Cycling4Fans - Forum (http://forum.cycling4fans.de/index.php)
- Radsport (http://forum.cycling4fans.de/board.php?boardid=19)
-- Nur für Selberfahrer (http://forum.cycling4fans.de/board.php?boardid=3)
--- Selberfahrer? Aber sicher! (http://forum.cycling4fans.de/thread.php?threadid=20992)
Geschrieben von torte am 06.08.2007 um 13:25:
Hm, Du kennst doch sicher das lose Mundwerk von Leuten mit rasierten Beinen...
Im Ernst, meine "Radsport-Koniphären" haben mich auf Vorderradbremse getrimmt. Aber die sind eh der Meinung, dass Bremsen was für Weicheier ist...
Geschrieben von peso am 06.08.2007 um 13:34:
| Zitat: |
Original von Donishäusle
Heisst das nun, wenn man hinten genausooft oder sogar öfter die Beläge wechseln muss, hat man keine Ahnung? |
Tja, bitter, wenn man das so erfahren muß...
Ich bremse allerdings auch (in Stärke und Häufigkeit) ca. 70% vorne und 30% hinten.
Geschrieben von Donishäusle am 06.08.2007 um 14:05:
| Zitat: |
Original von peso
| Zitat: |
Original von Donishäusle
Heisst das nun, wenn man hinten genausooft oder sogar öfter die Beläge wechseln muss, hat man keine Ahnung? |
Tja, bitter, wenn man das so erfahren muß...
|
Tja, so lange ich bergab eigentlich immer zu Schnellsten gehöre (gerade bei Regen), ohne dabei in den letzten 15 Jahren abgeflogen zu sein, kann ich damit ganz gut leben
| Zitat: |
Original von peso
Ich bremse allerdings auch (in Stärke und Häufigkeit) ca. 70% vorne und 30% hinten. |
Häufigkeit ist bei mir wohl ziemlich genau 50/50 (oder besser 100/100), die Stärke variiert naturgemäss, ein blockierendes Hinterrad hat ich in den letzten 3 Jahren eigentlich nur 2x.
Geschrieben von le coq sportif am 06.08.2007 um 21:42:
gilt das alles nur für rennräder?
mir hat mein bruder früher eingebläut, mehr hinten zu bremsen, und vor allem bergab immer stotterzubremsen
in der praxis bremse ich tatsächlich meist beidhändig, aber ich hab ja auch ganz andere bremsen, keine ahnung, was das ausmacht.
Geschrieben von Michelin-Männchen am 07.08.2007 um 11:35:
| Zitat: |
Original von le coq sportif
gilt das alles nur für rennräder?
mir hat mein bruder früher eingebläut, mehr hinten zu bremsen, und vor allem bergab immer stotterzubremsen
in der praxis bremse ich tatsächlich meist beidhändig, aber ich hab ja auch ganz andere bremsen, keine ahnung, was das ausmacht. |
Du bremst am besten so wie Du Dich sicher fühlst. Wen interessiert schon, wenn die Bremsbeläge am Hinterrad stärker abgenutzt sind als am Vorderrad.
Geschrieben von teufelsberg am 07.08.2007 um 12:05:
genau, das dummgeschwätz von fahrsicherheitsexperten, papperlapapp.
sicher fühlen beim bremsen ist natürlich wichtig.
geschwindigkeitsverzögerung bei plötzlich auftauchenden objekten oder idiotischen anderen verkehrsteilnehmern ist jedoch nicht gaanz unwichtig.
und wer nie gelernt hat, vorn dosiert zu bremsen (und bei trockenem asphalt kann eine enorme bremswirkung aufgenommen werden), dem können dann mal ein paar meter fehlen.
also: so bremsen lernen, dass man sich auch beim starken einsatz der vorderbremse sicher fühlt.
Geschrieben von Arno am 10.08.2007 um 21:35:
Das richtige Stürzen ...
Die obere Variante (Hände am Lenker) kenne ich als Rat auch aus dem Straßenradsport, habe aber auch mit der unteren (Abrollen) schon gute Erfahrungen gemacht. Was meint Ihr?
| Zitat: |
Die Handgelenke sind bei Stürzen neben den Armen stark gefährdet, weil der Biker sich im Reflex fast immer mit den Händen bei einem Sturz auffängt. Schlüsselbein- und Armbrüche sind nicht selten.
Bei seitlichem Wegrutschen ist es mehr als ratsam die Hände am Lenker zu lassen. Lenkerende, Pedal und Räder nehmen dann einen Großteil der Geschwindigkeits- Energie beim Aufprall weg, und es bleibt mit ein wenig Glück - von Oberschenkel- und Ellenbogenschürfungen abgesehen - eher beim Bike- und Kleidungsschäden. Von hier |
| Zitat: |
Richtig zu stürzen ist bei jedem Risikosport das A und O. Wer richtig fallen kann wird sich in den seltensten Fällen verletzen. Sebastian Breßer, Leiter der Mountainbike-Schule Bikeride in Witten, erklärt, wie Sie einen Sturz am besten überstehen.
Üben: Bereiten Sie sich auf den Ernstfall vor. "Trainieren Sie am besten auf einer weichen Wiese", rät Breßer. Springen Sie vom Bike, indem Sie einen Bocksprung über den Lenker machen. Mit den Füßen und Armen gut abdrücken, dann das Rad nach hinten durchschieben. Breßer: "Versuchen Sie, mit den Beinen aufzukommen."
Fallen: Ist ein Sturz unausweichlich, denken Sie an die oben beschriebene Übung. Wenn es Ihnen nicht möglich ist, auf den Füßen zu landen, rollen Sie sich wie ein Judoka ab. Nutzen Sie den Schwung und lösen Sie die Hände vom Lenker (meistens ist der Schwung so groß, dass sich die Pedale von selbst ausklinken). Versuchen Sie, mit den Armen zuerst aufzukommen, um eine Judorolle einzuleiten. Wichtig: Das Kinn dabei Richtung Brustbein ziehen! Von hier |
Geschrieben von le coq sportif am 10.08.2007 um 21:45:
| Zitat: |
Original von Arno
Wichtig: Das Kinn dabei Richtung Brustbein ziehen! |
wenn ich das bei meinem bisher einzigen richtigen sturz beherzigt hätte, hätte ich jetzt eine narbe weniger!
ich kann mir allerdings nicht vorstellen, wie ich auf irgendeine weise sicherer hätte landen können bei dem sturz. die alternative wäre gewesen, mich seitlich abzurollen, aber dabei hätte ich mir womöglich die schulter verletzt.
abrollen klappt zum beispiel gut, wenn einem ein auto die vorfahrt nimmt und man über die motorhaube rollt. und das ohne helm!
Geschrieben von Arno am 10.08.2007 um 21:56:
Also bei dem einen Sturz, wo mir das Vorderrad weggerutscht ist und ich so dermaßen vornüber geflogen bin, hätte ich vielleicht doch lieber den Arm noch austrecken sollen - Armbruch ist meistens leichter zu flicken als Schultereckgelenksprengung Rockwood III. Hätte. Wenn.
gingeinfachzuschnell
Hand am Lenker ist sicher sinnvoll, wenn man seitlich wegschlittert. Aber fliegt man dann nicht auf die Hüfte? Ok. aber nicht so tief.
Wenn man vornüber wegfliegt, muss man sich irgendwie versuchen abzurollen, wenn man aufkommt. Also locker bleiben. Und vorher mal üben (Wiese) und antizipieren, denke ich.
Edit: wieso eigentlich ohne Hälm?
Geschrieben von le coq sportif am 10.08.2007 um 22:01:
| Zitat: |
Original von Arno
Hand am Lenker ist sicher sinnvoll, wenn man seitlich wegschlittert. Aber fliegt man dann nicht auf die Hüfte? Ok. aber nicht so tief. |
genau das meine ich: wenn ich die hände am lenker gelassen hätte, wäre ich auf schulter und hüfte geknallt, und das mit mehr wucht, als mein kinn aushalten mußte. das ist nämlich erst dann auf den asphalt geknallt, nachdem hände und arme die meiste wucht abgefangen hatten. ich dachte trotzdem im ersten moment, daß mein kiefer gebrochen sein muß
ohne helm? damals (war noch zu schulzeiten auf dem hollandrad) hatte ich noch gar keinen helm, weil die dinger echt nicht kleidsam sind...
edith erklärt noch, daß das zwei unterschiedliche stürze waren
Geschrieben von teufelsberg am 10.08.2007 um 22:02:
einspruch, suggestivfrage!
Geschrieben von teufelsberg am 10.08.2007 um 22:09:
trotzdem hast du dich gerechtfertigt und nicht mit "warum nicht" geantwortet.
Geschrieben von le coq sportif am 10.08.2007 um 22:13:
ich wollte doch nur nicht, daß arno dumm stirbt
Geschrieben von Arno am 10.08.2007 um 22:15:
Da müsste aber noch was ganz Anderes kommen ...
Geschrieben von kuestentanne am 10.08.2007 um 22:47:
Bei meinem Abgang neulich, immerhin ca 30 Sachen drauf gehabt und ne Böschung runter, weiß ich gar nicht genau, was ich gemacht habe, muss aber richtig gewesen sein, denn ich hatte für so nen Sturz, wo sogar der Rahmen gebrochen ist, ja quasi gar nichts, 2 blaue Flecke und ne kleine Schürfwunde am rechten Ellenbogen. Da mein Trikot am rechten Schulterblatt dreckig war, tippe ich aber mal auf ne Judo-Rolle.
Geschrieben von Kalmit am 13.08.2007 um 10:14:
TV-Tipp: Scarred auf MTV...
Geschrieben von teufelsberg am 21.09.2007 um 11:24:
| Zitat: |
Ein bemerkenswertes Nebenergebnis der Studie ist, dass Sport in Städten potentiell das Infarktrisiko erhöht, weil dabei die Lungen wesentlich stärker mit feinstaubbelasteter Luft gefüllt werden, was wiederum die entzündlichen Prozesse in weit stärkerem Ausmaß auftreten und den Interleukin-6-Spiegel erheblich steigen lässt. Der Grund dafür ist, dass die Lunge beim Sport großflächiger und intensiver mit Feinstaubpartikeln belastet wird: Beim Stillsitzen gelangen in der Minute fünf bis sechs Liter Luft in die Lunge, beim Laufen dagegen 20 bis 25 Liter.
Laut Mutlu ist ohne weitere Studien nicht klar, ob der bisher propagierte Nutzen sportlicher Betätigung für die Vermeidung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen den in seiner Studie festgestellten potentiellen Schaden über- oder unterschreitet. Der Gesamteffekt muss erst noch in weiteren Studien ermittelt werden. In jedem Fall beinhaltet die sportliche Betätigung in Städten aber erhebliche Risiken, mit denen bisher nicht gerechnet wurde. Deshalb rät der Mediziner schon jetzt Menschen mit Vorerkrankungen oder erhöhtem Risiko von der sportlichen Betätigung in stark belasteten Gegenden ab.
|
es gibt doch studien, die die krankheitsanfälligkeit in abhängigkeit von der sportlichen betätigung untersucht haben, und danach sport für gesundheitsförderlich angesehen wird.
meint her mutlu also, dass alle
landsportler profitieren, und die
stadtsportler weniger starken schaden nehmen, und dann ein positiver gesamteffekt herauskommt?
Forensoftware: Burning Board 2.3.6, entwickelt von WoltLab GmbH