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Geschrieben von ogkempf am 07.08.2015 um 19:06:

 

Zitat:
Original von Ocaña
Morgen dann Izaguirre gegen Ulissi um den Gesamtsieg?


Ulissi hat nach seiner Sperre noch nicht echt gerockt im ZFen, oder? Zakarin?



Geschrieben von olisimpson22 am 07.08.2015 um 19:26:

 

Zakarin liegt etwas zu weit zurück für mich.
Für mich Riblon und Izaguirre um dem Gesamtsieg. Henao/Ulissi bräuchten wohl noch etwas mehr Vorsprung, aber wer weiß Augenzwinkern



Geschrieben von olisimpson22 am 08.08.2015 um 18:05:

 

Zwischenstand:
1. Bialoblocki Das glaub ich ja nicht!
2. Kiryienka



Geschrieben von olisimpson22 am 08.08.2015 um 18:16:

 

GC Zwischenstand:
Izaguirre
Hermans + 3
Ilnur +14
Aru +15
Riblon ~ 40

4 Leute noch.



Geschrieben von olisimpson22 am 08.08.2015 um 18:24:

 

De Clerq ziemlich gut, auch 3 Sekunden hinter Izaguirre. Damit sollte das Podium Izaguirre, de Clerq/Hermans feststehen.



Geschrieben von Damn True am 08.08.2015 um 18:43:

 

Zitat:
Original von olisimpson22
De Clerq ziemlich gut, auch 3 Sekunden hinter Izaguirre. Damit sollte das Podium Izaguirre, de Clerq/Hermans feststehen.


Und so ist auch der Endstand.

Aber Bialoblocki und Kiryienka so viel schneller als der Rest heute Das glaub ich ja nicht!



Geschrieben von Rieper am 08.08.2015 um 22:40:

 

Im polnischen Radsport geht es derzeit gar nicht so sehr um die Tour de Pologne oder den heutigen Etappensieger. Hautptthema, vor allem in den Medien, ist Kwiatkowski. Viele Fans und einige Experten werfen Kwiatkowski eine schwache Saison und vor allem Lustlosigkeit jetzt währen der polnischen (Süd)Landesrundfahrt vor.

Ein Thema ist auch folgende Geschichte:
Zu Beginn der gestrigen Etappe attackierte Kwiatkowski. Aus der Fluchtgruppe hat er es dann wohl drei mal probiert und auch eine Bergwertung gewonnen. Doch dann ging es ihm nicht gut, er bekam Magenschmerzen. Unterwegs wollte er auf die Toilette, doch eine scheinbar ältere Dame wollte ihn nicht reinlassen, weil er kein Kleingeld dabei hatte. Anschließend ist er an eine Tankstelle gefahren und dort auf das Klo. Danach hat er das Rennen aufgegeben. Heute wurde er kritisiert, weil er nicht zum Finale nach Krakau war. Sein Arzt hat ihm vorerst Kontakt mit der Sonne verboten, doch das war vielen Fans egal. Negativ-Kommentare gab es trotzdem.

Unter anderem Lang und Huzarski betonen lautstark, was für ein ehrenvoller Fahrer Kwiatkowski sei. Gerade Huzarski hat sich über die "Erfolgsfans" aufgeregt, die vergangenes Jahr Majka zugejubelt haben während der Tour de Pologne und Kwiatkowskis WM-Titel gefeiert haben und nun auf diversen Internetseiten ziemlich böse Kommentare über gerade diese beiden Fahrer ablassen. Aber ja, so ist das nun mal mit Sportlern in Polen. Werden schnell in den Himmel gelobt, aber wenn der Erfolg aus bleibt, teils nur über wenige Monate, wird es schnell böse.

Vor der Tour de France gab es ein Interview mit Kwiatkowski im polnischen TV. Die erste Frage war: "Eine Platzierung unter den ersten zehn ist das Mindestziel, oder?" Augen rollen Kwiatkowski wusste erst gar nicht was er antworten sollte und war sehr überrascht der Frage wegen.



Geschrieben von ogkempf am 08.08.2015 um 23:55:

großes Grinsen

https://www.youtube.com/watch?v=hzNOX_kQ1SA

In den Kommentaren wird vermutet, dass das Video nicht real speed ist. Also wenn es langsamer abgespielt wird nicht genug um die 4 Sekunden Zeitunterschied zu erklaeren. Bialo müsste ja in Kittels Rad sitzen.

Jasper von 2cycle hat ein wenig Regelkunde betrieben:
Zitat:
The start may be determined by the front tyre making contact with an electronic timing strip on the start line. If the rider starts fractionally before the countdown reaches 0 or in the following 5 seconds the time it is triggered is used. If the rider starts after this 5 second delay has elapsed or in the event of problems with the electronic timing, the rider's time shall be counted as from the start of manual timing following the countdown.


Das könnte die Erklärung sein. Ich hatte vermutet sie hätten dem Polen die ein oder andere Minute geschenkt, aber das scheint nicht der Fall zu sein...außer sie haben Kittel auch die gleiche Zeit geschenkt großes Grinsen



Geschrieben von olisimpson22 am 09.08.2015 um 00:23:

 

Dann will ich auch mal etwas Nerd sein großes Grinsen

Als quasi Pole denke ich auch, dass da Bialoblocki der Sieg geschenkt sein könnte. Interessant ist im Video auch der Fahrer dahinter: Stamsnijder. Der Abstand zwischen Kittel, Bialoblocki und Stamsnijder ist in etwa gleich, daher sollten die Abstände doch auch ähnlich sein.

Bialoblockis Zeit
- Kittel: 1:59 Min
- Stamsnijder: 4:06 Min

Abstand laut TDP-Messung also: Kittel - 1s - Bialoblocki - 6s Stamsnijder

Habe hier jetzt kein Video zur Hand, aber man hat den Start von Bialoblocki paar mal gezeigt, dort ist mir zur Jasper-Theorie nichts aufgefallen. Damit die Theorie noch stimmt, müssten sowohl Kittel als auch Stamsnijder vom Startsignal abweichend gestartet sein.
Die Zeitmessung war ja sowieso ziemlich für den Hintern, der Pole wurde erst mit 29:25 Min notiert.


Ist natürlich trotzdem eine überrragende Leistung. Habe zwar bei Bialoblocki (und Gradek) mit heutigen Top 10 Plätzen geliebäugelt, aber mehr nicht erwartet. Bleibt zu hoffen, dass es nicht bald ein Streichresultat ist. TVP hat Bialoblocki dann ordentlich gepusht und ihn dann noch ca. eine halbe Stunde nachdem Izaguirre als Sieger feststand als als Hoffnung für die Zeitfahr-WM in Richmond hochgejubelt.



Geschrieben von panni am 09.08.2015 um 11:38:

 

Dem Leichtgewicht Izaguirre, obwohl als guter Zeitfahrer bekannt, hätte ich auf so einer flachen Strecke nicht wirklich ein so tolles Ergebnis zugetraut. Zakarin hingegen hätte ich da stärker erwartet. Allerdings war mir auch gestern, wie bereits bei der TdR, die unruhige Fahrweise von Ilnur dem Großen aufgefallen. Ich denke dass man an seiner Sitzposition, vor allem aber an deren Beibehaltung, im Winter hart arbeiten muss. Also: Ab in den Winkanal und üben!

BTW: Ich bin gespannt ob Zakarin die Vuelta fährt. Es ist zwar sein erstes Jahr bei den ganz großen Jungs und den Giro hat er immerhin auch schon in den Beinen, aber eine GT auf GK hat er noch nicht bestritten.



Geschrieben von olisimpson22 am 20.08.2015 um 20:30:

 

Polenrundfahrt nächstes Jahr wie erwartet Mitte Juli. Man möchte vor dem Männerrennen ein sehr gut besetztes Frauenrennen veranstalten.

12. Juli - wahrscheinlich 15. Juli Frauenrennen
17. Juli - 23. Juli Männerrennen

http://tourdepologne.pl/czeslaw-lang-za-rok-tour-de-pologne-moze-trwac-kilkanascie-dni/



Geschrieben von wagenge am 20.08.2015 um 20:50:

 

Das kollidiert aber schon stark mit der Tour



Geschrieben von tusberg am 20.08.2015 um 20:59:

 

Zitat:
Original von wagenge
Das kollidiert aber schon stark mit der Tour


Geht dadurch aber wie die Eneco Tour Olympia aus dem weg. Könnte wie bei Eneco auch nur ne einmalige Sache werden.



Geschrieben von Rieper am 20.08.2015 um 21:01:

 

Zitat:
Original von wagenge
Das kollidiert aber schon stark mit der Tour


Wegen Olympia und dem Papst-Besuch in Polen im kommenden Jahr, ging das scheinbar nicht anders.

Lang rechnet damit, dass vor allem Fahrer kommen, die die Olympischen Ziele als Ziel haben. Übrigens kämpft er weiterhin darum, dass die Tour de Pologne zusätzliche Tage bekommt.



Geschrieben von olisimpson22 am 02.04.2016 um 15:43:

 

Schade das diese Streckenführung für die diesjährige Rundfahrt nicht stimmt. großes Grinsen
Die 3. Etappe herz

Am Montag sollen Teile bzw. die ganze Strecke präsentiert werden.



Geschrieben von olisimpson22 am 17.05.2016 um 11:41:

 

Dumoulin fährt dieses Jahr in Polen anstatt der Tour

Zitat:
While Dumoulin is revising his plans for the remainder of this Giro – or at least, reverting to what he calls ‘Plan A’ – his build-up to Rio de Janeiro and the Olympic time trial remains unchanged. His sole race between the Giro and Rio is likely to be the Tour de Pologne, with training camps at altitude either side of the event. “The Tour is too much with the whole Giro, so I’ll probably do two shorter altitude camps, one before Poland and one afterwards. How we see it now, I’m not going to go to the Tour,” said Dumoulin, who confirmed that he will extend his season to October in order to tackle the World Championships, though he will not return to the Vuelta a España this year. “The Worlds TT is going to be completely flat, but I’ve also won flat TTs so I would be crazy not to go for it.”


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