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Geschrieben von OleumCitri am 13.11.2003 um 15:15:

  RE: @pedi

na phildadelphia is doch ganz nett. hier is jetz nix mehr mit radfahren wenn man nich wirklich fuer irgendwas zu trainieren hat. hab mein ausgeliehenes rad auch schon zurueckgebracht. is ganz schoen hier zu fahren vor allem fuer mich der ja ueberhaupt keine steigungen gewoehnt is....bin ich hier an den anstiegen gestorben! zum grundlagentraining wohl eher weniger geeignet aber um kraft reinzukriegen isses schoen. die ymca's hier in den usa sind auch ne geniale sache! schoen billig und ich kann was fuer meine beine tun(stichwort: leg press).
mfg



Geschrieben von chriziko am 21.11.2003 um 08:10:

  chronik der ereignisse...

...die zu diesem thread geführt haben:

8./9.11.2003: die abendzeitung verbreitet per plakat, ein "radl-rambo" habe eine oma totgefahren.
13.11.: die abendzeitung legt auf der titelseite nach: "wieder radl-rambo", wer sich die mühe macht, im text nachzulesen, erfährt, dass es sich um einen unfall handelt, der vier monate zuvor stattgefunden hat ("AZ berichtete").
14.11.: die abendzeitung muss zurück rudern (natürlich weder auf dem plakat, noch auf dem titel): "frau (84) tot: radler entlastet"..."karl-heinz n. trifft keinerlei schuld an dem schweren unfall!"...tatsache ist: ein auto stand im kreuzungsbereich, während die ampel umschaltete. plötzlich "schoss der wagen einfach los" (tz) vor schreck verriss der radfahrer den lenker, geriet auf den gehweg und stieß dort mit der frau zusammen, die wenig später im krankenhaus starb...die polizei sucht nun den flüchtigen autofahrer...



Geschrieben von Chepe Gonzales am 21.11.2003 um 15:46:

 

Warum muss denn unbedingt ein Schimpfwort für Autofahrer gefunden werden, nur weil diese eins für die Radler haben ("Radl-Rambos")?

Meiner Ansicht nach wäre es viel klüger, wenn man einen gut ausformulierten, mit sachlichen Argumenten versehenen Leserbrief an eine (Münchener-)Zeitung schickt, in dem klar gemacht wird, inwiefern diese Diffamierungen gegenüber Radlern a) sachlich falsch und b) primitive Stimmungsmache sind.

Alles andere würde die Spirale gegenseitiger Missachtung nur ein Stück weiter drehen.



Geschrieben von chriziko am 21.11.2003 um 18:52:

 

Zitat:
Original von Chepe Gonzales
Warum muss denn unbedingt ein Schimpfwort für Autofahrer gefunden werden, nur weil diese eins für die Radler haben ("Radl-Rambos")?

Meiner Ansicht nach wäre es viel klüger, wenn man einen gut ausformulierten, mit sachlichen Argumenten versehenen Leserbrief an eine (Münchener-)Zeitung schickt, in dem klar gemacht wird, inwiefern diese Diffamierungen gegenüber Radlern a) sachlich falsch und b) primitive Stimmungsmache sind.

Alles andere würde die Spirale gegenseitiger Missachtung nur ein Stück weiter drehen.


Tränen lachen



Geschrieben von Brägel am 21.11.2003 um 20:12:

 

Zitat:
Original von Chepe Gonzales
Warum muss denn unbedingt ein Schimpfwort für Autofahrer gefunden werden, nur weil diese eins für die Radler haben ("Radl-Rambos")?

Meiner Ansicht nach wäre es viel klüger, wenn man einen gut ausformulierten, mit sachlichen Argumenten versehenen Leserbrief an eine (Münchener-)Zeitung schickt, in dem klar gemacht wird, inwiefern diese Diffamierungen gegenüber Radlern a) sachlich falsch und b) primitive Stimmungsmache sind.

Alles andere würde die Spirale gegenseitiger Missachtung nur ein Stück weiter drehen.


Das Problem mit diesen Boulevardblättern ist, daß die sich ihr Feindbild suchen auf das sie sich einschießen. Da wirst Du mit Lesebriefen wenig Gehör finden.

Die einzige Möglichkeit, die man als Betroffener hat (hier Karl-Heinz N) ist die Abendzeitung zu einer Gegendarstellung zu verklagen, ähnlich wie kürzlich die schwedische Prinzessin Bier



Geschrieben von Chepe Gonzales am 21.11.2003 um 23:12:

 

Zitat:
Original von chriziko
Zitat:
Original von Chepe Gonzales
Warum muss denn unbedingt ein Schimpfwort für Autofahrer gefunden werden, nur weil diese eins für die Radler haben ("Radl-Rambos")?

Meiner Ansicht nach wäre es viel klüger, wenn man einen gut ausformulierten, mit sachlichen Argumenten versehenen Leserbrief an eine (Münchener-)Zeitung schickt, in dem klar gemacht wird, inwiefern diese Diffamierungen gegenüber Radlern a) sachlich falsch und b) primitive Stimmungsmache sind.

Alles andere würde die Spirale gegenseitiger Missachtung nur ein Stück weiter drehen.


Tränen lachen


Wie ist dieser Smilie denn zu verstehen? Ist mein Posting es wert, ausgelacht zu werden? Wenn ja, dann fände ich das irgendwie daneben von dir, der du diesen Thread mit Bitte um konstruktive Postings gestartet hast.

Übrigens: Kein ernsthafter Rennfahrer kümmert sich darum, wie irgendwelche Alltagsradler in irgendwelchen Zeitungen in irgendeiner deutschen Stadt genannt werden. Werd' ich jetzt wahrscheinlich auch nicht mehr tun.

Gruß
Matze



Geschrieben von Chepe Gonzales am 21.11.2003 um 23:15:

 

Zitat:
Original von Chepe Gonzales
Wie ist dieser Smilie denn zu verstehen? Ist mein Posting es wert, ausgelacht zu werden?


Bzw.: Ist es so wenig nachvollziehbar/realitätsfremd?



Geschrieben von Jackson am 22.11.2003 um 23:06:

Achtung

Das Problem ist ,daß jeder von uns schon Radfahrer war und auch nun mit dem Auto unterwegs ist. Es ist wirklich nicht einfach den Radfahrer in jeder Situation zu erkennen. Leider ist es so, daß die Radfahrer meinen, (Mich sieht Jeder) Nur so ist zu erklären,das jedes Jahr so viele Radfahrer im Straßenverkehr Ihr Leben lassen.
Leider sehen die Radfahrer die Welt nicht immer mit "Autofahreraugen"
Sonst währen sie vieleicht etwas vorhersehbahrer.
Aber als Radfahrer muß ich sagen,mit" deutlich " gekentzeichneten
Aktionen(Hand Links oder Rechts)die Ich wirklich rechtzeitig angemelded habe, habe Ich noch keine Probleme gehabt.
Ich begebe mich (teilweise nicht verkehrsgerecht), in den fließenden Verkehr, habe aber festgestellt,"Ohne geht`s nicht"
Nehmt Euch ein Herz und denkt auch an die Autofahrer, kleidet euch auffellig und denkt daran,Ich könnte auch hiter dem Lenker sitzen.



Geschrieben von chriziko am 23.11.2003 um 00:04:

 

Zitat:
Original von Chepe Gonzales
Wie ist dieser Smilie denn zu verstehen? Ist mein Posting es wert, ausgelacht zu werden? Wenn ja, dann fände ich das irgendwie daneben von dir, der du diesen Thread mit Bitte um konstruktive Postings gestartet hast.


entschuldige, chepe, es tut mir leid, ich wollte dich nicht auslachen, aber ich musste einfach lachen und war dann doch mit dem antworten zu schnell...ich fands einfach super-naiv zu glauben, dass so ein leserbrief irgendwen interessiert...also ob nicht hunderte von radfahrern schon hunderte von leserbriefen mit genau dem inhalt geschrieben hätten, den du vorschlägst...der begriff "radl-rambo" verkauft sich einfach gut, weil er griffig ist und mit wenigen buchstaben ein rundum stimmiges bild entstehen läßt, auch wenns kein stimmendes ist...

in münchen hat sich jetzt alles auf die radler eingeschossen, die zeitungen, die csu und so langsam auch der "volkszorn", wie mir scheint...also gilt es, die realität ein wenig zurechtzurücken und die heißt: autofahrer verursachen mehr tote als radfahrer...das problem ist: das wird gesellschaftlich so akzeptiert und keiner regt sich drüber auf...zu schnell fahren - kavaliersdelikt; falsch parken, so dass andere zu gefährlichen manövern gezwungen werden - kavaliersdelikt; abbiegen ohne umzusschauen - für viele normal usw.

eigentlich müßte jedem, der in ein auto steigt, klar sein, dass er eine gefährliche waffe bedient und jeder müsste sich entsprechend vorsichtig verhalten...tun aber die wenigsten...

ich finde es an der zeit, dass rücksichtsloses autofahren geächtet wird...und damit die boulevardzeitungen mitziehen (ohne sie gehts nicht)...muss man ihnen etwas bieten, was sie verkaufen können...einen begriff, der ebenso verkaufsfördernd ist wie der des radlrambos...drum meine eingangsfrage...

Zitat:
Original von Chepe Gonzales
Übrigens: Kein ernsthafter Rennfahrer kümmert sich darum, wie irgendwelche Alltagsradler in irgendwelchen Zeitungen in irgendeiner deutschen Stadt genannt werden. Werd' ich jetzt wahrscheinlich auch nicht mehr tun.


das tut mir leid...



Geschrieben von maniroller am 23.11.2003 um 00:15:

Brauch ich so ein Wort eigentlich?

Nun ja,

ich gehe eigentlich davon aus, dass alle, die den Verkehr sowohl als Rad- als auch als Autofahrer kennen und nicht völlig durchgeknallt sind, gut aufeinander achten. Und sie haben einen grossen Vorteil:
sie können Tempo, Verhalten, Bremsweg etc. derjenigen, die auf andere Art unterwegs sind, zumindest grob einschätzen (und sind in aller Regel auch bereit dazu). Sprich: sie sind in der Lage, vorausschauend und mitdenkend zu fahren, was diese "andere Art von Verkehrsteilnehmer" angeht.

Natürlich ist es wichtig, sich als Radfahrer auffällig zu kleiden, im Dunkeln mit Licht und Reflektoren zu fahren - einfach, um gesehen zu werden.

Vor Verkehrsrambos schützt einen aber nichts. Und die wird es geben, solange es Menschen gibt. Ich finde es wichtig, auf dem Rad ein vernünftiger Partner im Strassenverkehr zu sein – sowol im allgemeinen, als auch in meinem eigenen Interesse. Also: keine roten Ampeln überfahren, nicht über Fusswege fahren, nur wenn wirklich nicht zu vermeiden gegen Einbahnstrassen fahren, etc.

Mein Mittel beim Radfahren in der Stadt (und eigentlich bemühe ich mich um den "Luxus", in der Stadt nicht radfahren zu müssen): überall da, wo es stressig werden könnte, im Verkehrsstrom mitschwimmen.
Sprich: ich benutze die Spur wie ich sie als Autofahrer auch benutze, genau so schnell, wie ich mit dem Auto auch fahren würde. Deswegen fahre ich auch in der Mitte der Spur, mit einem Abstand zum Vorderauto, der möglichst immer so gross ist, dass der Hintermann begreift: überholen bringt nix und geht eigentlich nicht. Ergebnis: Ich werde nicht abgedrängt, nicht eingezwängt, nicht gefährlich überholt, habe immer Platz nach links und rechts, um Fussgängern, sich öffnenden Autotüren usw. ausweichen zu müssen und gerate selten in Stress mit Strassenbahnschienen.
Das geht natürlich nicht durchgehend, aber ich kenne ja die Stellen in meiner Stadt, wo ich andernfalls möglicherweise in Gefahr gerate. Da heisst es dann halt: Intervall!
Das Zauberwort heisst (natürlich für jeden im Strassenverkehr): vorausschauend fahren! Immer auch für die, die ganz plötzlich zur Gefahr werden könnten, mitdenken.

Zurück zur Wörtersuche: Dumpfnuss. Passt auch in ganz anderen Situationen. Einer, der noch nicht mal versucht, mitzudenken.

mani



Geschrieben von Chepe Gonzales am 23.11.2003 um 10:17:

 

Zitat:
Original von chriziko
ich fands einfach super-naiv zu glauben, dass so ein leserbrief irgendwen interessiert...


Aber ein Schimpfwort für Autofahrer findet wahrscheinlich auch nicht so superviel Verbreitung.



Geschrieben von Hangebrauk am 24.11.2003 um 13:58:

 

Zitat:
Original von Chepe Gonzales
Zitat:
Original von chriziko
ich fands einfach super-naiv zu glauben, dass so ein leserbrief irgendwen interessiert...


Aber ein Schimpfwort für Autofahrer findet wahrscheinlich auch nicht so superviel Verbreitung.


stimmt da hast du recht rolling on the floor laughing



Geschrieben von chriziko am 24.11.2003 um 17:35:

 

@chepe & hange: da spricht geballte lebenserfahrung...Gut gemacht



Geschrieben von skippie am 24.11.2003 um 21:39:

 

Ich bin gegen jegliche Pauschalurteile, für die eine oder andere 'Seite'. Da ich das Rad ausschließlich sportlich nutzte fällt es mir zudem schwer, die Situation derer zu beurteilen, die auch mal nachmittags halb5 in der Münchner- oder einer anderen City unterwegs sind.
Um auf den Punkt zu kommen, ich lege die Wahl der Bezeichnung des jeweiligen Autofahrers operativ fest, d.h. je nach Situation von 'netter, aufmerksamer Zeitgenosse' bis hin zu ' gemeingefährliches Sackgesicht'. Es ist mit der Kontroverse 'Auto-/Radfahrer' genauso wie mit so vielem im Leben, wo der Eine des Anderen Sichtweise garnicht erst nicht zu tolerieren versucht, wie gesagt, keine Verallgemeinerung - aber... niedergeschlagen



Geschrieben von Hangebrauk am 24.11.2003 um 23:39:

 

genau nicht nur lebenserfahrung sondern rad erfahrung wir fahren ja aktiv vengavenga



Geschrieben von chriziko am 25.11.2003 um 07:02:

 

laut sz-münchen von gestern hat ein in zweiter reihe parkender autofahrer einen vorbeifahrenden radler mit seiner tür fast ins jenseits befördert...in den blulevardschlagzeilen hab ich bisher nix davon gelesen...es fehlt der kampfbegriff, mit dem man an den zeitungsständern punkten kann...nur eine richtige kampagne verkauft sich...und dazu fehlt ein griffiger slogan, der in einem wort klar macht, was gemeint ist...



Geschrieben von skippie am 25.11.2003 um 09:14:

 

... so in der Art:
'Radterrorist böse zerstört mutwillig Autotüren von Rentnern'



Geschrieben von Hangebrauk am 25.11.2003 um 22:46:

 

coool *unschuldigtu*


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