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Geschrieben von Damn True am 27.09.2026 um 21:26:

 

Was ein Rennen. Das war geil Ballons



Geschrieben von Ocaña am 27.09.2026 um 21:27:

 

Ein wildes Podium mit drei Pogi Buddies. großes Grinsen



Geschrieben von jonas am 27.09.2026 um 21:33:

 

Pogis Fehlen hat da sehr gut getan.

Aber generell schön, dass die Zeiten als man die letzten 2 Runden gucken konnte vorbei sind.

Starkes Rennen von Schmid.



Geschrieben von PassoGiovo am 27.09.2026 um 21:47:

 

Mit Funk geht die Lücke zu McNulty nach dem letzten Berg zu. So hatte er Glück, dass niemand aus den unmittelbaren Verfolgern für jemanden fahren wollte. Und die weiter hinten waren, konnten die Lage nicht richtig einschätzen.



Geschrieben von hermann am 27.09.2026 um 21:51:

 

Super Rennen und endlich ein Sieger der wirklich kaputt war am Ende.



Geschrieben von blaireau am 27.09.2026 um 22:28:

 

Pogis Fehlen tut allen Rennen gut, muss man objektiv fesstellen. Ich hab keine Ahnung, was er macht, oder was sie machen, aber dass gleich einige schneller klettern als Pantani oder Armstrong, das find ich sehr suspekt. Ernährung, Trainingsmethode etc. diese Erklärungen haben wir von 20 Jahren schon gehört und wir wissen, was am Ende rauskam.

Bei der Gelegenheit wieder mal das Buch "L.A. Confidentiel" empfohlen. Kriegt man jetzt sicher billig aus zweiter Hand und ist sauber rechechiert.
https://en.wikipedia.org/wiki/L.A._Confidentiel

Ich vermute, die Heini&Lenzi GmbH hat eine Wiedergeburt erfahren, zumal die WADA klinisch tot ist, glaube ich. Andere wie Ben Johnson oder Floyd Landis sind mit Elefantendosen erwischt worden. Die haben garantiert drauf gesetzt, dass die Verbände alles unter den Teppich kehren. An der TdS gabs mal Handgreiflichkeiten zwischen UCI-Vertretern und Schweiz Kontrolleuren, die die Proben wollten, bevor die Fahrer für längere Zeit im Teambus abtauchten.

Cancellaras Motor ist besonders originell, und ich bin mir recht sicher, dass er einen hatte. So wie der zweimal (Flandern, Robaix) davonzog, sowas hab ich noch nie gesehen, ausser bei Merxck (Radport-Antike & Doping-Steinzeit) und Pogi (mir absolut unerklärlich).

Wie schwer einschlägige Rekorde zu verbessern sind, zeigt der WR der Griffith-Joyner selig: "Ihre Weltrekorde über 100 und 200 Meter von 1988 haben seit mehr als 38 Jahren Bestand." Würden diese so pulverisiert wie die Alpe-Rekorde heuer,, wäre ich auch sehr skeptisch.

Dass Lenzi oder Froome erst todkrank werden mussten, ehe sie im härtesten Sport der Welt die Kerngesunden abhängen konnten ... hmmm.

Die nationalen Wellen (Spanier, Amis, Engländer, Deutsche, jetzt Slowenen (davon einer ein Späteinsteiger) find ich sehr seltsam und hat regelmässig wieder mit Doping im Hintergrund zu tun gehabt.

Eine ziemlich trübe Brühe, das allles, finde ich.

NB: das einzige Mal, als Nadal in Paris früh rausflog, hat die franz, Dopinagentur die Kontrollen an sich gerisse vom Tennisverband.

Bei Federer könnt ich auch nicht einfach meine Hand ins Feuer legen, aber ich wüsste kein Medikament,, dank dem man Tenniskünstler wird. Am dreitmeisten Asse geschlagen aller Spieler. Die zwei andern sind über 2m gross und Kanoniere. Fed ist 1.84 gross und seine Aufschläge nicht aussergeöhnlicht hart, aber ungewöhnlich präzise. Auch für sowas wüsst ich kein Medikament,



Geschrieben von wagenge am 27.09.2026 um 22:32:

 

@blaireau: Und was genau ist jetzt der Zusammenhang mit dem heutigen Rennen? Die ersten 6 Worte im ersten Satz ... Augen rollen



Geschrieben von Ocaña am 27.09.2026 um 22:37:

 

Zitat:
Original von PassoGiovo
Mit Funk geht die Lücke zu McNulty nach dem letzten Berg zu. So hatte er Glück, dass niemand aus den unmittelbaren Verfolgern für jemanden fahren wollte. Und die weiter hinten waren, konnten die Lage nicht richtig einschätzen.


Del Toro war ohne Funk wirklich lost. Der ist ein wirklich dödeliges Rennen gefahren und hat sich selbst den Zahn gezogen. McNulty und Jorgenson das genaue Gegenteil. Die haben das zusammen perfekt gespielt.



Geschrieben von jonas am 27.09.2026 um 23:15:

 

Zitat:
Original von PassoGiovo
Mit Funk geht die Lücke zu McNulty nach dem letzten Berg zu. So hatte er Glück, dass niemand aus den unmittelbaren Verfolgern für jemanden fahren wollte. Und die weiter hinten waren, konnten die Lage nicht richtig einschätzen.


Sicher? Ich mein sie haben ihn ja gesehen.

Die Belgier schon als Team enttäuschend. Remco hatte sicher nicht die Beine, aber dass der dann schon so früh alleine war und die anderen doch klangvollen Namen nicht mitfahren konnten ist schon speziell.

Die Briten auch jeder für sich. Pidcock mit einem Sturz im blödsten Moment, verbrennt dann aber auch sehr viel Energie mit attackieren als Onley noch vorne war.

Die Franzosen verbraten halt alles etwas zu früh, so dass Sexias dann alleine ist. Aber ausser vielleicht Sivakov war auch keiner in der Lage mitzufahren. Die Italiener zwischenzeitlich ganz gut positioniert, waren sich aber auch zu schaee Sciarioni und Pignazoli für Ciccone zu verbrennen. Die Niederländer haben im Moment schon nur MdvP.

Die Deutschen im Rahmen der Erwartungen, von den Schweizern hätte ich weniger erwartet. Küng ist schon ein Phänomen in solchen Rennen. Und Schmid kann das doch auch sehr gut auf solchen Profilen. Leider hat er im entscheidenden Moment mal wieder die Positionierung etwas verkackt.

Michael Woods auf 36 auch eine Legende.



Geschrieben von blaireau am 27.09.2026 um 23:31:

 

Zitat:
Original von wagenge
@blaireau: Und was genau ist jetzt der Zusammenhang mit dem heutigen Rennen? Die ersten 6 Worte im ersten Satz ... Augen rollen


ich bin ein geschwätziger, repetitiver alter Mann geworden (war ich aber immer schon), aus verschiedenen Gründen. Den einzigen echten Schaden sehe in Beanspruchung von winzigster Internet-Bandbreite. Niemand braucht meine Senfbeigabe zu lesen. Gleichwohl Danke für Deine Reaktion, ganz im Ernst. Kam Po Wong

PS ich hatte arge, gesundheitliche Probleme und bin froh, dass ich noch am Leben bin. Ich nehme milde Antidepressiva, auf ärztliche Verordnung, was mich halt geschwätzig macht.



Geschrieben von tal am 28.09.2026 um 03:15:

 

Zitat:
Original von Ocaña

Del Toro war ohne Funk wirklich lost. Der ist ein wirklich dödeliges Rennen gefahren und hat sich selbst den Zahn gezogen. McNulty und Jorgenson das genaue Gegenteil. Die haben das zusammen perfekt gespielt.


Genau. Der hätte die Beine gehabt um mit Pidcock und Ciccone mitzugehen, stattdessen bleibt er hinten sitzen und zieht am Ende der Steigung den Rest der Gruppe wieder zu Pidcock und Ciccone hin. Zu dritt hätten sie McNulty sicher noch geholt. Der hatte gerade mal 15 Sekunden am Ende des Berges.

Del Toro hat halt die Rennintelligenz einer Erbse. Immerhin hat Matthews nicht gewonnen, das ist das einzig positive heute. Was für ein frustrierendes Rennen.



Geschrieben von Ocaña am 28.09.2026 um 15:12:

 

Zitat:
Original von jonas
Die Franzosen verbraten halt alles etwas zu früh, so dass Sexias dann alleine ist. Aber ausser vielleicht Sivakov war auch keiner in der Lage mitzufahren. Die Italiener zwischenzeitlich ganz gut positioniert, waren sich aber auch zu schaee Sciarioni und Pignazoli für Ciccone zu verbrennen. Die Niederländer haben im Moment schon nur MdvP.


Der sagte danach im Interview, dass er so früh los ist, um vorne zu sein, wenn die Bergfahrer losfahren. Und sah auch entsprechend bedient aus auf dem Podium.

Tatsächlich bleibt zu "befürchten", dass es das für MvdP (immerhin ein Titel) und WvA war. Für Sallanches (5.800 Höhenmeter) und Abu Dhabi (5,8 Höhenmeter Augenzwinkern ) dürften sie nur in Frage kommen, wenn es in der Wüste windet wie nix gutes. Für Dänemark und Brüssel wird es dann mit dem Alter langsam dünn und man weiß auch nicht, wer an jungen Fahrern noch so hinterherkommt.

Der Kurs gestern war eigentlich das, was eine WM sein sollte. Selektiv und dennoch so, dass verschiedene Fahrertypen gewinnen können. Sallanches und Abu Dhabi sind das Gegenteil davon.



Geschrieben von raser am 28.09.2026 um 15:21:

 

Zitat:
Original von tal

Del Toro hat halt die Rennintelligenz einer Erbse. Immerhin hat Matthews nicht gewonnen, das ist das einzig positive heute. Was für ein frustrierendes Rennen.


a) nie gelernt, ohne Funk zu fahren.
b) da bin ich diametral entgegengesetzter Meinung. Augenzwinkern
c) siehe b)



Geschrieben von Ocaña am 28.09.2026 um 15:27:

 

Fährt man nicht in der U23 ohne Funk?



Geschrieben von hermann am 28.09.2026 um 15:50:

 

Zitat:
Original von wagenge
@blaireau: Und was genau ist jetzt der Zusammenhang mit dem heutigen Rennen? Die ersten 6 Worte im ersten Satz ... Augen rollen

Ich denke er meint dass die letzten Jahre so dopingverseucht waren dass es progressiv immer weniger Freude macht Radsport zu schauen, und dass es bei diesem Rennen aus gegebenen Anlass etwas interessanter war.
Blaireau war nur detaillierter.



Geschrieben von KönigderBernina am 28.09.2026 um 15:57:

 

Bin auch hin und her gerissen.
Eigentlich ein spannendes Rennen und es ist sehr angenehm, dass mal jemand aus der zweiten Reihe ein so großes Rennen holt.
Aber McNulty sagt mir irgendwie so gar nichts. Hat bestimmt auch viel mit seinem Team zu tun, für das er fährt.



Geschrieben von blaireau am 28.09.2026 um 15:58:

 

Danke.


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