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Geschrieben von teufelsberg am 23.07.2004 um 16:03:

 

hey, so eine entschuldigung fällt nicht leicht, jetzt kannst du auch mal einen gang zurück schalten und musst nicht öl ins feuer giessen.

ein gewisse runterschied von c4f zu anderen foren ist sicher ganz objektiv messbar, darauf kann man auch sowas wie stolz sein.



Geschrieben von Bobet am 23.07.2004 um 16:05:

 

Zitat badorties:

"Aber Deine Thesen klingen schon ein wenig wie Realsatire und lassen nicht gerade vermuten, daß Du Dich schon länger intensiv mit dem Radsport oder den einzelnen Fahrern befaßt hast.
Aber dafür ist es ja nie zu spät! Wenn Du in Zukunft auch mit uns diskutieren willst, bist Du hier sicherlich willkommen, wenn Du allerdings nur mal eben hier vorbeigeschaut hast, um Deinen Frust loszuwerden, wirst Du sicherlich auch demnächst keine nettere Resonanz auf Deine Beiträge bekommen."


Herrlich! Kann man hier irgendwo eine Aufnahmeprüfung machen? Und wie lange müsste man sich auf diese vorbereiten?

Aber Spass beiseite: Ich habe eher den Eindruck, dass "blaireau" - aus Gründen des emotionalen Selbstschutzes - mehr vom Radsport und seiner Geschichte vergessen hat, als einige hier jemals von beiden wissen werden. Nicht's für ungut!Jörg Ludewig



Geschrieben von KitKat am 23.07.2004 um 16:10:

geschockt Inga

Was immer ich getan habe war als scherz gedacht...meinst du jetzt das smilie oder was?
Eigentlich sollte das die stimmung etwas auflockern, scheint woh danebengegangen zu sein ohje... Sorry!!



Geschrieben von Inga am 23.07.2004 um 16:12:

 

okay.. stop it: macht jetzt bitte nicht blaireau zum sündenbock.
Und ich denke, blaireau sollte sich makis dopingabteilung ansehen, könnte ihn interessieren smile

http://www.cycling4fans.de/index.php?id=12

@ michelin: ja, klar kann sein, dass wir arrogant rüberkommen. Aber es muß sich niemand dafür entschuldigen, diskutieren zu wollen, ohne von zuviel polemik und pöbeleien belästigt zu werden - nicht in einem forum, das in seiner netiquette solche dinge als unerwünscht bezeichnet.

Es ist ein privates forum, es stehen private leute hinter dem forum, die ihre freizeit opfern. Jeder user ist hier gern gesehen, ob armstrong-, ullrich- oder rene obst-fan. Aber er oder sie hat die regeln zu akzeptieren!

Dass sich jeder zu jedem zeitpunkt an die regeln hält, verlangt ja keiner, nobody ist perfect



Geschrieben von blaireau am 23.07.2004 um 16:46:

 

@Ski

Das sind weit bessere Argumente als meine "moralische Verwerflichkeit". Wie gesagt: Lance hat offenbar seine Akten nicht mal seinem damaligen Vertragspartner/Arbeitsgeber (Cofidis) gegenüber offengelegt. Warum nicht? Was wäre schon dabei? In jede Kamera hat er gesagt, woran er litt. Warum hat er seinen Arbeitgeber nicht mit Details versorgt, der dann konsequenterweise den Millionen-Vertrag nicht mehr einhielt?.

Und im wesentlichen (von der Krebsgeschichte abgesehen) bin ich nicht sehr weit von dem entfernt, was heute Bahamontes in radsport-news sagt. Der hat dann wohl auch keine Ahnung von Radsport (Radbusiness). Warum man "ahnungslos" sein soll oder gegen eine Netiquette verstösst, nur weil man ein Gemunkel kolportiert, dass bereits im Zirkus kreist, so sehr, dass schon seriöse Tageszeitungen es aufgreifen

Alle meine andern "ahnungslosen Behauptungen" (Gewiss, Festina, Ferrari usw.) oder falsche Atteste sind ja schon gerichtsnotorisch. Die erdrückende USP-Überlegenheit in den Hochgebirgsetappen sieht wohl nur in den Augen eines Nicht-Kenners so aus. Die könnten langsamer fahren, wenn sie nur wollten. Oder so. Weiss der Fachmann. Alles Realsatire.



Geschrieben von Michelin-Männchen am 23.07.2004 um 16:53:

 

Zitat:
Original von chriziko
mein gott, michi-mann, so langsam kannst du wieder ausschnappen...macht das leben denn so noch spaß???

Ja. Macht es.

Zum Thema der passende Smilie hilfe.. wer ist das denn?

@Inga, ich habe kein Problem mit dem Achte die Netiquette! Anspruch dieses Forums und auch nicht, wenn man diesem Anspruch Ich versuch's ja, ich versuch's ja nicht immer gerecht wird. Auch mag ich Pöbelei nicht sonderlich. Leider ist jedoch eine angemessene Reaktion auf vermutete Pöbeleien nicht immer einfach (kann mich an meine eigenen Erfahrungen noch gut erinnern).
Die Diskussion zur Krebskrankheit Armstrong's ist sicher nicht ohne weiteres emotionsfrei zu führen und sicherlich in einem Thread zur 17ten Etappe fehl am Platz. Viele der Reaktionen darauf jedoch auch. Ich finde es gut, dass Du das erkannt hast (Zitat "Stop it") und werde deshalb selbst auch nicht weiter Salz in die Wunde streuen.



Geschrieben von badorties am 23.07.2004 um 17:24:

 

Ach blaireau,
lies einfach nur den Threadtitel, das würde mir ja schon genügen.
Auch ich klicke in diesen Thread um über die 17. Etappe zu diskutieren, oder zumindest das zu lesen, was andere dazu schreiben.
Über Doping würde ich dann gerne an anderer Stelle weiterdiskutieren.



Geschrieben von Ski am 23.07.2004 um 17:24:

 

Zitat:
Original von blaireau
Der hat dann wohl auch keine Ahnung von Radsport (Radbusiness).
.


Ja. Er ist vor reichlich 40 Jahren gefahren, wieso soll er irgendwie mehr Einblick in den modernen Radsport haben wie jeder andere "ambitionierte" Zuschauer oder Hobbyfahrer ?

und ja, wir können gerne mit der Diskussion aufhören.

so lange ich das letzte Wort hab fiesgrins Augenzwinkern



Geschrieben von badorties am 23.07.2004 um 17:31:

 

Zitat:
Original von Ski
so lange ich das letzte Wort hab fiesgrins Augenzwinkern

OK!großes Grinsen



Geschrieben von rider am 23.07.2004 um 17:46:

 

Zitat:
Original von Inga
Zitat:
Original von blaireau


Die Verdächte um Armstrongs Krebs wurden übrigens bereits im bekannten Rad-Revolverblatt "Neue Zürcher Zeitung" angesprochen.


ganz egal, ob die nzz das geschrieben hat oder nicht. Das ist unter aller würde!

Von Würde mag ich in dem Zusammenhang nicht sprechen, da gibt's hüben und drüben genug anzuprangern. Aber die Frage, ob der Armstrong-Krebs eine Finte sein, findet sich auch in "LA confidentiel". Und wer die übrige Enthüllungsliteratur zum Doping-Gebrauch, teilweise auch auf http://www.cycling4fans.de zu finden, gelesen hat, den wird nicht mehr allzu vieles überraschen; auch wenn obige Vermutung doch von sehr skurriler Art ist.

Zitat:

Und ich würde mir wünschen, dass die vielen jan-ullrich-fans in diesem forum, die immer so sehr darauf bestehen, dass ihr jan auch ja fair behandelt wird, sich ihrem helden tatsächlich mal in der fairness ebenbürtig erweisen und sich von solchen aussagen distanzieren!

Genau diese Vereinfachung stört mich. Nur weil ich Armstrong und seine Art zu gewinnen anzweifle bin ich doch kein Ullrich-Fan. Gott bewahre!

Mir gehen im Prinzip beide auf den Senkel, sind sie doch mit ihrer erfolgreichen Konzentration auf wenige Rennen wahre Totengräber des Radsports. Die Armstrong'sche Dominanz, u. a. resultierend durch das ausschliesslich ernsthafte fahren der Tour, ist ein grosses Problem für die übrigen Rennen. Und das sollte jedem echten Radsport-Fan zu denken geben.

Oder, um die Doping-Spekulation weiterzutreiben: warum um alles in der Welt holt LA bei den in wenigen Wochen stattfindenden Olympischen Spielen nicht ein paar Gold-Medaillen ab? Er hätte die Beine, um zumindest im Strassenzeitfahren und in der Bahnverfolgung beste Chancen auf Gold zu haben. Und im Grunde auch im Strassenrennen und Punktefahren; auch wenn dort die Komponente Rennglück etwas Unsicherheit hineinbringt. Eine herkömmlich erarbeitete Form geht nicht so schnell weg; noch nicht mal die mit der bekannten Hau-Rück-Methode erarbeitete von Jan Ullrich. Ist es nun so abwegig zu vermuten, dass Armstrong die chemische Präparierung nicht mehr auf die Olypischen Spiele hinkriegt ohne bei den Kontrollen aufzufliegen?



Geschrieben von blaireau am 23.07.2004 um 18:23:

 

Die 17. war die letzte schwere Hochgebirgsetappe und endete (buchstäblich) mit einem USP-Steigerungssprint über alle Hügel, so schnell, dass keine Laus die Nase wirklich in den Wind halten konnte. Das gleiche haben wir in der PdB-Etappe erlebt (5 von 19 in der Spitzengruppe am Agnes). Und hat nicht derr 83kg-Kletterer Padrnos die ersten steilen Stellen nach LaMongie so geschraubt, dass hinten gleich fast alle (vermeintlichen) Co-Favoriten rausfaulten?

Wie die Mancebos und Sastres anfahren, um dann langsam vom USP-Zug (am Agnes gleich mit geschlossenen Mündern, geht's dort eigentlich überhaupt bergauf?) gefressen zu werden, das war für mich wirklich eindrücklich. An welches Bild der TdF 2004 wollen wir uns sonst erinnern ausser an's Gepfeife und Gebuhe der Publikums? Ich wähle das Bild der USP-Lokomotive über den Agnes.

Die 17. war neben der PdB in dieser Hinsicht eine Schlüsseletappe. Ich sage mal: in der USP sind 5 von 9 fähig, auf Klassement zu fahren. Und hätten Chancen, in den ersten 10 zu landen, wenn sie nicht ausklinken würden/müssten.

Es wird ein grosser, historischer, eisiger Sieg in Paris.



Geschrieben von Bobet am 23.07.2004 um 18:29:

 

Gut gemacht



Geschrieben von OgerTian am 24.07.2004 um 12:55:

 

hier haben ja viele ihren frust rausgelassen.

für mich dopen fast alle der tour, wobei ich hier extrem unterschiede in der wissenschaftlichen betreuung sehe. Veraschen lass ich mich nicht, für mich ist die tour auch ein spektakel und kein sportereignis mir sind die leistungen auch völlig egal, tauschen würde ich mit keinem wollen. Um den Sport sauber zu bekommen müsste man die radfahrer 24 stunden überwachen ein ganzes jahr lang smile , nachdem so was utopisch ist, begnüg ich mich mit der unterhaltung, das dumm ist nur, daß die spannung fehlt.

Zu Armstrong, der brauch seine siege er musst seinen misserfolg (unbeliebt zu sein) ja ihren wie kompensieren.



Geschrieben von Harzer Radfahrer am 25.07.2004 um 00:32:

 

Ich komme gerade aus meinem TdF-Urlaub aus den franz. Alpen zurück... smile

Nur eine kleine Randnotiz zum Thread-Thema...
Bei der 17. Etappe stand ich auf dem Madeleine und bin danach gerade noch rechtzeitig in meinem Hotel gewesen, um die letzten 20 km im Fernsehsaal zu sehen, übrigens zusammen mit einer Gruppe Selberfahrer aus den USA, alles eingefleischte Lance-Fans...
Als Lance dann letztendlich antrat und Klöden noch übersprintete, hat niemand von den Amerikanern großartig gejubelt und etwas ungläubig auf den Bildschirm geschaut! Wir waren uns mehr oder weniger alle einig, dass es eine überflüssige Aktion war, die ein überlegener Gesamtführender nicht nötig haben sollte.

Verboten ist so etwas natürlich nicht - aber genauso, wie man mit Anstand verlieren sollte, kann man auch mit Anstand gewinnen (oder halt nicht...).


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