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Geschrieben von Snebolinho am 16.10.2008 um 18:16:
Ich bin mir übrigens sicher dass es wieder Übertragungen und große Medienberichterstattung geben würde wenn Jan zurück kommt, allerdings nicht unbedingt im ersten Jahr.
Mit 34 ist er aber leider zu alt um nochmal so viel für den Radsport zu tun wie er es getan hat und er es denn überhaupt wollte nach allem was passiert ist, gerade auf Medienseite und Verbandsebene. (Für diesen Satz werde ich jetzt wohl gesteinigt, aber er hat den Sport nunmal zu 90% getragen)
Das wars jetzt aber zu Jan Ullrich von mir...
Geschrieben von Snebolinho am 16.10.2008 um 18:17:
| Zitat: |
Original von ThunderBlaze
DjHans und wodurch sind die Quoten enstanden?. |
Ganz plump: Man hat den Helden zum Teufel gejagt!
...das wars jetzt aber wirklich...
Geschrieben von gardener am 16.10.2008 um 18:18:
Lieber
DjHans, fahr mal deine religiös eingefärbte Eifer-Rhetorik (Himmel, Hölle, Teufel etc.) ein wenig herunter.
Danke.
Geschrieben von tusberg am 16.10.2008 um 18:30:
RE: Deutschland Tour 2009 - findet nicht statt
| Zitat: |
Original von karteikarte
Da haben die bösen Medien ja wieder ganze Arbeit geleistet.
|
wieso lässt du die fahrer außen vor? Ich denke die sollte man auch mit dazu zählen!
Geschrieben von kuestentanne am 16.10.2008 um 18:31:
RE: Lieber
Ich finde diesen Schnack immer ganz toll, dass Ulle viel fuer den Radsport getan habe. Ja was denn? Er ist Rad gefahren, nicht mehr und nicht weniger.
Wenn jemand sagt, dass Beckenbauer viel fuer den Fussball getan hat, kann ich das schon eher nachvollziehen.
Geschrieben von steffi am 16.10.2008 um 18:35:
RE: Lieber
| Zitat: |
Original von kuestentanne
Ich finde diesen Schnack immer ganz toll, dass Ulle viel fuer den Radsport getan habe. Ja was denn? Er ist Rad gefahren, nicht mehr und nicht weniger.
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du sagst es:
er war einfach nur
da
Geschrieben von ttom am 16.10.2008 um 18:36:
| Zitat: |
Original von Steamboat
Dass diese Entscheidung getroffen wird, war mir nach der Bekanntgabe der Dopingfälle völlig klar. Sie ist auch uneingeschränkt richtig.
........ An diejenigen, die sich freuen, dass es Schumi und Berni erwischt hat, freut Euch weiter - die, die es bedauern, weil sie ahnten, was passieren wird - nämlich dass der Standort Deutschland für den Radsport zur Randlage wird, die mögen sich grämen und trauern. Ich bekenne mich zur Trauergemeinde. |
Nein, die ÖR´s sind nicht die Totengräber des Radsports in D´land - sie reagieren nur auf Entwicklungen und Stimmungen. Doch was ging schief? Ich denke, spätestens nach Sinkewitz hätte ein tiefgreifendes Aufräumen beginnen müssen. All die Wegschauer, Verharmloser oder gar aktiven Mithelfer hätten radikal weggeräumt werden müssen. Zuerst beim BDR. Scharping und Bremer vorweg, einige Landesfürsten dazu. Da wurde kein Neuanfang gemacht, sondern weitergewurschtelt, verharmlost und gar getürkt. Siehe die Schumacher-Affäre in Stuttgart. Aber eine echte Opposition im BDR gab und gibt (?) es wohl leider nicht. Und weiter: ein Holczer war garantiert nicht so blauäugig wie er sich hinstellt. Das gilt auch für Gerwen von Milram. Auch dort gab und gibt es keinen Neuanfang, siehe den Wechsel von Henn. Dazu noch viele alte Riis-, Vinokourov-, Armstrong- und auch Ullefans, die bis heute nicht erkannt haben, dass ihre Helden die Hauptprotagonisten der verseuchten Zeit waren. Wer die Rückkehr der alten Doper begrüsst oder weiterhin einen Heiligenschein über sie hält, will das System gar nicht saubermachen. Dem langt die Show - aber nicht der Sport. Wie beim Wrestling.
Aber das Hauptproblem ist doch, auch wenn die Erneuerung in Deutschland gelungen wäre, so wäre nichts gewonnen: international lachen sich doch Spanier, Italiener, Amis und Osteuropäer in´s Fäustchen über unsere naiven Versuche, einen sauberen Sport zu bekommen. Angefangen von der UCI über die Teamchefs bis hin zu den Fahrern.
Der Profisport in Deutschland wird für viele Jahre tot sein. Gut, hat er sich selber zuzuschreiben. Aber eine Erneuerung gibt es nur auf internationaler Ebene. Und da sind wir noch lange nicht am Tiefpunkt - wenn wir ihn je erreichen..... Und das Schlimmste ist: am Meisten leidet der Amateur, der seinen Sport liebt. Denn er wird keine Rennen, keine Zuschauer, keine Perspektiven mehr haben. Dies ist das ein schwarzer Tag für den deutschen Radsport - speziell für all die sauberen U23-Fahrer.
Deshalb: schade, schade!
Geschrieben von Aubisque am 16.10.2008 um 18:55:
Im Radsport passiert im Moment etwas, was es in anderen Sportarten schon länger zu beobachten ist. Sobald es keine Helden gibt, läßt auch das Interesse nach. So geschehen beim Tennis, in der Leichtathletik, alpinen Skisport. Kriminelle Machenschaften wie Doping, Ergebnismanipulation, illegale Sportwetten beschleunigen diesen Vorgang nur.
Außerdem ist es zur Zeit unmöglich durch die Finanzkrise Sponsoren zu finden, die mutig genug sind Geld in ein Risiko-Geschäft zu investieren.
Den einzigen Hoffnungsschimmer bietet der Breitensport. Denn die Anmeldungen für Jedermann-Rennen oder Marathon-Läufe sind zum Glück immer noch sehr zahlreich.
Geschrieben von ThunderBlaze am 16.10.2008 um 18:57:
Meiner Meinung nach zu zahlreich. 10.000 oder sowas hat nix mehr mit Rennen zu tun.
Geschrieben von Checker am 16.10.2008 um 20:04:
| Zitat: |
Original von ttom
Nein, die ÖR´s sind nicht die Totengräber des Radsports in D´land - sie reagieren nur auf Entwicklungen |
... mit etwa 15 Jahren Verzögerung. Oder hat das große Doping erst letztes Jahr angefangen?
Wenn die Entwicklung allerdings "Wir nehmen die über 10 Jahre alten Tomaten und rosaroten Brillen von den Augen und sehen nun endlich, wen wir da vergöttert haben" heißt, stimmt die Aussage

.
Geschrieben von teufelsberg am 17.10.2008 um 11:24:
| Zitat: |
Original von Snebolinho
Und mal ganz ehrlich, jeder ARD Redakteur der hier (vielleicht) mitgelesen hat in den allermeisten Zeiten seit Juli 2006 musste doch zu dem Schluss kommen dass Radsportdeutschland keine Übertragungen mehr verträgt.
Soviel Häme und auch Freude über neuerliche Dopingfälle, ganz zu Schweigen vom immer wieder geäußerten Generalverdacht lässt doch nur den Schluss zu dass dieser Sport in Deutschland unerwünscht ist.
Dieser Aspekt sei aber nur am Rande erwähnt! |
so stimmt das aber nicht!
Man musste davon ausgehen, dass fleißig weitergedopt wird, trotz aller Skandale.
Und trotzdem stellten sich etliche hin und taten so, dass Doping der Vergangenheit angehört, jetzt alles sauber ist. Was viele auch gerne glauben wollten.
Dass die Leugner und Lügner mit dieser großangelegten Verar..hung der Öffentlichkeit nicht durchkommen, kann man schlicht und einfach gerecht nennen.
Sicher, "nicht gerecht" im Vergleich zu anderen Sportarten; allerdings gilt hier die Umkehr, also die Heuchelei in anderen Sportarten ist das Problem, nmicht, dass die im Radsport aufgeflogen ist.
Geschrieben von Heinz Helfgen am 17.10.2008 um 16:32:
"Nehmen wir uns ein Beispiel an Deutschland."
Eine (mehr oder weniger) überraschende Aussage aus Italien zur Absage der Deutschland-Tour:
Ivano Fanini von Amore e Vita sagt folgendes:
| Zitat: |
| "Prendiamo esempio dalla Germania. Hanno fatto un atto di coraggio impressionate. Basta con l'ipocrisia. C'è bisogno di cambiare, è doveroso fermarsi e ripartire da zero". Così Ivano Fanini, patron di Amore e Vita - McDonald's, da tempo impegnato nella lotta al doping, commenta le scelte fatte dai tedeschi di non organizzare il giro nazionale per i troppi casi di doping emersi e di non seguire il Tour con la televisione perchè "inquinato dai prodotti dopanti". "Se gli organizzatori del Giro vogliono veramente fare la guerra al doping devono prendere esempio dai tedeschi e non invitare a suon di milioni uno come Armstrong che con il pretesto di fare la lotta al cancro usa sostanze dopanti" |
http://www.repubblica.it/ultimora/sport/CICLISMO-DOPING-FANINI-PRENDIAMO-ESEMPIO-DALLA-GERMANIA/news-dettaglio/3363273
"Nehmen wir uns ein Beispiel an Deutschland. Sie haben etwas beindruckend mutiges gemacht. Schluss mit der Scheinheiligkeit. Es muss sich etwas ändern, man muss dem ganzen ein Ende machen und von Null anfangen".
"Wenn die Organisatoren des Giro wirklich gegen das Doping kämpfen wollen müssen sie sich ein Beispiel an den Deutschen nehmen und dürfen nicht für Milionen einen wie Armstrong einladen der sich unter dem Deckmantel des Kampfes gegen den Krebs dopt."
Natürlich ist das eine typische Fanini-Provokation und der Radsport in Deutschland ist dem guten Ivano ziemlich wurscht, aber mit Blick auf den Giro ist was wahres dran.
Geschrieben von WINO am 17.10.2008 um 17:12:
RE: Lieber
| Zitat: |
Original von kuestentanne
Ich finde diesen Schnack immer ganz toll, dass Ulle viel fuer den Radsport getan habe. Ja was denn? Er ist Rad gefahren, nicht mehr und nicht weniger.
Wenn jemand sagt, dass Beckenbauer viel fuer den Fussball getan hat, kann ich das schon eher nachvollziehen. |
Was hat den bitte der Beckenbauer mehr für den Fussball gemacht, als Ullrich für den Radsport?
Beckenbauer hat den Fussball ins Rampenlicht gebracht, der da aber längst war und auch heute noch ohne Beckenbauer wäre bzw. ist. Ullrich hat durch seine Erfolge den Radsport erst ins Rampemlicht befördert. So gesehen war das eine größere Leistung als die des "Kaisers".
Geschrieben von Michelin-Männchen am 17.10.2008 um 17:23:
RE: Lieber
| Zitat: |
Original von WINO
| Zitat: |
Original von kuestentanne
Ich finde diesen Schnack immer ganz toll, dass Ulle viel fuer den Radsport getan habe. Ja was denn? Er ist Rad gefahren, nicht mehr und nicht weniger.
Wenn jemand sagt, dass Beckenbauer viel fuer den Fussball getan hat, kann ich das schon eher nachvollziehen. |
Was hat den bitte der Beckenbauer mehr für den Fussball gemacht, als Ullrich für den Radsport?
Beckenbauer hat den Fussball ins Rampenlicht gebracht, der da aber längst war und auch heute noch ohne Beckenbauer wäre bzw. ist. Ullrich hat durch seine Erfolge den Radsport erst ins Rampemlicht befördert. So gesehen war das eine größere Leistung als die des "Kaisers". |
Beckenbauer hat als Spieler die Mannschaft zur Weltmeisterschaft geführt.
Beckenbauer hat als Trainer die Mannschaft zur Weltmeisterschaft geführt.
Beckenbauer hat als Funktionäer die Weltmeisterschaft nach Deutschland gebracht.
Ullrich hat einmal die Tour de France gewonnen, einmal die Vuelta, einmal Olympia, vermutlich in allen drei Fällen gedopt.
Geschrieben von Weischwurschtl am 17.10.2008 um 17:26:
RE: Lieber
ulle war ja eigentlich nur aktiver sportler, aber beckenbauer hat sich auch nach seiner spieler-karriere stets engagiert. unter anderem hatte er ja großen anteil, dass die fussball-wm 2006 in deutschland stattfand. als uefa-präsident will er glaube auch noch mal kandidieren.
Geschrieben von Drittnick am 17.10.2008 um 17:26:
RE: Lieber
| Zitat: |
Original von Michelin-Männchen
Beckenbauer hat als Funktionäer die Weltmeisterschaft nach Deutschland gebracht. |
Ich dachte das war die TITANIC.
Geschrieben von steffi am 17.10.2008 um 17:29:
RE: Lieber
| Zitat: |
Original von Michelin-Männchen
Beckenbauer hat als Spieler die Mannschaft zur Weltmeisterschaft geführt.
Beckenbauer hat als Trainer die Mannschaft zur Weltmeisterschaft geführt.
Beckenbauer hat als Funktionäer die Weltmeisterschaft nach Deutschland gebracht.
Ullrich hat einmal die Tour de France gewonnen, einmal die Vuelta, einmal Olympia, vermutlich in allen drei Fällen gedopt. |
äh :
den letzten Halbsatz hättest du auch weglassen können
oder darüber spekulieren, wie oft Beckenbauer gedopt war
Geschrieben von Drittnick am 17.10.2008 um 17:31:
RE: Lieber
| Zitat: |
Original von steffi
oder darüber spekulieren, wie oft Beckenbauer gedopt war
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Fitgespritzt. Im Fuzzball nennt man das Fitspritzen.
Geschrieben von Weischwurschtl am 17.10.2008 um 17:32:
RE: Lieber
| Zitat: |
Original von steffi
oder darüber spekulieren, wie oft Beckenbauer gedopt war
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als spieler, trainer oder funktionär?
Geschrieben von steffi am 17.10.2008 um 17:38:
RE: Lieber
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Original von Drittnick
| Zitat: |
Original von steffi
oder darüber spekulieren, wie oft Beckenbauer gedopt war
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Fitgespritzt. Im Fuzzball nennt man das Fitspritzen.
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ich weiß, die Dizzkutzion hatten wir schon
ich bin ja viel älter, als alle hier und ich hab Beckenbauer bei der ersten WM in Mexiko mit Arm in der Schlinge spielen sehen, weil sie nicht mehr auswechseln durften, ein Granatenspiel war das mit Verlängerung und so

ich glaub es ging um den dritten Platz (ganz ohne Medikamente ging das bestimmt nicht

)
ich weiß wie MM das meint und er hat ja auch Recht
aber er hat bei Jan auch ein paar WM-Titel und den Sieg in Bochum vergessen
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