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--- Wladimir Putin und der Profi-Radsport (http://forum.cycling4fans.de/thread.php?threadid=21368)
Geschrieben von Bugno am 29.11.2007 um 13:19:
| Zitat: |
Original von Moreau
und kasparov wird der mentaltrainer... |
Ich freu mich!
Aber sind nicht Kasparov und Puttin irgendwie über Kreuz?
Geschrieben von teufelsberg am 29.11.2007 um 13:47:
"irgendwie" ist gut.
schau mal einen beitrag zurück.
Geschrieben von gardener am 29.11.2007 um 13:50:
| Zitat: |
Original von teufelsberg
"irgendwie" ist gut.
schau mal einen beitrag zurück. |
Aber Bungo hat ja dezidiert von "Puttin" gesprochen, Wladimirs Golftrainer. Und die verstehen sich ja ganz gut, wenn's um's Einlochen geht.
Geschrieben von radsportpur am 29.11.2007 um 15:25:
RE: Wladimir Putin und der Profi-Radsport
| Zitat: |
Original von Helmut Flieg
@radsportpur: wieso ist es grundsaetztlich schlecht wenn ein Staat ein Team sponsort?
Weil das hiese ja zbs. in D-Land auch die Sporthilfe abschaffen, keine Stellen fuer Sportler bei Bundeswsehr und Polizei... und wenn man noch weitergeht die Sportfoerderung der Sparkasse abzuschaffen, der einzelnen Landesbanken, der Lotterien, der zumindest teilweise in kommunaler Verwaltung liegenden regionalen Energieversorger, etc...
Sieh dir mal die ergebnisse der Militaer-WM'S an von vor ein paar Jahren, wer da alles fuhr...
Weitere Teams sind/waren z.BSp. PSK Whirlpool (Polizeisportklub), ASK Dukla Trencin, Andalusia, Fuerteventura, Extremadura, Illes Baleares, Vendee U, Sparebanken Vest, Moscou Stars, Vlaanderen 2002, wenn man noch ein bischen nachdenkt kommen sicher noch ne ganze menge...
Ohne staatliche Foerderung existierte kaum eine Sportart (vielleicht Fussball und wenn man die Formel 1 als Sport betrachtet, vielleicht das)
Mein Problem bei der Sache ist, wenn man Diktaturen, Sultanaten, etc. die Moeglichkeit gibt sich selbst darzustellen, als sei es das normalste der Welt Menschenrechte etc. mit Fuessen zu treten
@flahute: frei nach dem Motto: "Von Nasarbajew lernen heisst siegen lernen" oder?
@moreau: und der Teamname wird OMON
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was du da beschreibst , ist dass Sportler beim Staat angestellt sind und von diesen dann von anderen Taetigkeiten freigestellt werden - ist doch auch ok
ich bin dagegen , dass der Staat ganze Equipes mit Geld in Millionengroesse unterstuetzt und dann quasi als Eigentuemer auftritt - da ist die Staatsform fuer mich sekondaer - Minderheitsbeteiligungen an Unternehmen von Staatsseite sind davon nicht betroffen muessen aber auch kritisch begleitet werden
meine Meinung!
Geschrieben von Bugno am 29.11.2007 um 15:32:
RE: Waldimir Puttin und der Profi-Radsport
Teufelsbergs Beitrag konnte ich noch gar nicht gelesen haben, weil der zum Zeitpunkt meiner Postingautorenschaft noch gar nicht existierte!
Geschrieben von steffi am 29.11.2007 um 17:36:
RE: Wladimir Putin und der Profi-Radsport
| Zitat: |
Original von Helmut Flieg
Mein Problem bei der Sache ist, wenn man Diktaturen, Sultanaten, etc. die Moeglichkeit gibt sich selbst darzustellen, als sei es das normalste der Welt Menschenrechte etc. mit Fuessen zu treten
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genau das passiert gerade heute in Russland, dort wird mit diversen Mitteln eine Wahl manipuliert, so und jetzt
Geschrieben von Michelin-Männchen am 29.11.2007 um 17:40:
RE: Wladimir Putin und der Profi-Radsport
| Zitat: |
Original von radsportpur
was du da beschreibst , ist dass Sportler beim Staat angestellt sind und von diesen dann von anderen Taetigkeiten freigestellt werden - ist doch auch ok
ich bin dagegen , dass der Staat ganze Equipes mit Geld in Millionengroesse unterstuetzt und dann quasi als Eigentuemer auftritt - da ist die Staatsform fuer mich sekondaer - Minderheitsbeteiligungen an Unternehmen von Staatsseite sind davon nicht betroffen muessen aber auch kritisch begleitet werden
meine Meinung! |
Wem gehörte eigentlich die Deutsche Telekom, als die das Team Stuttgart kauften und professionaliserten?
Geschrieben von steffi am 29.11.2007 um 17:41:
RE: Wladimir Putin und der Profi-Radsport
| Zitat: |
Original von Michelin-Männchen
[Wem gehörte eigentlich die Deutsche Telekom, als die das Team Stuttgart kauften und professionaliserten? |
Geschrieben von teufelsberg am 29.11.2007 um 21:22:
Waldimir Puttin und Garri Kasparow
| Zitat: |
Original von Bugno
Teufelsbergs Beitrag konnte ich noch gar nicht gelesen haben, weil der zum Zeitpunkt meiner Postingautorenschaft noch gar nicht existierte!
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er ist zumindest wieder frei.
klingt aber nicht so, als ob er deshalb zum putin-freund wird.
Geschrieben von hessenpixel am 29.11.2007 um 21:53:
RE: Waldimir Puttin und Garri Kasparow
Da kommt doch endlich 'ne schöne Farbe ins Fahrerfeld
Geschrieben von Calahan am 30.11.2007 um 08:25:
RE: Wladimir Putin und der Profi-Radsport
| Zitat: |
Original von radsportpur
ich finde es grundsaetzlich schlecht, wenn ein Radsportteam von einem Staat gesponsert wird |
Check doch mal dein PN-Fach hier ab.
Geschrieben von Novalis am 30.11.2007 um 14:25:
RE: Wladimir Putin und der Profi-Radsport
Viel Lärm um nichts! Zum Thema Putin sag ich jetzt mal nix, das betrifft die Politik nicht den Sport.
Die Diskussion ist lächerlich, wenn er wirklich ein Team gründen will soll er es doch machen. Was spricht dagegen? Das Russland nicht unbedingt demokratisch sein mag, hat nichts mit dem Thema Radsport zu tun.
Geschrieben von Papa Razzo am 30.11.2007 um 16:05:
RE: Wladimir Putin und der Profi-Radsport
Zwischen staatlicher Sporthilfe und von Staatsunternehmen gesponsorten Teams sollte man schon noch eine Trennlinie ziehen.
Abgesehen won Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen ist der Radsport eben auf Profiebene NICHT national organisiert - und das finde ich gut so (auch wenn Hagen Bossdorf das bisweilen nicht verstehen mochte: Erinnert sei an dessen Empörung, als die Berliner Bergziege Voigt das Loch zu Ullrich für sein CSC-Team zufuhr).
Wenn die nationale Komponente zu stark wird,
1. verlockt dies zu unsauberen Methoden, um die Ehre und Glorie der Nation hochzuhalten (Astana lässt grüssen: Der Verteidigungsminister ist gleich auch noch Präsident des Radsportverbandes und foutiert sich als solcher um seine Pflichten in Sachen Aufklärung und Sanktionierung - statt dessen wird mit Vinokourov noch Wahlkampf gemacht).
2. lockt dies eine Art von "Radsport-Fans" an, die eher in den Ultra-Block eines Fussballstadions passen dürften und denen weit mehr an der Nation und der Ehre derselben liegt als am Radsport als solchem.
Und ja: Ich schliesse hier das Team Telekom und eine gewisse Sorte von Fans, die erst durch die Jan-Schieben-Kampagne zum Radsport gefunden und nach Ullrichs Ausscheiden die Freude an selbigem verloren haben, ausdrücklich NICHT aus.
Geschrieben von steffi am 30.11.2007 um 17:28:
RE: Wladimir Putin und der Profi-Radsport
| Zitat: |
Original von Papa Razzo
... eine gewisse Sorte von Fans, die erst durch die Jan-Schieben-Kampagne zum Radsport gefunden und nach Ullrichs Ausscheiden die Freude an selbigem verloren haben... |
ich fühle mich ziemlich gut beschrieben
Geschrieben von Novalis am 30.11.2007 um 20:41:
RE: Wladimir Putin und der Profi-Radsport
| Zitat: |
Original von Papa Razzo
Wenn die nationale Komponente zu stark wird,
1. verlockt dies zu unsauberen Methoden, um die Ehre und Glorie der Nation hochzuhalten (Astana lässt grüssen: Der Verteidigungsminister ist gleich auch noch Präsident des Radsportverbandes und foutiert sich als solcher um seine Pflichten in Sachen Aufklärung und Sanktionierung - statt dessen wird mit Vinokourov noch Wahlkampf gemacht). |
Natürlich böse westliche Verschwörung wahrscheinlich gegen den armen Vino
| Zitat: |
Original von Papa Razzo
2. lockt dies eine Art von "Radsport-Fans" an, die eher in den Ultra-Block eines Fussballstadions passen dürften und denen weit mehr an der Nation und der Ehre derselben liegt als am Radsport als solchem.. |
Glaub ich nicht! Im Skispringen gibt es sogar nur Nationalmannschaften, aber keine Hooligans. Nur weil eventuell eine oder mehrere Nationen sich als Sponsoren von Radsportteams anagieren, würde es nicht gleich zu Ausschreitungen ala Fußball kommen! Sorry ich finde du übertreibst
Geschrieben von Calahan am 30.11.2007 um 21:08:
RE: Wladimir Putin und der Profi-Radsport
Zugrunde gerichtet haben den Radsport jedenfalls keine Ultra-Fans, sondern Medienschreiber, die es offenbar verlernt haben, über ein Thema differenziert zu berichten.
Teilweise sind sie es, die sich gegenseitig mit Hassparolen gegen missliebige Radsportler überbieten. Da muß man die Hooligans suchen.
Geschrieben von Offi am 30.11.2007 um 21:14:
RE: Wladimir Putin und der Profi-Radsport
| Zitat: |
Original von Calahan
Zugrunde gerichtet haben den Radsport jedenfalls keine Ultra-Fans, sondern Medienschreiber, die es offenbar verlernt haben, über ein Thema differenziert zu berichten.
Teilweise sind sie es, die sich gegenseitig mit Hassparolen gegen missliebige Radsportler überbieten. Da muß man die Hooligans suchen. |
dein avatar berührt mich besonders
Geschrieben von hessenpixel am 30.11.2007 um 21:14:
RE: Wladimir Putin und der Profi-Radsport
| Zitat: |
Original von Calahan
Zugrunde gerichtet haben den Radsport jedenfalls keine Ultra-Fans, sondern Medienschreiber, die es offenbar verlernt haben, über ein Thema differenziert zu berichten.
Teilweise sind sie es, die sich gegenseitig mit Hassparolen gegen missliebige Radsportler überbieten. Da muß man die Hooligans suchen. |
Haben am Ende die Süddeutsche und die Öffentlich-Rechtlichen die armen Fahrer angefixt und ich hab das nur nicht mitbekommen?
Geschrieben von Offi am 30.11.2007 um 21:15:
RE: Wladimir Putin und der Profi-Radsport
| Zitat: |
Original von hessenpixel
Haben am Ende die Süddeutsche und die Öffentlich-Rechtlichen die armen Fahrer angefixt und ich hab das nur nicht mitbekommen? |
hey, jetzt bitte nicht sachlich werden, das ist gemein, ich hab heute abend nichts vor und wollte wenigstens hier meinen spaß haben...
Geschrieben von KitKat am 30.11.2007 um 21:22:
RE: Wladimir Putin und der Profi-Radsport
| Zitat: |
Original von Calahan
Zugrunde gerichtet haben den Radsport jedenfalls keine Ultra-Fans, sondern Medienschreiber, die es offenbar verlernt haben, über ein Thema differenziert zu berichten.
Teilweise sind sie es, die sich gegenseitig mit Hassparolen gegen missliebige Radsportler überbieten. Da muß man die Hooligans suchen. |
Zugrunde gerichtet haben den Radsport ganz allein die Fahrer und niemand sonst!!
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