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Geschrieben von Donishäusle am 22.08.2004 um 16:17:
Raindrops keep falling on my head, they keep falling....
Angekündigt waren ja gelegentliche Schauer. So gesehen war es gar nicht so schlimm. Es gab nur einen Schauer der dauerte aber von 9:00 bis etwa 12:15......Die Aussicht auf ein eher nasses Erlebnis im Schwarzwald hatte nicht eben zu neuen Teilnehmerrekorden geführt. Um sieben waren Gerüchten nach 50 harte Kerle auf die Feldbergrunde aufgebrochen, um 9:00 waren es etwa 150 Fahrer samt meiner Freundin und mir. Pünktlich zum Start hatte es angefangen unerbittlich zu Tröpfeln bis es bald Bindfäden goss. Egal, man ist ja nicht zum Spass hier und meine bessere Hälfte legte auch eine durchaus erstaunliche Motivation an den Tag (sie hasst sonst Fahren im Regen), nach der ersten längeren Abfahrt war aber fast alles eingefrohren, eine Gruppe bildete sich auch nicht wirklich, bzw. war uns zu schnell, so das wir den Kandel schliesslich geradezu herbeisehnten nur damit es irgendwie wieder wärmer werden würde. Der kam dann auch

. Irgendwie hatte der Aufstieg in den Wolken und bei stetigem Nieseln dann schon fast etwas Meditatives

. Die Sicht betrug vielleicht noch 30 Meter und von hinten überholte uns schon der Besen-Bus , den wir dann aber heroisch verschmähten als er mit geöffneten Türen am Strassenrand stand. Einen Tiefpunkt erlitt die Motivation dann, als wir durch die eher kärgliche Verpflegung (kein warmes Getränk, Hefezopf und Bananen, immerhin Cola, kein Vergleich zum SURM

) kaum aufgebaut, die Abfahrt vom Kandel in einem nun wieder heftigen Schauer antreten mussten....Die Unterkühlung drohte und irgendwie konnte nur noch ein Wunder helfen
Das Wunder kam....Ab St. Peter hörte der Regen auf die Sonne kam streckenweise heraus und plötzlich ging es wieder. Dazu zeigte sich, dass die Strecke wirklich wunderschön ausgesucht war. Nachdem mit der Spirzenstrasse der zweite grosse Anstieg geschafft war, ging es auf kleinen wenig befahrenen Strassen, darunter so Kleinode wie das Langenordnach- Schollachtal, oder der Austieg nach Neukirch. Wirklich schön.
So waren die letzten 90 Kilometer wirklich was zum geniessen. Meine Freundin mobilisierte auch die letzten Kräfte und nachdem die letzten 5 km angetreten waren konnte auch der wieder einsetzende Regen nicht mehr schrecken

. Wir kamen knapp nach dem Limit an (18:00) konnten uns aber noch bemerkbar machen und sind nun hoffentlich auch offiziell Finischer.
Unser Teilnehmer-Präsent, ein ziemlich schicker Vaude-Trinkrucksack, hatten wir ja schon und bei einer Nudelsatt-Party (übrigens Vis-a-Vis mit Karsten Migels und Christian Henn am Nebentisch), die Ihren Namen tatsächlich verdient hatte (Nachschlag bis zum Abwinken), konnte man bald schon wieder auf die geschafften 180 Km und 3400 HM zurückblicken.
Fazit: Wunderschöne Strecke, mit Varianten für Jeden. Hochwertiges Teilnehmer-Präsent, und eine Nudel-Party, die das hohe Startgeld noch rechtfertigten . Verpflegung eher dürftig wenn auch zweckmässig. Fehlt eigentlich nur noch gutes Wetter und noch mehr Teilnehmer die für etwas RTF-Feeling sorgen (wir sind fast alles allein gefahren).
ps: Von den Feldberg-Rundlern sind übrigens höchstens 20 im Limit angekommen
Geschrieben von tomtom am 24.08.2004 um 14:17:
RE: Raindrops keep falling on my head, they keep falling....
Ich war wohl einer von den 50, die morgens um 7 Uhr aufgebrochen sind.
Angekommen bin ich um 18.25 Uhr, somit noch im Zeitlimit, allerdings war die Zielankunft etwas sehr nüchtern, da da wegen wiederholtem Niederschlag kaum mehr jemand vorhanden war.
Es war ein total anstrengender Ritt mit zum Schluß 261 Kilometern und 5300 Höhenmetern.
Nass war es fast die ganze Zeit, die Strecke fand ich sehr schön, mit ein paar mir absolut unbekannten Streckenabschnitten (ich komme eigentlich aus Kirchzarten und die Ecke rund um Furtwangen war mich fast komplettes Neuland).
Die Verpflegung empfand ich auch als sehr dürftig, bin da etwas verwöhnt vom SURM.
Vor mir sollen so ca. 23 Mann ins Ziel gekommen sein( wurde mir an der letzten Kontrollstelle so gesagt).
Fazit: schöner Marathon, der aber noch Steigerungspotenzial hat.
Ciao
tomtom
Geschrieben von Donishäusle am 25.08.2004 um 06:55:
RE: Raindrops keep falling on my head, they keep falling....
das Limit für die Feldberg-Runde war offiziell bei 20:00 Uhr, mir hatte man aber gesagt, der Zieleinlauf wäre schon beendet, weil das eh noch Stunden dauern könnte......Würd mich interessieren wer da noch wann angekommen ist. Wir waren jedenfalls mit ziemlicher Sicherheit die Letzten der Kandelrunde
Geschrieben von Niggel am 25.08.2004 um 08:45:
RE: Raindrops keep falling on my head, they keep falling....
| Zitat: |
Original von tomtom
......
Es war ein total anstrengender Ritt mit zum Schluß 261 Kilometern und 5300 Höhenmetern.
..............................
Ciao
tomtom |
Geschrieben von joaquin am 25.08.2004 um 12:30:
RE: Raindrops keep falling on my head, they keep falling....
| Zitat: |
Original von Kalmit
| Zitat: |
Original von Niggel
[quote]Original von tomtom
......
Es war ein total anstrengender Ritt mit zum Schluß 261 Kilometern und 5300 Höhenmetern.
..............................
Ciao
tomtom |
|
Besser kann man's nicht ausdrücken! Hab Einfach nur Respekt vor diesen für mich unvorstellbaren Leistungen!!![/quote]
Ich musste diesem Tier viele Jahre lang im Windschatten hinterherhecheln! Zum Glück ist er endlich weggezogen...
Geschrieben von joaquin am 03.09.2004 um 12:24:
Ihr habt es ohne Schusswunden überstanden...
...was nicht jeder von sich behaupten kann:
SÜDKURIER 30.08.2004 04:59
Schüsse auf Rennradfahrer
Am Rücken getroffen
St. Georgen
St. Georgen (fan) Offenbar in den Wilden Westen versetzt fühlte sich ein Radrennfahrer, der von Unterkirnach kommend auf der K5728 in Richtung "Fuchsfalle" unterwegs war, als plötzlich aus einem neben ihm herfahrenden Auto auf ihn geschossen wurde. Obwohl sich der Vorfall bereits letzte Woche ereignete, teilte die Polizei den Vorfall erst jetzt mit. Denn der Mann soll, wie es in einer Mitteilung heißt, erst jetzt Anzeige erstattet haben.
Schwarze Pistole
Der 25-jährige Sportler war als Teilnehmer des GP-Schwarzwald unterwegs, als sich am Samstag voriger Woche, etwa gegen 16.30 Uhr, von hinten ein Auto näherte. In dem Fahrzeug saßen drei junge Männer. Ein dunkelhaariger Mann, der im Fond saß, richtete plötzlich durch das geöffnete Seitenfenster eine schwarze Pistole auf den Radfahrer und drückte ab. Dabei wurde der Sportler im Rückenbereich getroffen.
Wie er später der Polizei schilderte, könnte es sich bei der Schusswaffe um eine "Soft-Air-Waffe" oder eine Federdruckwaffe gehandelt haben. Üblicherweise wird mit diesen Waffen Plastikmunition verschossen.
Heller Ford Fiesta
Bei dem Fahrzeug soll es sich um einen silberfarbenen oder gar weißen Ford Fiesta gehandelt haben. Ein Teil des Kennzeichens ist der Polizei bekannt, die Recherchen eingeleitet hat. Die Bearbeitung obliegt dem Polizeirevier St. Georgen. Die Beamten bitten mögliche Zeugen, Hinweise auf das schießwütige Trio zu melden, gerne auch unter der Rufnummer 07724/949500 oder an jede andere Polizeidienststelle.
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