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Geschrieben von Piti am 27.06.2012 um 14:49:
| Zitat: |
Original von ogkempf
Ist Tinkov selbst nicht einfach ein Radnarr? |
Dafür hat er seinen Rennstall ziemlich schnell wieder verkauft.
Sicher ist er ein Radnarr, aber keiner der nutzlos sein Geld in den Sport versenkt.
| Zitat: |
| Wir können uns kaum vorstellen, wie man gleich Bill Gates sein ganzes Vermögen einer Stiftung spenden oder die AIDS-Kranken in Afrika unterstützen kann. Das ist für jeden russischen Oligarchen Widersinn. Leider ist es auch für mich Widersinn.Weil ich jetzt nicht einfach eine Million Dollar verschenken kann. Wir sind momentan noch nicht bereit dazu. |
Geschrieben von Henning am 27.06.2012 um 15:17:
RE: Team Saxo Bank - Tinkoff
| Zitat: |
Original von Piti
Oleg Tinkow hat anscheinend keinen mafiösen Hintergurnd und ist auch nicht im Kreml-Filz involviert, eher fällt er als Kritiker auf. Im Vergleich zu den Milliardären Makarow (Katjuscha), Taruta (ISD), Sakala oder Rihs ist er auch ein kleiner Fisch. |
Mit Sakala meinst du Bakala von Quick Step, oder?
Geschrieben von Piti am 27.06.2012 um 15:35:
RE: Team Saxo Bank - Tinkoff
Allerdings.
Geschrieben von fassa am 27.06.2012 um 15:49:
RE: Team Saxo Bank - Tinkoff
| Zitat: |
Original von Piti
Welchen Gewinn sich ein Geschäftemacher, der aus jedem Deal mindestens 200-300 % herauszuziehen versucht, durch den Einstieg ins Radsport-Sponsorengeschäft verspricht, ist mir allerdings unklar, zumal Tinkoffs Kreditkartengeschäft wohl auf Russland beschränkt ist. |
Das nennt sich Marketing. Für jeden Euro, den man derzeit in den Radsport reinsteckt, holt man 5-6 Euro raus, wenn man die Medienpräsens geldmäßig zusammenaddiert. Wenn der Return bei 500% ist, ist das doch eine gute Quote. Zusätzlich setzt man die Investition auch noch steuerlich ab.
Kein Unternehmen würde Geld in den Radsport stecken, wenn es es reines Verlustgeschäft wäre.
Und es ist ja nicht gesagt, dass die Tinkoff-Bank nur in Russland bleibt. Und ich wette mal, dass in der nächsten Saison ein paar Russen mehr bei Riis fahren werden.
Geschrieben von Piti am 27.06.2012 um 17:32:
RE: Team Saxo Bank - Tinkoff
So einfach, wie die Marketingleute, die den Sport verkaufen möchten, es gerne darstellen, ist es dann doch nicht. Sinn macht das Sponsoring nur für Marken, die noch unbekannt sind, oder für solche, die über das Sponsoring Imagewerte transportieren können. Das funktioniert mit dem Radsport allerdings nur noch in Märkten, in denen Ethik keine große Rolle spielt. Russland fällt sicher darunter, aber ist Radsport dort überhaupt ein Medienereignis, das die Massen erreicht?
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