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Geschrieben von casalla am 28.08.2019 um 14:45:

 

Er hat aus sich genug rausgeholt. In Topform war er praktisch nicht zu schlagen, hatte eine extrem gutes Sprintteilnahme/Sieg-Verhältnis. Von Natur aus eigentlich zu groß und zu schwer für diesen Sport; ob er sich einen Gefallen damit getan hätte, sich in eine Siegform für ein Rennen wie Mailand-San Remo zu pressen, bezweifle ich.



Geschrieben von Damn True am 28.08.2019 um 14:50:

 

Zitat:
Original von casalla
Er hat aus sich genug rausgeholt. In Topform war er praktisch nicht zu schlagen, hatte eine extrem gutes Sprintteilnahme/Sieg-Verhältnis. Von Natur aus eigentlich zu groß und zu schwer für diesen Sport; ob er sich einen Gefallen damit getan hätte, sich in eine Siegform für ein Rennen wie Mailand-San Remo zu pressen, bezweifle ich.


Er selber wollte es wahrscheinlich auch garnicht weil Kittel wusste er kann MSR eh niemals gewinnen. Viel zu lang und zu schwer für ihn im Finale.
Sehe da auch den Fehler darin dass man seine Stärken nicht mehr gefördert hat sondern aus ihm einen Fahrer machen wollte der er nicht ist.



Geschrieben von Ocaña am 28.08.2019 um 17:24:

 

Zitat:
Original von Doggie
Zitat:
Was Schoeb und Azevedo am meisten verblüffte: Kittel hatte vor seinen Siegen extrem wenig trainiert. «Es war nur etwa halb so viel wie bei anderen Sprintern», sagt der Teamchef. «Das hat bei ihm jahrelang funktioniert, weil er so talentiert war.» Die Erkenntnis weckte naheliegende Erwartungen: Kittel müsse nur etwas mehr arbeiten, um noch einmal deutlich stärker zu werden. Dann wäre er in der Lage, auch bei Classiques wie Mailand–Sanremo um den Sieg zu fahren, so die Hoffnung.

Die Sprinttalente, die durch den Anspruch zerstört wurden, aus einem Sprinter einen Klassikerfahrer zu machen, sind nicht mehr abzählbar. Idioten.


Zu dem Schluss, dass er so gut war, weil er so wenig trainiert hat, kamen Schoeb und Azevedo nicht?

Der einzige in der Statur vergleichbare Sprinter wäre wohl der Sieger von 2002. Und der lief halt noch auf anderem Sprit.



Geschrieben von Faser am 28.08.2019 um 20:48:

 

Schwieriges Thema.
Die Frage ist, wieviel er trainiert hat, als er die ganzen "einfachen" Etappen so dominant gewonnen hat. Wahrscheinlich schon mehr, als er Lust hatte, aber weniger als die meisten. Wahrscheinlich wäre schon viel länger etwas gegangen, wenn man ihn einfach mal nach seinem Gefühl machen hätte lassen. Training untter Druck, wenn er keine Lust hatte, hat scheinbar gar nicht funktioniert, was verständlich ist.



Geschrieben von Doggie am 28.08.2019 um 21:22:

 

Zitat:
Original von Ocaña
Der einzige in der Statur vergleichbare Sprinter wäre wohl der Sieger von 2002. Und der lief halt noch auf anderem Sprit.

Der große Rücktritt-Erklärer. Der hat bestimmt 6 Stunden täglich trainiert. großes Grinsen



Geschrieben von fassa am 28.08.2019 um 22:20:

 

Zitat:
Original von Ocaña
Der einzige in der Statur vergleichbare Sprinter wäre wohl der Sieger von 2002. Und der lief halt noch auf anderem Sprit.


Du meinst wohl eher 2005.
Der von 2002 hatte die Statur eines Fahrers, der nie über die Berge kam, um in Paris anzukommen.



Geschrieben von Ocaña am 29.08.2019 um 09:58:

 

Zitat:
Original von fassa
Zitat:
Original von Ocaña
Der einzige in der Statur vergleichbare Sprinter wäre wohl der Sieger von 2002. Und der lief halt noch auf anderem Sprit.


Du meinst wohl eher 2005.
Der von 2002 hatte die Statur eines Fahrers, der nie über die Berge kam, um in Paris anzukommen.


Laut dem was auf pcs steht, bringt Kittel 82 Kilo auf 1,88 Meter mit.
Bei Petacchi waren es aktiv 70 Kilo auf 1,85 Meter. Selbst wenn es bei Ale 75 Kilo waren, ist das eine Welt.



Geschrieben von Faser am 29.08.2019 um 10:04:

 

Wenn du nicht gerade Kristoff heisst, sind 82kg bei den ganzen Bergen schon brutal. Da musst du wahrscheinlich ständig soviel Watt treten, wie die dünnen Bergfahrer ganz ganz vorne.



Geschrieben von Doggie am 29.08.2019 um 12:19:

 

Es geht nicht nur um die Watt. Ausdauertypen und Sprinter haben unterschiedliche Muskelzusammensetzung. Um zum Klassikerfahrer zu werden, müsste der Fast-twitch-Sprinter seinen Slow-twitch-Anteil erhöhen, wenn er weder Blutdoping noch Motor nutzen kann, um über die Distanz zu kommen. War zu Zeiten von Azevedo und Zabel halt noch anders.


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