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Geschrieben von chreezer am 21.07.2005 um 17:30:

 

Zitat:
Original von wagenge
Zitat:
Original von apoka
Mayo hat sich doch gezielt auf die Tour vorbereitet und welche Leistungsfähigkeit er besitzt haben wir im Zeitfahren am Ventoux gesehen, als er mit der höchsten je gemessenen Wattzahl (oder waren es Watt/kg?) dort hochgefahren ist.


naja, da hatte er sich doch ziemlich sicher ordentlich was reingepfiffen. und sicher wird jetzt gleich chreezer mit schaum vor dem mund angehüpft kommen *unschuldigtu*


mag ja sein, aber soweit ich mich erinnere wurde der wattzahl ein gewicht mayos von 70/71kg zugrunde gelegt wurde. sein wettkampfgewicht soll aber bei 62/63kg liegen was die ganze rechnung irgendwie hinfällig macht.



Geschrieben von Michelin-Männchen am 21.07.2005 um 17:32:

 

Zitat:
Original von chreezer
Zitat:
Original von wagenge
[quote]Original von apoka
Mayo hat sich doch gezielt auf die Tour vorbereitet und welche Leistungsfähigkeit er besitzt haben wir im Zeitfahren am Ventoux gesehen, als er mit der höchsten je gemessenen Wattzahl (oder waren es Watt/kg?) dort hochgefahren ist.


naja, da hatte er sich doch ziemlich sicher ordentlich was reingepfiffen. und sicher wird jetzt gleich chreezer mit schaum vor dem mund angehüpft kommen *unschuldigtu*


mag ja sein, aber soweit ich mich erinnere wurde der wattzahl ein gewicht mayos von 70/71kg zugrunde gelegt wurde. sein wettkampfgewicht soll aber bei 62/63kg liegen was die ganze rechnung irgendwie hinfällig macht.[/quote]
Verstehe die Logik nicht.



Geschrieben von crn am 21.07.2005 um 17:35:

 

Zitat:
Original von Michelin-Männchen
Verstehe die Logik nicht.


Das wissen wir. Davon abgesehen war die Aussage des Mayo-Chicks: Die Wattberechnung basierte auf einer falschen Gewichtsannahme, Mayo ist wesentlich leichter und musste demnach eine geringere Leistung bringen. (Macht nur Sinn, wenn es um Absolutleistung ging.)



Geschrieben von Brägel am 21.07.2005 um 20:25:

  RE: Ulles Tour-Vorbereitung

Zitat:
Original von arndtje
"Ich habe in diesem Jahr eigentlich mehr von Jan erwartet." Das sagt Dr. Heinrich aus seiner sportmedizinischen Sicht über Ullrich zu Sport1.de. "Er hat eine gute Vorbereitung gehabt. Deshalb bin ich da überrascht." Wie die Vorbereitung des Kapitäns war, konnte selbst der Sportliche Leiter Mario Kummer nicht sagen. Im "Kölner Stadt-Anzeiger" erklärte er: "Ich weiß nicht, was Jan in seiner Vorbereitung so gemacht hat."

Ex-Profi Rolf Wolfshohl war schon zu Beginn der Tour scharf mit der Vorbereitung ins Gericht gegangen: "Jan braucht die harte Hand. Und die hat er in seiner Umgebung nicht." Der Ex-Tour-Fahrer bezeichnete die Ullrich-Betreuer bei Sport1.de sogar als "Stümper".

-----------------


Bezeichnend ist daß Pevenage, der eigentlich kein Angestelter von T-Mobile ist, das Rennprogramm nach der TdF von Ullrich, Angestelter bei TMO, bekannt gibt.
Der einzige Rückschluß den man ziehen kann ist, daß Ullrich bei TMO Narrenfreiheit hat, machen kann was er will und seine saison startet und beendet wie er Lust hat.
es ist eigentlich unglaublich.

Und zu Wolfshohl: Er hat Recht, Ullrich muß man anscheind ständig in den A.... treten. Da J.U. sich diese "Mätzchen" nur bei t-Mobile leisten kann, ist auch klar weshalb er nicht anderstwo (z.B. bei CSC) unterschrieb.
Ich glaube nicht das sich z.B. Teamchefs wie Riis oder auch Saiz so etwas gefallen lassen würden.



Geschrieben von Brägel am 21.07.2005 um 20:33:

 

Zitat:
Original von teufelsberg
sollte ulle nach diesen beiden stunts das peleton einbeinig auseinanderfahren??? was wird denn da erwartet.
"ungestürzt" fährt er im prolog 1 min schneller, verliert in den alpen gar nichts. wahrscheinlich hätte armstrong noch etwas drauflegen können, sicher ist das auch nicht.


Er könnte z.B. auf seine Ernährung achten wie am Sonntag auf dem Weg nach Saint-Lary-Soulan (Pla-d'Adet) als er auf den letzten 2,5 km, wegen eines Hungerastes über eine Minute verlor

Zitat:
Original von teufelsberg
welche ´harte hand´ hatte jan denn 2003? wer sollte diese rolle denn bei tmo ausfüllen? ich kann mir nicht vorstellen, dass jan damit besser fahren würde.


damals war es die pure Existenzangst (Pleite bei Coast) und der Wille zum Comeback

Zitat:
Original von teufelsberg
ein motivator wie riis wäre eine möglichkeit.


Dort wollte er ja nicht hin, weil erstens weniger Kohle und zweitens und noch viel wichtiger, dort hätte er seinen "Busenfreund" und P.............. Pevenage nicht mitbringen dürfen

Zitat:
Original von teufelsberg
nebenbei: dass bruyneel armstrong etwas zu sagen hat, glaubt doch wohl keiner.


Armstrong ist am Ende immer erfolgreich und wer gewinnt macht doch eigentlich alles richtig, oder?



Geschrieben von Petr Pivo am 21.07.2005 um 20:41:

  RE: Ulles Tour-Vorbereitung

Zitat:
Original von Brägel
Und zu Wolfshohl: Er hat Recht, Ullrich muß man anscheind ständig in den A.... treten. Da J.U. sich diese "Mätzchen" nur bei t-Mobile leisten kann, ist auch klar weshalb er nicht anderstwo (z.B. bei CSC) unterschrieb.
Ich glaube nicht das sich z.B. Teamchefs wie Riis oder auch Saiz so etwas gefallen lassen würden.


aprpos "mätzchen"...ich erinnere mich dunkel an einen fünfmaligen toursieger, der musste gegen seinen willen vuelta fahren. hat er ein paar tagelang mitgemacht und dann seine karriere beendet. hätte dem auch jemand in den a... treten sollen?



Geschrieben von xxGinesxx am 21.07.2005 um 20:56:

  RE: Ulles Tour-Vorbereitung

Zitat:
Original von Brägel:
Er hat Recht, Ullrich muß man anscheind ständig in den A.... treten. Da J.U. sich diese "Mätzchen" nur bei t-Mobile leisten kann, ist auch klar weshalb er nicht anderstwo (z.B. bei CSC) unterschrieb.


Kniet hernieder, der Radsport-Messias hat gesprochen.



Geschrieben von Brägel am 21.07.2005 um 21:05:

  RE: Ulles Tour-Vorbereitung

Zitat:
Original von xxGinesxx
Kniet hernieder, der Radsport-Messias hat gesprochen.


nicht notwendig winkend aber wenn Du unbeding willst Bier



Geschrieben von Bergkoenig am 21.07.2005 um 21:55:

 

basso hat sich im zeitfahren verbessert und ulle muss sich in den bergen verbessern Kinderstreit



Geschrieben von Moreau am 21.07.2005 um 23:29:

 

Was es 1997 nicht Poulidour der im TV auf der Etappe nach Andorra-Arcalis sagte:" C`est Merckx"!, als Ullrich allen Konkurrenten davon fuhr ?
Mit dieser Aussage hat er in der dt. Bevölkerung eine Erwartungshaltung geweckt, vergleichbar mit den "blühenenden Landschaften" eines fettleibigen Politikers.
Und nun fährt sich dieser Ullrich seit Jahren die Lunge aus dem Leib, trotzt Stürzen, schlechtem Wetter,etc., um endlich einen zweiten Sieg bei der TdF zu erreichen.
Zweite Plätze, einmal vierter, und dieses Jahr vielleicht dritter...Tolle Leistungen, besonders sein Kampfgeist imponiert mir. Wenn der Ami schneller ist, dann mussen wir das akzeptieren. Auch Kummer, Ludwig und Konsorten sind da hilflos und trifft keine Schuld.
Ach Poulidour, du ewiger Zweiter, hättest du uns doch nicht den Floh eines "dt. Merckx" ins Ohr gesetzt... Grübelnd



Geschrieben von Checker am 21.07.2005 um 23:42:

 

Zitat:
Original von apoka
Zitat:
Original von Checker
Man kann nicht sagen, dass er enttäuscht hat...


Da muss ich ausnahmsweise mal widersprechen. Mayo hat sich doch gezielt auf die Tour vorbereitet und welche Leistungsfähigkeit er besitzt haben wir im Zeitfahren am Ventoux gesehen, als er mit der höchsten je gemessenen Wattzahl (oder waren es Watt/kg?) dort hochgefahren ist. Für ihn kann Platz 54 nicht zufriedenstellend sein, wenn man bedenkt, dass er auch sonst keine Akzente setzen konnte. Ich erinnere mich da ein Interview mit Jörg Ludewig, der da auf seingen guten 38. (jetzt 37.) Platz im Klassement angesprochen wurde und meinte, dass eigentlich nur die Top-20 zählen. Ich denke also schon, dass Mayo zu den Enttäuschungen der Tour gehört. Die Vorbereitung von Ulle wird zwar häufig kritisiert, aber gegenüber z.B. Mayo ist er wirklich eine Bank, was eine Top-Platzierung bei der Tour angeht.


Das hast du aber schön aufgesagt. Ich frage mich allerdings, warum du dir die Mühe gemacht hast...

Augenzwinkern



Geschrieben von hasending am 21.07.2005 um 23:52:

 

Keine Ahnung, ob Poulidor es war. Zumindest äußert er sich heute anders über Ulle.



Geschrieben von 007 am 22.07.2005 um 00:51:

 

Zitat:
Original von Torsten
Was es 1997 nicht Poulidour der im TV auf der Etappe nach Andorra-Arcalis sagte:" C`est Merckx"!, als Ullrich allen Konkurrenten davon fuhr ?
Mit dieser Aussage hat er in der dt. Bevölkerung eine Erwartungshaltung geweckt, vergleichbar mit den "blühenenden Landschaften" eines fettleibigen Politikers.
Und nun fährt sich dieser Ullrich seit Jahren die Lunge aus dem Leib, trotzt Stürzen, schlechtem Wetter,etc., um endlich einen zweiten Sieg bei der TdF zu erreichen.
Zweite Plätze, einmal vierter, und dieses Jahr vielleicht dritter...Tolle Leistungen, besonders sein Kampfgeist imponiert mir. Wenn der Ami schneller ist, dann mussen wir das akzeptieren. Auch Kummer, Ludwig und Konsorten sind da hilflos und trifft keine Schuld.
Ach Poulidour, du ewiger Zweiter, hättest du uns doch nicht den Floh eines "dt. Merckx" ins Ohr gesetzt... Grübelnd


Guter Beitrag Torsten, Poulidour hat Ullrich und allen deutschen Radsport- Fans damit wahrlich keinen gefallen getan.
Trotzdem muss man sagen, so unrecht hatte er nicht. Ullrichs Leistung war damals wirklich beeindruckend, ja gerde zu sensationell, wenn man an Andorra- Arcalis oder das Zeitfahren in St. Etienne denkt. Leider konnte der gute Ulle die Form von 1997 in den folgenden Jahren nie mehr erreichen, aus welchen Gründen auch immer. Ab 2000 fuhr er eigentlich fast immer enttäuschend. 2003 war er zwar gut, aber dennoch weit entfernt von 1997, wie ich finde.
Der Ullrich im Jahr 2005 wirkt schwerfällig und ohne Punch, aber er kämpft wenigstens. Von der Leichtfüßigkeit früherer Jahre ist jedoch nichts mehr zu spüren. Schade...



Geschrieben von arndtje am 22.07.2005 um 04:28:

  RE: Ulles Tour-Vorbereitung

Zitat:
Original von Brägel
Zitat:
Original von arndtje
"Ich habe in diesem Jahr eigentlich mehr von Jan erwartet." Das sagt Dr. Heinrich aus seiner sportmedizinischen Sicht über Ullrich zu Sport1.de. "Er hat eine gute Vorbereitung gehabt. Deshalb bin ich da überrascht." Wie die Vorbereitung des Kapitäns war, konnte selbst der Sportliche Leiter Mario Kummer nicht sagen. Im "Kölner Stadt-Anzeiger" erklärte er: "Ich weiß nicht, was Jan in seiner Vorbereitung so gemacht hat."

Ex-Profi Rolf Wolfshohl war schon zu Beginn der Tour scharf mit der Vorbereitung ins Gericht gegangen: "Jan braucht die harte Hand. Und die hat er in seiner Umgebung nicht." Der Ex-Tour-Fahrer bezeichnete die Ullrich-Betreuer bei Sport1.de sogar als "Stümper".

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Bezeichnend ist daß Pevenage, der eigentlich kein Angestelter von T-Mobile ist, das Rennprogramm nach der TdF von Ullrich, Angestelter bei TMO, bekannt gibt.
Der einzige Rückschluß den man ziehen kann ist, daß Ullrich bei TMO Narrenfreiheit hat, machen kann was er will und seine saison startet und beendet wie er Lust hat.
es ist eigentlich unglaublich.

Und zu Wolfshohl: Er hat Recht, Ullrich muß man anscheind ständig in den A.... treten. Da J.U. sich diese "Mätzchen" nur bei t-Mobile leisten kann, ist auch klar weshalb er nicht anderstwo (z.B. bei CSC) unterschrieb.
Ich glaube nicht das sich z.B. Teamchefs wie Riis oder auch Saiz so etwas gefallen lassen würden.


Fignon hat ja mit Recht darauf hingewiesen, dass Ullrich nur ein einziges Mal eine reelle Chance hatte, Armstrong zu gefährden - und zwar in dem Jahr, in dem Telekom bzw. T-Mobile nicht sein Brötchengeber war. Ob man das als Zufall wertet oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen. Für mich ist das kein Zufall. Ich bedauere nach wie vor, dass Ulle nach der starken Tour 2003 nicht den Schritt zu Riis gewagt hat. Es wäre wohl Vieles anders gelaufen. Ich möchte aber nicht die große Ullrich-Schelte anfangen (er kämpft im Moment wirklich vorbildlich um jede Sekunde), sondern vielmehr die Frage aufwerfen, ob Dilettantismus der sportlichen Leitung nicht auf die Disziplin eines Sportlers abfärben kann. Dass Ullrich nicht der Besessenste ist, weiß man. Wenn der Sportliche Leiter dann eine gewisse "Wurschtigkeit" an den Tag legt, darf man sich nicht wundern, dass es der Sportler (auch) nicht so genau nimmt. Da kann man Ullrich womöglich noch den geringsten Vorwurf machen. Schade nur, dass er ins gemütliche Nest zurückgekehrt ist, anstatt den unbequemeren Weg zu gehen. Das ist es, was mich enttäuscht. Wir werden sehen, ob sich Vino´s Entscheidung zum Teamwechsel für ihn als richtig erweist. Ulle hat wohl die falsche Entscheidung getroffen...



Geschrieben von forza_Jan am 22.07.2005 um 08:13:

  ulle fährt sicherlich im rahmen seiner möglichkeiten

ich glaube wirklich nicht, dass eine wesentlich andere vorbereitung sooo ein eklatant anderes ergebnis zu tage gefördert hätte.
was bleibt sind 2 unfälle von denen der erste locker 1 minute gekostet hat und der zweite wohl das Ankommen am nächsten Tag zusammen mit basso vereitelt hat. meines erachtens wären es auf jeden Fall die plätze HINTER lance gewesen. der zweite evtl. aber der sieg eben nicht - nicht ohne einen unfall oder undenkbaren bad day von lance.
die milchmädchenrechnung, wenn der jan aber....... dann hätte er aber locker........ halte ich für reichlich obsolet.
Ich bin mal gespannt wie es in einem jahr aussieht!
wird er da öfter und länger aus dem sattel gehen und mal nicht so schnell zurückschauen? das war für mich das erlebnis dieser tour(man wird ja bescheiden ;-)) ) Jan geht aus dem sattel und zupft - angriff möchte ich das noch nicht nennen - die nachwachsende konkurrenz zwingt ihn auch ganz einfach dazu.


keep biking 4 podium



Geschrieben von blaireau am 22.07.2005 um 08:21:

  RE: Ulles Tour-Vorbereitung

Zitat:
Original von arndtje
Fignon hat ja mit Recht darauf hingewiesen, dass Ullrich nur ein einziges Mal eine reelle Chance hatte, Armstrong zu gefährden - und zwar in dem Jahr, in dem Telekom bzw. T-Mobile nicht sein Brötchengeber war.

Allerdings hat in jenem Jahr Armstrong die besten Konkurrenten nicht dominieren können, auch die andern Fahrer waren näher dran als sonst.
2004 ging's dann mit LA wieder steil aufwärts, warum auch immer.

Aber stimmt, der roten Faden bei JU ist seine Weigerung/Unfähigkeit, irgendwas wirklich zu ändern. Er ist nicht der Mann, der sagen kann: ich habe alles probiert ...



Geschrieben von forza_Jan am 22.07.2005 um 08:29:

  RE: Ulles Tour-Vorbereitung

Zitat:
Original von blaireau
Er ist nicht der Mann, der sagen kann: ich habe alles probiert ...



falsch! kann er und tut er fortwährend ;-)))
meint aber damit immer die jeweilige etappe oder rundfahrt - leider
Alles probieren im bezug auf die Vorbereitung ist halt doch eher was für andere, die das über jahre perfektioniert haben



keep biking executer



Geschrieben von tom am 22.07.2005 um 13:29:

 

He, Leute, macht es doch wie das Fernsehen: Einfach das Band vom letzten Jahr einlegen - fertig! fiesgrins


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