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Geschrieben von blaireau am 18.09.2018 um 16:47:
RE: Bei Bardzelona in der Nähe
Globale Solitärarchitektur. Preis egal. Hauptsache spektakulär.
Die Bilbaoisierung im Namen von Stadtmarketing & Städtetoursimus.
Geschrieben von Michelin-Männchen am 19.09.2018 um 07:04:
RE: Bei Bardzelona in der Nähe
Solitäre machen aber noch kein Stadtbild geschweige denn verändern Sie das Lebensgefühl in der Stadt.
Ich finde städtebauliche Konzepte allerdings deutlich spannender, zB die gesamte speicherstadt oder Wilhelmsburg, in Frankfurt das Europaviertel (das deutliche Schwächen hat) oder die Römerstsadt aus den 1920ern etc
Geschrieben von Manny Calavera am 01.10.2019 um 12:55:
Damn it, yes!

Ich hätte so Bock, über jedes einzelne zu reden.

Botswana mit seinem Freibad z.B. oder Belize... oder das Kernkraftwerk-Raketenbunker-Hauptquartier eines Bond-Bösewichts in Bangladesch.
Geschrieben von tal am 01.10.2019 um 14:54:
Bangladesch ist wirklich ein Highlight.
Geschrieben von Doggie am 16.11.2019 um 08:22:
Ich dachte, die Verschandelung von Basel sei der größte Fail von Herzog de Meuron.
Aber diese
Scheune toppt alles.
Geschrieben von Michelin-Männchen am 17.11.2019 um 11:32:
Das wirkt von außen schon ziemlich uninspiriert, wird aber vermutlich in Berlin nicht weiter auffallen (wenn es überhaupt fertig wird).
Geschrieben von Carapaz am 18.11.2019 um 14:46:
Die Kosten sind schon mal auf 450 Mio gestiegen, ohne das ein Spatenstich erfolgt ist.
Geschrieben von Doggie am 18.11.2019 um 21:46:
Die Kosten... Was bekommt man sonst für 500 Millionen gebaut? 3 Kilometer Autobahn. Da meckert auch niemand.
Ein Leuchtturmprojekt für 600 oder 900 Millionen wäre weniger rausgeschmissenes Geld als eine weitere langweilige Kulturbaracke, die nur wieder von einem elitären Bildungsbürgerpublikum frequentiert würde.
Insofern ist die z.B. die Elbphilharmonie ein gelungenes Projekt. Wobei eine Stadt, deren zweitgrößte Attraktion sonst eine Modelleisenbahnanlage wäre, so ein Gebäude auch zweifellos nötiger hat als Berlin. Von der Summe, die den Steuerzahler die Abwicklung ihrer nutzlosen Verbrecherbank wahrscheinlich kosten wird, hätten die Hamburger auch 20 Elbphilharmonien hinklotzen können.
Geschrieben von Carapaz am 19.11.2019 um 16:33:
| Zitat: |
| Ein Leuchtturmprojekt für 600 oder 900 Millionen wäre weniger rausgeschmissenes Geld als eine weitere langweilige Kulturbaracke, die nur wieder von einem elitären Bildungsbürgerpublikum frequentiert würde. |
Da der Baugrund noch Risiken birgt, könnte die Summe locker erreicht werden und aus bauingenieur-technischer Sicht wäre es dann ein weiteres Leuchtturmprojekt.
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