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Geschrieben von hasending am 28.07.2005 um 12:06:
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Original von blaireau
Was PR-mässig eher egal ist, weil Ulli eh' die sportlich verbesserte, deutsche Radportausgabe der Kournikova ist. |
Guter Vergleich. Auch wenn sich die Motive der Fans nicht komplett decken, warum sie die Sportler bewundern, so ist doch bei den PR-Maschinen beider eine gewisse Abkopplung von den sportlichen Leistungen, oder besser noch: von dem ausgegebenen Ziel zu siegen, nicht von der Hand zu weisen.
Geschrieben von Steamboat am 28.07.2005 um 12:13:
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Original von grisu
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Original von Steamboat
Ich habe zwar auch den Eindruck, dass er im Hochgebirge nicht so stark ist, wie er 2003 noch war, und melde deswegen doch Zweifel ob seiner Ambitionen in Zukunft an, aber gut, ich kann mich täuschen.
Eine kritische Stellungnahme ist sicherlich angebracht, man muss aber nich überheblich und polemisch werden... |
Manolo macht das schon .... |
Genau... das ist Saiz ja mit Heras in bezug auf die Tour auch hervorragend gelungen...
Geschrieben von TourOnline am 28.07.2005 um 12:15:
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Original von Steamboat
Ich habe zwar auch den Eindruck, dass er im Hochgebirge nicht so stark ist, wie er 2003 noch war, und melde deswegen doch Zweifel ob seiner Ambitionen in Zukunft an, aber gut, ich kann mich täuschen. |
Hab ich auch gedacht, nicht nur nach dem Ruhetag, auch im anderen Hochgebirge hatte er große Probleme. Jetzt kann man fragen, ob 2003 ide Form seines Lebens war oder er dieses Jahr einfach nicht in FOrm war, ich tippe mal auf ersteres, wenn auch nicht so extrem. Aber ein Fahrer kann ja auch nicht alles, auch Wino braucht ja ne Schwäche
Geschrieben von grisu am 28.07.2005 um 12:15:
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Original von Steamboat
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Original von grisu
Manolo macht das schon .... |
Genau... das ist Saiz ja mit Heras in bezug auf die Tour auch hervorragend gelungen... |
Ausnahmen bestätigen die Regel

.
Geschrieben von hasending am 28.07.2005 um 12:24:
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Original von tom
Ich finde hingegen, Vino hat überhaupt nicht "gegen T-Mobile geschossen"! |
Wie man das empfindet ist relativ. Betrachte ich folgende Aussagen, die sport1.de aus einem Interview von ihm in L`Equipe zitiert, dann beschreibt er mehr oder weniger direkt ein Fehlverhalten im Team:
| Zitat: |
Als ich gesehen habe, dass Klöden auf der Tour bei meinen Attacken hinterher gefahren ist - und manchmal sogar Jan - wurde mir klar, dass es so nichts werden konnte.
...
Für mich ist es eine unumstößliche Regel, dass man nicht die Verfolgung hinter einem Teamkollegen macht. Aber bei dieser Tour ist das fast zur Regel geworden. |
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Original von tom
Seine Attacke, als Klöden und Ullrich hinterhergefahren waren, hatte eben keinen Effekt auf die anderen Konkurrenten. Ullrich wollte aber den Berg aggressiv fahren. |
Das liegt dann aber an Ullrich und Klöden. Entweder Vino ist so schwach, dass er allein zurückkommt, ohne dass die beiden nachführen, dann müssen dies auch nicht tun. Oder er ist stark, kommt weg und dann ist es gut fürs Team. Dann müssen die anderen arbeiten. In jedem Falle ist es ungünstig, wenn man den Teamkollegen verfolgt, weil die ganze Arbeit am eigen Team hängen bleibt.
Nach Ax-3 Domaines fehlten Klöden dann die Körner um Ulle bei Bassos Attacke zu helfen. Beim Pla d´Adet hat sich Ulle selbst aus den Schuhen gefahren und wäre hinter Rasmussen gelandet, wenn die Etappe noch länger gewesen wäre. In beiden Fällen hatten Ulle und Vino Nachteile von der Nachführarbeit.
Geschrieben von Bökijan am 28.07.2005 um 13:27:
Also um es mal auch sachlich zu fassen.
Nach seinem Alpeneinbruch war Vino raus, war er vorher noch Co Käp´t, dann war er nach seinem Einbruch nur noch Helfer. Die logische Konsequenz nach dem Vino 5 Minuten kassiert hatte war dann, dat ab dem Zeitpunkt nur noch alle konsequent für Ulle fahren, ne andere konnte es nicht geben.
Wenn Vino danach sich nicht völlig in den Dienst seines Kapitäns stellt und seinerseits weiter chaotische und wirre Attacken, die zum scheitern verurteilt waren, fährt muß man sich Fragen wer im Team das so koordiniert hat. Ab dem Zeitpunkt war doch sonennklar, daß die Taktik Vino als Speerspitze einzusetzen keine wirkungsvolle Variante mehr war, denn sie war aufgrund seiner Schwäche verpufft. Es war nun an Ulle selbst zu versuchen überall wo es möglich war Zeit zurück zu holen, sprich Ulle war als Kapitän gefordert selbst Tempo zu machen und Ausscheidungsrennen zu iniziieren.
Was Vino als Nachführarbeit bezeichnet war für mich normales Auscheidungsrennen eines Tourmitfavoriten. Wäre Vino zu dem Zeitpunkt noch ne Option auf den Gesamtsieg gewesen würde ich ihm recht geben, zu dem Zeitpunkt war er aber nur noch Helfer und auf einen Helfer muß kein Kapitän Rücksicht nehmen.
Wenn Vino so redet wie heute, dann nur aus einem Hintergrund. Er hat innerlich bei der Tour nie sein Ego zum Wohle des Stärkeren zurückgestellt, sondern ist weiter für sein Ego gefahren. Ob das sportlich gegenüber seinem Kapitän war?
Naja ...
Geschrieben von tom am 28.07.2005 um 13:53:
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Original von hasending
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Vino
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Für mich ist es eine unumstößliche Regel, dass man nicht die Verfolgung hinter einem Teamkollegen macht. Aber bei dieser Tour ist das fast zur Regel geworden. |
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Oh, den Satz kannte ich noch gar nicht, das ist tatsächlich ein Vorwurf.
Vino betont seine Freundschaft zu Ullrich, das lässt nicht Gutes vermuten über seine Meinung zu Klöden, den er ja auch gut kennt. Aber es ist eigentlich unfair, Klöden die Nachführarbeit vorzuwerfen, denn der ist ja nur für seinen Kapitän gefahren.
Ich vermute eher, Vino war enttäuscht, dass er auf der ersten Bergetappe so eingebrochen war und dadurch sämtliche Chancen einbüßte. Seltsam, dass er nicht selbst erkannt hat, dass er in den hohen Bergen nicht mit den Besten mithalten kann.
Armstrong hatte ganz einfach Recht: Erfolg hat man nur mit einem Kapitän, der Rest besteht aus Helfern...
Geschrieben von hasending am 28.07.2005 um 14:14:
Ich finde, dass die Vinos Attacken die beste Möglichkeit waren, Ulle zu helfen, obwohl nicht uneigennützig. Da er richtig scharfe Attacken von Basso und LA ohnehin nicht hätte mitgehen können, blieb die Flucht nach vorne mit konstantem Tempo die einzige Möglichkeit im Rennen zu bleiben. Wenn man ihn dann weglässt ist er mit 5 min noch nicht raus um den Toursieg, zumindest nicht mehr als Ulle. Wenn Basso und Armstrong ihn zurück holen, dann hat Ulle zumindest diese Körner gespart. Die Tempoverschärfung wäre auf den Pyrenäenetappen auch ohne Ulle und Klöden gekommen. Denn Vino kann man nicht weglassen und Basso wollte seinen 2. Platz sichern. Wenn Vino wirklich so eklatant schwach war, dann hätte Timo mit der Tempoverschärfung warten können bis er von alleine zurück ist.
Geschrieben von atreiju am 28.07.2005 um 15:12:
Sind wir doch jetzt mal ehrlich... für Ulle ging es nur noch um Platz 3, Armstrong und Basso konnte er im Gebirge gar nicht gefährden, egal mit welcher Taktik, deshalb war es unsinnig Vino nachzufahren und auch nicht feiner Stil.
Von Klöden habe ich persönlich meine eigene Meinung, nachdem er erst Zabel aus dem Team gemobbt hat und jetzt wohl auch Vino intern angegriffen hat, aber selber sich hinstellt, wenn Ulle verlängert, dann gehe ich. Tja, Junge, dann geh doch und stell dir dein eigenes Team zusammen, sorry, aber der Typ scheint ein Stinkstiefel durch und durch zu sein.
ich lese aus diesen Aussagen noch etwas ganz anderes heraus, nämlich die Enttäuschung darüber, dass niemand im Team ihm den Rücken gestärkt hat, obwohl er entscheidend zu den Erfolgen des Teams bei dieser Tour beigetragen hat, in jeder Hinsicht, seine 2 Siege, die Mannschaftswertung und auch die Umsetzung der kümmerlichen Taktik (Vorsicht Wortspiel !!). und dass er offenbar stärker an dem team gehangen hat als diess an ihm und er deswegen gegangen ist...
Geschrieben von Steamboat am 28.07.2005 um 16:01:
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Original von atreiju
Sind wir doch jetzt mal ehrlich... für Ulle ging es nur noch um Platz 3, Armstrong und Basso konnte er im Gebirge gar nicht gefährden, egal mit welcher Taktik, deshalb war es unsinnig Vino nachzufahren und auch nicht feiner Stil.
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Ich kann mich im Gebirge kaum daran erinnern, dass Vino attackierte, ohne dass er dann gleich wieder eingeholt wurde und relativ sofort den Anschluss verlor (seine Fluchtetappe mit Botero ausgenommen). Ich hatte den Eindruck, dass die Attacken von Vino taktisch und physisch unsinnig waren
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Von Klöden habe ich persönlich meine eigene Meinung, nachdem er erst Zabel aus dem Team gemobbt hat und jetzt wohl auch Vino intern angegriffen hat, aber selber sich hinstellt, wenn Ulle verlängert, dann gehe ich. Tja, Junge, dann geh doch und stell dir dein eigenes Team zusammen, sorry, aber der Typ scheint ein Stinkstiefel durch und durch zu sein.
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Deine Meinung zu Klödi bleibt dir unbenommen.
Ob seine Kritik (mobbing ist etwas viel) ausreichte, um Zabel nicht mitzunehmen, halte ich eher mal für unwahrscheinlich. Zabel gehörte mE aus berechtigten Gründen nicht zum diesjährigen Tourteam. Einerseits brachte er nicht die Leistung, andererseits gibt es sicherlich bessere Helfer als ihn.
Wenn Klödi wirklich Vino angegriffen hat und so dessen Aktionen vereitelte, dann ist es negativ beurteilen, keine Frage.
Keiner von uns war dabei, als sich Klödi und Vino unterhalten haben. Niemand von uns weiß, in welcher Atmosphäre eine Aussage fiel und in welchem Zusammenhang... Ohne dieses ist es schwer, eine solche Bemerkung zu werten... meine Meinung.
Ich denke, dass sich Klödi auch überschätzt. Er ist ein Edeldomestike mit einem guten Jahr 2004. Das soltle er sich klar machen. Glaubt er, dass er stärker ist, würde ich ihm einen Teamwechsel nahe legen. Deswegen ist er bei mir noch kein Stinkstiefel.
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