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Geschrieben von Donald Duck am 17.05.2008 um 21:19:

  RE: Rebellin

Brutt fährt schon seit Wochen auch über 20 Grad mit Armlingen, da gibts was zu verstecken?...

Vor Piepoli zieh ich ja den Hut, wie einer jetzt schon zehn oder fünfzehn Jahre so kontinuierlich und zuverlässig seine Arbeit macht, einfach nur toll. Schade, wenn seine Generation, auch Ete usw. mal aufhören.
Das sind beinharte Rennfahrer ohne viel Show. Heute sind leider mehr Typen wie Ricco oder Zabriskie gefragt, wo Show im Vordergrund steht.



Geschrieben von yeti am 17.05.2008 um 21:39:

  RE: Rebellin

Zitat:
Original von Donald Duck
Brutt fährt schon seit Wochen auch über 20 Grad mit Armlingen, da gibts was zu verstecken?...



Sowas hatte ich hier auch schon mal gefragt, vor einer ganzen Weile, das Posting find ich leider nicht mehr.

Wenn einer dauernd Spritzen kriegt müsste man das doch sehen!



Geschrieben von hermann am 17.05.2008 um 21:42:

  RE: Rebellin

Zitat:
Original von Olaf Pollack
Zitat:
Original von yeti
[quote]Original von Weischwurschtl
hmmmmmmmmm


Herrn Bosisio kann man damit für die restlichen Etappen abschreiben. Ist mit andren Dingen befasst. *unschuldigtu*


zurecht großes Grinsen [/quote]

Hier ich.. melde mich freiwillig!



Geschrieben von Donald Duck am 17.05.2008 um 21:47:

  RE: Rebellin

Zitat:
Original von yeti
Zitat:
Original von Donald Duck
Brutt fährt schon seit Wochen auch über 20 Grad mit Armlingen, da gibts was zu verstecken?...



Sowas hatte ich hier auch schon mal gefragt, vor einer ganzen Weile, das Posting find ich leider nicht mehr.

Wenn einer dauernd Spritzen kriegt müsste man das doch sehen!


Manchmal sieht man sowas wie Hämatome, aber die lassen sich gut vermeiden. Ansonsten kommt Frauenschminke oder Bodybuildercreme drauf.

Am Arm ist aber gar nicht so viel was rein oder raus kommt. IM-Spritzen in den Hintern, subkutan am Bauch, am Arm eigentlich nur, wer Eigenblut nutzt. Früher wurden ja noch viel mehr Amphetamine genommen, dann schon auch Armbeuge (manchen war schlucken vielleicht nicht männlich genug).
Man kriegt ja ständig auch "legales" Zeug gespritzt, also Eisen, Vitamine und Aminos. Eine Tablette täte es jeweils wohl auch, aber im Radsport steht man halt mehr auf die Speere.



Geschrieben von Quälekom am 17.05.2008 um 21:52:

  RE: Rebellin

Brutt hat schneeweiße Haut. Ich vermute daher, dass er sie mit den Armlingen vor der Sonne schützen möchte. Macht Millar ähnlich.



Geschrieben von Andorra97 am 17.05.2008 um 22:55:

  RE: Rebellin

Mein Mann kriegt seit Oktober Chemotherapie. Ständig Spritzen und Infusionen rein und Blut raus usw usw. Aber am Arm selbst sieht man gar nichts. Die Venen sind zwar inzwischen in katastrophalem Zustand und total zerstochen und vernarbt, aber man kann das von außen wirklich nicht sehen. Da muss man schon mal drücken, um das zu spüren.
Insofern muss man das nicht unbedingt von außen sehen, ob einer dauernd Spritzen und Ifusionen kriegt.



Geschrieben von Weischwurschtl am 18.05.2008 um 10:41:

  RE: Rebellin

wow!!! Das glaub ich ja nicht!
haben die das auch auf eurosport gezeigt? ich hatte erst sehr spät eingeschalten...

Link



Geschrieben von Tourmalet am 18.05.2008 um 10:56:

großes Grinsen

Es heißt "eingeschaltet", nicht "eingeschalten".



Geschrieben von Stefu am 18.05.2008 um 10:58:

  RE: Rebellin

Zitat:
Original von Quälekom
Brutt hat schneeweiße Haut. Ich vermute daher, dass er sie mit den Armlingen vor der Sonne schützen möchte. Macht Millar ähnlich.

Hab' ich bei Wiggins auch schon gesehen.
Wobei, seit wann stören sich denn Engländer an einem ordentlichen Sonnenbrand?!? böse (<- im Urlaub sieht man Engländer meist mit so einem Teint)



Geschrieben von Weischwurschtl am 18.05.2008 um 11:06:

 

Zitat:
Original von Tourmalet
Es heißt "eingeschaltet", nicht "eingeschalten".


danke ja großer meister...



Geschrieben von johw am 20.05.2008 um 12:07:

  RE: Rebellin

Zitat:
Original von Andorra97
Mein Mann kriegt seit Oktober Chemotherapie. Ständig Spritzen und Infusionen rein und Blut raus usw usw. Aber am Arm selbst sieht man gar nichts. Die Venen sind zwar inzwischen in katastrophalem Zustand und total zerstochen und vernarbt, aber man kann das von außen wirklich nicht sehen. Da muss man schon mal drücken, um das zu spüren.
Insofern muss man das nicht unbedingt von außen sehen, ob einer dauernd Spritzen und Ifusionen kriegt.




Andorra97,
Dein Man hat sicher einen Dauerzugang, sodaß man nicht immer neu stechen muß.

Viel Kraft wünsche ich Dir für die nächste Zeit. Gönne Dir ab und zu eine Pause (Dein Man braucht Dich nach der Chemo mehr als jetzt). Die Angehörigen werden oft zu viel belastet und keiner kümmert sich um sie.

Normale venöse (das meiste an Medikamenten geht unkompliziert intramuskulär z.B. in den Hintern) Spritzen kann natürlich überall da setzen, wo man Blutgefäße findet. Bei älteren Patienten, mit schwierigen Venen, ist es sogar manchmal einfacher am Handrücken zu stechen, auch wenn man da (wegen der Schmerzen) sehr vorsichtig sein sollte. Die Stellen sind relativ schnell wieder unsichtbar. Auch ein Hämatom, das auch ein Geübter immer mal wieder sticht, schaut zwar oft schlimm aus, verschwindet aber regelmäßig nach ein bis zwei Wochen.

Ganz anders ist es dagegen bei Eigenblutdoping oder Plasmapherese. Da braucht man wegen der Menge der Infusion richtig DICKE Kanülen in die Armbeuge. Die Narben meist auch noch nach Jahren sichtbar. Zwar kann jemand, der es sich traut, auch anders stechen (z.B. auch Hals oder in der Leiste). Aber viele Stellen gibt es nicht, weil man dicke Venen braucht, andere Stellen als in der Armbeuge viel gefährlicher sind und die meisten Ärzte darin nicht geübt sind.



Geschrieben von teufelsberg am 20.05.2008 um 12:10:

  RE: Rebellin

Zitat:
Original von johw
Ganz anders ist es dagegen bei Eigenblutdoping oder Plasmapherese. Da braucht man wegen der Menge der Infusion richtig DICKE Kanülen in die Armbeuge. Die Narben meist auch noch nach Jahren sichtbar. Zwar kann jemand, der es sich traut, auch anders stechen (z.B. auch Hals oder in der Leiste). Aber viele Stellen gibt es nicht, weil man dicke Venen braucht, andere Stellen als in der Armbeuge viel gefährlicher sind und die meisten Ärzte darin nicht geübt sind.


und die Plasma- und Thrombozytenspender sehen alle so aus??



Geschrieben von chay05 am 20.05.2008 um 12:27:

  RE: Rebellin

Zitat:
Original von teufelsberg
Zitat:
Original von johw
Ganz anders ist es dagegen bei Eigenblutdoping oder Plasmapherese. Da braucht man wegen der Menge der Infusion richtig DICKE Kanülen in die Armbeuge. Die Narben meist auch noch nach Jahren sichtbar. Zwar kann jemand, der es sich traut, auch anders stechen (z.B. auch Hals oder in der Leiste). Aber viele Stellen gibt es nicht, weil man dicke Venen braucht, andere Stellen als in der Armbeuge viel gefährlicher sind und die meisten Ärzte darin nicht geübt sind.


und die Plasma- und Thrombozytenspender sehen alle so aus??


Unsinn, ich habe aus Krankheitsgründen jede Menge Ery-Konzentrate und auch Trombospenden iv bekommen, da ist schon lange nichts mehr von zu sehen. Dass sich ein Radprofi was über die Arme zieht, damit man "die vielen Narben" von Einstichlöchern nicht sieht, ist ein Gruselmärchen.



Geschrieben von teufelsberg am 20.05.2008 um 12:53:

  RE: Rebellin

also meine Frage war rhetorisch. Engelchen



Geschrieben von chay05 am 20.05.2008 um 12:59:

  RE: Rebellin

war mir schon klar. Das "Unsinn..." war nicht persönlich gemeint, sondern bezog sich eher auf den ursprünglichen Beitrag von johw. Ich konnt's mir nur nicht verkneifen, auch noch meinen Senf dazuzugeben. winkend



Geschrieben von Markus am 20.05.2008 um 13:11:

  RE: Rebellin

Mal zur thematik der Trombo und Plasma-Spender:
Ich spende seit 6 Jahren beide Konzentrate und ich kann euch versichern, dass man diese Narben sieht, da die Kanuelen zur Entnahme weitaus dicker sind als die, die man zur Re-Infusion gelegt bekommt.
Trotzdem halte auch ich die Theorie, Radsportler zoegen lange Aermlinge zum Verbergen der Narben an, fuer Humbuk.



Geschrieben von johw am 20.05.2008 um 13:26:

  RE: Rebellin

Zitat:
Original von Markus
Mal zur thematik der Trombo und Plasma-Spender:
Ich spende seit 6 Jahren beide Konzentrate und ich kann euch versichern, dass man diese Narben sieht, da die Kanuelen zur Entnahme weitaus dicker sind als die, die man zur Re-Infusion gelegt bekommt.
Trotzdem halte auch ich die Theorie, Radsportler zoegen lange Aermlinge zum Verbergen der Narben an, fuer Humbuk.


@markus,
Ich kann mich nur Dir vollinhaltlich anschließen.

Ich habe nicht behauptet, Radsportler zoegen lange Aermlinge zum Verbergen der Narben an. Das ist natürlich Blödsinn und ginge einfacher. Ich habe nur Andorra97 geantwortet.

Sehen kann man die Stellen nur von der Nähe und ein Beweis für Eigenblutdoping wäre es ohnehin nicht.


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