und Piepoli sind da im Regen mit 1820 VAM hochgefahren), dann schwierige Abfahrt und noch ein ein paar km moderat bergauf und dann flach um nochmal die Abstände zu vergrößern.

Und die Platzierung der Etappen ist gut. Dass z.B. die eben angesprochene Etappe nach der " nackten" Bergankunft nach Nivolet kommt und nicht andersrum.

Ein schönes Zeitfahren, könnnte etwas länger sein. Sind insgesamt ca 7-8 km mit 5-7%, der Rest ist Flach. Da hätte man das letzte Zeitfahren um 15 km verlängern können, Torricelle von der leichteren Seite ist mit 4,5 % für Roller. 15 km ist einfach etwas zu kurz.
Trotzdem insgesamt knapp 60 km ZF, im Vergleich zur lächerlichen Tour ist das überragend.

Man hätte in der ersten Woche nach L'Aquila eine richtig schwierige Etappe einbauen können als Antipasto.

Interessantes Auftaktzeitfahren, eine Hommage an Barlo-Froome. Meine Schwester wohnt dort, mal schauen...


Insgesamt ein sehr schöner Giro. Freue mich drauf. Jippieh!!!
Thema: Vuelta a España 2018 - 20. Etappe Escaldes-Engordany › Coll de la Gallina (97 km)
Nuclear11

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16.09.2018 19:12 Forum: Große Rundfahrten Forum


Zitat:
Original von atreiju
Wenn ich solche Postings lese von einem User, der Doping grundsätzlich befürwortet, die Hoch-EPO-Zeit grandios fand, immer noch dem Doper-Ulle huldigt, dann frage ich mich, ob ich lachen oder weinen soll, welche Entwicklung genommen hat.

Genau wie in der bösen Lance-US-Postal-Zeit ist auch heute davon auszugehen, dass die anderen neben Sky mit ähnlichen Wassern kochen und genauso wenig koscher sind.


Die Zeit zwischen 1997 und 1999 fand ich gut....EPO Exzesse limitiert durch den 50% Wert, aber kein US Postal oder UK Postal, die vorher schon die Rennen gewonnen haben, an denen sie teilnehmen. Die anderen die zwar auch mitmachen, aber nicht die gleichen Rechte genießen.

Von mir aus kann man Doping auch komplett legalisieren. Dann kann sich jeder entscheiden, ob er mal berufsmäßig in diese Richtung will.
Thema: Vuelta a España 2018 - 20. Etappe Escaldes-Engordany › Coll de la Gallina (97 km)
Nuclear11

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16.09.2018 13:10 Forum: Große Rundfahrten Forum


Yates hatte gestern Angst, zu explodieren, was bei den kleinen Abständen (klar bei nur 2 Bergetappen und x Muritos) verständlich ist. Ist seinen Rhytmus gefahren.

Ich frag mich nur, was sie ihm nach Sappada beim Giro in die Venen gegeben haben?

Ich sehe Parallelen zu Basso 2005....Transfusion....einen Tag später verliert er 30 oder 40 Sekunden an einer mäßig schweren Etappe mit Bergankunft....nachdem er bis dahin dominant war. Einen Tag später der totale Kollaps am Stelvio.
Das gleiche Muster bei Yates....

Wenigstens gefällt mir die taktische Herangehensweise von Simon....seine Angriffslust. Hat seine Strafe für Salbutamol auch abgesessen im Gegensatz zu anderen. fiesgrins

Mal schauen wie die WM bringt und wer Fahrer des Jahres wird. Froome beim Giro kann man nicht ernst nehmen, Thomas bei der Tour auch nicht. Da hat Yates keine schlechten Karten, wobei Dumoulin mit Giro 2. und Tour 2. auch stark war. Hängt halt noch einiges an WM+Lombardei.

Man sollte die Gt's einfach ohne Sky betrachten und demjenigem gratulieren, der der Beste der Radfahrer ist.
Alle GT's, die Sky gewinnen will, werden sie auch "gewinnen".

Kwiatkowski....und vor allem Castroviejo....zeigen bei der Vuelta ganz normale solide Leistungen, aber sobald es zur Tour oder für Froome fahren geht....gehören sie plötzlich zu fast unzerstörbaren Maschinen, die renommierte Kapitäne der Konkurrenz aus den Socken fahren. Einen Tag der, einen Tag der andere.

Hätte Sky die Vuelta gewinnen wollen, hätten sie das sicher hinbekommen.
Thema: Jan Ullrich Thread
Nuclear11

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RE: speed freak 05.09.2018 13:02 Forum: Die Profi-Szene


Den HCT senken kann man mit Blutverdünnern, Dr. Ferrari hat immer Aspirin verordnet. Aber damit kommt man von 52 auf 49, bei 55+ gibts kein Mittel der Welt unter die 50% zu kommen.
Thema: Jan Ullrich Thread
Nuclear11

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RE: speed freak 05.09.2018 12:45 Forum: Die Profi-Szene


Ich war nie Fan von Ullrich. Ja, ich habe 2003 gehofft er packt den Texaner.

Wie er 2000 total unterirdisch in Form war, nach der Tour Gold in Sydney gewonnen hat....wer sich die Coppa Agostoni anschaut im Herbst....so etwas konnten nur ganz wenige.

Wie fettleibig er bei der Vuelta a Murcia 2004 angetreten ist...da wusste man gleich das wird wieder nichts mit der Tour.

Er war schon bei den Amateuren Spitzenklasse 1993. Vuelta 1995, Ullrich ohne EPO. Tour 1996 dann mit EPO. So musste das aber sein.

Und nein, die 90er waren geil, alle geladen und Spektakel in den Rundfahrten und den Klassikern.

97 hat man die 50% eingeführt, eine gute Maßnahme. Riis und Ugrumov musste wirklich nicht sein. Pantani war mit 49% mindestens genauso gut wie mit 59% nach Mailand-Turin....da sieht man ein Jahrhunderttalent. Bis ca 52% ist EPO harmlos, nicht wie Orangensaft aber um einiges harmloser als die Steroide der 80er (okay, auch in den 90ern hat man nicht aufgehört Steroide einzusetzen). Die wenigen Toten waren zumeist holländische Amateure die Ende der 80er wahllos experimentiert haben.

Nach 96 haben nur noch die Kelme alles in sich reingeschüttet, verantwortungslose Ärzte - alles belegt durch Manzano. Das war kein Dopingprogramm sondern Körperverletzung.
Ein Armstrong hatte ein Programm mit EPO und 2-4 weiteren Substanzen, sicher und richtig dosiert....das war schon ok so für die Zeit damals.

Für mich ist aber die Zeit ab 2001 bis 2005 wertlos, Thema EPO Tour de Suisse 2001 oder die Anrufe bei der UCI nach dem Rekord von Mayo am Ventoux 2004. Der Ami hatte spätestens ab 2001 alle Fäden in der Hand bei der Tour.
Thema: Jan Ullrich Thread
Nuclear11

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RE: speed freak 05.09.2018 11:14 Forum: Die Profi-Szene


Zitat:
Original von Glandon
Zitat:
Original von Nuclear11
Er hat diesen Sport groß gemacht und hatte ein unfassbares Talent.


Der schwachsinnigste Satz in einem komplett ekligen Posting.


Er hat diesen Sport in Deutschland groß gemacht wie Schumacher die Formel 1. Das ist Fakt.
Und dass er ein unfassbares Talent hatte ist unbestritten. Einen Motor wie kein Zweiter. Um die Tour zu gewinnen, natürlich musste er da zu EPO greifen.
Thema: Vuelta a España 2018 - 11. Etappe Mombuey › Ribeira Sacra. Luintra (208 km)
Nuclear11

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RE: Vuelta a España 2018 - 11. Etappe Mombuey › Ribeira Sacra. Luintra (208 km) 05.09.2018 10:51 Forum: Große Rundfahrten Forum


Im Moment soll es regnen, und die Straßen sind auch recht schmal. Also das könnte heute ein Spektakel geben.

Allerdings sehe ich außer Nibali, der noch im Formaufbau ist, keinen, der das Ganze hier anzündet.
Thema: Jan Ullrich Thread
Nuclear11

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RE: speed freak 05.09.2018 10:49 Forum: Die Profi-Szene


Wie die Medien mit Ulle umgegangen sind ist eine Sauerei. Er hat gedopt bzw wollte dopen für die Tour 2006....na und??

In Frankreich sitzt Jalabert in der Kommentatorenkabine. Contador ist ein Held in Spanien. Pantani ist unsterblich in Italien. Basso hat sich rehabilitiert, Valverde umso mehr.

Diese xxx der öffentlich-rechtlichen Sender steigen aus, wenn Fahrer reihenweise positiv erwischt werden. Das ist ein Zeichen der Sauberkeit, nicht dass der Radsport unsauberer ist als die anderen großen Sportarten.

Kaum ist die "Pax Sky" in Kraft, wo kein Interesse mehr besteht große Namen zu erwischen (nur kleine Fische außerhalb von Team Sky dass deren Teams vor der Tour nen Gang runter fahren) , da ist ARD wieder dabei. Der Radsport ist ja wieder sauber, jetzt wo keiner mehr positiv getestet wird. Eine Lachnummer.

Ullrich nur als Zuschauer in Düsseldorf 2017....ein trauriges Bild. Er hat diesen Sport groß gemacht und hatte ein unfassbares Talent. Er ist einfach nur im Becken mitgeschwommen. Und dann persona non grata. F*ckt euch, ARD und ZDF.

Jahrelang haben sie an seiner Brust genuckelt. xxx.


Niveaulose Beleidigungen herauseditiert.

gardener
Thema: Weltmeisterschaften 2018 in Innsbruck
Nuclear11

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RE: Oranje boven 04.09.2018 13:40 Forum: Die Profi-Szene


Zitat:
Original von Ocaña
Tom Dumoulin
Wilco Kelderman
Steven Kruijswijk
Bauke Mollema
Sam Oomen
Wout Poels
Antwan Tolhoek
Pieter Weening


Brutal starkes Team. Dumoulin und Kelderman als Leader, Kruiswijk als Joker. Mollema und Oomen als Helfer. Poels auch als Edelhelfer, glaube nicht dass er die Form von Lüttich hat.
Dazu Weening mit seiner brutalen Mühle...man oh man. Da können nur 1-2 andere Nationen Schritt halten.
Thema: Europäische (Renn-)Angelegenheiten die interessant sind, aber keinen interessieren!
Nuclear11

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RE: EM Glasgow 2018 - Road 08.08.2018 15:54 Forum: Die Profi-Szene


Tolles Finish von Campenaerts trotz einsetzendem Regen. Hat sich das Zeitfahren am besten eingeteilt, toller Krimi.

Und Schachmann Dritter. Jippieh!!!

Der hat das Talent, ein Alleskönner zu werden. Sprint weiß ich nicht, aber er ist jung und kann Zeitfahren sowie Hügel. Wenn er sich noch weiterentwickelt, kann er in Liège-Bastogne-Liège und beim Giro di Lombardia richtig was reißen.

Kann auch ein GT Fahrer werden wenn er im Hochgebirge Fortschritte macht. Wäre um einiges glaubhafter als Froome oder Thomas. fiesgrins

Da muss man schauen, in welche Richtung es geht und dementsprechend an den Qualitäten feilen. smile
Thema: Tour de France 2018 - 19. Etappe Lourdes › Laruns (201k)
Nuclear11

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27.07.2018 13:42 Forum: Große Rundfahrten Forum


Jawoll, die haben gemerkt dass Rowe verschleppt hat dass der Leader in Ruhe essen kann und die Flucht 10 Minuten gewinnt.

Katusha spielt nicht mit ausfechten hoffe halt dass man nicht nur fährt um den 12. Platz vor Jungels abzusichern, der ja in der Flucht ist.
Thema: Tour de France 2018 - 19. Etappe Lourdes › Laruns (201k)
Nuclear11

Antworten: 89
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27.07.2018 11:43 Forum: Große Rundfahrten Forum


Eins ist klar. Dumoulin ist auf Hilfe angewiesen. Die Lotto Spitze wäre da ein Kandidat, allerdings befürchte ich, dass man heute und morgen nur versuchen wird, Froome vom Podest zu verdrängen.

Schade um den Sturz von Nairo. Das tut sicherlich weh. Er hätte ja nichts zu verlieren und Movistar ihre dämliche Mannschaftswertung im Sack. Außerdem ist er ein Mann der 3. Woche und gar nicht sooo weit weg. Um aufs Podest zu fahren müsste er taktisch und athletisch alles ins Rennen werfen. Soler und Amador in die Flucht, Valverde der ab Beginn der harten Passagen am Tourmalet 3 oder 4 km Vollgas gibt sofern die Fluchtgruppe nicht zu nah ist. Quintana und ein Daniel Martin wären so potenzielle "Shitstarter" die das Rennen bräuchte um das ganze in Gang zu bringen.

Wenn man damit nichtmal Kwiat und Castro eliminieren kann....Dann gute Nacht. Aber probieren muss man es.
Thema: Tour de France 2018 - 19. Etappe Lourdes › Laruns (201k)
Nuclear11

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RE: Tour de France 2018 - 19. Etappe Lourdes › Laruns (201k) 27.07.2018 09:21 Forum: Große Rundfahrten Forum


Ich hoffe mal dass Lotto Jumbo was versucht. Roglic hat eine tolle Mentalität, den interessiert es nicht ob Bernal oder Poels 10 Meter hinter ihm fahren oder ein Froome an seinem Hinterrad ist. Fährt einfach brutal das Tempo weiter im Gegensatz zu anderen, die gleich aufgeben wenn nach 300 m Sky noch an den Fersen klebt.

Mende war genial. Dazu hat er einen super Edelhelfer. Quintana hätte nix zu verlieren aber der ist gestern gestürzt und nicht gerade für Abenteuer bekannt.

Lotto sollte am Tourmalet hineinknallen, dann Kruijswijk dermaßen hochballern dass nur noch Bernal und/oder Froome bei Thomas bleiben. In der Abfahrt Thomas unter Druck setzen, der ist bergrunter schon ein paar Mal in Schwierigkeiten gekommen.

Um Thomas zu knacken muss man die Etappe mit immerhin 200 km in ein Ausdauermarathon verwandeln. Thomas mit 4 Helfern vorm Aubisque...Das wird dann wieder nur ein finaler Rush wie Thomas ihn liebt. Das Stück zum Soulor hat zwar nochmal 7 km mit 7 bis 8 Prozent Steigung aber das wird zu wenig sein.

Wer hat heute Siegermentalität? Der muss es am Tourmalet versuchen, am besten Teamkollegen in der Fluchtgruppe.

Mensch wenn Ich an Dumoulin denke....Erst der Giro Sieg durch die abartige Aktion weggeschnappt. Dann ohne den Defekt nach Bretagne wäre er 56 sek hinter Thomas....absolut machbar beim besten ZeitfahrSpezialisten der besonders wellige ZF mag. Kurven gibt es unendlich viele. Auch ein Plus Faktor. Und der Druck bei Thomas der die einzige Chance auf Gelb in seinem Leben bekommt...

Aber 2 Minuten....Das sind zuviel auf 32 km.

Naja. Giro-Tour geht eben doch. Man muss im Frühjahr rausnehmen und zwischen Giro und Tour pausieren. Contador fuhr 2015 viele Rennen im Frühjahr und dann noch die Route du Sud zwischen Giro und Tour.
Thema: Tour de France 2018 - 17. Etappe Bagnères-de-Luchon › Saint-Lary-Soulan (65k)
Nuclear11

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26.07.2018 19:28 Forum: Große Rundfahrten Forum


Zitat:
Original von Manny Calavera
Zitat:
Original von Nuclear11
Free Epo for everyone und 50% Grenze. Mehr brauch es nicht.


Hatten wir doch schon. Hat nicht so gut geklappt. großes Grinsen Der Wunsch nach Waffengleichheit bleibt wohl ein Traum.



Von 1997 bis 1999 hat das ganz gut geklappt. Bis die Korruption und Herr Armstrong daher kamen, die ab dem positiven Tour de Suisse Test des Lance und der Nichteinladung Pantanis zur Tour 2001 endgültig Form annahm. Der böse Pantani, der einzige der 2000 nach fast 1 Jahr ohne Radfahren nur mit Giro in den Beinen in der letzten Woche Lance nach Courchevel abhängte und 2001 bis zum dubiosen Ausschluss eher besser fuhr als beim Giro 1 Jahr davor....

2004 der Höhepunkt mit den Anrufen bei der UCI hinsichtlich Phonak und Euskaltel, nachdem Mayo den Ventoux Rekord pulverisiert hatte.

Leider durfte nur Armstrong noch annähernd 90er Leistungen bringen.


1997-1999/2000 = Herrliche Attacken, Rekordleistungen und Fahrer, die EPO-technisch bzw gesundheitlich im sicheren Bereich unterwegs sind (Bis ca 52% HCT ist man sicher, über 51,xx% hatte ich auch schon als ich etwas dehydridert war) . Moderater und medizinisch überwachter EPO Konsum ist für den Körper sehr verträglich. Nicht wie Orangensaft pfeifend aber viel sicherer und gesünder als Zigaretten zu rauchen.

Die einigen Todesfälle die es gab - späte 80er als noch wenig bekannt war über Dosierung (Amateurtote) und bis 1996 gefährlich dickes Blut (Mr.60%) - sind lächerlich im Vergleich zu gängigen Medikamententoten, auch prozentual.

Also mit der 50% Regel konnte man bis ca 52% Hämatokrit herandopen, mit viel Wasserzufuhr und eventuell 1 Aspirin vor der Kontrolle dann unter 50%.

Das hätte man so belassen sollen. Natürlich hätten dann die Fahrer mit ungedopt 42-43% HTC bessere Chancen als jemand mit 48% natürlichem HTC. Wobei dieser Nachteil durch den natürlich höheren Anteil an roten Blutkörperchen teilweise aufgefangen wird. Die haben im Grunde bessere Gene für einen harten Ausdauersport.
Absolute Chancengleichheit wird es nie geben - aber lasst den Fahrern doch die Wahl.

Radikal sollte man im Juniorenbereich vorgehen. Hart bestrafen, Betreuer lebenslang sperren. Die Jungs sollen mit Talent und Fleiß Profi werden, das haben sicher genauso viele zu EPO Hochzeiten geschafft.

Mit 22-24 dann, als Profi und erwachsener Mensch, sollte man seine eigenen Entscheidungen treffen können. Ein David Moncoutié hat niemals gedopt (beim Cofidis Skandal damals und den Geständnissen gab man zu, dass alle außer der Franzose und ein wenig bekannter Estonier gedopt waren, der Teammanager sich 10 Moncoutiés wünsche. Keiner hatte da Grund noch jemanden zu decken )
Und er hat eine stolze Karriere hingelegt.


Letzte Antwort dazu, ist langsam zu sehr off topic.

Wäre mal ne interessante Diskussion im passenden Thread.
Thema: Tour de France 2018 - 17. Etappe Bagnères-de-Luchon › Saint-Lary-Soulan (65k)
Nuclear11

Antworten: 99
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26.07.2018 11:55 Forum: Große Rundfahrten Forum


Zitat:
Original von Ocaña
Köstlich wie man einen Bahnfahrer als unwürdig degradiert und einen Skispringer feiert. SPAM


Ganz und gar nicht. Prologe und Topqualitäten in kürzeren Zeitfahren sind für einen Bahn Fahrer auf der Straße durchaus im Bereich das Möglichen. Sich in fortgeschrittenem Alter zum scheinbar besten Bergfahrer der Tour zu "entwickeln"....Das geht nur bei Sky. Siehe Wiggins.

Deswegen....Man bedenke den Altersunterschied vs Roglic....Der hat in JUNGEM Alter die Sportart gewechselt und entwickelt sich von Jahr zu Jahr. Keiner sagt, dass er sauber ist, man ist mittlerweile vorsichtig. Aber ihn mit Thomas oder Wiggins zu vergleichen (als der bei Garmin am Berg 2009 auf Armstrong-Nibali Niveau fuhr und bei Sky 2011/2012 mit über 30 nochmal eine ganze Schippe drauflegte)......Das ist für mich ein Witz. Freak Show.

Free Epo for everyone und 50% Grenze. Mehr brauch es nicht.
Thema: Tour de France 2018 - 17. Etappe Bagnères-de-Luchon › Saint-Lary-Soulan (65k)
Nuclear11

Antworten: 99
Hits: 7.562
26.07.2018 09:53 Forum: Große Rundfahrten Forum


Es sei denn, man stattet Froome nach Laruns mit Mötorchen aus wie nach Jaferrau und dreht Thomas den Hahn zu, weil man ja ursprünglich Froome in die Legende bringen wollte.

Naja, das mit der "Legende". Die Fans applaudieren auf seinen Knien bei jeder Zielankunft oder nicht? fiesgrins
Thema: Tour de France 2018 - 17. Etappe Bagnères-de-Luchon › Saint-Lary-Soulan (65k)
Nuclear11

Antworten: 99
Hits: 7.562
26.07.2018 09:43 Forum: Große Rundfahrten Forum


Offensichtlich hat Thomas die 1A Behandlung im Aufbau zur Tour bekommen, die sonst nur der Chef oder Wouter Poels in der dritten Woche bekommen. Man wusste ja lange nicht, ob der Chef die Tour fahren darf.

Ach wie schön, ein Bahnfahrer der 2015 mit 29 erste Bergqualitäten zeigt und bis kurz vor Schluss in den Top5 liegt. 3 Jahre später mit 32 dann der Toursieg.

Da gabs mal einen Bahnfahrer, der mit 29 bei Garmin wundersame GT-Qualitäten offenbarte und 3 Jahre später ebenfalls die Tour gewann.

Und Castroviejo der Zeitfahrspezialist, der gestandene Bergfahrer abhängt und hier in die Top 10 fahren könnte. vor Lachen kugeln


Ich bin begeistert von Tom Dumoulin und Primoz Roglic. Roglic interessiert es ziemlich wenig wer an seinem Hinterrad ist ja großer meister...
, er fährt einfach volle Pulle im Gegensatz zu den modernen Fahrern, die antreten und sehen, dass die Sky Armada auf Tuchfühlung bleibt und dann rausnehmen. Gut, dass er aus einem anderen Sport kommt und frische Mentalität bringt oder auch alte, so wie früher gefahren wurde.

Dass Dumoulin gegenüber dem Skelett mehr Reserven übrig hat für die dritte Tour Woche...hatte ich gehofft und sollte logisch sein.
Gestern ist Froome sofort Roglic hinterher. Klar, Tom musste nachfahren. Sollte aber wohl seine Schwäche kaschieren.

Tom hat vielleicht nicht mehr viele Reserven, aber nach Laruns sind es 200 km. Will er gewinnen, will man Thomas knacken, dann muss man Helfer in die Flucht bringen. Und Tom sollte sich mit den Holländern (und Roglic) zusammenschließen.

Ich befürchte, Roglic will kein Risiko eingehen und Froome den dritten Platz abnehmen im welligen Zeitfahren.

Und es muss ein Höllenfeuer am Tourmalet geben....eine richtig harte 200+ km Etappe die zu einer Ausdauerveranstaltung wird.

Gestern war Thomas IMO etwa gleich stark wie Roglic und Dumoulin. Die 5 Sekunden auf den letzten 250 Metern durch den finalen Rush sind plausiblel. Konnte sich mehr schonen als die anderen.


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