Cycling4Fans - Forum (http://forum.cycling4fans.de/index.php)
- Radsport (http://forum.cycling4fans.de/board.php?boardid=19)
-- Die Profi-Szene (http://forum.cycling4fans.de/board.php?boardid=1)
--- Realitätssinn der D-Tour Organisatoren (http://forum.cycling4fans.de/thread.php?threadid=17789)
Geschrieben von jonas am 19.08.2005 um 20:32:
31 Stunden Übertragung in der ARD sind nun wirklich keine lobenswerte Sache.
Geschrieben von Maxen am 19.08.2005 um 20:34:
RE: Danke
| Zitat: |
Original von alon
| Zitat: |
Original von Steamboat
...aber ich möchte schon Denkanstöße geben, auch mal ein PRo Tour Rennen auf einen anderen Kontinent zu geben, anstatt meinetwegen Gent-Wevelgem im Programm zu halten... |
ich würde genau das gegenteil fordern...
1.wie ist es mit den WC rennen die einfach so nach "aussen" gesetzt wurden???
2. Ich würd eher Het Volk lieber in der ProTour haben als die T d Langawki
|
Seh ich genauso, hier wird die fehlende Tradition der D-Tour kritisiert, da kann man doch erst recht nicht noch mehr (oder überhaupt) - und zwar dann wirkliche - Retortenrennen aus dem Boden erschaffen.
Sonst sehe ich es auch eher so, wie viele andere User hier: Mit der Tradition wird estimmt uach das Medieninteresse wachsen, und das ist ja das entscheidende. Wenn das Medieninteresse dann eine gewisse Größtenordnung erreicht hat, wird die Werbewirksamkeit als Etapenort auch viel größer, und die deutschen Städte werden bereit sein, mehr zu zahlen als jetzt und man ist nicht mehr auf das Tiroler Geld "angewiesen", weil sich dann mehr Städte drum reissen werden, Etappenort zu werden.
Geschrieben von Novalis am 20.08.2005 um 00:06:
| Zitat: |
Original von Turbo-Beppe
Die entscheidenen Etappen sind vielleicht schön anzusehen, doch ich finde es schwachsinnig eine neuntägigen deutsche Rundfahrt mit Königsetappen im Ausland schwierig zu machen und dann damit zu prahlen, das Medieninteresse wäre so hoch und die Rundfahrt so wahnsinnig anspruchsvoll.
Es wird im Schwarzwald und in den deutschen Alpen jawohl genug schwere Anstiege geben. Sonst kann man es ja gleich Deutschland-Österreich-Fernfahrt nennen.
|
Gibts es nicht. D- Ö -Fernfahrt nein Danke. Sieh die mal die D- Tours der letzten Jahre an. Aber nicht
Ausser dem Feldberg gabs keine Berge.Will sich die D - Tour sportlich mit GTS und den beiden Schweizer Rundfahrten messen, braucht sie Etappen im Hoch nicht im Mittelgebierge.
@Party: geht schon okay. Lasst die Ratschen weg, dann passt das schon.
@yeti, karteikarte: eigentlich bin ich eurer Meinung. Aber ein wenig "drumherum" schadet nicht. Stundenlang rumstehen für 10 sek. ist ab und zu langweilig. Sollte sich halt alles im Rahmen halten. Euch beiden empfehl ich mal den Besuch eines öst. Radrennens. Da fällt die party weg. yeti kennt das ja eh.
@maxen: die D- Tour ist sicher nicht auf das Tiroler Geld angewiesen. Aber auf die Tiroler Berge
Geschrieben von badorties am 20.08.2005 um 00:51:
Was spricht eigentlich gegen...
eine neben den Ösis auch die Tschechen oder die Elsässer Ballone mitintegrierende Rundfahrt, die neben dem Benelux-Kriterium, äh pardon, Rundfahrt, nicht die Sprinter, aber eben die Bergfahrer, vllt. sogar als Vülta-Vorbereitung dienen könnte?
Vielleicht Voigt, dem alles über 500 Hm so kurz nach der Tour zu hoch ist, vielleicht der fehlende deutsche Bergfahrer, der nach-Ulle da vorne mithalten kann, oder aber eine RF, die zeitlich so nah am westlichen Nachbarn, doch aber so ähnlich gestrickt sein könnte und man sich in ein paar Jahren fragen wird: Geht die Benelux durch Norddeutschland oder trifft man sich für Spanien evtl sogar woanders...
Also bis zur #2 aller Rundfahrten fehlt dann doch noch einiges - unter anderem der Termin und die Topographie...
Geschrieben von Verrückter am 20.08.2005 um 09:08:
RE: Was spricht eigentlich gegen...
Muschoos Kraszias Windkante. Man sollte sich freuen über die Mitgliedschaft im Club, bei dem man als Veranstalter immer die 20 wichtigsten Mannschaften am Start und bzgl. Starterfeld nix mehr verkehrt machen kann.
Diese höchste Bergankunft der Pro-Tour und vielleicht die höchste der letzten 481-Tage Renngeschichte sind ja schön und gut, aber ich glaube es weiß jetzt wirklich jeder.
Vielleicht hat jemand Minderwertigkeitskomplexe und muß sich an dem höchsten, größten, steilsten etc hochziehen. Ich finde dass das Not tut. Die D-Tour ist gut und wird besser. Punkt.
Geschrieben von cprior am 20.08.2005 um 09:19:
Alles eine Frage des Adressaten
Nein, der Chef der veranstaltenden GmbH sollte gewiss nicht Giro und Vuelta am Bildschirm verfolgen. Noch weniger benoetigt er tief empfundene Radsportbegeisterung. Vielmehr ist er veranwortlich fuer Planung, Organisation, Personaleinsatz, Controlling und Aufgabenverteilung.
Mit dieser Herangehensweise spricht er in den zitierten Interviews auch gar nicht die Fans an. Gegenfrage: Wer kann Rechtsform, Beteiligungsverhaeltnisse, Produktportfolio und Umsatzentwicklung des Veranstalters nennen? Fuer welche Sponsoren ergibt sich eine grosse Uebereinstimmung zwischen Werbung und Tour? Und warum ist es fast eine Sensation, den gelben Discounter als Sponsor gewonnen zu haben? Das ist seine Welt, wir Fans haben eine andere.
Die Rezension seiner Gedanken in eben diesem Forum ist daher muessig IMO. (Und ehrlich, seine Meinung zum aktuellen sportlichen Geschehen wuerde mich auch nicht sonderlich interessieren.)
Und wenn nun laenderuebergreifende Kooperationen eingegangen werden -- was spricht in Zeiten der sog. Globalisierung und einem vereinten Europa dagegen? Wenn beide Partner einen Vorteil sehen, warum nicht? Die verletzten Gefuehle der dem Nationalstaatsgedanken von 1848-187x Anhaengenden muss man halt in Kauf nehmen. Wie auch in der europaeischen Beruhigungspille des Regionalismus fuehrt die Deutschlandtour letztlich ueber genuegend einheimische Strassen...
Gut finde ich, dass die zitierten Interviews nicht nur im Umfeld von Werbetreibenden gegeben werden. Das auf n-tv fand ich persoenlich zwar ganz interessant, aber durch solche in Sportmedien koennen auch die Fans von der Bedeutung der kaufmaennischen Seite erfahren.
Geschrieben von Verrückter am 20.08.2005 um 09:25:
RE: Alles eine Frage des Adressaten
Bei den Fans also müssen die Augen leuchten. Bei Interviewten die KAsse.
Ich finde es sehr gekonnt wie Du den Unterschied von Fan und nicht-Fan formulierst.
Geschrieben von blaireau am 20.08.2005 um 09:43:
RE: Alles eine Frage des Adressaten
| Zitat: |
Original von cprior
Nein, der Chef der veranstaltenden GmbH sollte gewiss nicht Giro und Vuelta am Bildschirm verfolgen. Noch weniger benoetigt er tief empfundene Radsportbegeisterung. Vielmehr ist er veranwortlich fuer Planung, Organisation, Personaleinsatz, Controlling und Aufgabenverteilung. |
Und ich finde, wir haben in den Produktabteilungen dieser Welt schon genug Leute, die ohne persönliche Begeisterung versuchen, mit viel Werbung ein vorhersehbar-langweiliges Produkt zu verkaufen.
In der Unterhaltungsindustrie ist es damit am allerschlimmsten bestellt: Musik und Film sind mit diesem Ansatz (Begeisterung durch Mangement ersetzen) mittlerweile nicht nur im inhaltlichen, sondern auch im ökonomischen Sinkflug angelangt.
Mehr Begeisterung! Mehr Fachkompetenz!
Geschrieben von Brägel am 20.08.2005 um 09:52:
| Zitat: |
Original von Novalis
blanker Neid, derer die nix ausser dem Feldberg haben. Etappen wie gestern sind in .de nun einmal unmöglich |
Dafür haben wir einen "tourgott"
Geschrieben von Brägel am 20.08.2005 um 10:13:
Die Diskussion über den Stellenwert der D-Tour kommt immer wieder auf.
Ich finde, die Tour muß noch an sich arbeiten um sich z.B. mit dem Giro messen zu können.
Ich denke in 5-6 Jahren, wissen wir mehr über den Stellenwert der D-Tour.
Bis dahin haben alle jetzigen Protagonisten (Ullrich, Voigt, Zabel, Klöden) aufgehört oder sind nah am Karierre-Ende (Sinkwitz, Wegmann).
Falls es die D-Tour in der jetzigen Form dann immer noch gibt, können wir zufrieden sein.
Übrigens mir ist es egal, ob einzelne Etappen durch Tirol führen, sie haben das Rennen damit wesentlich spannender gemacht.
Geschrieben von trampi-fan am 20.08.2005 um 10:15:
| Zitat: |
Original von Brägel
Übrigens mir ist es egal, ob einzelne Etappen durch Tirol führen, sie haben das Rennen damit wesentlich spannender gemacht. |
von mir aus koennte die d-tour jedes jahr so viel durch oesterreich fahren

!
Geschrieben von Maxen am 20.08.2005 um 10:32:
| Zitat: |
original von Novalis:
@maxen: die D- Tour ist sicher nicht auf das Tiroler Geld angewiesen. Aber auf die Tiroler Berge
|
Meint ich auch eigentlich anders, war ein bisschen dumm formuliert, ich meinte: Wenn mehr interesse besteht für andere (deutsche!!) Städte, die D-Tour zu haben, werden die auch mehr geld bieten und irgendwann mehr als diese Ösi-Städte. Es muss ja nicht immer der Shcwarzwald sein, man denke an den Harz
Geschrieben von Michelin-Männchen am 20.08.2005 um 11:11:
RE: Was spricht eigentlich gegen...
| Zitat: |
Original von Verrückter
Vielleicht hat jemand Minderwertigkeitskomplexe und muß sich an dem höchsten, größten, steilsten etc hochziehen. Ich finde dass das Not tut. Die D-Tour ist gut und wird besser. Punkt. |
Dass das nichts bringt, sieht man ja an der Vuelta (Angliru) und in Ansätzen am Giro (Monte Zoncolan), wobei die Schotterstrecke dieses Jahr schon ein Spektakel war. Die Tour hat z.B. den Bonet zum letzten mal 1994 überquert, braucht wohl diese Sensationen nicht mehr.
Geschrieben von Novalis am 20.08.2005 um 11:46:
| Zitat: |
Original von Maxen
Meint ich auch eigentlich anders, war ein bisschen dumm formuliert, ich meinte: Wenn mehr interesse besteht für andere (deutsche!!) Städte, die D-Tour zu haben, werden die auch mehr geld bieten und irgendwann mehr als diese Ösi-Städte. Es muss ja nicht immer der Schwarzwald sein, man denke an den Harz
|
Du kommst nicht zufällig aus dem Harz
Wie gesagt mir ist es egal, ob die D - Tour in .at Station macht oder nicht. Von mir aus kann sie auch in der Schweiz Station machen, hauptsache Bergetappen.
@Nationales Denken: Stellt euch mal vor, die Franzosen würden genauso denken! Es heisst ja Frankreich Rundfahrt, aber die kommen trotzdem nach Deutschland. Ich schreib der Société sofort ein mail, das das so nicht weitergehen kann.
Forensoftware: Burning Board 2.3.6, entwickelt von WoltLab GmbH