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Geschrieben von raser am 03.07.2007 um 21:28:

 

das muss man sich mal vor augen führen: da geht es um eine absolute randsportart in deutschland. um deren verfehlungen aufzudecken, wird ein aufwand betrieben, der seinesgleichen sucht. da wird eine dedektivische arbeit geleistet, die scotland yard erblassen lässt! wofür? wem wird damit geholfen?! und vor allem: warum forscht man nicht flächendeckend im leistungssport? die mär, nur der radsport sei verseucht, ist doch absolut lächerlich! mit dem Kopf an die Wand



Geschrieben von conconi am 03.07.2007 um 21:34:

 

Zitat:
Original von raser
wofür? wem wird damit geholfen?!

Also meine persönliche Vermutung ist: Die wollen ganz einfach den "raser" wahnsinnig machen. Das ist der ganze Zweck, kann ich natürlich nicht belegen.



Geschrieben von raser am 03.07.2007 um 21:42:

 

dann sind sie auf nem guten weg! niedergeschlagen



Geschrieben von raser am 03.07.2007 um 21:46:



deutscher enthüllungs journalismus und kein ende in sicht: Zwischen Gier und Gewissen Lässt sich der Dopingsumpf trockenlegen? ZDF, 4.7.07, 22:45-23:15
und uns hajo s. sitzt sicher auch schon wieder in der maske und lässt sich die schnute pudern... Hach, da fall ich glatt in Ohnmacht



Geschrieben von Arno am 03.07.2007 um 21:55:

 

Zu diesem Enthüllungsjournalis-Mus mal ein interessanter Beitrag aus der Zeitung "Freitag": http://www.freitag.de/2007/22/07221102.php



Geschrieben von Sprintstar am 03.07.2007 um 22:24:

 

Zitat:
Original von raser
deutscher enthüllungs journalismus und kein ende in sicht: Zwischen Gier und Gewissen Lässt sich der Dopingsumpf trockenlegen? ZDF, 4.7.07, 22:45-23:15
und uns hajo s. sitzt sicher auch schon wieder in der maske und lässt sich die schnute pudern... Hach, da fall ich glatt in Ohnmacht


Achja, unsere Boulevardhelden.... SPAM SPAM

Was währen wir blos alle ohne diesen nur aus selbstlosen Absichten handelnen, gar nicht BLÖDen und so hemmungslos ehrlichen Fernsehsender.... SPAM

Man, dieser verlogende Haufen von "Enthüllungjournalisten", die sich dann als die grossen Helden und die grossen "Retter des Radsports" nervt mich nur noch an.... zeter und mordio Entweder ulle (duckundwech) fährt gut und bringt Quote, oder alle Dopen und es bringt Quote... Zum Kotzen!



Geschrieben von Henning am 03.07.2007 um 23:03:

 

Zitat:
Original von raser
das muss man sich mal vor augen führen: da geht es um eine absolute randsportart in deutschland. um deren verfehlungen aufzudecken, wird ein aufwand betrieben, der seinesgleichen sucht. da wird eine dedektivische arbeit geleistet, die scotland yard erblassen lässt! wofür? wem wird damit geholfen?! und vor allem: warum forscht man nicht flächendeckend im leistungssport? die mär, nur der radsport sei verseucht, ist doch absolut lächerlich! mit dem Kopf an die Wand


Also in dem Punkt, dass man allgemein nachforschen sollte, stimme ich dir vollkommen zu, allerdings fand ich es (ausnahmsweise) gut, wie direkt die Reporter auf die Dopingärzte zugegangen sind und dabei sie in Gewisser Weise entlarvt haben, denn so ein schlechtes Gedächtnis wie Fuentes vorgibt zu haben, ist auch ziemlich lächerlich. Zudem finde ich, dass es schon etwas nützt, zumindest in Bezug auf die Ärzte, denn diese haben ja nicht nur Radfahrer betreut.



Geschrieben von teufelsberg am 04.07.2007 um 00:21:

 

Zitat:
Original von Arno
Zu diesem Enthüllungsjournalis-Mus mal ein interessanter Beitrag aus der Zeitung "Freitag": http://www.freitag.de/2007/22/07221102.php


solch ein dummschwätzer.

und so lange die nazis an der macht waren, gab es keine judenverfolgung, war ja nicht gerichtsfest bekannt.
oder die erde war eine scheibe, haben schließlich die höchsten gerichte damals entschieden.
wir können auch die schöpfungsgeschichte als biologieunterricht einführen (wie eine deutsche kultusministerin), dann ist darwin endlich widerlegt.



Geschrieben von Arno am 04.07.2007 um 00:33:

 

Wie meinen? Deine Aussage scheint nicht verständlich, zumindest nicht in Zusammenhang mit dem verlinkten Text.



Geschrieben von teufelsberg am 04.07.2007 um 00:54:

 

wer sagt, katrin krabbe wurde "drei Mal ein Dopingverfahren angehängt", und menschen, die sie als doperin bezeichnen, als "sehr abhängig vom jeweiligen Interesse und ideologischen Standort des Ermittlers" bezeichnet, kann ebenso sagen: so lange team telekom sagt, bei uns gibt es kein doping, gibt es auch keins.

und nach dieser logik muss er jedem von herrschenden verbreitetem unfug folgen, so lange es keine andersartigen urteile gibt, meine obigen beispiele.

jeder kritische journalist, der sich ein wenig mit der materie beschäftigt, muss davon ausgehen, dass flächendeckend gedopt wird. der "gegenbeweis" nach der kraußschen logik wäre, dass kaum jemand positiv getestet wurde (oder ich sage mal lieber: dass dieses bekannt wurde und nicht von seilschaften ausgehebelt werden konnte).

man kann ja die enthüllungs-mentalität etlicher trittbrettfahrer ohne weiteres verurteilen, anzweifeln des dopings aufgrund fehlender verurteilungen ist absurd.
da scheint mir seine eingangsbeurteilung ("sehr abhängig vom jeweiligen Interesse und ideologischen Standort des Ermittlers") doch sehr auf ihn zuzutreffen; der standpunkt des dopingleugners und sportlerfreundes.
wahrscheinlich hat er solchen unfug auch über angeblich organisiertes staatsdoping in der ddr verbreitet, bis glücklicherweise franke den prozess samt verurteilung auf den weg brachte.



Geschrieben von Arno am 04.07.2007 um 01:05:

 

Ich glaube, Du hast das, was gemeint war, auf dem falschen Ohr mitgekriegt. Dem Martin Krauß geht es nicht um "anzweifeln des dopings aufgrund fehlender verurteilungen".

Zitat:
"Wenn die Öffentlichkeit glaubt, dass es sich um einen Dopingfall handelt, ist es einer. Und wenn sie es nicht glauben will, wie um die Jahrhundertwende beim wegen Dopings für zwei Jahre gesperrten Langstreckenläufer Dieter Baumann, dann ist es eben kein Dopingfall, sondern, wie in diesem Beispiel, die Manipulation einer Zahnpastatube.

Jedem Fan und jedem Sportjournalisten steht es selbstverständlich frei, das eine oder das andere zu glauben; jeder Mensch darf über andere Menschen irgendwas argwöhnen oder immer das Beste annehmen.

Bevor es aber als Tatsachenbehauptung in die Zeitung geschrieben wird, muss man es nachweisen können. Und das kann man weder im Falle von Frau Krabbe noch in dem von Herrn Ullrich. "


Ihm geht es um die Genauigkeit in der Berichterstattung, also nicht "der Doper Ullrich", sondern der "vermutliche Doper Ullrich", von mir aus der "sehr wahrscheinliche Doper Ullrich".

Nur, das lässt sich in keine Titelzeile bringen ...



Geschrieben von teufelsberg am 04.07.2007 um 10:42:

 

mindestens der "mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit doper".

frau krabbe hat den gleichen urin abgegeben wie zwei ihrer kollegen (man war der springstein damals noch anfänger), wir lernten erstmals was über die alternative verwendung von kondomen.
dass sie aufgrund eines formalen fehlers freigesprochen wurde, ändert nichts daran, dass sie gedopt hat.

wer auf einem videoband als mörder zu identifizieren ist, hat einen menschen umgebracht, auch wenn das band aus irgendwelchen gründen nicht im prozess verwendet werden darf und ein freispruch herauskommt.
und dann kann ich auch sagen, dass er einen menschen getötet hat. er kann ja dagegen klagen, wird aber kaum recht bekommen, da in diesem prozess dann andere massstäbe bzgl. der beweismittel gelten.


ich denke, ihn sehr genau verstanden zu haben, den michael gross fan und verfasser von sportbüchern.
seine argumentation hat dann einen sinn, wenn doper als des dopings überführt statt einnehmer verbotener leistungsteigender mittel etc. definiert wird.
das kann man so tun, nur genau dann ist meine kritik genau treffend, denn dann gilt in analogie, dass nur gerichtsurteile als wahrheit gelten, wahrlich eine seltsame art des aufklärungsbegriffs.

da er keineswegs blöd ist, schließe ich auf seine zweite angebotene möglichkeit: die interessengeleitheit. der sport-fan und autor von sportbüchern möchte nicht von dopern lesen, außer in dem absolut unvermeidbaren maße, schließlich müsste er sein fansein hinterfragen und könnte seine auflagen gefährdet sehen.



Geschrieben von Arno am 04.07.2007 um 13:20:

  RE: TV-Tipp

Hm. Aber Du kannst Dich schon noch erinnern, daß Herr Ullrich schon wie die Sau durchs Dorf getrieben wurde, als noch gar nix fest stand oder bewiesen war?



Geschrieben von teufelsberg am 04.07.2007 um 14:29:

  RE: TV-Tipp

war ulle damals ein doper, ist er es heute oder wird er es erst irgendwann sein, wenn ihn der schweizer verband gesperrt hat?
waren die im unrecht, die vor einem jahr sagten, dass viele indizien dafür sprechen, dass ulle gedopt hat?

und gerade am anfang hieß es "verdacht" oder ähnliches, den er durch sein verhalten erheblich verstärkt hat.

krauß schreibt im juni 2006, dass man ullrich doping nicht nachweisen könne.
wenn ulle oder seine anwälte sowas erzählen, ist das ihr gutes recht.
für jeden anderen können 4,5 liter zugeordnetes blut beim dopingarzt durchaus ausreichend für einen nachweis sein, auch wenn krauß das anders sehen möchte.



Geschrieben von Arno am 05.07.2007 um 17:22:

  RE: TV-Tipp

Zitat:
Original von teufelsberg
waren die im unrecht, die vor einem jahr sagten, dass viele indizien dafür sprechen, dass ulle gedopt hat?

Ich meine, die Bild titelte damals "Ulle gedopt" - habe aber leider nur noch mein Original-Exemplar von "WIR SIND PAPST".



Geschrieben von donon am 05.07.2007 um 19:04:

  Deutschlandfunk-Magazin

Gleich, ab 19:15
Stream auf:
http://www.dradio.de/dlf/

DLF-Magazin

- Doping in Leistungs- und Freizeitsport:




Geschrieben von discman am 05.07.2007 um 23:52:

  RE: Deutschlandfunk-Magazin

Wer genug hat vom Thema Doping, hätte gestern mal lange Aufbleiben müssen: Um 00:35 Uhr kam auf ARD der Film "Das große Rennen von Belleville", ein wunderbarer, poetischer Animationsfilm über den kleinen Champion, der immer unglücklich ist, bis er von seiner Oma ein Fahrrad geschenkt bekommt. Viele Jahre später organisiert sie sein Training und er will zur Tour de France. Dort wird er dann von der Mafia entführt...



Geschrieben von Arno am 05.07.2007 um 23:55:

  The Flying Scotsman

War schon jemand in "The Flying Scotsman"?



Geschrieben von discman am 05.07.2007 um 23:58:

  RE: The Flying Scotsman

Zitat:
Original von Arno
War schon jemand in "The Flying Scotsman"?

Ich werd nächste Woche reingehen...



Geschrieben von raser am 06.07.2007 um 01:22:

  RE: Deutschlandfunk-Magazin

Zitat:
Original von discman
Wer genug hat vom Thema Doping, hätte gestern mal lange Aufbleiben müssen: Um 00:35 Uhr kam auf ARD der Film "Das große Rennen von Belleville", ein wunderbarer, poetischer Animationsfilm über den kleinen Champion, der immer unglücklich ist, bis er von seiner Oma ein Fahrrad geschenkt bekommt. Viele Jahre später organisiert sie sein Training und er will zur Tour de France. Dort wird er dann von der Mafia entführt...


fuck off! voll verpasst! ich könnt heulen! Ach... hm.... seufz bin traurig


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