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Geschrieben von hermann am 11.10.2006 um 16:03:

  RE: Weinführer

Zitat:
Original von TEVC
Der aber in Österreich war...


Er ging aus von Österreich, schwappte aber sehr bald rüber...



Geschrieben von Donishäusle am 11.10.2006 um 16:33:

  RE: Weinführer

Zitat:
Original von hermann
Zitat:
Original von TEVC
Der aber in Österreich war...


Er ging aus von Österreich, schwappte aber sehr bald rüber...


Das stimmt allerdings....Im Gefolge kam es allerdings auch in Deutschland zu einem neu entdeckten QUalitätsbewusstsein bei der Weinherstellung, eben weg von der Massenproduktion (Stichwort, Liebfrauenmilch) zu höherwertigen Weine,deswegen ist ja gerade der deutsche Weisswein seit etwa 10 Jahren gut angesehen.

Ich hab aber ganz bewusst darauf abgehoben, dass es seit etwa 5 Jahren auch zunehmend ambitionierte Rotweine, gerade aus dem Kaiserstuhl oder der Ortenau, gibt. Oberbergen, übrigens genau die Lage um den Texaspass, ist ein Beispiel. Ein Spätburgunder vom Weingut Schwarzer Adler, kann wirklich ganz hervorragend schmecken. Der Charakter ist freilich ein anderer, als der eines französischen, aber das muss ja nicht nur negativ sein....



Geschrieben von Michelin-Männchen am 12.10.2006 um 10:39:

  Rotwein aus Dland

Ja, er kann gut schmecken but "Bang for the Buck" ist bei einem Italiener im mitleren Preissegment (< 50 Eur) im allgemeinen besser. Ich gebe den deutschen Rotweinen jedes Jahr eine Chance (oder auch zwei oder drei großes Grinsen ) und merke eine Qualitätsverbesserung, aber bis zur Spitze ist es noch ein langer Weg.



Geschrieben von hermann am 12.10.2006 um 12:40:

  RE: Rotwein aus Dland

Ich gebe Dir Recht. Der Weg ist richtig, aber weit. Ich glaube nicht, dass Spitzenqualitäten wie in Burgund oder Bordeaux in den nächsten Jahren erreicht werden, allerdings spielt der Klimawechsel dabei eine aussnahmsweise mal poistive Rolle.
Ich nehme an (ohne es zu wissen), dass die meisten roten Rebsorten doch eher ein warmes Klima nötig haben als die weissen.
Das Know how wird man sicherlich auch in Deutschland haben.



Geschrieben von hermann am 25.11.2006 um 13:53:

  Chateauneuf du pape

Clos Val Seille 2003: ein sonnenreiches Jahr, was sich im Wein bemerkbar macht. Eine wirkliche Fruchtbome (rote Früchte), sehr angenehm zu trinken, scheint mir schon das Optimum erreicht zu haben, und das für 8 Euro... ausgezeichnetes Verhältnis Qualität/Preis



Geschrieben von Harzer Radfahrer am 25.11.2006 um 16:44:

großes Grinsen RE: Chateauneuf du pape

Ab nächstem Wochenende regiert wieder der beste Wein überhaupt:

Trink brüderle, trink *hicks* Prosit! Glühwein Prosit! Trink brüderle, trink *hicks*



Geschrieben von Moreau am 25.11.2006 um 17:26:

  RE: Chateauneuf du pape

Zitat:
Original von Harzer Radfahrer
Ab nächstem Wochenende regiert wieder der beste Wein überhaupt:

Trink brüderle, trink *hicks* Prosit! Glühwein Prosit! Trink brüderle, trink *hicks*


Willst Du uns auf den Arm nehmen harzer ? Zunge raus



Geschrieben von Harzer Radfahrer am 25.11.2006 um 18:36:

  RE: Chateauneuf du pape

Zitat:
Original von Moreau
Zitat:
Original von Harzer Radfahrer
Ab nächstem Wochenende regiert wieder der beste Wein überhaupt:

Trink brüderle, trink *hicks* Prosit! Glühwein Prosit! Trink brüderle, trink *hicks*


Willst Du uns auf den Arm nehmen harzer ? Zunge raus


OK... hast recht... großes Grinsen

Trink brüderle, trink *hicks* Prosit! Glühwein mit Schuß Prosit! Trink brüderle, trink *hicks*



Geschrieben von Schtine am 25.11.2006 um 19:03:

  RE: Chateauneuf du pape

Bei diesen Temperaturen wohl eher

Glühwein on the rocks



Geschrieben von Moreau am 25.11.2006 um 20:04:

 

Nur "Schuß" würde mir reichen... selbstzufrieden



Geschrieben von Michelin-Männchen am 26.12.2006 um 15:15:

  Pomerol von 1972

Den hatten meine Frau und ich unseren Schwiegereltern 2002 zu deren 30sten Hochzeitstag geschenkt. Was soll ich sagen. Der Wein war gewöhnungsbedürftig, der Duft sehr streng, fast ein wenig nach Dung. Der Geschmack war interessant, mein Fall war es jedoch nicht. Zum Absacken hatten wir dann einen Rioja von 2003, der lief einfach durch, ohne einen großen Eindruck zu hinterlassen.

Am 24sten hatten wir zur Vorspeise einen Riesling von Müllen (Mosel), Kröver Steffensberg 1997, exzellenter Tropfen (habe leider nur noch wenige Flaschen), zum Hauptgang einen Brunello 1998 von meinem Hoflieferanten.



Geschrieben von hermann am 26.12.2006 um 17:20:

  RE: Pomerol von 1972

Vorspeise: Gänseleber Sauternes (Doisy Vedrines) 1999
Hauptspeise: Lamm Pomerol: Trotanoy 1993: Einer der besten Weine, die ich je getrunken habe, trotz des mockrigen Jahrgangs. Danach einen Chateuneuf du pape "Cuvée du Vatican 2003" etwas enttäuschend.
Wellchen Pomerol hast Du getrunken MM ?



Geschrieben von Michelin-Männchen am 26.12.2006 um 18:30:

  RE: Pomerol von 1972

War kein bedeutendes Weingut. Wie gesagt, der Geschmack war interessant, bei den grossen Franzosen bin ich aber wohl einer, der eher in Richtung Margaux als Pomerol geht.



Geschrieben von le coq sportif am 26.12.2006 um 19:14:

just4chicks mein bescheidener beitrag...

..zur weihnachtlichen weinliste war ein 2004er montes cabernet sauvignon...sehr fein. kirsch- und himbeernoten, sehr samtig und auch noch was erdiges dabei. skål! Trink brüderle, trink *hicks*



Geschrieben von Michelin-Männchen am 26.12.2006 um 19:32:

  RE: mein bescheidener beitrag...

Büschen jung, aber wenn er schmeckt.



Geschrieben von le coq sportif am 26.12.2006 um 19:39:

  RE: mein bescheidener beitrag...

ach, der wein ist so billig, der muß nicht altern großes Grinsen



Geschrieben von zilpzalp am 29.12.2006 um 22:40:

  RE: mein bescheidener beitrag...

ich oute mich mal als Normalpreislagenkonsument: für gemütliche Runden wie heute tut es z.B. ein leckerer Carménère aus Chile, zum weihnachtliche Wildgericht durfte es ein feiner 2000er Croix Canon sein Prosit! Aber da ist für mich dann auch Ende der Fahnenstange.



Geschrieben von peso am 29.12.2006 um 22:52:

  RE: mein bescheidener beitrag...

Ich war die Feiertage über bei meinen Eltern. Es ist schon ein Kreuz. Auf der einen Seite wird ohne mit der Wimper zu zucken, ein Penfolds Bin 28 (markiert für mich so den "Sweetspot" für Shiraz) aus dem Keller geholt und zur Partie Scrabble getrunken, dann aber entkorkt mein alter Herr einen 1,99 Rioja und stellt ihn neben die Hirschkeule. Zum Wegschütten war ich zu feige, trank also, schneller als mir lieb war, das Glas aus, schützte unbändigen Durst vor und gab mich dem Mineralwasser hin.



Geschrieben von Flahute am 22.01.2007 um 19:46:

  RE: Weinthread

Zitat:
Original von Harzer Radfahrer
Mir fällt gerade ein... Ich habe vor längerer Zeit ohne größere Erwartungshaltung einen kalifornischen Rotwein getrunken. Und ich muß sagen: Der war einfach genial, mit das beste, was ich bislang an Weinen getrunken habe! Leider habe ich mir nicht die Marke gemerkt...

War es zufällig ein Pacific Rocks Ruby Cabernet?
Ich habe gerade zwei Gläschen eines 2003ers getrunken, und als Freund von trockenen Rotweinen hat mir diese kräftige, fruchtige Sorte sehr gut gefallen.

Bin allerdings kein regelmäßiger Weintrinker und schon gar kein Experte... volltrottel



Geschrieben von le coq sportif am 09.03.2007 um 13:26:

  RE: Weinthread

habe gestern den tinto aus castillien aufgemacht, der mich im bioladen so angelacht hatte, casa leon heißt er. sehr lecker, aber etwas überrascht war ich doch...wie soll ich sagen...er hat kohlensäure! ooops

oder so ähnlich. das ist doch nicht normal für einen tinto, oder?


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