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Geschrieben von yeti am 04.07.2021 um 18:25:

 

Zitat:
Van Avermaet, Wallays, Campenaerts and Grøndahl Jansen made the time cut with 5" spare.


Flamme Rouge auf Twitter.

volltrottel



Geschrieben von Bergkönig am 04.07.2021 um 18:27:

 

Zitat:
Original von yeti
Zitat:
Van Avermaet, Wallays, Campenaerts and Grøndahl Jansen made the time cut with 5" spare.


Flamme Rouge auf Twitter.

volltrottel


Weiß man was mit Van Avermaet und Campenaerts los ist? Das Grupetto nicht halten zu können ist schon überraschend. Ich würde ja sagen Sturzfolgen, aber dafür waren beide eigtl zu aktiv



Geschrieben von Niki2000 am 04.07.2021 um 18:33:

 

https://twitter.com/laflammerouge16/status/1411724411061911554

Wir schreiben hier immer so locker drüber. Die quälen sich den ganzen Tag.

unglücklich unglücklich unglücklich



Geschrieben von Vinyard am 04.07.2021 um 18:51:

 

Van Avermaet ist doch schon seit Jahren auf dem absteigenden Ast. Aber gut, die Gruppe mit Cav nicht halten zu können ist natürlich schon bitter. Aber auch Sagan ist nicht mehr der Sagan von früher. Sturz hin oder her. Ausnahme die Solofahrt letztes Jahr beim Giro.



Geschrieben von ogkempf am 04.07.2021 um 19:02:

 

Zitat:
Original von Vinyard
Van Avermaet ist doch schon seit Jahren auf dem absteigenden Ast. Aber gut, die Gruppe mit Cav nicht halten zu können ist natürlich schon bitter. Aber auch Sagan ist nicht mehr der Sagan von früher. Sturz hin oder her. Ausnahme die Solofahrt letztes Jahr beim Giro.


Zumal er nach Tokio faehrt und dafuer z.B. Teuns nicht mit kann. Und nein, er hat kein persoenliches Startrecht.



Geschrieben von Ocaña am 04.07.2021 um 19:26:

 

Démare bei der Tour wie Pinot. Man mag sich nicht. War ja auch gestürzt in Woche 1.



Geschrieben von Sunshine Thurau am 04.07.2021 um 20:34:

 

Bei der Etappe haben einige geschlafen. Bei dem Kampf um das Podium ist Ben O`Connor plötzlich ein heißer Kandidat.



Geschrieben von jonas am 04.07.2021 um 22:18:

 

Dlamini ist auch zu Ende gefahren, mit 1:25 Rückstand auf O'Connor.



Geschrieben von Bugno am 05.07.2021 um 08:30:

 

5:07 Vorsprung, ich kann mich nicht an so einen großen Vorsprung bei einer Etappe erinnern. Ich hab bei Conti, Oliveira, Cummings gecheckt aber die hatten alle weniger.



Geschrieben von Ocaña am 05.07.2021 um 08:38:

 

Daten O’Connor



Geschrieben von Vinyard am 05.07.2021 um 10:46:

 

Zitat:
Original von Bugno
5:07 Vorsprung, ich kann mich nicht an so einen großen Vorsprung bei einer Etappe erinnern. Ich hab bei Conti, Oliveira, Cummings gecheckt aber die hatten alle weniger.


Ich bin wirklich nur Laie, aber es kommen schon ein paar Faktoren zusammen.

1. Zunächst fuhren sie ja in einer größeren Gruppe und er war nicht ala Landis oder Froome unterwegs.
2. Die Nachführarbeit war nicht vergleichbar wie es vielleicht Ineos zu besten Zeiten leisten hätte können.
3. Pogacar war im Schlussanstieg deutlich schneller und hätte alleine von unten sicher noch viel mehr Zeit gutmachen können.
4. Der Schlussanstieg war nicht extrem schwer. Mit mehr Steilheit hätte er sicher deutlich mehr Probleme bekommen.
5. Das Wetter hat ihm sicher in die Karten gespielt. Er gehört nicht zu den extremen Hugerhaken und hat hat vllt auch perfekt gegessen. Im Verhältnis zu den richtigen Bergflöhen stand er somit chancenmäßig ggf. besser da. Kaum zu erklären wären sonst auch die Ergebnisse von Colbrelli, Rutsch, Politt und einigen mehr.



Geschrieben von Bugno am 05.07.2021 um 11:09:

 

Dass er das kann, steht außer Frage. Ich bin ja seit seinem Etappengewinn 2017 bei der Österreichrundfahrt ein großer Fan von ihm, habe ihn auch einige Jahre im Jahrestippspiel gehabt (einige Jahre zu früh großes Grinsen ). Seine Karriere stand ja einige Male sehr auf der Kippe, deshalb freut es mich extrem, dass er sich mit seinen Etappensiegen bei Giro und jetzt so etabliert hat.



Geschrieben von Ocaña am 05.07.2021 um 12:48:

 

Zitat:
Original von Bugno
5:07 Vorsprung, ich kann mich nicht an so einen großen Vorsprung bei einer Etappe erinnern. Ich hab bei Conti, Oliveira, Cummings gecheckt aber die hatten alle weniger.


Mehr als 2 Minuten -> Greg Van Avermaet vor Thomas de Gendt 2:34 (2016)
Mehr als 3 Minuten -> Sylvain Chavanel vor Maxime Bouet 3:56 (2010)
Mehr als 4 Minuten -> Henrich Haussler vor Amets Txurruka 4:11 (2009)
Mehr als 5 Minuten -> Richard Virenque vor Andreas Klöden 5:19 (2004)



Geschrieben von Doggie am 05.07.2021 um 13:27:

 

Das glaub ich ja nicht!

Kannst du DB-Querys machen?



Geschrieben von Ocaña am 05.07.2021 um 16:01:

 

Zitat:
Original von Doggie
Das glaub ich ja nicht!

Kannst du DB-Querys machen?


Augenzwinkern

Übrigens auch recht wild sind die Abständen im Klassement nach gerade einmal neun Etappen. 7:22 für den Zehnten, Platz 14 dann schon fast 21 Minuten. Letztes Jahr waren das 1:42 bzw. 3:22. Solche Werte innerhalb der Top Ten hatte man zuletzt vor 17 Jahren durch die Voeckler-Gruppe und vor 20. Ohne eine solche Gruppe gab es das zuletzt 1973 als Luis Ocaña nach Belieben durch die Tour pflügte.

Oder wenn man noch andere Vergleiche sucht. Nach einem langen Zeitfahren und einer schweren Bergetappe bei Regen. Augenzwinkern



Geschrieben von virtualprofit am 06.07.2021 um 12:03:

 

Wir hatten hier ja auch die kontroverse Diskussion, wie gut UAE ist und ob sie zumindest das schwächste Team eines Tourfavoriten seit mehreren Jahren darstellen.
Von RSN:

Zitat:
Sein offensichtlich nicht ganz so leistungsfähiges Team nahm er als guter Kapitän brav in Schutz. "Sie haben einen phänomenalen Job gemacht. Es ist eines der stärksten Teams hier", sagte er – und wohl nur, weil während der Videokonferenz die Mikrofone allesamt still gestellt waren, herrschte Ruhe nach der Antwort und kein wieherndes Gelächter.


Aber welches Team ist wirklich besser?
Bereits Namen wie EF, Astana, Mitchelton, Trek, Deceuninck, Ag2r oder Israel haben ja nicht mal die Ambition, das Feld am Berg zu kontrollieren (und könnten es auch nicht).

Bahrain ist hypothetisch, seit sie mit Haigs DNS auf Etappenjagd umgeschwenkt sind. Glaube aber auch nicht, dass sie es vorhatten.

Für Jumbo gilt quasi das gleiche aufgrund der verhexten Tour mit den DNFs von Roglic und Gesink, den Stürzen von Martin etc.; die Art, wie Kruijswijk, Kuss und van Aert hinter Vingegaard auftreten, ist jetzt auch nicht angsteinflößend, kann aber natürlich auch daran liegen, dass die Moral tief im Keller ist.

Kelderman hatte meistens maximal einen Bora-Fahrer an der Seite, sei es Politt in der Kälte oder Konrad als eingeholter Ausreißer.

Movistar hat natürlich den schwächelnden Lopez und den ausgeschiedenen Soler. Aber außer der Privatfehde mit Carapaz sieht man auch höchstens mal Valverde ein paar Flaschen für Mas holen.

Bleibt also Ineos: Würde Carapaz mit Pogacar in einer Liga fahren, würden sie vermutlich auch anders auftreten. Aber als Pogacar am Romme angetreten ist, wer war da noch? Thomas hatte längst verpennt, Porte und Hart früh zurückgefallen, so dass Castroviejo als Ausreißer zurückbeordert werden musste. Immerhin sah man die beiden letztgenannten 5 km vor Tignes mal kurz an der Spitze.

UAE dagegen ist mit Costa und Majka immer präsent, auch McNulty, wenn er nicht mal wieder auf der Nase liegt. Und Formolo gefällt mir als Helfer bisher ohnehin am besten. Finde die Aussage von Pogacar daher gar nicht so weltfremd...



Geschrieben von Bergkönig am 06.07.2021 um 12:34:

 

Die Aussage aus dem rsn Artikel finde ich fast schon grotesk übertrieben und stimme dir in der Analyse zu. Ja man konnte die Hoffnung hegen das UAE (zu) schwach ist bevor es richtig los ging, aber sie haben imo auf der 8. Und 9. Etappe bewiesen das sie alles gut Im Griff haben. Das Pogacar dann nach Tignes irgendwann isoliert war ist da mmn zu vernachlässigen. Pog auf den letzten 10Km berghoch abzuliefern reicht vollkommen aus.

Ein anderer Punkt wäre noch, das die vermeintliche Schwäche zu einer selbererfüllenden Prophezeiung wurde, ich kann mich jedenfalls nicht daran erinnern das Skyneos mal so gefordert wurde wie UAE auf der 7. Und 8. Etappe. Contadors Geniestreich bei der 2016er (?) Vuelta vllt mal außenvor.



Geschrieben von seppel am 06.07.2021 um 21:10:

 

das schrieb ich am abend des zeitfahrens und sehe mich darin bestätigt. vielleicht nicht vergleichbar mit einem ineos-train zu hochglanzzeiten, aber ziemlich starke truppe. d.h. ich verstehe die diskussion nicht wirklich und bin vollkommen bei virtual. man muss den chef doch nicht immer bis 1km vorm ziel chauffieren. wenn dieser am letzten anstieg abgesetzt wird, dann sollte das reichen wenn der chef stark genug ist und das ist pogacar.

Zitat:
Original von seppel
also uae mag vielleicht nicht das stärkste team sein, aber die sind sehr stark aufgestellt. laengen bis zum fuss des ersten berges, die kombo bjerg/mcnulty/hirschi/costa kommt ganz gut die berge hoch und kann sehr gut treten. im normalfall reicht das mindestens bis in den vorletzten berg hinein. und dann noch majka, formolo.



Geschrieben von Bugno am 07.07.2021 um 07:07:

 

Sehe ich auch so. Wir sind halt das hirnlose roboterhafte Vornefahren von Sky/Ineos gewohnt, aber das muss ja nicht sein! Dein Durst kann was erleben


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